Leichtathletik
Leichtathletik Abteilung
-Liebe Leichtathletik-Interessierte!
Der VfL Eintracht Hannover bietet für nahezu jede Disziplin, für Breiten- und Leistungssportler, für Jung und Junggebliebene, ja selbst für Gehandicapte ein herausragendes TrainerInnenteam und ideale Trainingsbedingungen.
Und obwohl wir einer der traditionsreichsten Vereine Norddeutschlands sind, so sind wir seit nunmehr zwei Jahren auch ganz offiziell der erfolgreichste Leichtathletikverein Niedersachsens, schließlich belegen wir den ersten Platz der Vereins-Gesamtwertung (VGW), die sich aus der Auswertung der NLV-Bestenliste ergibt.
Knapp 30 Trainerinnen und Trainer mit ganz unterschiedlichen Stärken und Schwerpunkten komplettieren unser buntes Übungsleiter-Team und sorgen dafür, dass Kinder hervorragend und breit ausgebildet werden, Jugendliche bei Interesse den Einstieg in den Leistungssport finden und Spitzensportlerinnen und ‑sportler angemessene Förderungen erhalten. In allen Trainingsgruppen versuchen wir einerseits die Gemeinschaft zu fördern, andererseits individuell auf Bedürfnisse und Stärken unserer Aktiven einzugehen.
Wir sind eng verzahnt mit den NLV-Landestrainerinnen und ‑trainern und bieten nicht nur wettkampfinteressierten Athletinnen und Athleten optimale Bedingungen und eine herzliche Atmosphäre, egal ob im Sportleistungszentrum Hannover, im Erika-Fisch-Stadion, oder aber auf unserem Heimsportplatz im Herzen der Südstadt.
Interesse geweckt? Lust auf ein Probetraining? Wir freuen uns über jegliche Kontaktaufnahme!
Sportliche Grüße
Simon Bieker
NEWS: Seit einiger Zeit findet ihr uns auf Instagram: https://www.instagram.com/vfleintrachthannover_la/
Folgt unserem Account für aktuelle Wettkampf- & Trainingseindrücke und ‑rückblicke!
Leitbild
Mach mit — Jeder ist herzlich willkommen!
Die Kinder und Jugendlichen befinden sich jeweils in ihrer Wettkampfklasse in einem funktionierenden Mannschaftsgefüge und werden überwiegend von lizenzierten Trainerinnen und Trainern betreut. Bei den jüngeren Athletinnen und Athleten steht Spiel und Spaß im Vordergrund, um das vielfältige Sportangebot der Leichtathletik zu erkunden, ehe die älteren Jahrgänge regelmäßig in Wettkämpfen gefordert werden. Aber auch die Erwachsenen entscheiden, ob sie neben dem Training auch in Wettkämpfen gefordert werden wollen. Bei uns steht gleichermaßen der Leistungs- wie auch der Breitensport im Fokus.
Ansprechpartner / Kontakt
Abteilungsleiter
Simon Bieker
leichtathletik@vfl-eintracht-hannover.de
Trainingszeiten
Hier findet ihr aktuelle Trainingszeiten und Kontaktdaten aller Trainerinnen und Trainer auf einen Blick:
Abteilungsvorstand
Abteilungsleiter
Stellvertretende Abteilungsleitung
NN
Abteilungsvorstand
Ressort Leistungssport, Bekleidung & Wettkampforganisation:
Ressort Finanzen
Ressort Förderanträge & Sponsoring
Jasmin Wulf
Patric Brown
Ressort Trainingsstätten- und Trainerkoordination
Ressort Koordination Kinderleichtathletik
Sandra Plesse
Ressort Koordination Para-Leichtathletik
Thomas Kolthof
Ressort Schnittstelle Förderverein
Daniel Napp
Patric Brown
Schriftführerin & Öffentlichkeitsarbeit
Marie Pröpsting
Beisitzer mit besonderen Aufgabenstellungen
Beratung allgemein: Peter Hampe
Beratende Trainerin: Astrid Fredebold-Onnen
Team “Lauf” & Prämien: Ernst Musfeldt
Startpassverwaltung & Schnittstelle NLV: Ulrich Michel
Veranstaltungen
Termine für das Jahr 2026
16.05.2026 Nationales Meeting
Kooperation mit dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen
Leichtathletik für Interessierte mit Behinderung
Der VfL Eintracht ist “Partnerverein des Leistungssports”. Dies ist ein Projekt des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen. Gefördert durch die Sparkassen in Niedersachsen und die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung.
