Pressearchiv
Luna läuft mit der 4x400m Staffel zu EM Silber
M.P. Die U20-Europameisterschaften fanden vom 7. bis 10. August im finnischen Tampere statt. Mit dabei war unsere Deutsche Meisterin über 400 m, Luna Fischer, die sowohl im Einzel als auch in der 4x400-m-Staffel nominiert war und an den Start ging.
Als 19. der Meldeliste war das große Ziel zunächst der Einzug ins Halbfinale. In der Vorrunde zeigte die 18-Jährige ein starkes Rennen: Sie legte mutig los, verschaffte sich früh einen Vorsprung und kämpfte bis in Ziel. Mit 54,54 Sekunden und Rang drei qualifizierte sie sich für die nächste Runde. Schon am darauffolgenden Tag wartete das Halbfinale – und Luna steigerte sich noch einmal. In 54,04 Sekunden, der zweitschnellsten Zeit ihrer bisherigen Karriere, lief sie auf Platz vier. Das Finale verpasste sie denkbar knapp, lediglich eine Zehntelsekunde trennte sie von den besten Acht Europas.
Der letzte Abend der Meisterschaften stand im Zeichen der 4x400 m Staffeln – und hier kam Luna erneut zum Einsatz. Wie schon im Vorjahr bei der U20-WM übernahm sie die Startposition und hatte die Aufgabe, das deutsche Quartett von Beginn an in eine gute Ausgangslage zu bringen. Dies gelang wunderbar: Nach einer beherzten Runde übergab sie als Vierte an Pauline Richter (1. LAV Rostock). Diese stürmte auf ihrer Teilstrecke an die Spitze, bevor sie an Katharina Rupp übergab. Schlussläuferin Jana Becker verteidigte die starke Position und brachte das deutsche Team schließlich als Vize-Europameisterinnen ins Ziel.
Wir gratulieren Luna ganz herzlich zu diesem herausragenden Auftritt und ihrer absolut verdienten internationalen Medaille!
Ob klein oder groß, Triathlon kann jede/r!
Es war ganz schön heiß beim 4. Feriencamp für Kinder unter dem Motto „Spaß am Triathlon“ – Temperaturen bis 34 Grad!
Für einige triathlonbegeisterte Kinder und Jugendliche ist das TriKidsCamp beim VfL mittlerweile ein Highlight zum Ferienende. Diesmal vom 11. – 13. August.
Mädchen und Jungen im Alter von 7 bis 12 Jahren erlebten drei spannende und vor allem bewegungsfreudige Tage. Trotz extremer Hitze konnten wir alle geplanten Einheiten durchführen und hatten eine Menge Spaß.
Neben der Haupttrainerin Anne-Kathrin Herz gab es große Unterstützung aus der Triathlonsparte. Mit Sebastian, Elisabeth, Hendrik, Jan, Kiki, Lya und unserem „Rad-Checker“ Thomas.
Auf dem Plan standen spielerisches Training für die Wechselzone, Einheiten zu Radtechnik und ‑sicherheit und zum Lauf- und Schwimmstil.
Mit Tina Deeken und Jan Raphael gab es zwei besondere Gäste im Camp. Tina ist Weltmeisterin im Para-Eisschwimmen und Deutsche Meisterin im Para-Triathlon. Sie erzählte den Kindern ihre Geschichte und beeindruckte mit ihrer Willenskraft und ihrer Motivation. Sie erklärte, wie ein Triathlon im Parasport abläuft, und alle Kinder durften dann sogar gegen sie antreten.
Jan, Vize-Europameister und einstiges Mitglied der deutschen Nationalmannschaft im Triathlon, übernahm die Schwimmeinheit im Ricklinger Bad und konnte allen Kindern tolle Impulse geben.
Natürlich gab es auch Pausen und Erholung am Sportplatzrand.
Das absolute Highlight war natürlich der Wettkampf am Abschlusstag. Schwimmen, Radfahren und Laufen standen nun hintereinander auf dem Programm, und viele Eltern kamen, um die kleinen und größeren Athleten und Athletinnen vom Rand aus anzufeuern. Insgesamt gingen 3 Gruppen in unterschiedlichen Leistungsklassen mit unterschiedlichen Distanzen an den Start. Glücklich, stolz und durchaus erschöpft erreichten alle das Ziel und wurden feierlich mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Nun dürfen sie sich „Triathleten“ nennen – herzlichen Glückwunsch! Danke auch der BKK24, die durch ihren finanziellen Support die Teilnahmegebühr unterstützt hat.
