NLV + BLV Meisterschaften in Lingen

M.P. An drei vol­len Wett­kampf­ta­gen, von Frei­tag (12.06.) bis Sonn­tag (14.06.), wur­den im Ems­land­sta­di­on in Lin­gen die Lan­des­meis­ter­schaf­ten aus­ge­tra­gen. Von der M/WU16 bis zu den Erwach­se­nen wur­den in allen Dis­zi­pli­nen die Titel ver­ge­ben. Zudem waren die Para-Ath­le­tin­nen und ‑Ath­le­ten mit ihren Wett­be­wer­ben in die Meis­ter­schaf­ten integriert.

Bereits am Frei­tag ging der ers­te Titel des Wochen­en­des an den VfL Ein­tracht. Niklas von Zit­ze­witz benö­tig­te kei­nen Sah­n­etag, um ganz oben auf dem Podest zu ste­hen, und gewann den Hoch­sprung mit 2,02 m. Als Deut­scher Hal­len-Vize­meis­ter hat­te er die DM-A-Norm bereits am 01. Mai in Garb­sen mit über­sprun­ge­nen 2,08 m erfüllt und damit sei­nen Start­platz für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten Ende Juli in Bochum-Wat­ten­scheid gesichert.

Über 300 m der W14 beleg­te Jil Gut­brod in 45,10 s Rang zwölf.

Samstag im Zeichen der Sprints

Über 100 m der Frau­en qua­li­fi­zier­te sich Pau­la Hüsig als Zwei­te ihres Vor­laufs in 12,71 s für den Zwi­schen­lauf. Dort erreich­te sie 12,84 s. Eli­sa­beth Grei­mel kam auf 12,82 s. Für bei­de reich­te es jedoch nicht für den Finaleinzug.

Bes­ser lief es für Emi­ly Kühn, die sich als Zwei­te ihres Zwi­schen­laufs in 12,26 s sou­ve­rän für das Fina­le qua­li­fi­zier­te. Dort beleg­te sie am spä­ten Sams­tag­abend bei Gegen­wind von 1,4 m/s mit 12,23 s einen star­ken vier­ten Platz.

Bei den Män­nern erreich­te Hen­rik Schöps das Fina­le über 100 m. Nach 11,10 s im Zwi­schen­lauf stei­ger­te er sich im End­lauf auf 11,08 s und wur­de Sechs­ter. Eben­falls am Start waren Jakob Wüb­ker (11,46 s), Las­se Daut (11,51 s) und Robert Wol­ters (11,63 s nach län­ge­rer Ver­let­zungs­pau­se). Mate­ja Rosic star­te­te außer Wer­tung und lief 11,15 s.

In den Nach­wuchs­klas­sen sprin­te­te Vin­cent Zürn 12,04 s, Lean­der Köcke­ritz 12,22 s und Maxi­mi­li­an Wepp­ler qua­li­fi­zier­te sich mit 11,81 s für das Fina­le der MU20. Dort ver­bes­ser­te er sich noch­mals auf 11,73 s und beleg­te Rang sechs.

Bei den Para-Ath­le­ten gewann Johan­nes Ull­mann (MU20) die 100 m in 13,43 s. Ben­ja­min Schram­me folg­te in 13,53 s. In der W14 lief Jil Gut­brod über 100 m 13,79 s.

Über 400 m sorg­ten meh­re­re VfL-Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten für star­ke Ergeb­nis­se. Emi­lia Dierks wur­de in der WU20 mit 58,40 s Drit­te und erfüll­te damit die Qua­li­fi­ka­ti­ons­norm für die Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten. Eben­falls Bron­ze gewann Vic­to­ria Mey­er bei den Frau­en in 59,80 s, wäh­rend Emma Rei­mer mit 60,84 s Rang fünf belegte.

Knapp am Podest vor­bei lief Jakob Wüb­ker, der bei den Män­nern in 49,08 s Vier­ter wur­de. In der MU20 sicher­te sich Nelio Klein in 50,63 s den Vize­meis­ter­ti­tel und zugleich die Qua­li­fi­ka­ti­on für die Deut­schen Jugendmeisterschaften.

