Ein sportlich vielseitiges Wochenende liegt hinter den Aktiven des VfL Eintracht Hannover. Beim Hannover-Lahe-Triathlon sowie beim Mittsommernachtslauf in Hannover waren die Eintrachtlerinnen und Eintrachtler erfolgreich unterwegs.
Starke Leistungen beim Hannover-Lahe-Triathlon
Beim Hannover-Lahe-Triathlon ging das ‘Team Stiftung Opferhilfe Nds.’ als inklusive Staffel an den Start. Tina Deeken, Paraschwimmerin des VfL Eintracht Hannover und Botschafterin der Stiftung, übernahm den Schwimmpart. Im warmen Wasser des Altwarmbüchener Sees konnte sie die 750 Meter ohne Neoprenanzug absolvieren. Mit 12:18 Minuten gehörte sie zu den schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmern des Staffel-Feldes. Der Wechsel auf Stiftungsmitarbeiterin Kira-May Gresbrand erfolgte direkt am Ufer.
Gresbrand zeigte anschließend auf dem Rad eine starke Leistung. Die 20 Kilometer führten mit einigen Höhenmetern über die Mülldeponie Lahe, den sogenannten „Monte Müllo“. Mit 37:56 Minuten fuhr sie die zweitbeste Radzeit aller Staffelteilnehmerinnen und ‑teilnehmer und war damit schneller als fast alle Männer in der Staffelkonkurrenz. Den abschließenden 5‑Kilometer-Lauf rund um den See absolvierte sie in 22:24 Minuten.
Nach 1:17:03 Stunden erreichte das Team den dritten Platz und war zugleich die schnellste Frauenstaffel. Mit dem Start machte das Staffelteam auf die Arbeit der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen aufmerksam: Diese unterstützt Menschen, die durch eine Straftat Opfer geworden sind, mit Beratung, Begleitung und finanziellen Hilfen.
<https://www.opferhilfe.niedersachsen.de/nano.cms/botschafter>
Auch im Volkstriathlon waren mehrere Eintrachtler erfolgreich. Sebastian Hoff erreichte nach 1:20:39 Stunden den 18. Gesamtplatz und wurde Zweiter der M55. Udo Gremke folgte mit 1:20:50 Stunden auf Platz 19 und gewann die M60. Thomas Müller komplettierte das starke Abschneiden mit 1:24:43 Stunden und Platz drei in der M55.
Alma Lösel, ebenfalls Triathletin des VfL Eintracht Hannover, war beim Heimwettkampf für ihren gastgebenden Schwimmverein SC Altwarmbüchen am Start. Mit 1:23:28 Stunden belegte sie den siebten Gesamtplatz und wurde Zweite der AK20.
Mittsommernachtslauf
Bereits am Freitagabend war Tina Deeken beim nach großer Hitze verschobenen Mittsommernachtslauf in Hannover im Rennrollstuhl unterwegs. Als Botschafterin der Brückenbauer:innen, dem Trauernetzwerk für Norddeutschland, ging sie für das Netzwerk an den Start. Das Motto der Brückenbauer:innen lautet: „Wir bauen Brücken, die tragen – für Menschen, die trauern.“
Auch weitere mit dem Netzwerk verbundene Läuferinnen waren dabei. Jessica Lehninger kam mit Platz vier unmittelbar vor Deeken ins Ziel. Begleitet wurde Tina von ihrem Begleitläufer Francisco Cabanillas Garcia (Paco).
Die 7,7 Kilometer entlang der Leine hatten es für den Rennrollstuhl in sich. Schotterpassagen, Brücken und enge Stellen machten die Strecke technisch anspruchsvoll. Deeken bewältigte den Kurs in 34:22 Minutenund erreichte damit inklusiv den fünften Platz im Gesamtfeld sowie den Sieg in der Wertung W50.
Weitere Eintrachtler beim 7,7‑Kilometer-Lauf
Auch mehrere Läuferinnen und Läufer des VfL Eintracht Hannover waren beim Mittsommernachtslauf dabei. Dirk Wiesenhöfer erreichte nach 41:32 Minuten den 60. Platz im Gesamtfeld und wurde Sechster der M50.
Bei den Frauen liefen Frauke Jestaedt, Marie Schindelhauer und Kira Wrede allesamt nach 45:52 Minuten ins Ziel. Jestaedt belegte damit Platz acht in der W30, Schindelhauer Platz zehn und Wrede Platz elf in der offenen Frauenwertung.
Damit bot das Wochenende einmal mehr ein schönes Bild für die Vielfalt des VfL Eintracht Hannover: von der inklusiven Triathlon-Staffel über den Rennrollstuhl bis zum klassischen Lauf – gemeinsam und auf unterschiedlichen Wegen sportlich unterwegs.