Erfolgreiches Wochenende für die Triathlet*innen
Beim Hannover-Lahe Triathlon am Altwarmbüchener See belegt das Team des VfL Eintracht Hannover (Nils Haug, Maik Plesse, Kirsten Krohne, Kira-May Gresbrand, Barbara Haug, Manja Woydt, Konstantin Osterwald, Matthias Hüttl, Leonie Stübke, Mareike Demel, Byung-Uk Roho, Lya Marley, Ina Hubert, Torsten Glunde) den 5. Platz in der Mixed-Liga des Triathlon Verbandes Niedersachsen.
Kiki Krohne holte sich zusätzlich den Titel der Landesmeisterin über die Sprintdistanz in der AK50, Kira sicherte sich Bronze in der AK35.
Alma Lösel gewann beim Volkstriathlon die AK20, Lisa Rummel Silber in der AK35.
Jan Fastenrath absolvierte die Olympische Distanz.
Paratriathletin Tina Deeken (Swim) startete mit Teetje Wietler (Bike) und Mario Cruz Felgueres (Run) im Staffelwettbewerb. Das ‘Team Inklusion’ belegte in der Gesamtwertung Platz 7 und wurde drittbeste Mixed-Staffel.
Marco Hohlen (Sieg AK45-49), Arne Doppelfeld und Gordon Nagel waren beim Allgäu Triathlon auf der Mitteldistanz erfolgreich.
Matthias Debarry zeigte beim Ironman Copenhagen in 11:04:50h in der M50-54 eine beeindruckende Leistung.
DTU Para-Cup Wilhelmshaven 2025 — NordeseeWoman
Im Rahmen des NordseeWoman/NordseeMan 2025 fand in Wilhelmshaven wieder ein Para-Wettbewerb über die Paralympische Distanz statt. Es wurden 500m im Ems-Jade-Kanal geschwommen, dann folgten 20km Bike (Handbike) u.a. am Marinestützpunkt entlang und 5km Run (Rennrollstuhl), die zum Teil über den Banter Seedeich führten.
Der Sieg in der Startklasse PTWC ging an Tina Deeken (PTWC2, VfL Eintracht Hannover) in 1:49:12h. Unterstützt wurde sie dabei von Jens König als Helfer in der Wechselzone. Die Veranstaltung in Wilhelmshaven war die einzige niedersächsische der sieben Stationen des DTU Para-Cups. Tina (Triathlon Verband Niedersachsen e.V.) konnte ihre Führung in der Gesamtwertung in der Startklasse ‘ParaTriathlonWheelChair’ weiter ausbauen.
Tina D.: “Ein großes Dankeschön geht an das tolle Orga- und Helfer*innenteam des TSV Olympia Wilhelmshaven. Wir Paratriathlet*innen kommen 2026 gerne wieder!”
Herzlichen Glückwunsch, liebe Tina, zu dieser großartigen Leistung!
Deutsche Meisterschaften 2025 in Dresden
M.P. Im Rahmen der „Finals 2025“ fanden in Dresden am vergangenen Wochenende (01.–03.08.) die Deutschen Meisterschaften in zahlreichen Sportarten statt – darunter auch die Leichtathletik. Mit Niklas von Zitzewitz, Jana Schlüsche und Marie Pröpsting war der VfL Eintracht Hannover dreifach vertreten.

Bei der ernorm starken Konkurrenz reichte es in diesem Jahr für unsere Mittelstrecklerinnen nicht für das Finale — beide konnten dennoch im Ziel strahlen. (Foto: Martin Haslbeck)
Eine Teilnahme an Deutschen Meisterschaften ist immer etwas Besonderes. Durch den eng getakteten Zeitplan, der stark auf die TV-Übertragungen abgestimmt ist, werden die Teilnehmerfelder in allen Disziplinen begrenzt und die Qualifikationsnormen verschärft. Vor allem in stark besetzten Disziplinen wie Sprint- und Laufwettbewerben führt das dazu, dass viele Athletinnen und Athleten keine Chance erhalten, sich auf dieser Bühne zu präsentieren. Das sorgt immer wieder für Diskussionen – insbesondere wegen des A- und B‑Norm-Systems, das im Vorfeld (wenn nur die B‑Norm erreicht wurde) viel Unsicherheit mit sich bringt.
