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Luna läuft mit der 4x400m Staffel zu EM Silber

M.P. Die U20-Euro­­pa­­meis­­ter­­schaf­­ten fan­den vom 7. bis 10. August im fin­ni­schen Tam­pe­re statt. Mit dabei war unse­re Deut­sche Meis­te­rin über 400 m, Luna Fischer, die sowohl im Ein­zel als auch in der 4x400-m-Staf­­fel nomi­niert war und an den Start ging.

Als 19. der Mel­de­lis­te war das gro­ße Ziel zunächst der Ein­zug ins Halb­fi­na­le. In der Vor­run­de zeig­te die 18-Jäh­ri­­ge ein star­kes Ren­nen: Sie leg­te mutig los, ver­schaff­te sich früh einen Vor­sprung und kämpf­te bis in Ziel. Mit 54,54 Sekun­den und Rang drei qua­li­fi­zier­te sie sich für die nächs­te Run­de. Schon am dar­auf­fol­gen­den Tag war­te­te das Halb­fi­na­le – und Luna stei­ger­te sich noch ein­mal. In 54,04 Sekun­den, der zweit­schnells­ten Zeit ihrer bis­he­ri­gen Kar­rie­re, lief sie auf Platz vier. Das Fina­le ver­pass­te sie denk­bar knapp, ledig­lich eine Zehn­tel­se­kun­de trenn­te sie von den bes­ten Acht Europas.

Der letz­te Abend der Meis­ter­schaf­ten stand im Zei­chen der 4x400 m Staf­feln – und hier kam Luna erneut zum Ein­satz. Wie schon im Vor­jahr bei der U20-WM über­nahm sie die Start­po­si­ti­on und hat­te die Auf­ga­be, das deut­sche Quar­tett von Beginn an in eine gute Aus­gangs­la­ge zu brin­gen. Dies gelang wun­der­bar: Nach einer beherz­ten Run­de über­gab sie als Vier­te an Pau­li­ne Rich­ter (1. LAV Ros­tock). Die­se stürm­te auf ihrer Teil­stre­cke an die Spit­ze, bevor sie an Katha­ri­na Rupp über­gab. Schluss­läu­fe­rin Jana Becker ver­tei­dig­te die star­ke Posi­ti­on und brach­te das deut­sche Team schließ­lich als Vize-Euro­­pa­­meis­­te­rin­­nen ins Ziel.

Wir gra­tu­lie­ren Luna ganz herz­lich zu die­sem her­aus­ra­gen­den Auf­tritt und ihrer abso­lut ver­dien­ten inter­na­tio­na­len Medaille!

Ob klein oder groß, Triathlon kann jede/r!

Es war ganz schön heiß beim 4. Feri­en­camp für Kin­der unter dem Mot­to „Spaß am Tri­ath­lon“ – Tem­pe­ra­tu­ren bis 34 Grad!

Für eini­ge tri­ath­lon­be­geis­ter­te Kin­der und Jugend­li­che ist das Tri­KidsCamp beim VfL mitt­ler­wei­le ein High­light zum Feri­en­en­de. Dies­mal vom 11. – 13. August.
Mäd­chen und Jun­gen im Alter von 7 bis 12 Jah­ren erleb­ten drei span­nen­de und vor allem bewe­gungs­freu­di­ge Tage. Trotz extre­mer Hit­ze konn­ten wir alle geplan­ten Ein­hei­ten durch­füh­ren und hat­ten eine Men­ge Spaß.

Neben der Haupt­trai­ne­rin Anne-Kath­rin Herz gab es gro­ße Unter­stüt­zung aus der Tri­ath­lonspar­te. Mit Sebas­ti­an, Eli­sa­beth, Hen­drik, Jan, Kiki, Lya und unse­rem „Rad-Che­­cker“ Thomas.

Auf dem Plan stan­den spie­le­ri­sches Trai­ning für die Wech­sel­zo­ne, Ein­hei­ten zu Rad­tech­nik und ‑sicher­heit und zum Lauf- und Schwimmstil.

