Ein Wochenende voller Herausforderungen, Teamgeist und beeindruckender Leistungen – der VfL Eintracht Hannover zeigt einmal mehr die ganze Vielfalt des Triathlonsports
Am 14. Juni 2026 war der VfL Eintracht Hannover mit vielen besonderen Geschichten beim Triathlon vertreten. Neben dem Saisonauftakt der Landesliga-Teams in Bremervörde sorgte auch die kurzfristig zusammengestellte Staffel „Team Inklusion“ sowie ein Langdistanz-Debüt in Österreich für ein sportliches Highlight.
Eigentlich war in Bremervörde ein Solostart von Kiki Krohne geplant, doch aufgrund einer Verletzung durfte Kiki nicht laufen. Kurzfristig entstand daher die Staffel „Team Inklusion“ gemeinsam mit Paratriathletin Tina Deeken. Kiki, die zum Triathlon-Landesligateam der Frauen des VfL Eintracht Hannover gehört, übernahm den Radpart – und zeigte dort wie gewohnt ihre ganze Stärke: pfeilschnell unterwegs.
Tina Deeken absolvierte das Schwimmen, ihre Paradedisziplin. Besonders erfreulich: Im Staffelrennen konnte geschwommen werden, nachdem die erste Disziplin bei der Landesliga am frühen Morgen aufgrund der zu kalten Wassertemperaturen noch entfallen musste. Die Laufstrecke bewältigte Tina anschließend im Rennrolli.
Da der starke Regen die Laufstrecke stark aufgeweicht hatte, bekam Tina kurzfristig Unterstützung von Paco (Francisco Cabanillas Garcia). Nach seinem eigenen Ligastart für Victoria Linden begleitete er Tina als einer ihrer bewährten Begleitläufer auf der Laufstrecke und unterstützte, falls der Rolli auf matschigen Passagen ins Stocken geraten sollte.
Das Ergebnis: Das „Team Inklusion“ des VfL Eintracht Hannover wurde mit einer Zeit von 1:12:04 Stunden schnellstes Frauenteam.
Neben dem sportlichen Erfolg nutzte Tina Deeken die Veranstaltung auch, um über ihre Arbeit als Beauftragte für Paratriathlon und Inklusion beim Triathlon Verband Niedersachsen e.V. zu informieren und für mehr Sichtbarkeit für inklusiven Sport zu sorgen.
Auch für die Landesliga-Teams des VfL Eintracht Hannover stand in Bremervörde der Saisonauftakt an. Sowohl das Frauen- als auch das Herrenteam mussten aufgrund des ausgefallenen Schwimmens statt eines Triathlons einen Duathlon absolvieren: 5 Kilometer Laufen, 20 Kilometer Radfahren und abschließend 2,5 Kilometer Laufen standen auf dem Programm.
Die Frauen sowie die Herren des VfL beendeten den Wettkampf jeweils auf dem 14. Platz.
Zum Herrenteam gehörten:
PLESSE Maik 1:08:15 (20. ); HOHLEN Marco 1:12:34 (48.); WIESENHÖFER Dirk 1:17:03 (66.); HÜTTL Matthias 1:21:23 (88.); MÜLLER Thomas 1:23:59 (94.); MATTERNE Christoph 1:24:10 (95.); GLUNDE Torsten 1:39:09 (103.)
Zum Frauenteam gehörten:
BEHRENS Kira 1:24:59 (33.); WEIDEMANN Mareike 1:31:05 (51.); HERZ Anne-Kathrin 1:49:23 (59.)
Weiter geht es für die Liga-Teams bereits am 28. Juni beim Triathlon in Braunschweig.
Einen weiteren großen Erfolg feierte am selben Tag Kira-May Gresbrand vom VfL Eintracht Hannover beim Ironman Kärnten-Klagenfurt am Wörthersee. Bei ihrer ersten Langdistanz zeigte sie eine herausragende körperliche und mentale Leistung und finishte nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und dem Marathon in starken 11:03:04 Stunden. Damit erreichte sie Platz 10 in ihrer Altersklasse.
Erfolgreicher Auftritt für Anni Sohnsmeyer in Esslingen
Einen erfolgreichen Wettkampftag erlebte Anni Sohnsmeyer beim SPIETH-Cup in Esslingen. Die Turnerin des VfL Eintracht Hannover gewann den Mehrkampf ihrer Altersklasse mit 46,900 Punkten.
