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Große Beteiligung und tolle Ergebnisse beim Mühlenberger Nikolauslauf 2024

M.P. Alle Jah­re wie­der mach­ten sich vie­le Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten des VfL Ein­tracht Han­no­ver – dies­mal zwei Tage nach Niko­laus (08.12.) – auf zum Müh­len­ber­ger SV, um am tra­di­tio­nel­len Niko­laus­lauf teil­zu­neh­men. Wie immer bot die Ver­an­stal­tung Stre­cken für alle Alters­klas­sen und Leis­tungs­ni­veaus. Wäh­rend es im letz­ten Jahr noch Schnee gab, waren die Tem­pe­ra­tu­ren in die­sem Jahr ehehr mil­de und es erwar­te­te die Teil­neh­men­den wie­der Mal eine rut­schi­ge, mat­schi­ge Bahn, die durch den Regen der Vor­ta­ge auf­ge­weicht war. Denn die 400 Meter Rund­bahn ist in jeder Stre­cke ein­ge­bun­den und muss ein­mal oder mehr­fach umlau­fen werden.

Die Jüngs­ten machen den Anfang
Den Auf­takt mach­ten die Bam­bi­nis über 400m. Nele Mal­ten flitz­te in 2:34 Minu­ten über die Run­de. Anschlie­ßend star­te­ten die Schü­ler­läu­fe über 1,1 km, die jahr­gangs­wei­se aus­ge­tra­gen wur­den. Im Jahr­gang 2015 lief Gus­tav Schließl in 4:41 Minu­ten auf Platz 5, dicht gefolgt von Lucas Lübb­ecke (6. Platz, 4:47 Minu­ten). Pri­scil­la Maria­ma Conteh erreich­te bei den Mäd­chen den 14. Platz (6:41 Minuten).

Im Lauf des Jahr­gangs 2014 glänz­ten die Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten des VfL beson­ders: Luis Mal­ten gewann sou­ve­rän in 4:35 Minu­ten. Dex Wein­hardt folg­te auf Platz 3 (4:52 Minu­ten), Juli­us Beh­rends wur­de Fünf­ter (5:04 Minu­ten) und Richard Satt­ler beleg­te Platz 9 (5:21 Minu­ten). Bei den Mäd­chen ließ Jolan­da Schiecke nur Ver­eins­kol­le­ge Luis den Vor­tritt und kam als ers­tes Mäd­chen in 4:48 Minu­ten ins Ziel. Frie­da Rickert wur­de Vier­te (5:22 Minu­ten), und Tar­ja Ruf­fing lief auf Platz 7 (6:09 Minuten).

2,5 km – Schnel­lig­keits­test für Mittelstreckler
Über die sel­ten ange­bo­te­nen 2,5 km tes­te­ten eini­ge Mit­tel­streck­ler ihre Form. Paul Lecher lief mutig vor­ne mit und beleg­te nach 8:04 Minu­ten einen star­ken 3. Platz. Manon Martsch bewies als ers­te Frau ihre her­vor­ra­gen­de Form und kam in 8:43 Minu­ten als Gesamt­fünf­te ins Ziel. Für Eli­sa­beth Grei­mel war es nach ihrer Ver­let­zung im Spät­som­mer der ers­te klei­ne Wett­kampf. Mit Platz 2 in 9:21 Minu­ten kann sie sehr zufrie­den sein. Lil­li Rudolph (U14) lief nach 12:08 Minu­ten auf Platz 9 bei den Frau­en. Nata­lia Lind­ner und Til­da Ripp­ber­ger (bei­de U16) folg­ten gemein­sam nach 13:31 Minu­ten auf Platz 16 und 17. Ava Livia Ste­phan (U12) kom­plet­tier­te das Feld in 13:38 Minu­ten als 18.

