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VfL Eintracht Hannover erhält Regine-Hildebrandt-Preis 2024 für herausragendes Engagement in Integration und Vielfalt
Am 26. November 2024 wurde dem VfL Eintracht Hannover in Berlin der renommierte Regine-Hildebrandt-Preis verliehen. Diese besondere Auszeichnung ehrt das langjährige Engagement des Vereins, der sich mit großem Einsatz für Integration, Teilhabe und sozialen Zusammenhalt durch den Sport stark macht.
In seiner Dankesrede zeigte sich Vereinspräsident Thomas Behling sichtlich bewegt und stolz:
„Die Nachricht von der Verleihung des Regine-Hildebrandt-Preises 2024 an unseren Sportverein VfL Eintracht Hannover hat bei uns viele ganz unterschiedliche Gefühle ausgelöst. Da war zuerst die Freude – über die Würdigung unserer langjährigen Arbeit für Integration und den Einsatz für Geflüchtete. Besonders freuen wir uns, dass die Dotierung des Preises uns ermöglicht, unsere Arbeit für Demokratie und Respekt kontinuierlich fortzusetzen.
Das nächste Gefühl ist Dank. Dank an die Familie Hildebrandt für die Auslobung dieses Preises. Dank an Regine Hildebrandt, die sich bereits vor mehr als 30 Jahren für geflüchtete Frauen und Kinder eingesetzt hat – aus Respekt vor ihrer Persönlichkeit und mit einem festen Glauben an Solidarität.
Dank gebührt auch der SPD als Trägerin des Preises und den sozialdemokratischen Unterstützern aus Hannover, allen voran unserem Bundestagsabgeordneten Adis Ahmetovic. Ohne diese Unterstützung hätten wir vielleicht gar nicht den Mut für eine Bewerbung gefunden.
Ein drittes Gefühl ist Motivation. Die Motivation, unser Engagement für Integration und Teilhabe fortzuführen und auszubauen. Der Sport ist dabei ein entscheidendes Instrument: Er bringt Menschen zusammen, stärkt Vertrauen und schafft Nähe – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft.“
Der Initiator, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD Hannover Adis Ahmetović, unterstreicht nochmals das wertvolle Engagement des VfL Eintracht Hannover:
„Ich freue mich sehr, dass der Regine-Hildebrandt-Preis in diesem Jahr zum allerersten Mal nach Niedersachsen an den VfL Eintracht Hannover als ältesten Sportverein in unserer Stadt geht. Mit seiner vorbildlichen Integrationsarbeit fördert der Verein über den Sport eine niedrigschwellige gesellschaftliche Partizipation von Menschen mit Migrationsgeschichte. Ich bin dem Verein sehr dankbar für sein wertvolles Engagement im Sinne der Demokratie für unsere Gesellschaft und unser solidarisches Miteinander in Hannover. Aus diesem Grund hatte ich den VfL Eintracht Hannover für den Preis vorgeschlagen. Mit Stephan Weil, Steffen Krach, Doris Schröder-Köpf, Stefan Politze, Thomas Hermann, Frank Straßburger, Kerstin Klebe-Politze, Andreas Pieper, Dr. Maxi Carl und Lukas Taplick haben sich zudem weitere prominente Unterstützerinnen und Unterstützer meiner Initiative angeschlossen. Ich danke der Jury, allen voran Manuela Schwesig als Schirmherrin sowie Matthias Miersch in seiner Funktion als Generalsekretär der SPD, für die bedeutende Auszeichnung und der damit verbundenen Würdigung der großartigen Arbeit.“
Gelebte Integration durch sportliche Projekte
Der VfL Eintracht Hannover setzt mit seinen Projekten wie der „Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete“ (KSG) und „Integration und Vielfalt stärken im VfL Eintracht“ gezielt auf die verbindende Kraft des Sports. Diese Arbeit fördert nicht nur das persönliche Wohlbefinden der Teilnehmenden, sondern baut auch Brücken zwischen den Menschen.