Besonders am Balken zeigte Anni eine starke Leistung und erhielt für ihre sicher geturnte Übung die Tageshöchstwertung von 12,400 Punkten. Auch am Stufenbarren präsentierte sie ihre Übung sicher und zeigte erneut die neuen Schwierigkeiten, die sie in dieser Saison in ihr Programm aufgenommen hat.
Am Boden zeigte Anni ihren gewohnt ausdrucksstarken Vortrag, während sie am Sprung einen gestreckten Yurchenko präsentierte, an dessen Landung sie in den kommenden Wochen weiter arbeiten wird.
Der Sieg in einem gut besetzten Teilnehmerfeld ist eine schöne Bestätigung für die Trainingsarbeit der vergangenen Monate und gibt Rückenwind für die nächsten Wettkämpfe der Saison.
Landesmeisterschaften TGM/TGW — Platz 1, 2 und 4 für den VfL Eintracht Hannover
Bei den Landesmeisterschaften 2026 in Wunstorf stand für unsere Team die erste wichtige Standortbestimmung der noch jungen Saison auf dem Programm.
Unsere TGM Erwachsenen konnten im Tanz von der Teilnahme an den Ostertanztagen im April profitieren. Die Abläufe wirkten deutlich stabiler und gaben dem Team die notwendige Sicherheit. Besonders spannend war die Premiere unserer neuen Turnübung. Zum ersten Mal wurde sie vor Publikum und Kampfgericht präsentiert. Entsprechend groß war die Nervosität, denn neben den üblichen Wettkampfanforderungen mussten wir auch mit kleineren Verletzungen und kurzfristigen Änderungen in den Choreografien umgehen. Trotz dieser Herausforderungen konnten alle ihre Leistungen abrufen und wichtige Wettkampferfahrungen sammeln. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Gleichzeitig hat der Wettkampf deutlich gezeigt, an welchen Punkten wir in den Sommerferien weiterarbeiten werden, um uns für die kommenden Aufgaben bestmöglich vorzubereiten.
Unsere jüngste Mannschaft die TGW Junioren musste krankheitsbedingt in jeder Disziplin umstellen was eine besondere Herausforderung für den Wettkampftag hervorbrachte aber sehr gut gemeistert wurde. Die Ersatzperson im Turnen hat an dem Tag die Übung gelernt was man von außen nicht gesehen hat. In der Gymnastik musste die Ersatzperson nur kleine Änderungen lernen und im Tanzen wurde einfach mit einer Person weniger getanzt. Diese Situation hat die Mannschaft noch mehr zusammen geschweißt und ihren Ehrgeiz geweckt.
In diesem Jahr feiert die TGW Erwachsene ihr 10-jähriges Jubiläum und trat zudem in einer neuen Besetzung an. Der Wettkampftag begann für uns mit dem Medizinballweitwurf. Hier konnten wir direkt voll überzeugen und erzielten volle 10,00 Punkte. Als nächstes folgte die Gymnastik. Da dies das erste Mal war, dass wir diese Disziplin in einem Wettkampf präsentierten, war die Aufregung groß. Mit 9,05 Punkten legten wir einen sehr soliden Start hin, auf dem wir in Zukunft aufbauen können. Unsere dritte und letzte Disziplin war das Tanzen, bei dem wir uns vom Thema „Bridgerton“ inspirieren ließen. Unsere Darbietung wurde mit 9,45 Punkten belohnt. Am Ende des Tages konnten wir uns über einen hervorragenden 4. Platz in der Gesamtwertung freuen. Es war ein tolles Erlebnis für die ganze Mannschaft
Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung
Kinderfußballoffensive startet
Eintracht Hannover, TKH und Arminia Hannover bündeln Kräfte für mehr Bewegung, mehr Fußball und bessere
Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder
Hannover, 12. Juni 2026. Der Fußball in Hannover befindet sich im Wandel. Während Hannover 96 das sportliche Aushängeschild der Stadt bleibt, verändern sich insbesondere im Amateur‑, Breiten- und Jugendfußball die Rahmenbedingungen deutlich. Die Nachfrage nach
Fußballangeboten für Kinder wächst kontinuierlich. Gleichzeitig fehlen vielen Vereinen Trainingsflächen, qualifizierte Trainerinnen und Trainer sowie ausreichende Kapazitäten, umallen Kindern einen Platz im Vereinssport anzubieten.