5 km – Star­ke Leis­tun­gen trotz schwie­ri­ger Bedingungen
Tina Deeken trot­ze wie­der ein­mal mit ihrem Renn­rol­li den wid­ri­gen Bedin­gun­gen und absol­vier­te mit tol­ler Beglei­tung die 5km Stre­cke, bei der die mat­schi­ge Rund­bahn mehr­fach (in die­sem Fall umfah­ren) wer­den muss! Sie beleg­te nach 25:30 Minu­ten den 16. Platz. Mit ihr waren wei­te­re Tri­ath­le­ten dabei, die eben­falls die 5km in Angriff nah­men. Nils Haug gewann die inter­ne Ver­eins­wer­tung in 19:27 Minu­ten und beleg­te Platz 18. Jan Jün­ger­ink (20:24 Minu­ten, Platz 24), Kars­ten Gro­te (20:50 Minu­ten, Platz 28), Tobi­as Zog­haib (21:40 Minu­ten, Platz 33), Dirk Wie­sen­hö­fer (22:47 Minu­ten, Platz 39), Mat­thi­as Debar­ry (24:18 Minu­ten, Platz 43), Emil Schmidt (U12, 26:23 Minu­ten, Platz 54) und Til­man Bor­gas (U14, 29:21 Minu­ten, Platz 74) kom­plet­tier­ten das gro­ße Auf­ge­bot des VfL Eintracht.

10 km – Podest­platz für Fabi­an Kuklinski
Über die längs­te Distanz sorg­te Lang­streck­ler Fabi­an Kuklin­ski für einen wei­te­ren Podest­platz. Er kam nach 32:59 Minu­ten auf den 2. Platz, nur 35 Sekun­den hin­ter dem Sie­ger und deut­lich vor dem Drittplatzierten.

Tina Deeken mit dem „Stern des TVN“ ausgezeichnet

Gro­ßer Erfolg für unse­re Para­at­h­le­tin Tina Deeken: Der Tri­ath­lon Ver­band Nie­der­sach­sen e.V. (TVN) hat sie für ihre her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen im Jahr 2024 mit dem Stern des TVN geehrt. Tina, die für den VfL Ein­tracht Han­no­ver star­tet, beein­druck­te in die­sem Jahr mit ihrem uner­müd­li­chen Ein­satz und sport­li­chen Erfol­gen im Triathlon.

Wir sind stolz dar­auf, dass Tina unse­ren Ver­ein auf höchs­tem Niveau ver­tritt und gra­tu­lie­ren ihr herz­lich zu die­ser ver­dien­ten Auszeichnung!

Frauen-Kind-Sport mit Nadine

Seit zwei Mona­ten bie­ten wir mit unse­rer belieb­ten Übungs­lei­te­rin Nadi­ne ein Sport­an­ge­bot für Frau­en und ihre Kin­der an. Damit wol­len wir alle Tei­neh­me­rin­nen und ihren Kin­dern auf viel­fäl­ti­ge Art und Wei­se in Bewe­gung brin­gen. Woche für Woche vari­ie­ren die Ange­bo­te. Sie rei­chen von Selbst­ver­tei­di­gung über Tur­nen bis zu Aero­bic — je nach Inter­es­se der Teilnehmerinnen.

Wo? Sport­hal­le der Grund­schu­le an der Uhland­str. Adres­se: In der Fla­ge 2, 30167 Hannover
Wann? Frei­tags um 17:30 — 19 Uhr (außer­halb der Ferien)

Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich wilkommen!

Bit­te schreibt bei Inter­es­se eine Nach­richt an interkulturell@vfl-eintracht-hannover.de

Tanzangebot für Jugendliche am Döhrener Turm

Gemein­sam mit unse­rer benach­bar­ten Flücht­lings­un­ter­kunft und dem Schü­ler­bis­tro der Gemein­de am Döh­re­ner Turm bie­ten wir ein viel­fäl­ti­ges Tanz­an­ge­bot für Jugend­li­che zwi­schen 10 und 15 Jah­ren an. Unse­re Übungs­lei­te­rin hat viel Erfah­rung im Hip­­Hop-Bereich und lässt eure Vor­stel­lun­gen ger­ne in die Stun­den einfließen!

Wo? Schü­ler­bis­tro in der Gemein­de am Döh­re­ner Turm, Hil­des­hei­mer Stra­ße 179, 30173 Hannover
Wann? Mitt­woch um 16:30 Uhr — 18 Uhr (außer­halb der Ferien)

Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich wil­kom­men — egal wie viel Erfah­rung ihr mit Tan­zen habt!

Bit­te schreibt bei Inter­es­se eine Nach­richt an interkulturell@vfl-eintracht-hannover.de

Schauturnen 2024

Am Sams­tag fand das jähr­li­che Schau­tur­nen mit vie­len ver­schie­de­nen Vor­füh­rung aus Tur­nen, Tan­zen und Fuß­ball mit der Ehrung der Kin­der und Jugend­li­chen und beson­de­ren Men­schen statt. Den vie­len Zuschau­en­den wur­de durch die 70 Akti­ven Kin­der, Jugend­li­chen und Erwach­se­ne ein  bun­tes Pro­gramm geboten.