Unser Angebot und unsere Ziele
Trainieren mit Spaß in einem funktionierendem Mannschaftsgefüge unter Anleitung lizensierter Trainerinnen und Trainer, leistungssportliche Ausrichtung des Trainings und regelmäßige Wettkampfteilnahme.
Unser Anliegen
Wer Spaß an der Leichtathletik hat, die Herausforderung sucht oder einfach mehr über unser Trainingsangebot erfahren möchte, der kann uns gerne telefonisch erreichen.
Wir haben zwei Trainingsgruppen, die jeweils an mehreren Tagen in der Woche trainieren. Unsere AnsprechpartnerInnen für den Behindertensport:
Katharina Schaper (0175–5855259) — Jugendliche ab 14 Jahre
Thomas Kolthof (05109–516954) — Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre
Geschäftsstelle (0511–703141 / kontakt@vfl-eintracht-hannover.de)


Verein zur Förderung der Leichtathletik
Der Förderverein des VfL Eintracht Hannover hat sich zum Zweck gemacht, die Leistungen unserer Leichtathleten zu unterstützen und zu „subventionieren“, damit möglichst alle teilhaben und „dabei sein können“!
Durch Ihre Mitgliedschaft helfen Sie unmittelbar den jugendlichen Athletinnen und Athleten. Eine Unterstützung ist bereits ab 1,- € im Monat möglich.
Denn: Seit vielen Jahren erfreut sich die Leichtathletik immer größerer Beliebtheit beim VfL Eintracht Hannover. Entsprechend steigen die Anforderungen. Die Gruppen werden größer, auf der Grundlage von Trainingserfolgen der Athletinnen und Athleten finden Teilnahmen sowohl der Leistungssportler als auch des Nachwuchses an Kreis‑, Bezirks‑, Landes‑, Norddeutschen- und Deutschen Meisterschaften statt. Es wird Wettkampfkleidung benötigt. Ferien- und Trainingslager werden veranstaltet. Motivierte und qualifizierte Trainerinnen und Trainer bieten die professionelle Basis für diesen Erfolg und/oder einfach den Spaß am Sport!
Ausrüstung
Die Leichtathletik des VfL Eintracht Hannover stattet seine Athletinnen & Athleten mit hochwertigen Artikeln von Hummel.
Unseren Aktiven stehen eine Vielzahl unterschiedlicher Klamotten zur Auswahl, unverkennbar in unserer Farbkombination rot/schwarz.
Die gängigsten Artikel für Kinder, Frauen und Männer unserer aktuellen Kollektion haben wir in einem Produktkatalog zusammengefasst, viel Spaß beim Stöbern!
Bestellungen oder Anfragen sendet ihr an la-bekleidung@vfl-eintracht-hannover.de.
Eintrachtler mit starken Leistungen in Lahe und an der Leine
Ein sportlich vielseitiges Wochenende liegt hinter den Aktiven des VfL Eintracht Hannover. Beim Hannover-Lahe-Triathlon sowie beim Mittsommernachtslauf in Hannover waren die Eintrachtlerinnen und Eintrachtler erfolgreich unterwegs.
Starke Leistungen beim Hannover-Lahe-Triathlon
Beim Hannover-Lahe-Triathlon ging das ‘Team Stiftung Opferhilfe Nds.’ als inklusive Staffel an den Start. Tina Deeken, Paraschwimmerin des VfL Eintracht Hannover und Botschafterin der Stiftung, übernahm den Schwimmpart. Im warmen Wasser des Altwarmbüchener Sees konnte sie die 750 Meter ohne Neoprenanzug absolvieren. Mit 12:18 Minuten gehörte sie zu den schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmern des Staffel-Feldes. Der Wechsel auf Stiftungsmitarbeiterin Kira-May Gresbrand erfolgte direkt am Ufer.
Gresbrand zeigte anschließend auf dem Rad eine starke Leistung. Die 20 Kilometer führten mit einigen Höhenmetern über die Mülldeponie Lahe, den sogenannten „Monte Müllo“. Mit 37:56 Minuten fuhr sie die zweitbeste Radzeit aller Staffelteilnehmerinnen und ‑teilnehmer und war damit schneller als fast alle Männer in der Staffelkonkurrenz. Den abschließenden 5‑Kilometer-Lauf rund um den See absolvierte sie in 22:24 Minuten.