Vor diesem Hintergrund starten der VfL Eintracht Hannover, der Turn-Klubb zu Hannover (TKH) und der SV Arminia Hannover eine gemeinsame Kinderfußballoffensive für Hannover.
Das gemeinsame Ziel ist klar:
„Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, Fußball im Verein zu spielen.“
Insbesondere Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren sollen künftig noch leichter Zugang zu regelmäßigen Bewegungs- und Fußballangeboten erhalten.
Triathlon Bokeloh inklusiv
Beim 24. Meerenergie Triathlon in Bokeloh starteten gleich zwei Athlet*innen des VfL Eintracht Hannover erfolgreich in die regionale Triathlon-Saison. Para-Triathletin Tina Deeken freute sich nach ihrem erfolgreichen Auftakt bei der Deutschen Meisterschaft besonders über den ersten Wettkampf in der Region und das Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern.
Trotz anspruchsvoller Bedingungen mit Wind, für die Eisschwimmerin zu warmem Wasser und einer profilierten Handbike-Strecke erreichte Tina nach 1:52:44 Stunden das Ziel. Damit belegte sie Platz 124 im Gesamtfeld sowie Rang 13 der Altersklasse W50 inklusiv. Ihr Dank galt ihren Supportern Ingo und Jochen, den zahlreichen Zuschauer*innen sowie dem Organisationsteam des SV Butteramt und den Kampfrichtern des Triathlon-Verband Nds. Für die Para-Athletin wurde erneut eine pragmatische inklusive Lösung geschaffen: Da die Laufstrecke nur über eine Treppe erreichbar gewesen wäre, wurde die zweite Wechselzone kurzerhand direkt neben einem Trecker an der Straße eingerichtet.
Ebenfalls für den VfL Eintracht Hannover am Start war Triathlon-Rookie Tobias Meyer-Frerichs. Bei seinem ersten Triathlon überhaupt zeigte er eine starke Leistung und erreichte nach 1:34:52 Stunden das Ziel. Mit den Einzelzeiten von 15:21 Minuten im Schwimmen, 52:39 Minuten auf dem Rad und 26:51 Minuten beim Laufen belegte er Platz 206 in der Gesamtwertung sowie Rang 18 in der Altersklasse M25.
Bereits am Vortag engagierte sich Tina Deeken beim Sommerfest der MHH-Kinderklinik am Tag der Organspende und unterstützte transplant-kids e.V. bei der Planung eines gemeinsamen Staffel-Triathlons.
Als nächster Wettkampf steht für Tina sowie für die VfL-Eintracht-Landesliga-Teams der Frauen und Männer der Triathlon in Bremervörde auf dem Programm.
NDM + NLV + BLV Meisterschaften Mehrkampf in Papenburg: Lea wird Landesmeisterin
M.P. Am Wochenende des 30. und 31. Mai 2026 war das Papenburger Waldstadion einmal mehr Austragungsort der Mehrkampfmeisterschaften. Vergeben wurden sowohl die Titel der Norddeutschen Meisterschaften als auch der Niedersächsischen und Bremer Landesmeisterschaften. Entsprechend gut gefüllt waren die Teilnehmerfelder und die Konkurrenz war stark besetzt.
Lea Zybur und Jessica Jaedicke machten sich gemeinsam mit ihrer Trainingspartnerin und VfL-Mitglied Mette Janßen, die allerdings für die LG Uplengen startet, auf den Weg ins Emsland. Als starker Support dabei war Trainingsgruppen-Mitglied Jenny Debarry.
Der Siebenkampf begann am Samstagmittag mit den 100 m Hürden. Für Lea endete diese Disziplin nach 15,46 s. Jessica erreichte eine Zeit von 18,71 s.
Im Hochsprung überquerte Lea mit 1,56 m die Latte und sprang damit sechs Zentimeter höher als noch am 01. Mai in Garbsen. Jessica egalisierte mit 1,32 m ihre persönliche Bestleistung. Im Kugelstoßen traf Lea ihre Saisonbestleistung zentimetergenau und erzielte mit 10,95 m zugleich die zweitbeste Weite ihrer Karriere. Jessica blieb mit 6,72 m lediglich sieben Zentimeter unter ihrer persönlichen Bestleistung aus dem Jahr 2022.