Mit Tina Deeken und Jan Rapha­el gab es zwei beson­de­re Gäs­te im Camp. Tina ist Welt­meis­te­rin im Para-Eis­­schwim­­men und Deut­sche Meis­te­rin im Para-Tri­a­th­­lon. Sie erzähl­te den Kin­dern ihre Geschich­te und beein­druck­te mit ihrer Wil­lens­kraft und ihrer Moti­va­ti­on. Sie erklär­te, wie ein Tri­ath­lon im Parasport abläuft, und alle Kin­der durf­ten dann sogar gegen sie antreten.

Jan, Vize-Euro­­pa­­meis­­ter und eins­ti­ges Mit­glied der deut­schen Natio­nal­mann­schaft im Tri­ath­lon, über­nahm die Schwimm­ein­heit im Rick­lin­ger Bad und konn­te allen Kin­dern tol­le Impul­se geben.

Natür­lich gab es auch Pau­sen und Erho­lung am Sportplatzrand.

Das abso­lu­te High­light war natür­lich der Wett­kampf am Abschluss­tag. Schwim­men, Rad­fah­ren und Lau­fen stan­den nun hin­ter­ein­an­der auf dem Pro­gramm, und vie­le Eltern kamen, um die klei­nen und grö­ße­ren Ath­le­ten und Ath­le­tin­nen vom Rand aus anzu­feu­ern. Ins­ge­samt gin­gen 3 Grup­pen in unter­schied­li­chen Leis­tungs­klas­sen mit unter­schied­li­chen Distan­zen an den Start. Glück­lich, stolz und durch­aus erschöpft erreich­ten alle das Ziel und wur­den fei­er­lich mit einer Urkun­de ausgezeichnet.

Nun dür­fen sie sich „Tri­ath­le­ten“ nen­nen – herz­li­chen Glück­wunsch! Dan­ke auch der BKK24, die durch ihren finan­zi­el­len Sup­port die Teil­nah­me­ge­bühr unter­stützt hat.

Tri­Kids beim Schwimm­trai­ning mit Jan Raphael

 

Auf dem Rad mit Tina Deeken

 

Tri­Kids beim Athletiktraining

 

Erfolgreiches Wochenende für die Triathlet*innen

Beim Han­­no­­ver-Lahe Tri­ath­lon am Alt­warm­bü­che­ner See belegt das Team des VfL Ein­tracht Han­no­ver (Nils Haug, Maik Ples­se, Kirs­ten Kroh­ne, Kira-May Gres­brand, Bar­ba­ra Haug, Man­ja Woydt, Kon­stan­tin Oster­wald, Mat­thi­as Hüttl, Leo­nie Stüb­ke, Marei­ke Demel, Byung-Uk Roho, Lya Mar­ley, Ina Hubert, Tors­ten Glun­de) den 5. Platz in der Mixed-Liga des Tri­ath­lon Ver­ban­des Niedersachsen.
Kiki Kroh­ne hol­te sich zusätz­lich den Titel der Lan­des­meis­te­rin über die Sprint­di­stanz in der AK50, Kira sicher­te sich Bron­ze in der AK35.
Alma Lösel gewann beim Volks­tri­ath­lon die AK20, Lisa Rum­mel Sil­ber in der AK35.
Jan Fas­ten­rath absol­vier­te die Olym­pi­sche Distanz.
Para­tri­ath­le­tin Tina Deeken (Swim) star­te­te mit Tee­t­je Wiet­ler (Bike) und Mario Cruz Fel­gue­res (Run) im Staf­fel­wett­be­werb. Das ‘Team Inklu­si­on’ beleg­te in der Gesamt­wer­tung Platz 7 und wur­de dritt­bes­te Mixed-Staffel.

Mar­co Hoh­len (Sieg AK45-49), Arne Dop­pel­feld und Gor­don Nagel waren beim All­gäu Tri­ath­lon auf der Mit­tel­di­stanz erfolgreich.

Mat­thi­as Debar­ry zeig­te beim Iron­man Copen­ha­gen in 11:04:50h in der M50-54 eine beein­dru­cken­de Leistung.