„Sport ist im innersten Kern immer demokratisch. Gemeinsame Bewegung schafft Nähe und Vertrauen und trägt dazu bei, soziale Kontakte und zwischenmenschliches Verständnis zu stärken. Das unterstützt nicht nur die Teilnehmenden, sondern auch unsere Gesellschaft als Ganzes“, so Behling weiter.
Dank gilt dabei den zahlreichen Förderern und Kooperationspartnern, ohne deren Unterstützung die Projekte nicht realisiert werden könnten. Hierzu zählen die Landeshauptstadt Hannover, der Landessportbund Niedersachsen, die Lotto Sportstiftung, der StadtSportBund Hannover, der Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte e. V., das Institut für Sprache und Kommunikation, der Kulturtreff Hainholz und weitere Organisationen. Diese Netzwerke ermöglichen es, Menschen aus unterschiedlichen Lebenssituationen zusammenzubringen, Vorurteile abzubauen und ein Klima des Miteinanders zu schaffen.
Ein starkes Signal für die Zukunft
Mit der Verleihung des Regine-Hildebrandt-Preises wird die kontinuierliche Arbeit des VfL Eintracht Hannover gewürdigt, die weit über den Sportplatz hinausgeht. Die Vereinsprojekte fördern die physische und psychische Gesundheit, stärken die Gemeinschaft und schaffen ein Klima des Miteinanders.
Der VfL Eintracht Hannover bleibt motiviert, auch in Zukunft Menschen durch Sport zusammenzubringen und Chancen für eine bessere, friedliche Zukunft zu schaffen. Mit Stolz und neuer Inspiration kehrt der Verein aus Berlin zurück – bereit, weiterhin Brücken zu bauen und einen Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft zu leisten.
Der Regine-Hildebrandt-Preis, der seit 2002 vom SPD-Parteivorstand und dem Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie verliehen wird, unterstreicht die Bedeutung dieser Arbeit. Er erinnert an die Werte der Namensgeberin: Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Solidarität mit benachteiligten Menschen.
Starker Auftritt bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Riesenbeck
Die Deutschen Crossmeisterschaften fanden in diesem Jahr am 23.11. in Riesenbeck, einem Ort in Hörstel nördlich von Münster, statt. Bekannt ist die Region vor allem durch die international renommierte Reitstätte, die von Ludger Beerbaum mit aufgebaut wurde. Genau hier befand sich der abwechslungsreiche und anspruchsvolle Crosskurs, den die Läuferinnen und Läufer der Altersklassen U18 bis W und M60 zu bewältigen hatten (s. Streckenplan).
Der VfL Eintracht Hannover war mit fünf motivierten Athletinnen und Athleten bei dieser großen und hervorragend organisierten Veranstaltung vertreten.
Den Auftakt machte um 11:05 Uhr Paul Lecher in der U18. Er hatte eine Distanz von 4,3 Kilometern vor sich, bestehend aus einer kleinen und zwei großen Runden. Der Kurs forderte den Läufern alles ab: enge Kurven, mehrere Hügel, ein U‑Turn, eine Runde durch die Reithalle und eine ausgedehnte Matsch-Passage. Unter diesen anspruchsvollen Bedingungen belegte Paul nach 15:04 Minuten den 68. Platz.
Um 13 Uhr stand das Frauenfeld am Start, das neben der Hauptklasse auch die Altersklassen U23, W35, W40 und W45 umfasste.
Marie Pröpsting zeigte eine beeindruckende Leistung und kam nach 24:18 Minuten als 15. in der Frauenwertung und 24. in der Gesamteinlaufwertung ins Ziel. Damit verbesserte sie ihr Ergebnis von der Cross-DM 2022 in Löningen deutlich, wo sie den 37. Platz belegt hatte.
Als zweite VfL-Athletin erreichte Manon Martsch das Ziel. Sie benötigte 26:00 Minuten und belegte den 31. Platz in der Frauenwertung sowie den 50. Platz in der Gesamtwertung.