Ter­min nächs­tes Jahr ist der 6.12.2025

Hallenvergleich der Kreise: U16 dominiert, U14 mit Luft nach oben

M.P. Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, dem 24. Novem­ber 2024, fiel der Start­schuss zur Hal­len­sai­son im Sport­leis­tungs­zen­trum Han­no­ver. Beim Hal­len­ver­gleich der Krei­se des Bezirks Han­no­ver (KLV Han­­no­­ver-Stadt, KLV Han­­no­­ver-Land, KLV Diep­holz und KLV Schaum­burg) wur­de in span­nen­den Wett­kämp­fen um Punk­te und Plat­zie­run­gen gekämpft. Beson­ders in der Alters­klas­se U16 zeig­ten die Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten des KLV Han­­no­­ver-Stadt ihre Stär­ke, wäh­rend in der U14 noch Poten­zi­al für die kom­men­den Jah­re besteht.

Die Cup-Wer­­tung sorg­te für eine beson­de­re Span­nung: Pro Dis­zi­plin tra­ten maxi­mal drei Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten pro Kreis an, wobei die Ergeb­nis­se der zwei bes­ten in die Wer­tung ein­flos­sen. Je nach Plat­zie­rung wur­den Punk­te ver­ge­ben – der Sie­ger erhielt 8 Punk­te, der Zwei­te 7, und so weiter.

Für den KLV Han­­no­­ver-Stadt gaben 15 Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten des VfL Ein­tracht Han­no­ver ihr Bes­tes und sorg­ten für her­aus­ra­gen­de Ergeb­nis­se. Beson­ders die U16 zeig­te eine star­ke Team­leis­tung: Jose­fi­ne Birg, Niya Böde­ker und Ken­dra Gies­ler sam­mel­ten mit ihren Top-Pla­t­­zie­run­­gen flei­ßig Punk­te bei den Mäd­chen. Bei den Jungs über­zeug­ten Maxi­mi­li­an Wepp­ler, Max Lucas, Leo Cher­keh, Vin­cent Nohr und Jonas Geb­hardt mit Top-Pla­t­­zie­run­­gen und brach­ten so ihr Team eben­falls nach vorne.

In der Alters­klas­se U14 lie­fer­ten Til­man Bor­gas und Eli­sa Mar­le­ne Jung respek­ta­ble Leis­tun­gen ab und sam­mel­ten wert­vol­le Wett­kampf­erfah­rung für die kom­men­de Saison.

 

Über­sicht aller VfL Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten, die am Start waren:

WU14: Eli­sa Mar­le­ne Jung

MU14: Til­man Borgas

WU16: Jose­fi­ne Birg, Niya Böde­ker, Ali­sa Cas­­t­ro-Reyes, Ken­dra Gies­ler, Char­lot­te Schwa­be und Emma Stamm

MU16: Maxi­mi­li­an Wepp­ler, Max Lucas, Vin­cent Zürn, Jonas Geb­hardt, Chris­ti­an Kulp, Nelio Klein und Leo Cher­keh

Bei so guten Ergeb­nis­sen Ende Novem­ber kön­nen wir gespannt sein, was im neu­en Jahr von den jun­gen Talen­ten zu erwar­ten ist!

Die gesam­te Ergeb­nis­über­sicht fin­det ihr hier:

https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Details/14705

Orange Day

Am 25.11.2024 fand unter der Schirm­herr­schaft der Poli­zei­prä­si­den­tin Gwen­do­lin von der Osten im Rah­men des ‘Oran­ge Day’ (Inter­na­tio­na­ler Tag gegen Gewalt an Frau­en) ein knapp 5km City-Lauf durch Han­no­vers Innen­stadt statt.

“gemein­sam aktiv – Hand in Hand zusam­men und sicht­bar gegen die Gewalt gegen Frau­en“ – das war das Mot­to, unter dem die Poli­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver zu dem Lauf­treff am Mon­tag­abend ein­ge­la­den hatte.

Auch eine Grup­pe von Sportler*innen der Tri­a­th­­lon-Spar­­te des VfL Ein­tracht Han­no­ver betei­lig­te sich lau­fend und rol­lend, um in oran­ge leuch­ten­der Sport­klei­dung ein star­kes Zei­chen gegen die Gewalt gegen Mäd­chen und Frau­en zu setzen.