Kiki Kroh­ne bei der Siehgerehrung

Team Inklu­si­on im Ziel

DTU Para-Cup Wilhelmshaven 2025 — NordeseeWoman

Im Rah­men des NordseeWoman/NordseeMan 2025 fand in Wil­helms­ha­ven wie­der ein Para-Wet­t­­be­­werb über die Para­lym­pi­sche Distanz statt. Es wur­den 500m im Ems-Jade-Kanal geschwom­men, dann folg­ten 20km Bike (Hand­bike) u.a. am Mari­ne­stütz­punkt ent­lang und 5km Run (Renn­roll­stuhl), die zum Teil über den Ban­ter See­deich führten.

Der Sieg in der Start­klas­se PTWC ging an Tina Deeken (PTWC2, VfL Ein­tracht Han­no­ver) in 1:49:12h. Unter­stützt wur­de sie dabei von Jens König als Hel­fer in der Wech­sel­zo­ne. Die Ver­an­stal­tung in Wil­helms­ha­ven war die ein­zi­ge nie­der­säch­si­sche der sie­ben Sta­tio­nen des DTU Para-Cups. Tina (Tri­ath­lon Ver­band Nie­der­sach­sen e.V.) konn­te ihre Füh­rung in der Gesamt­wer­tung in der Start­klas­se ‘Para­Tri­ath­lon­Wheel­Chair’ wei­ter ausbauen.

Tina D.: “Ein gro­ßes Dan­ke­schön geht an das tol­le Orga- und Helfer*innenteam des TSV Olym­pia Wil­helms­ha­ven. Wir Paratriathlet*innen kom­men 2026 ger­ne wieder!”

Herz­li­chen Glück­wunsch, lie­be Tina, zu die­ser groß­ar­ti­gen Leistung!

Tina Deeken mit dem Renn­rol­li auf der Laufstrecke

Tina Deeken vor dem Start

Sie­ger­eh­rung

Deutsche Meisterschaften 2025 in Dresden

M.P. Im Rah­men der „Finals 2025“ fan­den in Dres­den am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de (01.–03.08.) die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten in zahl­rei­chen Sport­ar­ten statt – dar­un­ter auch die Leicht­ath­le­tik. Mit Niklas von Zit­ze­witz, Jana Schlüsche und Marie Pröps­ting war der VfL Ein­tracht Han­no­ver drei­fach vertreten.

Bei der ernorm star­ken Kon­kur­renz reich­te es in die­sem Jahr für unse­re Mit­tel­streck­le­rin­nen nicht für das Fina­le — bei­de konn­ten den­noch im Ziel strah­len. (Foto: Mar­tin Haslbeck)

Eine Teil­nah­me an Deut­schen Meis­ter­schaf­ten ist immer etwas Beson­de­res. Durch den eng getak­te­ten Zeit­plan, der stark auf die TV-Über­­­tra­­gun­­gen abge­stimmt ist, wer­den die Teil­neh­mer­fel­der in allen Dis­zi­pli­nen begrenzt und die Qua­li­fi­ka­ti­ons­nor­men ver­schärft. Vor allem in stark besetz­ten Dis­zi­pli­nen wie Sprint- und Lauf­wett­be­wer­ben führt das dazu, dass vie­le Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten kei­ne Chan­ce erhal­ten, sich auf die­ser Büh­ne zu prä­sen­tie­ren. Das sorgt immer wie­der für Dis­kus­sio­nen – ins­be­son­de­re wegen des A- und B‑Norm-Sys­­tems, das im Vor­feld (wenn nur die B‑Norm erreicht wur­de) viel Unsi­cher­heit mit sich bringt.

Ban­gen muss­te in die­sem Jahr Jana Schlüsche: Zwar hat­te sie die B‑Norm über 1500 m um mehr als zwei Sekun­den unter­bo­ten, stand aber zunächst nur auf Platz 32 der Mel­de­lis­te, bei maxi­mal 30 Start­plät­zen. Erst bis zum Mitt­woch vor dem Meis­ter­schafts­wo­chen­en­de konn­te sie hof­fen – und bekam tat­säch­lich durch Absa­gen ande­rer Ath­le­tin­nen noch einen Start­platz. Niklas von Zit­ze­witz hat­te eben­falls „nur“ die B‑Norm im Hoch­sprung erfüllt, konn­te sich aber auf­grund sei­ner guten Plat­zie­rung in der Deut­schen Bes­ten­lis­te sicher sein, dass er einen der 14 Start­plät­ze bekommt. Ganz ent­spannt ging Marie Pröps­ting ins Meis­ter­schafts­wo­chen­en­de: Sie hat­te erst­mals in ihrer Kar­rie­re die A‑Norm über 1500 m geknackt – und damit ihr Ticket sicher.