Für die Para-Wer­tung gewann erneut Johan­nes Ull­mann. Nach­dem er im ver­gan­ge­nen Jahr mehr­fach sei­nen Deut­schen Rekord ver­bes­sert hat­te, läuft er mitt­ler­wei­le kon­stant unter 60 Sekun­den und dies­mal in star­ken 58,17 s zum Sieg über 400 m.

Im Dis­kus­wurf der Frau­en setz­te sich Son­ka Kiel­mann mit 44,64 m durch. Dahin­ter beleg­te Nele Lau­ryn Stahl mit 40,75 m Rang vier und qua­li­fi­zier­te sich mit die­ser Wei­te für die Deut­schen U23-Meisterschaften.

Einen beson­ders erfolg­rei­chen Tag erwisch­te Felix Kem­ner (M14). Im Kugel­sto­ßen sicher­te er sich mit 11,67 m den Lan­des­meis­ter­ti­tel, wobei bereits sein ers­ter Ver­such zum Sieg reich­te. Auch im Dis­kus­wurf war er nicht zu schla­gen und gewann mit 37,71 m deut­lich vor der Konkurrenz.

Ein wei­te­rer Titel ging im Kugel­sto­ßen der Män­ner an den VfL. Juli­an Bilsky setz­te sich mit 14,39 m durch, da kein ande­rer Ath­let die­se Wei­te über­bie­ten konnte.

Bei den Para-Ath­le­tin­nen erreich­te Julia­ne Mog­ge im Kugel­sto­ßen 6,66 m.

Über 800 m der M15 ver­pass­te Jakob Knu­blauch als Vier­ter in 2:13,97 min knapp das Podest. Eike Zan­der wur­de in 2:21,92 min Sechster.

Für ein wei­te­res High­light sorg­te Char­lot­te Wald­kirch im Weit­sprung. Nach­dem sie erst vor Kur­zem erst­mals die 6‑Me­ter-Mar­ke über­trof­fen hat­te, bestä­tig­te sie ihre star­ke Form ein­drucks­voll. Mit einer kon­stan­ten Serie um und über sechs Meter gewann sie den Wett­be­werb mit mehr als einem hal­ben Meter Vor­sprung. Ihre Sie­ges­wei­te betrug 6,11 m.

Sonntag mit Hochsprungtitel und weiteren Podestplätzen

Über 200 m der MU20 beleg­te Eli­as Bie­ker in 24,17 s Rang zehn. In der U18 wur­den Lean­der Köcke­ritz (24,95 s) Drei­zehn­ter und Jonas Geb­hardt (24,97 s) Vierzehnter.

Bei den Män­nern erreich­te Hen­rik Schöps in 22,70 s Platz fünf. Dahin­ter folg­ten Robert Wol­ters auf Rang zehn (23,62 s) und Las­se Daut auf Rang 13 (24,23 s).

Für einen Podest­platz sorg­te Emi­ly Kühn, die nach ihrem vier­ten Rang über 100 m nun über 200 m in 25,44 s Drit­te wur­de. Pau­la Hüsig beleg­te in 26,00 s Platz fünf, Eli­sa­beth Grei­mel wur­de mit 26,29 s Sieb­te. In der WU20 kam Emi­lia Dierks in 26,01 s auf Rang fünf.

Einen wei­te­ren Lan­des­meis­ter­ti­tel gewann Juli­an Schill im Hoch­sprung der MU18. Das Nach­wuchs­ta­lent stei­ger­te sei­ne per­sön­li­che Best­leis­tung auf star­ke 1,91 m und setz­te sich damit neun Zen­ti­me­ter vor der Kon­kur­renz durch. Gleich­zei­tig erfüll­te er die Qua­li­fi­ka­ti­ons­norm für die Deut­schen Jugendmeisterschaften.

Zum Abschluss sam­mel­te Felix Kem­ner wei­te­re Podest­plät­ze. Im Speer­wurf der M14 wur­de er mit 37,14 m Drit­ter. Eben­falls Rang drei beleg­te er im Stab­hoch­sprung mit über­sprun­ge­nen 2,55 m.