Nach 1:17:03 Stunden erreichte das Team den dritten Platz und war zugleich die schnellste Frauenstaffel. Mit dem Start machte das Staffelteam auf die Arbeit der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen aufmerksam: Diese unterstützt Menschen, die durch eine Straftat Opfer geworden sind, mit Beratung, Begleitung und finanziellen Hilfen.
<https://www.opferhilfe.niedersachsen.de/nano.cms/botschafter>
Auch im Volkstriathlon waren mehrere Eintrachtler erfolgreich. Sebastian Hoff erreichte nach 1:20:39 Stunden den 18. Gesamtplatz und wurde Zweiter der M55. Udo Gremke folgte mit 1:20:50 Stunden auf Platz 19 und gewann die M60. Thomas Müller komplettierte das starke Abschneiden mit 1:24:43 Stunden und Platz drei in der M55.
Alma Lösel, ebenfalls Triathletin des VfL Eintracht Hannover, war beim Heimwettkampf für ihren gastgebenden Schwimmverein SC Altwarmbüchen am Start. Mit 1:23:28 Stunden belegte sie den siebten Gesamtplatz und wurde Zweite der AK20.
Mittsommernachtslauf
Bereits am Freitagabend war Tina Deeken beim nach großer Hitze verschobenen Mittsommernachtslauf in Hannover im Rennrollstuhl unterwegs. Als Botschafterin der Brückenbauer:innen, dem Trauernetzwerk für Norddeutschland, ging sie für das Netzwerk an den Start. Das Motto der Brückenbauer:innen lautet: „Wir bauen Brücken, die tragen – für Menschen, die trauern.“
Auch weitere mit dem Netzwerk verbundene Läuferinnen waren dabei. Jessica Lehninger kam mit Platz vier unmittelbar vor Deeken ins Ziel. Begleitet wurde Tina von ihrem Begleitläufer Francisco Cabanillas Garcia (Paco).
Die 7,7 Kilometer entlang der Leine hatten es für den Rennrollstuhl in sich. Schotterpassagen, Brücken und enge Stellen machten die Strecke technisch anspruchsvoll. Deeken bewältigte den Kurs in 34:22 Minutenund erreichte damit inklusiv den fünften Platz im Gesamtfeld sowie den Sieg in der Wertung W50.
Weitere Eintrachtler beim 7,7‑Kilometer-Lauf
Auch mehrere Läuferinnen und Läufer des VfL Eintracht Hannover waren beim Mittsommernachtslauf dabei. Dirk Wiesenhöfer erreichte nach 41:32 Minuten den 60. Platz im Gesamtfeld und wurde Sechster der M50.
Bei den Frauen liefen Frauke Jestaedt, Marie Schindelhauer und Kira Wrede allesamt nach 45:52 Minuten ins Ziel. Jestaedt belegte damit Platz acht in der W30, Schindelhauer Platz zehn und Wrede Platz elf in der offenen Frauenwertung.
Damit bot das Wochenende einmal mehr ein schönes Bild für die Vielfalt des VfL Eintracht Hannover: von der inklusiven Triathlon-Staffel über den Rennrollstuhl bis zum klassischen Lauf – gemeinsam und auf unterschiedlichen Wegen sportlich unterwegs.
Manon wird Norddeutsche Vizemeisterin über 10.000 m
M.P. Bereits zum zehnten Mal war die Hamburger Jahnkampfbahn Austragungsort der „Nacht der Zehner“ – einem 10.000-m-Wettkampf für verschiedene Altersklassen. Für Manon Martsch bot die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, nach ihrer starken Entwicklung über 3.000 m und 5.000 m erstmals die längste Bahnstrecke in Angriff zu nehmen. Nach der nur knapp verpassten Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften über 5.000 m wollte sie die 25 Runden auf der Bahn zunächst ohne großen Druck angehen und herausfinden, wie sich die Distanz anfühlt.
Manon startete zügig, ohne dabei zu überpacen, und fand schnell ihren Rhythmus. Runde für Runde spulte sie konstant ab und überquerte nach 35:40,40 min die Ziellinie.
Damit verbesserte sie ihre bisherige 10-km-Bestzeit auf der Straße um 32 Sekunden und unterbot gleichzeitig die Norm für die Deutschen Meisterschaften über 10.000 m deutlich. Mit knapp 30 Sekunden Vorsprung auf die geforderte Zeit von 36:10,00 min qualifizierte sie sich für die Deutschen Langstreckenmeisterschaften, wobei auch Leistungen aus der vorangegangenen Sommersaison gewertet werden.