Am Sams­tag, den 02.03., stan­den ab 12:25 Uhr die bei­den Halb­fi­nals über 1500 m der Frau­en auf dem Pro­gramm – jeweils mit Jana und Marie. Nur die ers­ten sechs jeder der 15 Star­te­rin­nen pro Lauf qua­li­fi­zier­ten sich für das Fina­le. Marie hielt sich im ers­ten Halb­fi­na­le lan­ge im hin­te­ren Teil des Fel­des und ging so den Posi­ti­ons­kämp­fen aus dem Weg. Nach einem ver­hal­te­nen Start setz­te sich auf den letz­ten 400 m eine neun­köp­fi­ge Spit­zen­grup­pe ab, in der Marie bis auf die Ziel­ge­ra­de um einen Final­platz kämpf­te. Am Ende wur­de sie knapp Neun­te in einer soli­den Zeit von 4:24,03 min – für das Fina­le reich­te es lei­der nicht.

Marie im 1. Halb­fi­na­le über 1500m (Foto: Mar­tin Haslbeck)

Jana Schlüsche lief im zwei­ten Halb­fi­na­le über 1500 m lan­ge in aus­sichts­rei­cher Posi­ti­on und hielt sich über­wie­gend in der vor­de­ren Hälf­te des Fel­des auf. Bis 300 m vor dem Ziel sah der Ein­zug ins Fina­le greif­bar aus, doch beim ver­schärf­ten Tem­po der Spit­ze konn­te sie nicht mehr ganz mit­ge­hen. Als Zwölf­te ihres Laufs erreich­te sie in 4:27,39 min eine klei­ne Sai­son­best­leis­tung und konn­te – trotz einer aus ver­schie­de­nen Grün­den nicht opti­mal ver­lau­fe­nen Vor­be­rei­tung – zufrie­den die Heim­rei­se antreten.

Jana (hin­ten rechts) im 2. Halb­fi­na­le über 1500m (Foto: Mar­tin Haslbeck)

Im Hoch­­sprung-Fina­­le der Män­ner, das am Sams­tag­nach­mit­tag aus­ge­tra­gen wur­de, meis­ter­te Niklas von Zit­ze­witz zunächst die 1,95 m und anschlie­ßend auch die 2,00 m. Sein per­sön­li­ches High­light, die Sil­ber­me­dail­le bei der U23-DM, hat­te er in die­ser Sai­son bereits gefei­ert – eine neue Best­leis­tung wäre hier das per­fek­te i‑Tüpfelchen gewe­sen. Über 2,05 m stan­den jedoch am Ende drei ungül­ti­ge Ver­su­che, sodass Niklas den Wett­kampf auf einem tol­len 8. Platz in einem star­ken Feld beendete.

Niklas beleg­te im Hoch­sprung Platz 8 (Foto: Mar­tin Haslbeck)

 

 

 

DM Paratriathlon Kurzdistanz 2025 Hamburg

Am Sonn­tag (13.7.) fand im Rah­men des World Tri­ath­lon Events die Deut­sche Meis­ter­schaft Para­tri­ath­lon Olym­pi­sche Distanz 2025 in Ham­burg statt. Nach Gold über die Sprin­di­stanz im Juni konn­te Tina Deeken über die län­ge­re Distanz für den VfL Ein­tracht Han­no­ver die Sil­ber­me­dail­le in ihrer Start­klas­se PTWC (Para­Tri­ath­lon­Wheel­Chair) gewinnen.