Bangen musste in diesem Jahr Jana Schlüsche: Zwar hatte sie die B‑Norm über 1500 m um mehr als zwei Sekunden unterboten, stand aber zunächst nur auf Platz 32 der Meldeliste, bei maximal 30 Startplätzen. Erst bis zum Mittwoch vor dem Meisterschaftswochenende konnte sie hoffen – und bekam tatsächlich durch Absagen anderer Athletinnen noch einen Startplatz. Niklas von Zitzewitz hatte ebenfalls „nur“ die B‑Norm im Hochsprung erfüllt, konnte sich aber aufgrund seiner guten Platzierung in der Deutschen Bestenliste sicher sein, dass er einen der 14 Startplätze bekommt. Ganz entspannt ging Marie Pröpsting ins Meisterschaftswochenende: Sie hatte erstmals in ihrer Karriere die A‑Norm über 1500 m geknackt – und damit ihr Ticket sicher.
Am Samstag, den 02.03., standen ab 12:25 Uhr die beiden Halbfinals über 1500 m der Frauen auf dem Programm – jeweils mit Jana und Marie. Nur die ersten sechs jeder der 15 Starterinnen pro Lauf qualifizierten sich für das Finale. Marie hielt sich im ersten Halbfinale lange im hinteren Teil des Feldes und ging so den Positionskämpfen aus dem Weg. Nach einem verhaltenen Start setzte sich auf den letzten 400 m eine neunköpfige Spitzengruppe ab, in der Marie bis auf die Zielgerade um einen Finalplatz kämpfte. Am Ende wurde sie knapp Neunte in einer soliden Zeit von 4:24,03 min – für das Finale reichte es leider nicht.
Jana Schlüsche lief im zweiten Halbfinale über 1500 m lange in aussichtsreicher Position und hielt sich überwiegend in der vorderen Hälfte des Feldes auf. Bis 300 m vor dem Ziel sah der Einzug ins Finale greifbar aus, doch beim verschärften Tempo der Spitze konnte sie nicht mehr ganz mitgehen. Als Zwölfte ihres Laufs erreichte sie in 4:27,39 min eine kleine Saisonbestleistung und konnte – trotz einer aus verschiedenen Gründen nicht optimal verlaufenen Vorbereitung – zufrieden die Heimreise antreten.
Im Hochsprung-Finale der Männer, das am Samstagnachmittag ausgetragen wurde, meisterte Niklas von Zitzewitz zunächst die 1,95 m und anschließend auch die 2,00 m. Sein persönliches Highlight, die Silbermedaille bei der U23-DM, hatte er in dieser Saison bereits gefeiert – eine neue Bestleistung wäre hier das perfekte i‑Tüpfelchen gewesen. Über 2,05 m standen jedoch am Ende drei ungültige Versuche, sodass Niklas den Wettkampf auf einem tollen 8. Platz in einem starken Feld beendete.
DM Paratriathlon Kurzdistanz 2025 Hamburg
Am Sonntag (13.7.) fand im Rahmen des World Triathlon Events die Deutsche Meisterschaft Paratriathlon Olympische Distanz 2025 in Hamburg statt. Nach Gold über die Sprindistanz im Juni konnte Tina Deeken über die längere Distanz für den VfL Eintracht Hannover die Silbermedaille in ihrer Startklasse PTWC (ParaTriathlonWheelChair) gewinnen.
Der Wettkampf startete um 7.20 Uhr am Sonntagmorgen mit der 1500m langen Schwimmstrecke in der Binnenalster, die Tina als schnellste von allen Paratriathlet*innen (m und w) zurücklegte (27:36).
Auf der knapp 40km langen Bikestrecke stürzte leider ein Radfahrer direkt vor ihr sehr heftig, so dass Tina mit dem Handbike nur mit Glück noch rechtzeitig ausweichen konnte, um nicht in das Unfallgeschehen verwickelt zu werden. Die restliche Distanz ist sie dann auf der sehr vollen Strecke aus Angst vor einem neuen Sturzgeschehen noch vorsichtiger als zuvor gefahren (1:49:45).