Die Teil­nah­me­bei­trä­ge und frei­wil­li­gen Spen­den der Ver­an­stal­tung sind dem Mäd­chen­haus Han­no­ver e. V. zu Gute gekommen.

VfL Eintracht Hannover erhält Regine-Hildebrandt-Preis 2024 für herausragendes Engagement in Integration und Vielfalt

Photothek/SPD

Am 26. Novem­ber 2024 wur­de dem VfL Ein­tracht Han­no­ver in Ber­lin der renom­mier­te Regi­­ne-Hil­­de­­brandt-Preis ver­lie­hen. Die­se beson­de­re Aus­zeich­nung ehrt das lang­jäh­ri­ge Enga­ge­ment des Ver­eins, der sich mit gro­ßem Ein­satz für Inte­gra­ti­on, Teil­ha­be und sozia­len Zusam­men­halt durch den Sport stark macht.

Photothek/SPD

In sei­ner Dan­kes­re­de zeig­te sich Ver­eins­prä­si­dent Tho­mas Beh­ling sicht­lich bewegt und stolz:
„Die Nach­richt von der Ver­lei­hung des Regi­­ne-Hil­­de­­brandt-Prei­­ses 2024 an unse­ren Sport­ver­ein VfL Ein­tracht Han­no­ver hat bei uns vie­le ganz unter­schied­li­che Gefüh­le aus­ge­löst. Da war zuerst die Freu­de – über die Wür­di­gung unse­rer lang­jäh­ri­gen Arbeit für Inte­gra­ti­on und den Ein­satz für Geflüch­te­te. Beson­ders freu­en wir uns, dass die Dotie­rung des Prei­ses uns ermög­licht, unse­re Arbeit für Demo­kra­tie und Respekt kon­ti­nu­ier­lich fortzusetzen.

Das nächs­te Gefühl ist Dank. Dank an die Fami­lie Hil­de­brandt für die Aus­lo­bung die­ses Prei­ses. Dank an Regi­ne Hil­de­brandt, die sich bereits vor mehr als 30 Jah­ren für geflüch­te­te Frau­en und Kin­der ein­ge­setzt hat – aus Respekt vor ihrer Per­sön­lich­keit und mit einem fes­ten Glau­ben an Solidarität.

Dank gebührt auch der SPD als Trä­ge­rin des Prei­ses und den sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Unter­stüt­zern aus Han­no­ver, allen vor­an unse­rem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Adis Ahme­to­vic. Ohne die­se Unter­stüt­zung hät­ten wir viel­leicht gar nicht den Mut für eine Bewer­bung gefunden.

Ein drit­tes Gefühl ist Moti­va­ti­on. Die Moti­va­ti­on, unser Enga­ge­ment für Inte­gra­ti­on und Teil­ha­be fort­zu­füh­ren und aus­zu­bau­en. Der Sport ist dabei ein ent­schei­den­des Instru­ment: Er bringt Men­schen zusam­men, stärkt Ver­trau­en und schafft Nähe – unab­hän­gig von Alter, Geschlecht oder Herkunft.“

Photothek/SPD

Der Initia­tor, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter und Vor­sit­zen­der der SPD Han­no­ver Adis Ahme­to­vić, unter­streicht noch­mals das wert­vol­le Enga­ge­ment des VfL Ein­tracht Hannover:

„Ich freue mich sehr, dass der Regi­­ne-Hil­­de­­brandt-Preis in die­sem Jahr zum aller­ers­ten Mal nach Nie­der­sach­sen an den VfL Ein­tracht Han­no­ver als ältes­ten Sport­ver­ein in unse­rer Stadt geht. Mit sei­ner vor­bild­li­chen Inte­gra­ti­ons­ar­beit för­dert der Ver­ein über den Sport eine nied­rig­schwel­li­ge gesell­schaft­li­che Par­ti­zi­pa­ti­on von Men­schen mit Migra­ti­ons­ge­schich­te. Ich bin dem Ver­ein sehr dank­bar für sein wert­vol­les Enga­ge­ment im Sin­ne der Demo­kra­tie für unse­re Gesell­schaft und unser soli­da­ri­sches Mit­ein­an­der in Han­no­ver. Aus die­sem Grund hat­te ich den VfL Ein­tracht Han­no­ver für den Preis vor­ge­schla­gen. Mit Ste­phan Weil, Stef­fen Krach, Doris Schrö­­der-Köpf, Ste­fan Polit­ze, Tho­mas Her­mann, Frank Straß­bur­ger, Kers­tin Kle­­be-Poli­t­­ze, Andre­as Pie­per, Dr. Maxi Carl und Lukas Tap­lick haben sich zudem wei­te­re pro­mi­nen­te Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer mei­ner Initia­ti­ve ange­schlos­sen. Ich dan­ke der Jury, allen vor­an Manue­la Schwe­sig als Schirm­her­rin sowie Mat­thi­as Miersch in sei­ner Funk­ti­on als Gene­ral­se­kre­tär der SPD, für die bedeu­ten­de Aus­zeich­nung und der damit ver­bun­de­nen Wür­di­gung der groß­ar­ti­gen Arbeit.“