Der Wett­kampf star­te­te um 7.20 Uhr am Sonn­tag­mor­gen mit der 1500m lan­gen Schwimm­stre­cke in der Bin­nen­als­ter, die Tina als schnells­te von allen Paratriathlet*innen (m und w) zurück­leg­te (27:36).
Auf der knapp 40km lan­gen Bikestre­cke stürz­te lei­der ein Rad­fah­rer direkt vor ihr sehr hef­tig, so dass Tina mit dem Hand­bike nur mit Glück noch recht­zei­tig aus­wei­chen konn­te, um nicht in das Unfall­ge­sche­hen ver­wi­ckelt zu wer­den. Die rest­li­che Distanz ist sie dann auf der sehr vol­len Stre­cke aus Angst vor einem neu­en Sturz­ge­sche­hen noch vor­sich­ti­ger als zuvor gefah­ren (1:49:45).
Auf der knapp 10km lan­gen Runstre­cke, für Tina im Ren­nol­li im Läu­fer­feld (45:49), mit teil­wei­se schwer zu fah­ren­den kur­ven­rei­chen Schot­ter­pas­sa­gen direkt an der Als­ter, konn­te sie den Deut­schen Para­tri­ath­lon Vize­meis­te­rin­nen­ti­tel hin­ter Susan­ne Böh­me (Regens­burg) mit der Ziel­durch­fahrt am Ham­bur­ger Rat­haus in einer Gesamt­zeit von 3:20:13h absichern.

Nach dem Hallentitel jetzt auch Gold draußen: Luna wird Deutsche Jugendmeisterin über 400 m

Nach dem Hallentitel jetzt auch Gold draußen: Luna wird Deutsche Jugendmeisterin über 400 m

M.P. Luna Fischer hat in Bochum-Wattenscheid bei den Deutschen U18/U20-Meisterschaften ihren dritten Einzeltitel über 400 m gewonnen. Was im Vorfeld alles andere als sicher war – denn Europas aktuell schnellste U20-Läuferin und ärgste Konkurrentin Johanna Martin stand auf der Startliste – sah im Finale dann ganz leicht aus. Martin war bereits im Halbfinale nicht angetreten, sodass der Weg zum Meistertitel für die übrigen Medaillenanwärterinnen frei war.

Luna mit der Gold­me­dail­le um den Hals (Foto: Mar­tin Haslbeck)

Luna läuft knapp als ers­te über die Ziel­li­nie und krönt sich zur Deut­schen Meis­te­rin (Foto: Mar­tin Haslbeck)

Im Halb­fi­na­le am Frei­tag Nach­mit­tag sicher­te sich Luna als Zwei­te hin­ter der star­ken Pau­li­ne Rich­ter vom LAV Ros­tock das direk­te Final­ti­cket – ihre Zeit: 55,51 s. Dass noch deut­lich mehr mög­lich war, wuss­ten Luna und ihr Trai­ner Maxi Gil­de, denn alles war auf die­ses Wochen­en­de ausgerichtet.

Im Fina­le am Sams­tag Nach­mit­tag zeig­te Luna dann wie gewohnt einen schnel­len Angang, pas­sier­te als Ers­te die 200 m‑Marke und konn­te auf der Ziel­ge­ra­den den Angriff von Pau­li­ne Rich­ter abweh­ren. In einer gran­dio­sen neu­en Best­zeit von 53,88 s lief sie mit einer Zehn­tel­se­kun­de Vor­sprung als Deut­sche Meis­te­rin über die Ziel­li­nie – und lös­te damit zugleich das Ticket für die U20-EM in Tam­pe­re. Nach dem Titel in der Hal­le über die­sel­be Distanz bestä­tig­te Luna ein­drucks­voll ihre zum rich­ti­gen Zeit­punkt vor­han­de­ne star­ke Form und Ner­ven­stär­ke. Herz­li­chen Glückwunsch!

Char­lot­te über­nimmt den Staf­fel­stab von Amy (Foto: Mar­tin Haslbeck)

Am Frei­tag Abend lief unse­re 4×100 m‑Staffel der WU18 – bestehend aus Emi­lia Dierks, Emma Stamm, Amy Schütz-Grön­ke und Char­lot­te Schwa­be – in 48,28 s nicht nur zu einer neu­en Sai­son­best­leis­tung, son­dern sicher­te sich auch den 2. Platz im B‑Finale. Damit beleg­ten sie einen star­ken 12. Platz von ins­ge­samt 31 Staf­feln, die ins Ziel kamen – eine beein­dru­cken­de Leis­tung, zumal drei der vier Star­te­rin­nen noch der U16 angehören.