Den Abschluss des ersten Wettkampftages bildeten die 200 m. Lea lief 27,65 s und sammelte damit in der Gesamtrechnung 2.722 Punkte. Dies bedeutete gleichzeitig die Führung in der Landesmeisterschaftswertung. Jessica absolvierte die halbe Stadionrunde in 30,05 s.
Am Sonntag ging es in die verbliebenden drei Disziplinen. Im Weitsprung landete Lea bei 5,34 m und blieb damit nur vier Zentimeter unter ihrer Saisonbestleistung. Jessica erreichte 4,31 m. Im Speerwurf zeigte Lea mit 36,08 m die beste Weite der gesamten Konkurrenz, während Jessica auf 19,10 m kam.
Auch die abschließenden 800 m meisterten beide Athletinnen erfolgreich. Lea erreichte das Ziel nach 2:31,17 min und stellte damit eine neue persönliche Bestzeit auf. Jessica lief 2:40,93 min.
In der Gesamtwertung verteidigte Lea ihre Spitzenposition und durfte sich über den Titel der Landesmeisterin sowie eine neue persönliche Bestleistung von 4.646 Punkten freuen. Damit verbesserte sie ihre bisherige Bestmarke aus dem vergangenen Jahr um starke 219 Punkte. Zur Norm für die Deutschen Meisterschaften, die Ende August in Hannover stattfinden, fehlen ihr nun lediglich 54 Punkte. Die geforderten 4.700 Punkte sind damit definitiv in Reichweite. In der Wertung der Norddeutschen Meisterschaften belegte sie einen starken sechsten Platz.
Jessica, die sich während der Hallensaison noch von einer Verletzung erholt hatte und daher nur eingeschränkt trainieren konnte, steigerte ihre Gesamtpunktzahl ebenfalls und verbesserte ihre bisherige Bestleistung um zwei Punkte. Bei den Landesmeisterschaften belegte sie Rang 13, in der Wertung der Norddeutschen Meisterschaften wurde sie 19.
Auch Mette steigerte ihre Siebenkampf-PB um sagenhafte 780 Punkte auf 4.161 Punkte. In der Landesmeisterschaftswertung bedeutete dies Platz 4.
Wir gratulieren ganz herzlich!
Drei Volksläufe in weniger als 24 Stunden: Tina Deeken mit außergewöhnlichem Ausdauer-Wochenende
Ein außergewöhnliches Sportwochenende absolvierte Parasportlerin Tina Deeken vom VfL Eintracht Hannover: Innerhalb von weniger als 24 Stunden nahm sie an gleich drei Volksläufen in der Region Hannover teil – mit unterschiedlichen Disziplinen und starken Ergebnissen.
Den Auftakt machte am Samstagnachmittag der 5‑Kilometer-Aegidiuslauf zugunsten der Kurzzeitpflege von Kindern mit Behinderung. Im Adaptivbike sicherte sich Deeken in starken 16:10 Minuten den Gesamtsieg. Der Startschuss fiel um 15.15 Uhr.
Direkt im Anschluss ging es weiter nach Rethmar zum Abend-Kanallauf. Dort absolvierte die Parasportlerin die 5‑Kilometer-Strecke im Para-Walking mit Orthesen und Gehstöcken, da die Strecke mit dem Rennrollstuhl nicht befahrbar ist. In 43:48 Minuten belegte sie Platz 11 der inklusiven Gesamtwertung und Rang zwei in der Altersklasse W50. Der Lauf begann um 19.02 Uhr.
Nur wenige Stunden später stand bereits die dritte Veranstaltung auf dem Programm: der Eilenriedelauf der Hannover Runners am Sonntagvormittag. Über die 10-Kilometer-Distanz im Rennrollstuhl erreichte Deeken gemeinsam mit Begleitläufer Francisco „Paco“ Cabanillas Garcia in persönlicher Bestzeit von 39:10 Minuten den zweiten Platz der Gesamtwertung bei den Frauen.
