Deut­sche Jugend­meis­ter­schaf­ten im Donau-Sta­di­on in Ulm

P.H. Die Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten für die Alters­klas­sen U 20 und U 18 fan­den im würt­tem­ber­gi­schen Ulm im tra­di­ti­ons­rei­chen Donau­sta­di­on statt.

Auf die lan­ge Rei­se nach Ulm haben sich 11 Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten des VfL Ein­tracht Han­no­ver zusam­men mit ihren Trai­nern Björn Ster­zel, Geor­gi Kamen­ez­ki und Astrid Fre­de­bold-Onnen bege­ben. Die Wit­te­rungs­be­din­gun­gen waren extrem: von 38 Grad bis Stark­re­gen kamen alle Wet­ter­la­gen vor und mach­ten es den Wett­kämp­fe­rin­nen und Wett­kämp­fern nicht leicht, ihre Leis­tun­gen abzu­ru­fen.

Jugend U 20

Im 100 Meter Lauf erreich­te Lil­li Böder über den Vor­lauf in 12,12 Sekun­den das Halb­fi­na­le, wo sie 12,20 Sekun­den lief und das Fina­le ver­pass­te. Livia Fischer lief im Vor­lauf 12,67 Sekun­den. Lil­li Böder kam über einen schnel­len 200 Meter-Vor­lauf mit per­sön­li­cher Best­zeit von 24,77 Sekun­den in den End­lauf. Lil­li freu­te sich über den sechs­ten Rang erneut in per­sön­li­cher Best­zeit von 24,55 Sekun­den. Livia Fischer erziel­te im Vor­lauf über 200 Meter 25,80 Sekun­den. Sven­ja Pape lief star­ke 400 Meter in schnel­len 56,75 Sekun­den und ver­fehl­te den End­lauf nur knapp.

Livia Fischer (Nr. l720) läuft 200 Meter in 25,80 Sekun­den. Foto: Kief­ner Sport­fo­to

Sven­ja Pape läuft 400 Meter in guten 56,75 Sekun­den. Foto: Kief­ner Sport­fo­to

Die 4 x 100 Meter-Staf­fel lief ein schnel­les Ren­nen und ver­bes­ser­te die Sai­son­best­zeit erneut auf sehr gute 48,52 Sekun­den und ist wei­ter­hin die Num­mer eins in Nie­der­sach­sen. Mit Platz sie­ben von 25 Mann­schaf­ten waren alle sehr zufrie­den.  So lie­fen die Mädels: 1.Livia Fischer, 2. Sven­ja Pape, 3. Smil­la Kol­be, 4. Lil­li Böder.

4 x 100 Meter Staf­fel: Stab­wech­sel Lil­li Böder (Nr. 718) und Smil­la Kol­be (Nr. 725) Sai­son­best­zeit mit 48,52 Sekun­den. Foto: Kief­ner Sport­fo­to

Adri­an Sten­der qua­li­fi­zier­te sich über den 110 Meter Hür­den Vor­lauf in 14,87 Sekun­den für das Halb­fi­na­le (14,91 Sekun­den) und ver­fehl­te lei­der das Fina­le knapp. Die 4 x 100 Meter-Staf­fel lief ein gutes Ren­nen in 44,02 Sekun­den und ist wei­ter im NLV an ers­ter Rang­stel­le der Bes­ten­lis­te. So lie­fen die Jungs: 1.Feio Heß, 2. Adri­an Sten­der, 3. Fabi­an Döb­bel, 4.Till Wer­ner.

Jugend U 18

 Anne Gebau­er erkämpf­te sich im 400 Meter Hür­den-Fina­le den sechs­ten Rang in 63,28 Sekun­den. Als Vor­lauf­sie­gern lief Anne 62,95 Sekun­den. Über den sechs­ten Platz bei der Deut­schen Jugend­meis­ter­schaft konn­te sich Anne Gebau­er freu­en. Smil­la Kol­be lief im 400 Meter Vor­lauf 60,10 Sekun­den.

Sven­ja Holen­burg (Start­num­mer 724) erreicht über 1.500 Meter bei den DJM einen her­aus­ra­gen­den vier­ten Platz. Foto: Kief­ner Sport­fo­to

Sven­ja Holen­burg bei der Sie­ger­eh­rung, vier­ter Rang. Auf dem Bild vier­te von links. Foto: Holen­burg

Über 1.500 Meter lief Sven­ja Hoh­len­burg ein klug ein­ge­teil­tes Vor­lauf­ren­nen in 5:01,25 Minu­ten. Im End­lauf erkämpf­te sich Sven­ja einen groß­ar­ti­gen vier­ten Rang in der sehr guten Zeit von 4:46,42 Minu­ten.

Feio Heß lief im Vor­lauf über 100 Meter 11,31 Sekun­den. Über 200 Meter ver­bes­ser­te er sei­ne per­sön­li­che Best­zeit auf sehr gute 22,82 Sekun­den. Tor­ben Scha­per erreich­te im Ham­mer­wer­fen den 10. Rang mit 56,75 Meter. Lei­der waren die ers­ten bei­den Wür­fe ungül­tig, sonst wäre eine grö­ße­re Wei­te mög­lich gewe­sen.

Mit vier Ergeb­nis­sen unter den ers­ten acht Plät­zen und wei­te­ren sehr guten Leis­tun­gen mit meh­re­ren   Sai­son­best­leis­tun­gen und per­sön­li­chen Best­leis­tun­gen kön­nen unse­re jugend­li­chen Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten mit dem Abschnei­den bei der Deut­schen Jugend­meis­ter­schaft in Ulm sehr zufrie­den sein. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an die Trai­ne­rin und die Trai­ner für die Vor­be­rei­tung und Betreu­ung unse­rer Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten auf die Meis­ter­schaft.

Unser Ver­ein stell­te das größ­te Teil­neh­mer­kon­tin­gent aus Nie­der­sach­sen bei die­ser Deut­schen Jugend­meis­ter­schaft. Mit einer so gro­ßen Ath­le­ten­grup­pe für drei Tage und einer sehr wei­ten Rei­se nach Würt­tem­berg zu fah­ren  ist für den VfL Ein­tracht Han­no­ver auch ein gro­ßer finan­zi­el­ler Kraft­akt.