Syd­ney Felix star­te­te am Sams­tag im Drei­sprung-Fina­­le der U20. Nach­dem ihr ers­ter Ver­such ungül­tig war, erziel­te sie im zwei­ten Sprung 11,62 m. Der drit­te Ver­such brach­te lei­der kei­ne Stei­ge­rung, sodass sie sich nach drei Durch­gän­gen aus dem Wett­kampf ver­ab­schie­den muss­te. Am Ende beleg­te Syd­ney den 15. Platz.

Char­lot­te belegt im Weit­sprung Platz 8 (Foto: Mar­tin Haslbeck)

Im Weit­sprung der U20 war Char­lot­te Wald­kirch am Start. Nach einem ungül­ti­gen ers­ten Ver­such ließ sie 5,74 m im zwei­ten und 5,79 m im drit­ten Sprung fol­gen. Damit schaff­te sie den Sprung unter die Top 8 und durf­te drei wei­te­re Ver­su­che absol­vie­ren – eine Stei­ge­rung gelang jedoch nicht mehr. Mit ihrer Best­wei­te von 5,79 m beleg­te sie einen guten 8. Platz.

Am Sonn­tag ging Luna noch ein­mal an den Start – dies­mal über die 200 m. Im Halb­fi­na­le qua­li­fi­zier­te sie sich sou­ve­rän mit 24,15 s als Sie­ge­rin ihres Laufs für das Fina­le. Dort erwisch­te sie jedoch kei­nen opti­ma­len Start und muss­te dem kräf­te­zeh­ren­den Wochen­en­de etwas Tri­but zol­len. Mit den­noch star­ken 24,20 s lief sie als Sechs­te des Finals über die Ziellinie.

Luna wird Sechs­te über 200 m (Foto: Mar­tin Haslbeck)


Wir gra­tu­lie­ren allen Star­te­rin­nen sowie ihren Trai­ne­rin­nen und Trai­nern herz­lich und wün­schen eine gute Erholung!

Erstes Sommersportcamp 2025

Vom 07.07. bis zum 11.07. fand bei uns das ers­te Som­mer­camp 2025 statt. 25 Kin­der zwi­schen sie­ben und zwölf Jah­ren haben gemein­sam mit den Betreu­en­den unser VfL Gelän­de mit viel Spiel, Sport und Spaß erfüllt. Es gab, wie immer, ein lecke­res Mit­tag­essen für alle von Klaus in unse­rer Ver­eins­gast­stät­te, so wur­den alle satt und konn­ten dem war­men Wet­ter trot­zen. Beson­ders gefreut haben wir uns außer­dem über die Unter­stüt­zung von Zoe, die von einer frü­he­ren Camp­t­eil­neh­me­rin nun zu einer Hel­fe­rin gewor­den ist, in dem sie über den Ver­ein ihre Julei­ca Aus­bil­dung gemacht hat.
Der Mon­tag wur­de mit Ken­nen­lern­spie­len gestar­tet und vor­mit­tags durch Spie­le wie „Hai-Alarm“ und „Wurm­loch“ ergänzt. Nach dem Mit­tag­essen wur­de beim „Cha­os­spiel“ das Ver­eins­ge­län­de von den Kin­dern durch ver­schie­de­ne klei­ne Au     fga­ben flei­ßig erkun­det.  Am Diens­tag stand zunächst der ers­te Teil des Sport­ab­zei­chens auf dem Pro­gramm. Dabei haben sich die Kin­der super geschla­gen und konn­ten ihr gelern­tes beim VfL Biath­lon am Nach­mit­tag direkt gut umset­zen. Dabei haben sie auch einen kla­ren Sieg gegen unse­ren BfD­ler Car­lo und den Azu­bi Tim errin­gen können.