Als wäre das nicht schon genug, durfte sich Manon zudem über den Norddeutschen Vizemeistertitel über 10.000 m freuen. Glückwunsch!
Platz 5 für Luna Fischer mit 4x400m Staffel im WM-Finale
M.P. Nach ihrem fantastischen Platz 13 im Einzel über die 400m war die Weltmeisterschaft für Luna Fischer noch nicht vorbei.
Als Deutsche U20-Meisterin über die Stadionrunde war sie ebenfalls für die 4x400m Staffel nominiert worden und trat dazu mit ihren Teamkolleginnen an Tag 4 der WM im Halbfinale an. In diesem zeigten die 4 Läuferinnen einschließlich Luna einen grandiosen Lauf und zogen mit einem Sieg ihres Halbfinallaufs ins WM-Finale ein.
Am Sonntag Mittag des 09.08., kurz vor 23 Uhr Deutscher Zeit, fiel der Startschuss für das Staffel-Finale in Eugene (USA). Das DLV-Team zeigte erneut eine klasse Vorstellung mit Luna an Position zwei, die trotz der bereits drei Rennen in den Beinen ein fulminantes Rennen lief, und stürmten am Ende als Fünfte ins Ziel!
Mit vielen Erfahrungen, Erlebnissen und ganz viel Rückenwind für die kommende Saison kommt Luna wieder zurück nach Hannover — wir wünschen eine gute Rückreise!
Nachwuchsspringen auf dem Opernplatz
H.K./M.P. Im Vorfeld der Deutschen Meisterschaft im Stabhochsprung bekamen die besten 5 niedersächsischen Nachwuchsathleten die Chance, vor der einmaligen Kulisse am Opernplatz zu springen. Der Start für das NLV-Nachwuchsstabhochspringen MU16 startete am Donnerstag, den 23.07. um 11 Uhr.
Multitalent Felix Kemner (M14) ging mit seiner PB von 3,20 m als Dritter der NDM M15 aus Lübeck an den Start. Trotz sehr windiger Bedingungen, die später am Nachmittag auch den Top-Athleten Probleme bereiteten, konnte e sich auf 3,30 m steigern und belegte mit seiner neuen PB den 3. Platz.
Herzlichen Glückwunsch!
U20 WM Eugene: Luna mit starkem Auftritt über 400m
M.P. Vom 05.–09. August trifft sich die Weltelite der U20 Athletinnen und Athleten in Eugene (USA), um die Titel untereinander auszumachen.
Mit dabei ist unsere Star-Athletin Luna Fischer, nachdem sie im Juli erneut ihren Meistetitel über 400m verteidigen konnte.
In der Morgen-Session am Donnerstag, 07.08. (21:53 Uhr Deutscher Zeit) stand Luna im ersten der insgesamt Sieben Vorläufe (Heats) über die 400 m am Start. Jeweils die ersten drei Läuferinnen jedes Heats qualifizierten sich dabei für das Halbfinale. Luna startete auf Bahn 9 mit allen Konkurrentinnen im Rücken. Ohne Orientierung einer vor ihr laufenden Athletin musste sie also Vollgas geben — das gelang ihr jedoch wie immer sehr gut. Zwei Läuferinnen waren auf der Zielgeraden an ihr vorbeigezogen, an denen biss sich Luna jedoch fest und ließ sich mitziehen. So kam sie als deutlich Dritte ins Ziel und stand so sicher im Halbfinale. Besonders stark: ihre Zeit war nur zwei Hundertstelsekunden langsamer als ihre in Regensburg aufgestellte Bestzeit: 53,17 s zeigte die Anzeigetafel!
Nur wenige Stunden später, in der Abendsession (kurz nach 5 Uhr Deutscher Zeit) stand dann schon das Halbfinale auf dem Plan — keine leichte Aufgabe, mit so einer kurzen Regenerationszeit.
Luna zeigte allerdings auch hier ihre unglaubliche Stärke und kam als Sechste ihres Halbfinallaufs in einer erneut richtig guten Zeit von 53,96 s ins Ziel. Dies reichte zwar nicht für das Finale, bedeutete aber in der Endabrechnung einen hervorragenden 13. Platz — weltweit!
Wir sind stolz und gratulieren (auch dem Trainerteam) ganz herzlich!
