M.P. Vom 03. bis 05.07. wurden im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen U18 und U23 ausgetragen. Sechs Athletinnen und Athleten des VfL Eintracht Hannover waren am Start und präsentierten sich dabei super.
Freitag
Am Freitagnachmittag eröffnete Nelio Klein (U18) aus Sicht des VfL die Deutschen Meisterschaften über 400 m. Im vierten Vorlauf über die Stadionrunde lief er mit 51,18 s die zweitschnellste Zeit seiner Karriere. Für den Finaleinzug reichte es zwar nicht, dennoch sammelte er wertvolle Erfahrungen auf nationaler Bühne.
Im Diskuswurffinale kam Nele Lauryn Stahl (U23) mit 46,05 m aus dem ersten Versuch bis auf 25 Zentimeter an ihre in diesem Jahr aufgestellte persönliche Bestleistung (46,30 m) heran. Damit belegte sie einen starken 9. Platz.
Samstag
Julian Schill (U18) zeigte im Hochsprung einen hervorragenden Wettkampf. Von der Einstiegshöhe bis zu seiner neuen persönlichen Bestleistung von 1,94 m meisterte er jede Höhe im ersten Versuch – kein anderer Athlet blieb bis dahin ohne Fehlversuch. Erst an 1,98 m war an diesem Tag Endstation. Seine erst vor wenigen Wochen bei den Landesmeisterschaften aufgestellte Bestleistung verbesserte Julian damit um weitere drei Zentimeter und belegte im Feld von 15 Athleten einen starken 6. Platz.
Als Vierter der Meldeliste angereist, durfte sich Niklas von Zitzewitz (U23) im Hochsprung berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen. Nach souveränen Sprüngen über 1,98 m und 2,03 m war der Wettkampf für ihn jedoch beendet. Mit dieser Höhe belegte er am Ende dennoch einen guten 4. Platz.
Sonntag
Dass die 6‑Meter-Marke für sie kein Hindernis mehr ist, hatte Charlotte Waldkirch bereits bei ihren beiden vergangenen Wettkämpfen eindrucksvoll bewiesen. Diese Serie setzte sie auch im Weitsprungfinale der U23 fort. Nach einem ungültigen ersten Versuch lag sie mit ihrem zweiten Sprung zunächst außerhalb der Top Acht. Im dritten Durchgang landete sie dann bei 6,01 m und sicherte sich damit in ihrem ersten U23-Jahr einen starken 5. Platz.
Im Speerwurf der MU23 ging Lukas Tsoleridis an den Start. Nach einem ungültigen ersten Versuch steigerte er sich zunächst auf 53,18 m und anschließend im dritten Durchgang auf 54,96 m. In der Endabrechnung bedeutete dies Platz 16.