 

Geleb­te Inte­gra­ti­on durch sport­li­che Projekte

Photothek/SPD

Der VfL Ein­tracht Han­no­ver setzt mit sei­nen Pro­jek­ten wie der „Koor­di­nie­rungs­stel­le Sport und Geflüch­te­te“ (KSG) und „Inte­gra­ti­on und Viel­falt stär­ken im VfL Ein­tracht“ gezielt auf die ver­bin­den­de Kraft des Sports. Die­se Arbeit för­dert nicht nur das per­sön­li­che Wohl­be­fin­den der Teil­neh­men­den, son­dern baut auch Brü­cken zwi­schen den Menschen.

„Sport ist im inners­ten Kern immer demo­kra­tisch. Gemein­sa­me Bewe­gung schafft Nähe und Ver­trau­en und trägt dazu bei, sozia­le Kon­tak­te und zwi­schen­mensch­li­ches Ver­ständ­nis zu stär­ken. Das unter­stützt nicht nur die Teil­neh­men­den, son­dern auch unse­re Gesell­schaft als Gan­zes“, so Beh­ling weiter.

Dank gilt dabei den zahl­rei­chen För­de­rern und Koope­ra­ti­ons­part­nern, ohne deren Unter­stüt­zung die Pro­jek­te nicht rea­li­siert wer­den könn­ten. Hier­zu zäh­len die Lan­des­haupt­stadt Han­no­ver, der Lan­des­sport­bund Nie­der­sach­sen, die Lot­to Sport­stif­tung, der Stadt­Sport­Bund Han­no­ver, der Unter­stüt­zer­kreis Flücht­lings­un­ter­künf­te e. V., das Insti­tut für Spra­che und Kom­mu­ni­ka­ti­on, der Kul­tur­treff Hain­holz und wei­te­re Orga­ni­sa­tio­nen. Die­se Netz­wer­ke ermög­li­chen es, Men­schen aus unter­schied­li­chen Lebens­si­tua­tio­nen zusam­men­zu­brin­gen, Vor­ur­tei­le abzu­bau­en und ein Kli­ma des Mit­ein­an­ders zu schaffen.

 

Ein star­kes Signal für die Zukunft

Mit der Ver­lei­hung des Regi­­ne-Hil­­de­­brandt-Prei­­ses wird die kon­ti­nu­ier­li­che Arbeit des VfL Ein­tracht Han­no­ver gewür­digt, die weit über den Sport­platz hin­aus­geht. Die Ver­eins­pro­jek­te för­dern die phy­si­sche und psy­chi­sche Gesund­heit, stär­ken die Gemein­schaft und schaf­fen ein Kli­ma des Miteinanders.

Der VfL Ein­tracht Han­no­ver bleibt moti­viert, auch in Zukunft Men­schen durch Sport zusam­men­zu­brin­gen und Chan­cen für eine bes­se­re, fried­li­che Zukunft zu schaf­fen. Mit Stolz und neu­er Inspi­ra­ti­on kehrt der Ver­ein aus Ber­lin zurück – bereit, wei­ter­hin Brü­cken zu bau­en und einen Bei­trag zu einer inklu­si­ven Gesell­schaft zu leisten.

 

Der Regi­­ne-Hil­­de­­brandt-Preis, der seit 2002 vom SPD-Par­­tei­­vor­­­stand und dem Forum Ost­deutsch­land der Sozi­al­de­mo­kra­tie ver­lie­hen wird, unter­streicht die Bedeu­tung die­ser Arbeit. Er erin­nert an die Wer­te der Namens­ge­be­rin: Demo­kra­tie, sozia­le Gerech­tig­keit und Soli­da­ri­tät mit benach­tei­lig­ten Menschen.