VfL Eintracht Hannover Triathlon überzeugt mit Top-Ergebnissen und Inklusion
Bei besten Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein präsentierten sich die Triathletinnen und Triathleten des VfL Eintracht Hannover beim BRAWO Triathlon am Salzgittersee in starker Form.
Für das Frauen-Team in der Landesliga sprang am Ende ein hervorragender fünfter Platz in der Mannschaftswertung heraus. Maßgeblichen Anteil daran hatten die geschlossenen Leistungen der VfL-Athletinnen.
Für das sportliche Highlight sorgte Kira-May Gresbrand, die in 1:19:09 Stunden nicht nur das TLL-Frauenfeld gewann, sondern sich damit auch den Landesmeistertitel AK35 sicherte. Ebenfalls starke Leistungen zeigten Greta Kottmann (18. Platz, 1:26:17 Stunden), Manja Woydt (22. Platz, 1:27:08 Stunden), Nuria Matyas (26. Platz, 1:28:15 Stunden), Mareike Weidemann (35. Platz, 1:32:55 Stunden) und Ina Hubert (51. Platz, 1:41:04 Stunden).
Neben den erfolgreichen Frauen zeigte auch die Herrenmannschaft des VfL Eintracht Hannover in der Landesliga eine geschlossene Teamleistung und belegte Platz 17 in der Mannschaftswertung. Udo Gremke kam in 1:18:50 Stunden auf den 50. Platz, Dirk Wiesenhöfer belegte in 1:21:05 Stunden Rang 60 und Bela Busskamp erreichte mit 1:23:12 Stunden den 72. Platz.
Abgerundet wurde der gelungene VfL-Auftritt durch den Start von Paratriathletin Tina Deeken. Die Athletin der Startklasse PTWC absolvierte die Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen, 25 Kilometer mit dem Handbike und fünf Kilometer im Rennrollstuhl in 1:46:15 Stunden und belegte damit Platz 9 in der inklusiven Wertung der Altersklasse 50.
Dass Inklusion beim Triathlon am Salzgittersee längst selbstverständlich gelebt wird, zeigte sich erneut hinter den Kulissen. Nach mehreren Jahren mit Para-Starts sind die Abläufe inzwischen bestens eingespielt. Zusätzliche Absprachen sind kaum noch notwendig – Veranstalterteam, Kampfrichter*innen und Helfende wissen genau, worauf es ankommt, und ermöglichen so einen reibungslosen Wettkampftag. Dabei konnte Tina Deeken insbesondere auf die Unterstützung von Supporter Francisco „Paco“ Cabanillas Garcia zählen.
Nicht nur in Salzgitter gab es Grund zum Feiern: Triathlon-Spartenleiter Maik Plesse wagte sich beim OstseeMan Triathlon 2026 an die Königsdisziplin und feierte seine Premiere auf der Langdistanz. Mit einer Zeit von 10:49:09 Stunden finishte er die extreme Herausforderung souverän.
In einem starken Teilnehmerfeld sicherte er sich damit Rang 55 von 206 in der Gesamtwertung (AK 50 Platz 7).
Mit dem Landesmeistertitel von Kira-May, dem 5. Platz der Frauen in der Landesliga, dem gelungenen Ergebnis der Herrenmannschaft, einem selbstverständlichem inklusiven Wettkampfauftritt von Tina sowie dem Langdistanz-Debüt von Spartenleiter Maik blickt der VfL Eintracht Hannover auf ein rundum erfolgreiches Wettkampfwochenende zurück.
Deutsche Meisterschaften 2026: Niklas und Marie mit Top-Resultaten
M.P. Zum dritten Mal in diesem Sommer war das neu eröffnete Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid Austragungsort Deutscher Meisterschaften. Nach den Jugend- und Juniorenmeisterschaften wurden am 25. und 26. Juli die nationalen Titelkämpfe der Aktiven ausgetragen.
Für den VfL Eintracht Hannover gingen Niklas von Zitzewitz im Hochsprung und Marie Pröpsting über 1.500 m an den Start – und beide zeigten starke Leistungen.
Bereits am Samstagmittag standen die Halbfinals über 1.500 m auf dem Programm. Marie reiste zwar als Zehnte der Meldeliste an, aufgrund der hohen Leistungsdichte war der Einzug in das zwölfköpfige Finale allerdings alles andere als selbstverständlich. In jedem der beiden Halbfinals qualifizierten sich die ersten sechs Läuferinnen unabhängig von ihrer Zeit.
