TiKiHi inklusiv — mit Teamgeist über die Langdistanz

Roth, 5. Juli 2026 – Der DATEV Chall­enge Roth zählt zu den größ­ten Tri­ath­lon­ver­an­stal­tun­gen der Welt. Mit der Frau­en­staf­fel „TiKiHi inklu­siv” war auch der VfL Ein­tracht Han­no­ver ver­tre­ten – und setz­te dabei ein star­kes Zei­chen für geleb­te Inklu­si­on im Sport.

Tina Deeken und Kirs­ten „Kiki“ Kroh­ne vom VfL Ein­tracht Han­no­ver gin­gen gemein­sam mit TVN-Vize­prä­si­den­tin Hil­ke Wach an den Start. Das Trio bewäl­tig­te die Lang­di­stanz über 3,8 Kilo­me­ter Schwim­men, 180 Kilo­me­ter Rad­fah­ren und 42,2 Kilo­me­ter Laufen.

Die Vor­be­rei­tung ver­lief nicht ohne Her­aus­for­de­run­gen: Kiki Kroh­ne muss­te ver­let­zungs­be­dingt über meh­re­re Mona­te auf das Lauf­trai­ning ver­zich­ten, konn­te aber wei­ter­hin Rad fah­ren. Auch Hil­ke Wach wur­de kurz vor dem Wett­kampf durch einen hart­nä­cki­gen Infekt aus­ge­bremst. Trotz­dem blieb das Ziel bestehen: Gemein­sam in Roth star­ten und als Team die Stre­cke bewältigen.

Den Auf­takt über­nahm Para­schwim­me­rin Tina Deeken, die die Schwimm­stre­cke im Main-Donau-Kanal ohne Neo­pren­an­zug absol­vier­te und nach 1:20:26 Stun­den über­gab. Kiki Kroh­ne meis­ter­te anschlie­ßend die anspruchs­vol­le Rad­stre­cke trotz teil­wei­se kräf­ti­gem Wind und brach­te die Staf­fel nach 5:29:56 Stun­den in die zwei­te Wech­sel­zo­ne. Den Mara­thon lief Hil­ke Wach in 3:37:36 Stun­den und wur­de dabei von ihren Team­kol­le­gin­nen sowie den zahl­rei­chen Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern ent­lang der Stre­cke unterstützt.

Nach 10:30:47 Stun­den erreich­te die Staf­fel gemein­sam das Ziel und beleg­te einen her­vor­ra­gen­den 15. Platz in der Frauenwertung.

Neben der sport­li­chen Leis­tung stand vor allem die gemein­sa­me Bot­schaft im Mit­tel­punkt: Inklu­si­on gehört selbst­ver­ständ­lich zum Sport dazu. Men­schen mit unter­schied­li­chen Vor­aus­set­zun­gen tre­ten gemein­sam an, unter­stüt­zen sich gegen­sei­tig und errei­chen ihre Zie­le als Team.

Auch der sozia­le Gedan­ke wur­de umge­setzt: Über den Spon­sor team.ggu-software.com wird jeder Wett­kampf­start in eine Spen­de umge­wan­delt. Durch den Team­fak­tor drei kamen 188,70 Euro für den guten Zweck zusammen.