Auf der knapp 10km langen Runstrecke, für Tina im Rennolli im Läuferfeld (45:49), mit teilweise schwer zu fahrenden kurvenreichen Schotterpassagen direkt an der Alster, konnte sie den Deutschen Paratriathlon Vizemeisterinnentitel hinter Susanne Böhme (Regensburg) mit der Zieldurchfahrt am Hamburger Rathaus in einer Gesamtzeit von 3:20:13h absichern.
Nach dem Hallentitel jetzt auch Gold draußen: Luna wird Deutsche Jugendmeisterin über 400 m
M.P. Luna Fischer hat in Bochum-Wattenscheid bei den Deutschen U18/U20-Meisterschaften ihren dritten Einzeltitel über 400 m gewonnen. Was im Vorfeld alles andere als sicher war – denn Europas aktuell schnellste U20-Läuferin und ärgste Konkurrentin Johanna Martin stand auf der Startliste – sah im Finale dann ganz leicht aus. Martin war bereits im Halbfinale nicht angetreten, sodass der Weg zum Meistertitel für die übrigen Medaillenanwärterinnen frei war.

Luna läuft knapp als erste über die Ziellinie und krönt sich zur Deutschen Meisterin (Foto: Martin Haslbeck)
Im Halbfinale am Freitag Nachmittag sicherte sich Luna als Zweite hinter der starken Pauline Richter vom LAV Rostock das direkte Finalticket – ihre Zeit: 55,51 s. Dass noch deutlich mehr möglich war, wussten Luna und ihr Trainer Maxi Gilde, denn alles war auf dieses Wochenende ausgerichtet.
Im Finale am Samstag Nachmittag zeigte Luna dann wie gewohnt einen schnellen Angang, passierte als Erste die 200 m‑Marke und konnte auf der Zielgeraden den Angriff von Pauline Richter abwehren. In einer grandiosen neuen Bestzeit von 53,88 s lief sie mit einer Zehntelsekunde Vorsprung als Deutsche Meisterin über die Ziellinie – und löste damit zugleich das Ticket für die U20-EM in Tampere. Nach dem Titel in der Halle über dieselbe Distanz bestätigte Luna eindrucksvoll ihre zum richtigen Zeitpunkt vorhandene starke Form und Nervenstärke. Herzlichen Glückwunsch!
Am Freitag Abend lief unsere 4×100 m‑Staffel der WU18 – bestehend aus Emilia Dierks, Emma Stamm, Amy Schütz-Grönke und Charlotte Schwabe – in 48,28 s nicht nur zu einer neuen Saisonbestleistung, sondern sicherte sich auch den 2. Platz im B‑Finale. Damit belegten sie einen starken 12. Platz von insgesamt 31 Staffeln, die ins Ziel kamen – eine beeindruckende Leistung, zumal drei der vier Starterinnen noch der U16 angehören.
Sydney Felix startete am Samstag im Dreisprung-Finale der U20. Nachdem ihr erster Versuch ungültig war, erzielte sie im zweiten Sprung 11,62 m. Der dritte Versuch brachte leider keine Steigerung, sodass sie sich nach drei Durchgängen aus dem Wettkampf verabschieden musste. Am Ende belegte Sydney den 15. Platz.
Im Weitsprung der U20 war Charlotte Waldkirch am Start. Nach einem ungültigen ersten Versuch ließ sie 5,74 m im zweiten und 5,79 m im dritten Sprung folgen. Damit schaffte sie den Sprung unter die Top 8 und durfte drei weitere Versuche absolvieren – eine Steigerung gelang jedoch nicht mehr. Mit ihrer Bestweite von 5,79 m belegte sie einen guten 8. Platz.
Am Sonntag ging Luna noch einmal an den Start – diesmal über die 200 m. Im Halbfinale qualifizierte sie sich souverän mit 24,15 s als Siegerin ihres Laufs für das Finale. Dort erwischte sie jedoch keinen optimalen Start und musste dem kräftezehrenden Wochenende etwas Tribut zollen. Mit dennoch starken 24,20 s lief sie als Sechste des Finals über die Ziellinie.