     

Am Mitt­woch wur­de zunächst das Sport­ab­zei­chen fort­ge­setzt, wel­ches alle Kin­der mit Bra­vour bestan­den haben. Dafür noch ein­mal: Rie­sen­glück­wunsch an alle Kinder!
Nach­mit­tags haben wir ein Tur­nier Blin­den­fuß­ball gespielt. Die­ses hat­ten sich die Kin­der gewünscht, da die Was­ser­spie­le wet­ter­be­dingt ver­scho­ben wer­den muss­te. Wäh­rend des Tur­niers haben die Kin­der eine neue Sicht auf das Fuß­ball­spie­len bekom­men und konn­ten zum Abschluss mit Begeis­te­rung einen tol­len Sieg gegen die Betreu­er fei­ern. In den gele­gent­li­chen Regen­pau­sen wur­den ein paar span­nen­de Run­den „Wer­wolf“ in den Umklei­den gespielt.
Don­ners­tags stan­den zunächst ver­schie­den Hand­ball­va­ria­tio­nen auf dem Pro­gramm, hier haben sich die Kin­der eigen­stän­dig in Mann­schaf­ten ein­tei­len müs­sen. Eine Auf­ga­be, die sie groß­ar­tig gemeis­tert haben und wel­che dann zu sehr fai­ren und aus­ge­gli­chen Par­tien den gan­zen Tag über geführt haben. Daher wur­den die Teams auch für das „Ball über die Schnur“-Turnier bei­be­hal­ten. Auch für das Spiel „Cap­tu­re the Flag“ am Nach­mit­tag konn­ten die Teams Fair­play bewei­sen. Bei allen Par­tien haben die Kin­der 100% Ein­satz gezeigt, viel gesucht, sehr geschickt ver­steckt und über­all auf dem Feld fan­den heiß­um­kämpf­te „Schnick-Schnack-Schnuck-Duel­­le“ statt.

     

Den Frei­tag haben wir zunächst mit einer Par­tie „Katz und Maus“ gestar­tet, bevor wir dann zum „Flag­foot­ball“ über­ge­gan­gen sind. Die­ses wur­de eben­falls mit einem Spiel Kin­der gegen Betreu­er abge­schlos­sen. Hier konn­ten die Betreu­er das ers­te Mal die­se Woche ein Unent­schie­den gegen die Kin­der errin­gen. Bei den abschlie­ßen­den Was­ser­spie­len konn­te sich jeder noch ein­mal ordent­lich abküh­len. Zum Ende hin gab es noch eine klei­ne Was­ser­schlacht zwi­schen den Kin­dern und unse­rem BfD­ler Car­lo sowie unse­rem Azu­bi Tim, bei­de waren danach kom­plett durch­nässt. Die Was­ser­schlacht hat­ten die Kin­der somit ein­deu­tig gewin­nen können.

     

Wir möch­ten ein gro­ßes Dan­ke an alle Kin­der und Hel­fen­den aus­spre­chen, wir hat­ten wirk­lich eine sehr tol­le Woche mit euch und freu­en uns schon auf die nächs­ten Camps!
Für das Herbst­camp sind sogar noch ein paar Plät­ze übrig und wir wür­den uns freu­en, euch dort begrü­ßen zu dürfen.

DM U16/U23: Niklas wird Deutscher Vizemeister im Hochsprung

M.P. Ulm war am vergangenen Wochenende wie schon häufiger in der Vergangenheit Schauplatz der Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften (U16/U23). Niklas und Charlotte fuhren beide tolle Erfolge ein.

Mit guten Chan­cen auf eine Medail­le reis­te Niklas von Zit­ze­witz an, nur zwei Kon­kur­ren­ten waren in die­ser Sai­son schon höher gesprun­gen. Aller­dings tra­ten auch zwei wei­te­re Män­ner mit der glei­chen Sai­son­best­leis­tung von 2,05 m und zwei wei­te­re mit einer Sai­son­best­leis­tung von 2,04 m an, ein span­nen­der Wett­kampf war also zu erwar­ten. Am Sams­tag Nach­mit­tag star­te­te dann der Hoch­sprung Wett­kampf der Männ­li­chen U23 mit 12 Teil­neh­men­den. Niklas meis­ter­te die Ein­stiegs­hö­he von 1,95 m mühe­los, über die nächs­te Höhe von 2,00 m muss­te er nach einem Fehl­ver­such noch ein zwei­tes Mal Anlauf neh­men. Mit einem sau­be­ren ers­ten Sprung über die 2,04 m, bei dem vie­le Kon­kur­ren­ten Schwie­rig­kei­ten beka­men, brach­te Niklas sich in Medail­len­po­si­ti­on. Als bis auf den spä­te­ren Sie­ger nie­mand mehr höher sprang stand fest: Niklas gewinnt die Sil­ber­me­dail­le und wird Deut­scher Vize­meis­ter in der U23! Herz­li­chen Glück­wunsch, auch an sei­ne Trai­ner, zu die­sem tol­len Erfolg!

