Luna gewinnt Gold und Bronze bei Deutschen Jugendmeisterschaften

M.P. Als Titel­ver­tei­di­ge­rin und mit dem kla­ren Ziel, sich über ihre Para­de­stre­cke, die 400 m, eines der bei­den WM-Tickets zu sichern, reis­te Luna Fischer mit ihren Team-Kol­le­gin­nen zu den Deut­schen U20-Meis­ter­schaf­ten nach Bochum-Wat­ten­scheid (10.–12.07.2026).

Luna stürmt der Gold­me­dail­le ent­ge­gen (Foto: Mar­tin Godlowski)

Die Ruhe vor dem Sturm (Foto: Mar­tin Godlowski)

                                   

Bereits im Halb­fi­na­le unter­strich sie ihre Ambi­tio­nen ein­drucks­voll. Mit mehr als 2,5 Sekun­den Vor­sprung gewann sie ihren Lauf und zog als ins­ge­samt Zweit­schnells­te in das Fina­le am Sams­tag ein. Dort ging Luna das Ren­nen wie gewohnt mutig an, setz­te sich bereits auf den ers­ten 200 m leicht vom Feld ab und ver­tei­dig­te ihre Füh­rung auf der Ziel­ge­ra­den mit gro­ßem Kampf­geist. Obwohl die Kon­kur­renz noch ein­mal gefähr­lich nahe kam, brach­te sie den Sieg ins Ziel und gewann in 53,85 s mit nur 0,11 Sekun­den Vor­sprung die Gold­me­dail­le. Damit steht einer Nomi­nie­rung für die U20-Welt­meis­ter­schaf­ten in Euge­ne nichts im Wege.

 

Auch ihre Trai­nings­kol­le­gin­nen prä­sen­tier­ten sich in star­ker Form. Emi­lia Dierks lief im Halb­fi­na­le über 400 m in 58,40 s eine neue per­sön­li­che Best­zeit und zeig­te als Sechs­te ihres Laufs ein tol­les Rennen.

Emi­lia läuft Best­zeit über 400m (Foto: Mar­tin Godlowski)

Syd­ney springt in neu­er PB auf Rang 9 im Drei­sprung (Foto: Mar­tin Godlowski)

Syd­ney Felix stei­ger­te im Drei­sprung am Sams­tag eben­falls ihre per­sön­li­che Best­leis­tung auf 12,15 m. Sie war mit ihrer Mel­de­wei­te an Posi­ti­on 15 in den Wett­kampf gestar­tet und ver­pass­te letz­ten Endes mit einem tol­len Rang neun nur ganz knapp den End­kampf der bes­ten Acht und damit drei wei­te­re Versuche .

 

 

 

 

Nach ihrem Deut­schen Meis­ter­ti­tel über 400 m stell­te sich Luna am Sonn­tag zusätz­lich der Kon­kur­renz über 200 m. Mit einem Sieg in ihrem Halb­fi­na­le in 24,05 s qua­li­fi­zier­te sie sich über die Zeit für das Fina­le. Wie bereits am Vor­tag star­te­te sie von Bahn sie­ben und nutz­te die guten Bedin­gun­gen mit kräf­ti­gem Rücken­wind opti­mal aus. In neu­er per­sön­li­cher Best­zeit von 23,65 s sprin­te­te sie zur Bron­ze­me­dail­le und durf­te sich über ihre zwei­te Medail­le des Wochen­en­des freuen.

Hat allen Grund zur Freu­de: Luna holt Gold und Bron­ze! (Foto: Mar­tin Godlowski)

Alle drei Ath­le­tin­nen rie­fen ihre Leis­tun­gen genau dann ab, als es dar­auf ankam. Ein herz­li­cher Glück­wunsch gilt des­halb auch ihrem Trai­ner Maxi Gil­de, der sie opti­mal auf die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten vor­be­rei­tet hat.