Marie übernahm nach dem Start früh die Spitze des zwölfköpfigen Feldes und ließ sich auch vom zunehmend höheren Tempo nicht aus der Ruhe bringen. Bis auf die letzten 200 m behauptete sie sich an der Spitze und überquerte im harten Endspurt schließlich als Dritte in starken 4:19,29 min die Ziellinie. Der Finaleinzug war damit souverän geschafft.
Am Samstagnachmittag folgte das Hochsprungfinale. Niklas war als Sechster der Meldeliste angereist. Nach seiner überraschenden Silbermedaille bei den Deutschen Hallenmeisterschaften war klar: An einem guten Tag konnte er auch diesmal ganz vorne mitmischen.
Genau das zeigte er eindrucksvoll. Die Einstiegshöhe von 1,95 m sowie 2,00 m meisterte er jeweils im ersten Versuch. Über 2,05 m unterliefen ihm zunächst zwei Fehlversuche, doch im dritten Anlauf überquerte er die Höhe souverän. Anschließend sprang Niklas im zweiten Versuch die 2,10 m und stellte damit seine persönliche Bestleistung aus der Hallensaison ein.
Danach wurden 2,15 m aufgelegt – eine Höhe, die durchaus in Reichweite schien. Es ging um die Bronzemedaille, und Niklas kämpfte in allen drei Versuchen um jeden Zentimeter. Am Ende wollte die Latte zwar noch nicht liegen bleiben, doch trotz der unglücklichen Fehlversuche über die vorherigen Höhen, die im Vergleich zum höhengleichen Konkurrenten aus Garbsen den Ausschlag gaben, durfte er sich über einen hervorragenden 4. Platz freuen!
Am Sonntagnachmittag bei windigen Bedingungen stand schließlich das Finale über 1.500 m an. Marie hielt sich zunächst im Hauptfeld auf und sparte in dem typisch taktisch geprägten Meisterschaftsrennen ihre Kräfte. Nach rund 600 m übernahm sie die Führung und entzog sich damit dem dichten Gedränge im Feld. Als auf der Schlussrunde das Tempo noch einmal deutlich anzog, konnte sie den harten Spurt der Spitze zwar nicht ganz mitgehen, zeigte aber bis zum Ziel großen Kampfgeist, überholte noch eine Konkurrentin und belegte einen starken 8. Platz bei Deutschen Meisterschaften.
Herzlichen Glückwunsch an Niklas, Marie und die Trainerteams!
Inklusive Staffel mit Triathlon-Premiere bei den Finals
Im Rahmen der Finals 2026 ging beim Open Race des Sprinttriathlons am Steinhuder Meer das ‘Team Inklusion’ mit Tina Deeken, Stefan Niemeyer sowie Markus Hiller und Tammo an den Start. Die Staffel absolvierte den Wettkampf erfolgreich und erreichte in 1:23:20 Stunden den 9. Platz in der Mixed-Wertung.
Den Auftakt machte Paratriathletin Tina Deeken vom VfL Eintracht Hannover. Die amtierende Deutsche Meisterin über die Sprintdistanz in der Startklasse PTWC schwamm die 750 Meter im Steinhuder Meer bei 20° Wassertemperatur in 14:31 Minuten und übergab den Transponder direkt am Schwimmausstieg an Stefan Niemeyer. Dieser absolvierte die 20 Kilometer auf dem Rad in 32:02 Minuten.
Für den abschließenden 5‑Kilometer-Lauf sorgten Markus Hiller und sein Sohn Tammo. Das erfahrene Lauf-Duo, das bereits viele Laufveranstaltungen gemeinsam gemeistert hat, feierte dabei seine Triathlon-Premiere. Markus schob Tammo im Rollstuhl sicher bis zum Ziel (33:52 min.) und sorgte damit für einen emotionalen Abschluss der Staffel beim gemeinsamem Zieleinlauf.
Eine Besonderheit war der Ablauf der Wechsel: Der Transponderwechsel zwischen Paraschwimmerin und Radfahrer erfolgte direkt am Wasser, während Markus, Tammo und der Rollstuhl einen separaten freien Platz in der Wechselzone nutzten konnten. Diese individuelle Lösung ermöglichte einen sicheren und reibungslosen Ablauf und zeigte, wie Inklusion im Triathlon mit etwas Flexibilität ganz selbstverständlich umgesetzt werden kann.