Niklas springt zu Sil­ber (Foto: Mar­tin Haslbeck)

Am sel­ben Tag fan­den kurz vor dem Hoch­sprung der MU23 die 100 m der W15 statt. Mit dabei: Char­lot­te Schwa­be, die sich im Vor­feld bereits toll gestei­gert hat­te und mit Aus­sich­ten auf eine Final­teil­nah­me in Ulm am Start stand. Im Vor­lauf lief sie mit leich­tem Gegen­wind in 12,50 s auf Platz zwei und qua­li­fi­zier­te sich damit tat­säch­lich für das B‑Finale. Als in die­sem B‑Finale um 14:30 Uhr der Start­schuss fiel, erwisch­te Char­lot­te zwar nicht den bes­ten Start, kam ab der Hälf­te des Ren­nens aber rich­tig ins Flie­gen und flog als Zwei­te in 12,31 s und damit der zweit­schnells­ten Zeit, die sie bis­her gelau­fen ist, über die Ziel­li­nie. In der End­ab­rech­nung bedeu­te­te das für die noch jun­ge Ath­le­tin Platz 10! Herz­li­chen Glückwunsch!

Char­lot­te wird 10. über 100 m (Foto: Mar­tin Haslbeck)

Niederrhein Triathlon inklusiv

Am Sonn­tag fand in der Nähe von Kle­ve der Nie­der­rhein Tri­ath­lon am Wis­se­ler See in Kalkar/NRW statt.
Oli­ver Mar­quardt (Duis­bur­ger Schwimm­ver­ein 98) muss­te dort beim Schwim­men bei sei­nem Lan­des­li­ga­start aus­stei­gen (DNF). Tinas Plan war in einer inklu­si­ven Staf­fel auf der Kurz­di­stanz zu star­ten. Lei­der war ihr Staf­fel­part­ner Timur Oruz (u.a. Hockey-Wel­­meis­­ter 2023 und ihr Lau­da­tor bei der Gala zur Behin­der­ten­sport­ler­wahl 2023 in Nds.) kurz­fris­tig erkrankt. Der hilfs­be­rei­te Event-Spre­cher des Ver­an­stal­ters Tri­FUN Kle­ve sag­te mehr­mals durch, dass noch ein Rad­fah­rer für eine Staf­fel gesucht wer­de. Zufäl­lig auch in dem Augen­blick als Oli etwas frus­triert von sei­ner abge­bro­che­nen Schwimm­stre­cke in die Wech­sel­zo­ne zurück­kam. Mit Bock doch noch aufs Rad zu kön­nen, mel­de­te er sofort sein Inter­es­se und zöger­te auch über­haupt nicht, als er sah, dass sei­ne Staf­fel­part­ne­rin eine Para­tri­ath­le­tin ist. Ohne jeg­li­che Berüh­rungs­ängs­te tra­fen die Bei­den ein paar Abspra­chen bzgl. benö­tig­ter Hil­fe beim Was­ser­ein­stieg und ‑aus­stieg und dem Trans­port der Orthe­sen und Geh­stö­cke und dann ging der Wett­kampf auch schon los. Nach den 1500m Para­schwim­men für Tina im herr­li­chen Wis­se­ler See ging es für Oli auf die schnel­le 38km Rad­stre­cke. Auf der abschlie­ßen­den 10km Lauf­stre­cke, für Tina im Renn­rol­li, hat­te sie dann wie die Läufer*innen sehr mit der Mit­tags­hit­ze zu tun. Aber als Oli Tina im Rol­li dann auf der Ziel­li­nie mit ihren Stö­cken und Orthe­sen in der Hand lau­fend beglei­te­te, war (auch nach Mei­nung der Zuschauer*innen) der inklu­si­ve Tri­ath­lon­tag per­fekt (zweit­schnells­te Staf­fel­zeit: 2:22:32h).

Tina mit Oli beim Zieleinlauf