Franziska Stasch kam als dritte mit einer Zeit von 26:54 Minuten ins Ziel, die ihr den 40. Platz in der Frauenwertung und den 65. Platz in der Gesamtwertung einbrachte.
In der Teamwertung, bei der die Platzierungen der drei besten Läuferinnen zusammengezählt werden, erreichte die Mannschaft aus Marie, Manon und Franzi mit 139 Punkten einen hervorragenden 9. Platz unter insgesamt 24 Teams.
Für Pauline Berg war der Wettkampf ein besonderer, da sie zum letzten Mal im Trikot des VfL antrat – ab 2024 wird sie für Hannover 96 starten und sich der dortigen Langstreckengruppe anschließen. Sie erwischte keinen optimalen Tag, kämpfte sich jedoch tapfer ins Ziel. Sie benötigte 27:42 Minuten und wurde damit 50. in der Frauenwertung und 78. in der Gesamtwertung.
Alle zeigten, dass sie eine solide Basis für die kommende Saison aufgebaut haben und nun voller Motivation in Richtung Hallensaison blicken.
Streckenrekord und Top-Platzierungen beim Hermann-Löns-Park-Lauf
M.P. Der Hermann-Löns-Park-Lauf Anfang November ist bei der Lauf-Trainingsgruppe Lehmann/Musfeldt ein fester Bestandteil des Grundlagentrainings im Herbst. Auch dieses Jahr gingen einige Athletinnen und Athleten der Trainingsgruppe an den Start, ergänzt durch weitere Vereinsmitglieder in den Altersklassen von der U16 bis zur M/W50.
Den Auftakt machten wie immer die Schüler über die 1,5km um die alte Mühle herum. Luis Malten benötigte für diese Distanz 6:17 Minuten und belegte damit den 3. Platz in seiner Altersklasse U12 und den insgesamt 7. Platz der Jungen.
Bei kühlen, aber optimalen Bedingungen fiel dann um 11 Uhr der Startschuss für die 5‑km-Distanz. Paul Lecher startete mutig ins Rennen und belohnte sich mit einem hervorragenden 6. Platz sowie einer neuen persönlichen Bestzeit von 16:57 Minuten. Gordon Nagel belegte mit 20:50 Minuten den 1. Platz in der Altersklasse M50, gefolgt von Tobias Zoghaib als 6. der M35 in 22:18 Minuten und Matthias Debarry, der in 23:31 Minuten ebenfalls den 6. Platz in der M50 erreichte. Jan Fastenrath belegte in dieser Altersklasse in 28:08 Minuten den 16. Platz.
Marie Pröpsting verbesserte ihren eigenen Streckenrekord um 32 Sekunden und sicherte sich mit einer Zeit von 17:38 Minuten den ersten Platz bei den Frauen sowie insgesamt den 10. Platz. Manon Martsch folgte als zweite Frau in neuer Bestzeit von 18:10 Minuten und damit einer enormen Verbesserung ihrer bisherigen Hausmarke (19:23 Minuten). Auch Tina Deeken stellte mit 19:37 Minuten im Renn-Rolli eine persönliche Bestzeit auf und wurde Erste in der W45. Der „Neue-Bestzeiten-Club“ wurde von Kendra Giesler ergänzt, die mit 20:12 Minuten die Altersklasse U16 gewann. Anastasia Avramoglou kam nach 29:04 Minuten als 6. der WU16 ins Ziel, während Anne-Kathrin Herz in 34:15 Minuten den 9. Platz in der W50 belegte.
Eine Stunde später starteten die 10-km-Läufer, darunter Christian Roeben, der nach 46:33 Minuten als 11. der M35 die Ziellinie überquerte. Thomas Müller folgte mit der „Schnapszahl“ 57:57 Minuten und landete auf Platz 25 der M55.