Auch weitere Athletinnen und Athleten des VfL Eintracht Hannover waren beim Eilenriedelauf erfolgreich am Start. Über die 5‑Kilometer-Distanz belegte Karsten Grote in 20:20 Minuten Rang 32 der Männerwertung und Platz zwei der Altersklasse M55. Timo Keil folgte in 21:51 Minuten auf Platz 42. Bei den Frauen erreichte Lotte Beßling in 26:43 Minuten Platz 30 sowie Rang drei in der Altersklasse WJ U16. Anastasia Avramoglou wurde in 27:17 Minuten 38. der Frauenwertung und belegte Platz zwei der Altersklasse WJ U18.
Der Eilenriedelauf bildete für Tina zugleich den Abschluss der diesjährigen Spendenaktion „TheMay50K 2026“, bei der im gesamten Mai laufend und rollend Geld für die Multiple-Sklerose-Forschung gesammelt wird. Die Parasportlerin engagierte sich dabei als Botschafterin gemeinsam mit weiteren Aktiven der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG).
Bestzeiten bei der Langen Laufnacht in Karlsruhe
M.P. Die 10. Lange Laufnacht im Carl-Kaufmann-Stadion in Karlsruhe stellte erneut ihre eigenen Rekorde ein. Mehr als 1.100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa gingen in über 60 Rennen über 800 m, 1.500 m, 3.000 m Hindernis und 5.000 m an den Start. Vom Nachmittag bis tief in die Nacht wurden die Läuferinnen und Läufer auf die Rundbahn geschickt.
Das Besondere und Reizvolle an der Veranstaltung: Tempomacherinnen und Tempomacher in jedem einzelnen Rennen, dicht besetzte Felder und – wie auch in diesem Jahr – beste Bedingungen für schnelle Zeiten. Zudem zeichnet sich die Lange Laufnacht durch ihre hervorragende Organisation und eine besondere Atmosphäre aus. Vor allem bei den Hauptläufen am Abend dürfen die Zuschauerinnen und Zuschauer bis an Bahn drei beziehungsweise vier herantreten und die Athletinnen und Athleten aus nächster Nähe anfeuern.
Diese Chance auf schnelle Zeiten nutzten Manon Martsch, Philipp Tabert und Marie Pröpsting, die gemeinsam mit ihrer Trainerin Maud nach Karlsruhe gereist waren.
Um 17:15 Uhr stand Marie im B‑Lauf über 1.500 m an der Startlinie. Bei Temperaturen von 31 Grad und leichtem Wind auf der Gegengeraden sortierte sie sich aufgrund des hohen Anfangstempos zunächst am Ende des Feldes ein. Im weiteren Rennverlauf arbeitete sie sich jedoch kontinuierlich nach vorne und sammelte Läuferin um Läuferin ein. Mit einer starken Schlussrunde erreichte sie eine Endzeit von 4:19,28 min. Damit verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um mehr als drei Sekunden und unterbot gleichzeitig die A‑Norm für die Deutschen Meisterschaften (4:23,00 min) deutlich. Ihr Startplatz in Bochum ist damit gesichert.
Nach Sonnenuntergang, um 21:28 Uhr, absolvierte Manon ihren ersten 5.000-m-Lauf auf der Bahn. Ziel war es, die B‑Norm für die Deutschen Meisterschaften von 17:05,00 min zu unterbieten. Auch Manon ging das Rennen zunächst kontrolliert an, fand anschließend ihren Rhythmus und arbeitete sich in dem Feld von mehr als 20 Läuferinnen Position um Position nach vorne. Im Ziel blieb die Uhr bei 17:00,76 min stehen. Damit verbesserte sie ihre bisherige 5‑km-Bestzeit von der Straße um ganze 30 Sekunden und unterbot die B‑Norm um fast fünf Sekunden – eine Leistung, die auf einen Startplatz bei den Deutschen Meisterschaften hoffen lässt.
Eine weitere Stunde später, um 22:30 Uhr, stand auch Philipp über 5.000 m an der Startlinie. Der Pacemaker sollte das Feld auf eine Zielzeit von 14:30 min und damit auf B‑Norm-Kurs für die Deutschen Meisterschaften führen. Nachdem dieser jedoch ausgestiegen war, wurde das Tempo zwischenzeitlich etwas langsamer. In einer kleinen Gruppe behauptete sich Philipp dennoch hervorragend und erreichte das Ziel in neuer persönlicher Bestzeit von 14:45,51 min.