Regine-Hildebrandt-Preis im Willy-Brandt-Haus in Berlin, 26.11.2024.

Photothek/SPD

Starker Auftritt bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Riesenbeck

Die Deut­schen Cross­meis­ter­schaf­ten fan­den in die­sem Jahr am 23.11. in Rie­sen­beck, einem Ort in Hörs­tel nörd­lich von Müns­ter, statt. Bekannt ist die Regi­on vor allem durch die inter­na­tio­nal renom­mier­te Reit­stät­te, die von Lud­ger Beer­baum mit auf­ge­baut wur­de. Genau hier befand sich der abwechs­lungs­rei­che und anspruchs­vol­le Cross­kurs, den die Läu­fe­rin­nen und Läu­fer der Alters­klas­sen U18 bis W und M60 zu bewäl­ti­gen hat­ten (s. Streckenplan).

Über­sicht des Stre­cken­plans. Quel­le: DLV

Der VfL Ein­tracht Han­no­ver war mit fünf moti­vier­ten Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten bei die­ser gro­ßen und her­vor­ra­gend orga­ni­sier­ten Ver­an­stal­tung vertreten.

Strah­len­de Gesich­ter im Ziel

 

Paul (Bild: Sabi­ne Schröer)

Den Auf­takt mach­te um 11:05 Uhr Paul Lecher in der U18. Er hat­te eine Distanz von 4,3 Kilo­me­tern vor sich, bestehend aus einer klei­nen und zwei gro­ßen Run­den. Der Kurs for­der­te den Läu­fern alles ab: enge Kur­ven, meh­re­re Hügel, ein U‑Turn, eine Run­de durch die Reit­hal­le und eine aus­ge­dehn­te Matsch-Pas­­sa­­ge. Unter die­sen anspruchs­vol­len Bedin­gun­gen beleg­te Paul nach 15:04 Minu­ten den 68. Platz.

 

Um 13 Uhr stand das Frau­en­feld am Start, das neben der Haupt­klas­se auch die Alters­klas­sen U23, W35, W40 und W45 umfasste.

Marie Pröps­ting zeig­te eine beein­dru­cken­de Leis­tung und kam nach 24:18 Minu­ten als 15. in der Frau­en­wer­tung und 24. in der Gesamt­ein­lauf­wer­tung ins Ziel. Damit ver­bes­ser­te sie ihr Ergeb­nis von der Cross-DM 2022 in Lönin­gen deut­lich, wo sie den 37. Platz belegt hatte.

Marie (Bild: Sabi­ne Schröer)

 

Manon (Bild: Sabi­ne Schröer)

Als zwei­te VfL-Ath­­le­­tin erreich­te Manon Martsch das Ziel. Sie benö­tig­te 26:00 Minu­ten und beleg­te den 31. Platz in der Frau­en­wer­tung sowie den 50. Platz in der Gesamt­wer­tung.

Fran­zis­ka Stasch kam als drit­te mit einer Zeit von 26:54 Minu­ten ins Ziel, die ihr den 40. Platz in der Frau­en­wer­tung und den 65. Platz in der Gesamt­wer­tung einbrachte.

Fran­zi

In der Team­wer­tung, bei der die Plat­zie­run­gen der drei bes­ten Läu­fe­rin­nen zusam­men­ge­zählt wer­den, erreich­te die Mann­schaft aus Marie, Manon und Fran­zi mit 139 Punk­ten einen her­vor­ra­gen­den 9. Platz unter ins­ge­samt 24 Teams.

 

 

Pau­li­ne (Bild: Sabi­ne Schöer)

Für Pau­li­ne Berg war der Wett­kampf ein beson­de­rer, da sie zum letz­ten Mal im Tri­kot des VfL antrat – ab 2024 wird sie für Han­no­ver 96 star­ten und sich der dor­ti­gen Lang­stre­cken­grup­pe anschlie­ßen. Sie erwisch­te kei­nen opti­ma­len Tag, kämpf­te sich jedoch tap­fer ins Ziel. Sie benö­tig­te 27:42 Minu­ten und wur­de damit 50. in der Frau­en­wer­tung und 78. in der Gesamt­wer­tung.