Mehrkämpferin Celina Sophie Globke, die seit Oktober in Köln Sport studiert und einen Ausdauernachweis erbringen musste, absolvierte diesen beim Löns-Park-Lauf und blieb mit 45:20 Minuten fünf Minuten unter der geforderten Zeit – damit belegte sie den 4. Platz der weiblichen Hauptklasse. Kirsten Krohne folgte in 48:11 Minuten auf Platz 3 der W50, und Birgit Bruns kam mit 57:56 Minuten als 14. derselben Altersklasse ins Ziel.
Meisterehrung: Erwachsene werden im Tennisheim gewürdigt
Die Meisterehrung hat seit vielen Jahren einen festen Platz im Kalender des VfL Eintracht Hannover. Während diese Ehrung in den vergangenen Jahren stets beim Schauturnen Anfang Dezember stattfand, wurde in diesem Jahr ein neues Konzept gewählt: Die Jugendlichen werden nach wie vor während des Schauturnens geehrt, die Erwachsenen erhalten ihre Ehrung separat an einem anderen Tag.
Dieser „andere Tag“ war nun am 29. Oktober. Etwa 50 Erwachsene fanden sich im Tennisheim auf unserer Sportanlage ein und verbrachten ein paar gemütliche Stunden bei Currywurst und Getränken zusammen. Vizepräsident Stefan Roeder würdigte die meisterlichen Leistungen der Eintrachtler in diesem Jahr.
Folgende Sportler und Mannschaften wurden geehrt:
Tennis Herren 40
Tennis Herren 60
3. Herren Fußball
Turnen TGM E 1
Turnen TGW E 2
Turnen TGM E 3
Tina Deeken (Para Triathlon, Para Schwimmen)
Leichtathletinnen und ‑athleten:
Pauline Berg, Elisabeth Greimel, Manon Martsch, Marie Pröpsting, Evi Riekert, Fawzane Salifou, Torben Schaper, Jana Schlüsche, Henrik Schöps, Kai Szybiak, Lukas Tsoleridis, Cathinca van Amerom, Charlotte Waldkirch, Robert Wolters, Jacob Wübker
Wir gratulieren allen Geehrten zu ihren Meisterleistungen und wünschen viel Erfolg für die kommenden Wettkämpfe.
Ob VfL Eintracht oder Hannover 96 – Hauptsache Triathlon!
In Kooperation mit Hannover 96 haben wir in den Herbstferien ein Triathlon-Camp für Kinder angeboten, und das war einfach klasse!
Die Idee: Wenn wir schon gemeinsam ein Camp bestreiten, dann sollen die Teilnehmenden auch mehrere Trainingsstätten kennenlernen. Und so gab es an jedem Camp-Tag mehrere fliegende Wechsel: Vom Maschseeufer, über die Hallen der Bismarckschule, auf die Mehrzweckplätze bei 96, ins Schwimmbad nach Stöcken, auf die Anlage beim VfL Eintracht bis zum Erika-Fisch-Stadion. Das tolle Wetter machte es uns leicht. Wir konnten alle Trainingsorte bequem mit dem Rad erreichen. Mit Ausnahme des Schwimmbads in Stöcken: Da haben wir uns bequem von der Üstra fahren lassen.
Die durch die Bank hochsympathischen und hochmotivierten Kinder im Alter von 9–12 Jahren haben den Triathlon als einen zeitintensiven und komplexen Sport erlebt, und dennoch wahrgenommen, dass er eigentlich kinderleicht ist.
Erste Disziplin im Triathlon ist bekanntlich das Schwimmen. Es brauchte im Vorfeld viele Bemühungen bei der Stadt Hannover – Schwimmhallenplätze sind wertvoller, als Gold. Umso größer die Freude, dass wir schließlich 2 Bahnen ergattert hatten und ganz für uns in kleinen Gruppen trainieren konnten. Einige bekamen die Möglichkeit ihre Kraultechnik zu verbessern, andere lernten ihre ersten Kraulzüge. Und am Ende wurde extra für unsere Gruppe noch der Einer und der Dreier geöffnet. Ein Platscher zum Abschluss!