Wir gratulieren allen Starterinnen sowie ihren Trainerinnen und Trainern herzlich und wünschen eine gute Erholung!
Erstes Sommersportcamp 2025
Vom 07.07. bis zum 11.07. fand bei uns das erste Sommercamp 2025 statt. 25 Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren haben gemeinsam mit den Betreuenden unser VfL Gelände mit viel Spiel, Sport und Spaß erfüllt. Es gab, wie immer, ein leckeres Mittagessen für alle von Klaus in unserer Vereinsgaststätte, so wurden alle satt und konnten dem warmen Wetter trotzen. Besonders gefreut haben wir uns außerdem über die Unterstützung von Zoe, die von einer früheren Campteilnehmerin nun zu einer Helferin geworden ist, in dem sie über den Verein ihre Juleica Ausbildung gemacht hat.
Der Montag wurde mit Kennenlernspielen gestartet und vormittags durch Spiele wie „Hai-Alarm“ und „Wurmloch“ ergänzt. Nach dem Mittagessen wurde beim „Chaosspiel“ das Vereinsgelände von den Kindern durch verschiedene kleine Au fgaben fleißig erkundet. Am Dienstag stand zunächst der erste Teil des Sportabzeichens auf dem Programm. Dabei haben sich die Kinder super geschlagen und konnten ihr gelerntes beim VfL Biathlon am Nachmittag direkt gut umsetzen. Dabei haben sie auch einen klaren Sieg gegen unseren BfDler Carlo und den Azubi Tim erringen können.

Am Mittwoch wurde zunächst das Sportabzeichen fortgesetzt, welches alle Kinder mit Bravour bestanden haben. Dafür noch einmal: Riesenglückwunsch an alle Kinder!
Nachmittags haben wir ein Turnier Blindenfußball gespielt. Dieses hatten sich die Kinder gewünscht, da die Wasserspiele wetterbedingt verschoben werden musste. Während des Turniers haben die Kinder eine neue Sicht auf das Fußballspielen bekommen und konnten zum Abschluss mit Begeisterung einen tollen Sieg gegen die Betreuer feiern. In den gelegentlichen Regenpausen wurden ein paar spannende Runden „Werwolf“ in den Umkleiden gespielt.
Donnerstags standen zunächst verschieden Handballvariationen auf dem Programm, hier haben sich die Kinder eigenständig in Mannschaften einteilen müssen. Eine Aufgabe, die sie großartig gemeistert haben und welche dann zu sehr fairen und ausgeglichen Partien den ganzen Tag über geführt haben. Daher wurden die Teams auch für das „Ball über die Schnur“-Turnier beibehalten. Auch für das Spiel „Capture the Flag“ am Nachmittag konnten die Teams Fairplay beweisen. Bei allen Partien haben die Kinder 100% Einsatz gezeigt, viel gesucht, sehr geschickt versteckt und überall auf dem Feld fanden heißumkämpfte „Schnick-Schnack-Schnuck-Duelle“ statt.

Den Freitag haben wir zunächst mit einer Partie „Katz und Maus“ gestartet, bevor wir dann zum „Flagfootball“ übergegangen sind. Dieses wurde ebenfalls mit einem Spiel Kinder gegen Betreuer abgeschlossen. Hier konnten die Betreuer das erste Mal diese Woche ein Unentschieden gegen die Kinder erringen. Bei den abschließenden Wasserspielen konnte sich jeder noch einmal ordentlich abkühlen. Zum Ende hin gab es noch eine kleine Wasserschlacht zwischen den Kindern und unserem BfDler Carlo sowie unserem Azubi Tim, beide waren danach komplett durchnässt. Die Wasserschlacht hatten die Kinder somit eindeutig gewinnen können.

Wir möchten ein großes Danke an alle Kinder und Helfenden aussprechen, wir hatten wirklich eine sehr tolle Woche mit euch und freuen uns schon auf die nächsten Camps!
Für das Herbstcamp sind sogar noch ein paar Plätze übrig und wir würden uns freuen, euch dort begrüßen zu dürfen.
DM U16/U23: Niklas wird Deutscher Vizemeister im Hochsprung
M.P. Ulm war am vergangenen Wochenende wie schon häufiger in der Vergangenheit Schauplatz der Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften (U16/U23). Niklas und Charlotte fuhren beide tolle Erfolge ein.