Highlights Nationales Meeting 2026
M.P. Und auf einmal war es wieder so weit: Am 16.05.2026 fand im Erika-Fisch-Stadion unser Nationales Meeting statt, für das im Vorfeld unzählige Meldungen eingegangen waren. Teilweise waren es sogar so viele, dass Teilnehmende wieder aus den Wettbewerben gestrichen werden mussten – beispielsweise im Weitsprung der Frauen, da nur eine Anlage zur Verfügung stand.
Mit Beginn der Wettbewerbe um 11:00 Uhr füllten sich nach und nach die Zuschauerränge. Auch einige nationale Top-Athletinnen und ‑Athleten nutzten die Chance auf einen Wettkampf in Hannover, darunter Weitspringer Simon Plitzko vom TSV Bergedorf. Er steigerte sich im Laufe seiner sechs Versuche kontinuierlich und gewann den Wettbewerb mit 7,59 m.
Auch im Dreisprung der Frauen gab Kira Wittmann (Hannover 96) ihren Saisoneinstieg. Mit einer Weite von 13,49 m setzte sie sich vor ihrer Vereinskollegin Anna Gräfin Keyserlingk durch, die 13,38 m sprang.
Podestplatzierungen unserer Vereinsathletinnen und ‑athleten
Auch unsere Vereins-Topstars zeigten starke Leistungen. Niklas von Zitzewitz gewann den Hochsprung, hatte jedoch mit den schwierigen Windbedingungen zu kämpfen und übersprang an diesem Tag 2,04 m.
Fawzane Salifou entschied sowohl die 100 m in 10,91 s als auch die 200 m in 22,12 s für sich. Die Zeiten spiegelten aufgrund des kühlen Wetters und des Gegenwinds allerdings nicht den aktuellen Trainingsstand wider.
Luna Fischer lief im Vorlauf über 100 m starke 12,08 s, verzichtete anschließend jedoch auf das Finale. Über 800 m belegte Marie Pröpsting in 2:12,67 min den zweiten Platz. Mehrkämpferin Lea Zybur warf den Speer auf 38,39 m und wurde damit ebenfalls Zweite.
Im Weitsprung kratzte Charlotte Waldkirch mit 5,98 m an der 6‑Meter-Marke und belegte Rang drei. Ebenfalls Platz drei sicherte sich Emily Kühn über 100 m in 12,31 s. Im Speerwurf der Männer warf sich Lukas Tsoleridis mit 58,83 m ebenfalls auf Rang drei.
Die 4×100-m-Staffel mit Jonas Gebhardt, Andrea Lus, Turgut Deniz Coenkue und Eike Kjell Zander kam nach 49,55 s ins Ziel und belegte damit ebenfalls den dritten Platz.
Para-Athlet Benjamin Schramme absolvierte die 100 m in 13,90 s sowie die 200 m in 27,92 s.
Weitere Platzierungen in den Finals
- 100 m Hürden Frauen: Lea Zybur – Platz 5 in 15,02 s
- 100 m Hürden Frauen: Jessica Jaedicke – Platz 7 in 18,41 s
- 100 m Frauen A‑Finale: Paula Hüsig – Platz 5 in 12,55 s
- 100 m Frauen A‑Finale: Caroline Estelle Potthast – Platz 7 in 12,78 s
- 100 m Frauen B‑Finale: Victoria Meyer – Platz 3 in 13,08 s
- 100 m Männer A‑Finale: Mateja Rosic – Platz 7 in 11,35 s
- 100 m Männer B‑Finale: Jakob Wübker – Platz 7 in 12,03 s
- 200 m Männer: Henrik Schöps – Platz 5 in 22,54 s
- 200 m Männer: Mateja Rosic – Platz 6 in 22,65 s
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern sowie unseren Sponsorinnen und Sponsoren für die Unterstützung!
Die Teilnahme unserer Athletinnen und Athleten war enorm groß, wer also noch einmal alle Ergebnisse nachschauen möchte, kann dies hier tun: Live-Ergebnisse
Ergebnisübersicht

Mehrkämpferin Lea Zybur (Mitte) trat im Speerwurf, über 100m Hürde und 200m an (Foto: Martin Haslbeck)




