Die Radübungen konnten wir dank des sonnigen Wetters an unterschiedlichen Orten machen. Neben Sicherheit und Technik, ist beim Triathlon natürlich der Wechsel zwischen den Disziplinen wichtig. Der richtige Helm, im richtigen Moment auf- oder auch absteigen. Immer mit dem Gedanken der Sicherheit für sich und andere im Hinterkopf.

Laufen ist eine Disziplin, die wir auch im Alltag ständig machen. Mal langsamer, mal schneller. Wie aber laufe ich kräfteschonend und was muss ich im Laufstil beachten, wenn ich besser werden möchten? Tipps und Grundlagen wurden begeistert aufgesogen.
Neben all der Bewegung, den theoretischen Momenten war aber auch genug Raum für Freizeit, Fußball- oder Kartenspielen, Klettern oder einfach nur quatschen.
Am letzten Tag ging es zum Erika-Fisch-Stadion für den Abschlusswettkampf. Wir bekamen Besuch von Tina Deeken, der mehrfachen deutschen Meisterin im Para-Triathtlon. Nachdem sie uns berichtete, welche Herausforderungen sich ihr beim Para-Triathlon stellen, ging sie mit den Kindern an den Start.
Mit gegenseitigem Jubel im Ziel und einer Urkunde wurden alle Teilnehmer verabschiedet.
Ich bedanke mich bei allen Unterstützern aus unserer Triathlonsparte und bei den Eltern, die beim Abschlusswettkampf zum Anfeuern und Absichern der Strecke gekommen sind.
Und ganz besonders bei den Kinder. Wir sehen uns 2025 wieder!
Anni Sohnsmeyer beim Länderkampf für das Turnteam Deutschland!
Das Turnteam Deutschland hat sich mit einem großartigen 2. Platz behauptet. Alle Turnerinnen traten an allen Geräten an, wobei die besten drei Wertungen für das Team zählten. Am Barren und Sprung turnte Anni die 2. beste Wertung des Teams.
Für Anni war es der erste internationale Wettkampf – eine unvergessliche Erfahrung!
Die Vorbereitung fand in Frankfurt statt, unter der Leitung von Claudia Schunk. Gemeinsam mit ihrer Trainerin Caro konnte Anni eine Woche lang neue Inspiration und wertvolle Anregungen fürs Training sammeln. Stolz und voller Vorfreude geht es nun in die nächste Phase!
Adventsmarkt & Tannebaumverkauf beim VfL Eintracht Hannover
Integrative Fahrradkurse für Frauen 2024 wurden erfolgreich beendet
In den Oster‑, Sommer- und Herbstferien absolvierten ca. 20 Frauen aus unserem Quartier einen Fahrradkurs. Die Vorerfahrungen auf dem Fahrrad unterschieden sich dabei. Sie reichten von der ersten Konfrontation mit dem Rad bis zur Verfestigung der Verkehrsregeln. Mit der Teilnahme an den Kursen gewinnen sie allesamt einen großen Mobilitätszuwachs, womit wesentlich zu Integration beigetragen wird.

Am 18. Oktober ging der letzte von drei diesjährigen Fahrradkurse zu Ende. Die ‚Herbst-Gruppe‘ startete Freitag gegen 10 Uhr die Prüfungsfahrt. Gemeinsam mit der zuständigen Polizeibeamtin, die seit Jahren jede Prüfung abnimmt, begaben sich die Frauen auf die Prüfungsstrecke. Sie bestanden allesamt, waren geschafft, aber auch begeistert und stolz auf ihren Leistungen, die mit einer kleinen Urkunde gewürdigt wurde.
Die Zusammenarbeit mit dem Kulturtreff Hainholz und der zuständigen Polizeidienststelle hat bestens funktioniert. Ein besonderer Dank gilt Agustina und ihren beiden Helferinnen für die Leitung der Kurse sowie Svenja für die Kommunikation vor Ort.