Mit guten Chancen auf eine Medaille reiste Niklas von Zitzewitz an, nur zwei Konkurrenten waren in dieser Saison schon höher gesprungen. Allerdings traten auch zwei weitere Männer mit der gleichen Saisonbestleistung von 2,05 m und zwei weitere mit einer Saisonbestleistung von 2,04 m an, ein spannender Wettkampf war also zu erwarten. Am Samstag Nachmittag startete dann der Hochsprung Wettkampf der Männlichen U23 mit 12 Teilnehmenden. Niklas meisterte die Einstiegshöhe von 1,95 m mühelos, über die nächste Höhe von 2,00 m musste er nach einem Fehlversuch noch ein zweites Mal Anlauf nehmen. Mit einem sauberen ersten Sprung über die 2,04 m, bei dem viele Konkurrenten Schwierigkeiten bekamen, brachte Niklas sich in Medaillenposition. Als bis auf den späteren Sieger niemand mehr höher sprang stand fest: Niklas gewinnt die Silbermedaille und wird Deutscher Vizemeister in der U23! Herzlichen Glückwunsch, auch an seine Trainer, zu diesem tollen Erfolg!
Am selben Tag fanden kurz vor dem Hochsprung der MU23 die 100 m der W15 statt. Mit dabei: Charlotte Schwabe, die sich im Vorfeld bereits toll gesteigert hatte und mit Aussichten auf eine Finalteilnahme in Ulm am Start stand. Im Vorlauf lief sie mit leichtem Gegenwind in 12,50 s auf Platz zwei und qualifizierte sich damit tatsächlich für das B‑Finale. Als in diesem B‑Finale um 14:30 Uhr der Startschuss fiel, erwischte Charlotte zwar nicht den besten Start, kam ab der Hälfte des Rennens aber richtig ins Fliegen und flog als Zweite in 12,31 s und damit der zweitschnellsten Zeit, die sie bisher gelaufen ist, über die Ziellinie. In der Endabrechnung bedeutete das für die noch junge Athletin Platz 10! Herzlichen Glückwunsch!
Niederrhein Triathlon inklusiv
Am Sonntag fand in der Nähe von Kleve der Niederrhein Triathlon am Wisseler See in Kalkar/NRW statt.
Oliver Marquardt (Duisburger Schwimmverein 98) musste dort beim Schwimmen bei seinem Landesligastart aussteigen (DNF). Tinas Plan war in einer inklusiven Staffel auf der Kurzdistanz zu starten. Leider war ihr Staffelpartner Timur Oruz (u.a. Hockey-Welmeister 2023 und ihr Laudator bei der Gala zur Behindertensportlerwahl 2023 in Nds.) kurzfristig erkrankt. Der hilfsbereite Event-Sprecher des Veranstalters TriFUN Kleve sagte mehrmals durch, dass noch ein Radfahrer für eine Staffel gesucht werde. Zufällig auch in dem Augenblick als Oli etwas frustriert von seiner abgebrochenen Schwimmstrecke in die Wechselzone zurückkam. Mit Bock doch noch aufs Rad zu können, meldete er sofort sein Interesse und zögerte auch überhaupt nicht, als er sah, dass seine Staffelpartnerin eine Paratriathletin ist. Ohne jegliche Berührungsängste trafen die Beiden ein paar Absprachen bzgl. benötigter Hilfe beim Wassereinstieg und ‑ausstieg und dem Transport der Orthesen und Gehstöcke und dann ging der Wettkampf auch schon los. Nach den 1500m Paraschwimmen für Tina im herrlichen Wisseler See ging es für Oli auf die schnelle 38km Radstrecke. Auf der abschließenden 10km Laufstrecke, für Tina im Rennrolli, hatte sie dann wie die Läufer*innen sehr mit der Mittagshitze zu tun. Aber als Oli Tina im Rolli dann auf der Ziellinie mit ihren Stöcken und Orthesen in der Hand laufend begleitete, war (auch nach Meinung der Zuschauer*innen) der inklusive Triathlontag perfekt (zweitschnellste Staffelzeit: 2:22:32h).





