Im Anschluss verfolgte das Team das hochklassig besetzte Eliterennen der Frauen und genoss die besondere Atmospäre der Finals am Steinhuder Meer.
Ein besonderer Dank gilt den Veranstaltern von TriathlonD-Events sowie den Bundes- und Landeskampfrichtern. Mit ihrer Offenheit und ihrer Bereitschaft, den besonderen Wechselablauf zu ermöglichen, haben sie wesentlich dazu beigetragen, dass diese inklusive Staffel Teil des Open Race im Rahmen der Finals sein konnte.
Die Finals haben eindrucksvoll gezeigt, wie gelebte Inklusion im Triathlon aussehen kann. Im Podcast ‘Rezepte für Demokratie’ der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung spricht Tina Deeken darüber, warum echte Teilhabe weit über den Wettkampf hinausgeht und wie Sport Brücken zwischen Menschen bauen kann:
<https://www.lotto-sport-stiftung.de/aktuelles/eisschwimmen-teilhabe-und-viele-kleine-hindernisse-auf-der-strecke-mit-tina-deeken/>



Foto (Team): Vera Zellmer/NDR
Foto (Tina): Jan F. Helbig
Weltrekord Para Eisschwimmen: Tina Deeken schwimmt in der Arktis in die Geschichtsbücher
Ein außergewöhnliches Abenteuer mit einem historischen Erfolg: Tina Deeken vom VfL Eintracht Hannover hat bei einer Expedition nach Spitzbergen (Svalbard/Norwegen) einen neuen Weltrekord im Para-Eisschwimmen aufgestellt. Am 17. Juli 2026 schwamm sie in der Borebukta-Bucht am Borebreen-Gletscher bei eisigen 4,9 Grad Wassertemperatur 500 Meter in 11:44,97 Minuten – die längste jemals dokumentierte Para-Eisschwimmdistanz unter Arctic-Polar-Bedingungen.
Bereits einen Tag zuvor schrieb Tina Geschichte: Mit 325 Metern wurde sie zur ersten Para-Eisschwimmerin, die eine offiziell dokumentierte Arctic-Polar-Distanz im Polarmeer absolvierte.
Die Expedition wurde von Tinas langjährigem Freund und Coach Gerald Daringer (Aqua and Ice) aus Österreich geleitet. Gemeinsam mit einem erfahrenen internationalen Team führte die Reise bis auf 78 Grad nördlicher Breite. Nach der Akklimatisation im Hafen von Longyearbyen wurde der Schwimmkurs per GPS direkt vor dem Borebreen-Gletscher zwischen treibenden Eisschollen und kleinen Eisbergen abgesteckt. Begleitet von einem Zodiac meisterte Tina die anspruchsvolle Strecke souverän und wurde nach ihrem erfolgreichen Weltrekord unter großem Jubel an Bord der MS Farm empfangen.
Neben den sportlichen Herausforderungen beeindruckte auch die einzigartige Natur Spitzbergens. Auf dem Weg zum Gletscher begegneten dem Team Walrosse, Robben und Papageientaucher – eine Eisbärensichtung blieb glücklicherweise aus.
Mit ihrem neuen Weltrekord baut Tina Deeken ihre beeindruckende Erfolgsgeschichte weiter aus. Die Athletin des VfL Eintracht Hannover gehört mit inzwischen 19 Weltmeister- und 9 Europameistertiteln zu den erfolgreichsten Para-Eisschwimmerinnen der Welt. Der VfL Eintracht Hannover gratuliert Tina und dem gesamten Expeditionsteam herzlich zu dieser außergewöhnlichen Leistung.
Nelio und Marie gewinnen Norddeutsche Meistertitel
Norddeutsche Meisterschaften Bremen | 11./12.07.2026
M.P. Parallel zu den Deutschen Jugendmeisterschaften fanden in Bremen die Titelkämpfe der Norddeutschen Verbände statt. Für viele stellte die Meisterschaft das letzte große Highlight in dieser Saison dar.
Zwei Titel für den VfL Eintracht
Nach seiner Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Woche zuvor zeigte Nelio Klein erneut ein starkes Rennen über 400 m. In der Altersklasse U18 blieb er als einziger Athlet unter der 51-Sekunden-Marke und gewann in 50,93 s souverän die Goldmedaille.