Wir freuen uns auf die Kurse nächstes Jahr!
Herbstcamp 2024
In der Woche von 14.10.–18.19.2024 durften wir 18 begeisterte Kinder bei unserem Herbstsportcamp begrüßen. Die Vormittage starteten schwungvoll mit Energizer-Spielen, bei denen die Kinder in Bewegung kamen und sich auf den Tag einstimmen konnten. Besonders beliebt waren Spiele wie „Heimlicher Partner“ und „Evolution“.
Im Anschluss folgten am Montag kleinere Kennenlern- und an den anderen Tagen Aufwärmspiele, die die Gruppenstimmung förderten und die Kinder näher zusammenbrachten. Die Namensballspiele und das bekannte „Alle tauschen, die…“ am Montag halfen dabei, sich gegenseitig kennenzulernen. Die Kinder hatten auch viel Spaß bei Spielen wie „Peter Pan“ oder „Toilettenfangen“.

Von 10:00 bis 12:00 Uhr standen täglich Team- und Staffelspiele auf dem Programm. Hier mussten die Kinder zusammenarbeiten, um Herausforderungen wie „Katz und Maus“, „Vier Hände, drei Füße“ oder den „Uno-Lauf“ zu meistern. Besonders beliebt waren die Teamspiele „Quidditch“ und „Flagfootball“, die Teamgeist und Geschick erforderten. Am Freitag wurde sogar ein Blindenfußball-Turnier veranstaltet, bei dem die Kinder ihre Koordination und Teamfähigkeit unter Beweis stellten.
Nach einer wohlverdienten Mittagspause mit leckerem warmem Essen bei Klaus in unserer Vereinsgaststätte hatten die Kinder täglich die Möglichkeit, sich frei auszutoben. Am Nachmittag wurden dann größere Spiele wie das „Chaosspiel“, „VfL Olympiade“ oder „Capture the Flag“ angeboten. Diese sorgten für spannende und abwechslungsreiche Wettkämpfe. Am letzten Tag konnten die Kinder ihre Spielwünsche äußern, was für einen gelungenen Abschluss sorgte und mit einer heißumkämpften Fußballpartie „Kinder gegen Betreuer“ endete.

Wir möchten uns bei allen teilnehmenden Kindern und Helfern für die schöne Woche bedanken! Ihr habt mit eurer Energie und Begeisterung dazu beigetragen, dass es eine unvergessliche Zeit war.
Wir sind schon gespannt auf die kommenden Feriencamps im nächste Jahr und freuen uns darauf, dass ihr alle wieder dabei seid!
Überraschung beim Volkslauf um den Altwarmbüchener See
Marie Pröpsting sorgte für eine Überraschung beim Volkslauf um den Altwarmbüchener See am 19. Oktober. Als Teil ihrer Vorbereitung auf die Deutschen Crossmeisterschaften, die in fünf Wochen in Riesenbeck stattfinden, absolvierte sie die zwei Runden um den See (7,2 km) in beeindruckenden 25:40 Minuten – schneller als alle anderen Teilnehmenden. Der erste Mann folgte erst 41 Sekunden nach ihr. Der Veranstalter zeigte sich begeistert: “So etwas gab es bei uns noch nie, dass eine Frau den gesamten Lauf gewinnt!”
Über die zuvor gestarteten drei Runden (10,8 km) ging unsere Para-Athletin Tina Deeken im Rennrollstuhl an den Start. Auf der anspruchsvollen, welligen Strecke und dem schwierigen Untergrund kämpfte sie für jeden Meter und erreichte nach hervorragenden 46:56 Minuten als insgesamt vierte Frau und Erste ihrer Altersklasse W45 das Ziel.
Nachwuchsathlet Luis Malten (Altersklasse M10) gewann den 1600m Schülerlauf in 6:30min und stand ebenfalls für den VfL Eintracht ganz oben auf dem Treppchen!



