Alle zeig­ten, dass sie eine soli­de Basis für die kom­men­de Sai­son auf­ge­baut haben und nun vol­ler Moti­va­ti­on in Rich­tung Hal­len­sai­son blicken.

Streckenrekord und Top-Platzierungen beim Hermann-Löns-Park-Lauf

M.P. Der Her­­mann-Löns-Park-Lauf Anfang Novem­ber ist bei der Lauf-Trai­­nings­­­grup­­pe Lehmann/Musfeldt ein fes­ter Bestand­teil des Grund­la­gen­trai­nings im Herbst. Auch die­ses Jahr gin­gen eini­ge Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten der Trai­nings­grup­pe an den Start, ergänzt durch wei­te­re Ver­eins­mit­glie­der in den Alters­klas­sen von der U16 bis zur M/W50.

Den Auf­takt mach­ten wie immer die Schü­ler über die 1,5km um die alte Müh­le her­um. Luis Mal­ten benö­tig­te für die­se Distanz 6:17 Minu­ten und beleg­te damit den 3. Platz in sei­ner Alters­klas­se U12 und den ins­ge­samt 7. Platz der Jungen.

Bei küh­len, aber opti­ma­len Bedin­gun­gen fiel dann um 11 Uhr der Start­schuss für die 5‑km-Distanz. Paul Lecher star­te­te mutig ins Ren­nen und belohn­te sich mit einem her­vor­ra­gen­den 6. Platz sowie einer neu­en per­sön­li­chen Best­zeit von 16:57 Minu­ten. Gor­don Nagel beleg­te mit 20:50 Minu­ten den 1. Platz in der Alters­klas­se M50, gefolgt von Tobi­as Zog­haib als 6. der M35 in 22:18 Minu­ten und Mat­thi­as Debar­ry, der in 23:31 Minu­ten eben­falls den 6. Platz in der M50 erreich­te. Jan Fas­ten­rath beleg­te in die­ser Alters­klas­se in 28:08 Minu­ten den 16. Platz.

Marie Pröps­ting ver­bes­ser­te ihren eige­nen Stre­cken­re­kord um 32 Sekun­den und sicher­te sich mit einer Zeit von 17:38 Minu­ten den ers­ten Platz bei den Frau­en sowie ins­ge­samt den 10. Platz. Manon Martsch folg­te als zwei­te Frau in neu­er Best­zeit von 18:10 Minu­ten und damit einer enor­men Ver­bes­se­rung ihrer bis­he­ri­gen Haus­mar­ke (19:23 Minu­ten). Auch Tina Deeken stell­te mit 19:37 Minu­ten im Renn-Rol­­li eine per­sön­li­che Best­zeit auf und wur­de Ers­te in der W45. Der „Neue-Best­­zei­­ten-Club“ wur­de von Ken­dra Gies­ler ergänzt, die mit 20:12 Minu­ten die Alters­klas­se U16 gewann. Ana­sta­sia Avra­mo­glou kam nach 29:04 Minu­ten als 6. der WU16 ins Ziel, wäh­rend Anne-Kath­rin Herz in 34:15 Minu­ten den 9. Platz in der W50 belegte.

Wie­der ganz vor­ne mit dabei: Tina

Sie­ger­ehe­rung bei den Frauen

Eine Stun­de spä­ter star­te­ten die 10-km-Läu­­fer, dar­un­ter Chris­ti­an Roe­ben, der nach 46:33 Minu­ten als 11. der M35 die Ziel­li­nie über­quer­te. Tho­mas Mül­ler folg­te mit der „Schnaps­zahl“ 57:57 Minu­ten und lan­de­te auf Platz 25 der M55.

Mehr­kämp­fe­rin Celi­na Sophie Glob­ke, die seit Okto­ber in Köln Sport stu­diert und einen Aus­dau­er­nach­weis erbrin­gen muss­te, absol­vier­te die­sen beim Löns-Park-Lauf und blieb mit 45:20 Minu­ten fünf Minu­ten unter der gefor­der­ten Zeit – damit beleg­te sie den 4. Platz der weib­li­chen Haupt­klas­se. Kirs­ten Kroh­ne folg­te in 48:11 Minu­ten auf Platz 3 der W50, und Bir­git Bruns kam mit 57:56 Minu­ten als 14. der­sel­ben Alters­klas­se ins Ziel.

Ken­dra, Paul, Manon & Marie