Über 1.500 m der Frauen wollte zunächst niemand das Tempo übernehmen – auch aufgrund des starken Gegenwinds auf der Gegengeraden am Sonntagnachmittag. Rund 600 m vor dem Ziel setzte sich Marie Pröpsting an die Spitze des Feldes, verschärfte das Tempo und ließ anschließend keine Konkurrentin mehr an sich vorbei. Mit 4:28,17 min und knapp einer Sekunde Vorsprung wurde sie ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherte sich ebenfalls den Norddeutschen Meistertitel.
Bereits am Vortag war Marie über 800 m an den Start gegangen und hatte sich in neuer persönlicher Bestzeit von 2:09,46 min die Silbermedaille gesichert. Mit Blick auf die in zwei Wochen anstehenden Deutschen Meisterschaften sind diese Leistungen vielversprechend.
Einen kleinen Krimi erlebte Charlotte Waldkirch im Weitsprung der Frauen. Bis zum fünften Versuch führte sie das Feld mit 5,92 m an, gesprungen im zweiten Durchgang. Erst im vorletzten Versuch zog die Berlinerin Michelle Manke mit einem Zentimeter Vorsprung vorbei. Nachdem Charlotte in den vergangenen Wochen mehrfach die 6‑Meter-Marke übertroffen hatte, schien der Sieg weiterhin in Reichweite. Die beiden letzten Versuche waren jedoch leider ungültig, sodass sie sich am Ende mit dem Vizetitel zufriedengeben musste.
Ebenfalls Silber gewann Nele Lauryn Stahl im Diskuswurf der Frauen. Nach ihrem guten Auftritt bei den Deutschen U23-Meisterschaften knüpfte sie nahtlos an ihre tollen Leistungen an und steigerte ihre persönliche Bestweite am Sonntag auf 47,39 m. Im selben Wettbewerb belegte Sonka Kielmann mit 42,00 m den sechsten Platz.
Im Kugelstoßen der Männer sicherte sich Julian Bilsky mit 13,71 m die Bronzemedaille.
Über 200 m der Frauen lief Paula Hüsig sowohl im Halbfinale als auch im Finale erstmals unter 25 Sekunden – beide Male allerdings bei zu starkem Rückenwind, sodass die Zeiten nicht bestenlistenfähig sind. Mit 24,99 s belegte sie im A‑Finale einen starken vierten Platz. Im selben Lauf verbesserte auch Elisabeth Greimel ihre persönliche Bestzeit unter den irregulären Windbedingungen (+2,1 m/s) auf 25,41 s und wurde Siebte.
Mehrkämpferin Lea Zybur startete am Sonntag im Kugelstoßen und belegte mit 10,20 m Rang sieben.
Auch Manon Martsch zeigte ein starkes Rennen über 1.500 m der Frauen. Nachdem sie in ihrem Zeitlauf Zweite geworden war, belegte sie mit neuer persönlicher Bestzeit von 4:36,64 min im Gesamtergebnis Platz sieben.
Für das Finale über 100 m der Männer qualifizierte sich Fawzane Salifou und sprintete dort in 10,76 s auf Rang sieben. Henrik Schöps blieb im Zwischenlauf mit 10,96 s erstmals in seiner Karriere unter der 11-Sekunden-Marke. Lasse Daut schied ebenfalls im Zwischenlauf aus, nachdem er bereits im Vorlauf mit 11,28 s eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt hatte.
Über 200 m wurde Henrik im B‑Finale in 22,32 s Fünfter.
Ein mutiges Rennen zeigte Victoria Meyer über 400 m der Frauen. Sie gewann ihren Zeitlauf in 59,19 s, was im Gesamtergebnis Platz acht bedeutete. Auch Emma Reimer hatte sich vorgenommen, erstmals die 60-Sekunden-Marke zu unterbieten. Das gelang ihr mit 59,81 s, womit sie den 13. Platz belegte.
Elias Bieker (U20) startete über 400 m der Männer und wurde in 52,37 s Zwölfter.
Über 100 m der Frauen lief Elisabeth Greimel 12,57 s. Ronja Goltermann stellte im Vorlauf mit 13,27 s eine neue persönliche Bestzeit auf, Annica Görlitz erreichte 13,37 s.
Über 100 m Hürden der Frauen liefen Lea Zybur (15,27 s) und Victoria Meyer (15,29 s) nahezu identische Zeiten. Für beide reichte es jedoch nicht für den Einzug ins Finale.








(Fotos: Kemner)






Fotos: Jack Griesbeck