Leichtathletik

Leichtathletik Abteilung

-Lie­be Leichtathletik-Interessierte!

Der VfL Ein­tracht Han­no­ver bie­tet für nahe­zu jede Dis­zi­plin, für Brei­ten- und Leis­tungs­sport­ler, für Jung und Jung­ge­blie­be­ne, ja selbst für Gehan­di­cap­te ein her­aus­ra­gen­des Trai­ne­rIn­nen­team und idea­le Trainingsbedingungen.

Und obwohl wir einer der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ver­ei­ne Nord­deutsch­lands sind, so sind wir seit nun­mehr zwei Jah­ren auch ganz offi­zi­ell der erfolg­reichs­te Leicht­ath­le­tik­ver­ein Nie­der­sach­sens, schließ­lich bele­gen wir den ers­ten Platz der Ver­eins-Gesamt­wer­tung (VGW), die sich aus der Aus­wer­tung der NLV-Bes­ten­lis­te ergibt.

Knapp 30 Trai­ne­rin­nen und Trai­ner mit ganz unter­schied­li­chen Stär­ken und Schwer­punk­ten kom­plet­tie­ren unser bun­tes Übungs­lei­ter-Team und sor­gen dafür, dass Kin­der her­vor­ra­gend und breit aus­ge­bil­det wer­den, Jugend­li­che bei Inter­es­se den Ein­stieg in den Leis­tungs­sport fin­den und Spit­zen­sport­le­rin­nen und ‑sport­ler ange­mes­se­ne För­de­run­gen erhal­ten. In allen Trai­nings­grup­pen ver­su­chen wir einer­seits die Gemein­schaft zu för­dern, ande­rer­seits indi­vi­du­ell auf Bedürf­nis­se und Stär­ken unse­rer Akti­ven einzugehen.

Wir sind eng ver­zahnt mit den NLV-Lan­des­trai­ne­rin­nen und ‑trai­nern und bie­ten nicht nur wett­kamp­fin­ter­es­sier­ten Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten opti­ma­le Bedin­gun­gen und eine herz­li­che Atmo­sphä­re, egal ob im Sport­leis­tungs­zen­trum Han­no­ver, im Eri­ka-Fisch-Sta­di­on, oder aber auf unse­rem Heim­sport­platz im Her­zen der Südstadt.

Inter­es­se geweckt? Lust auf ein Pro­be­trai­ning? Wir freu­en uns über jeg­li­che Kontaktaufnahme!

Sport­li­che Grüße

Simon Bie­ker

NEWS: Seit eini­ger Zeit fin­det ihr uns auf Insta­gram: https://www.instagram.com/vfleintrachthannover_la/
Folgt unse­rem Account für aktu­el­le Wett­kampf- & Trai­nings­ein­drü­cke und ‑rück­bli­cke!

Leitbild

Mach mit — Jeder ist herz­lich willkommen!

Die Kin­der und Jugend­li­chen befin­den sich jeweils in ihrer Wett­kampf­klas­se in einem funk­tio­nie­ren­den Mann­schafts­ge­fü­ge und wer­den über­wie­gend von lizen­zier­ten Trai­ne­rin­nen und Trai­nern betreut. Bei den jün­ge­ren Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten steht Spiel und Spaß im Vor­der­grund, um das viel­fäl­ti­ge Sport­an­ge­bot der Leicht­ath­le­tik zu erkun­den, ehe die älte­ren Jahr­gän­ge regel­mä­ßig in Wett­kämp­fen gefor­dert wer­den. Aber auch die Erwach­se­nen ent­schei­den, ob sie neben dem Trai­ning auch in Wett­kämp­fen gefor­dert wer­den wol­len. Bei uns steht glei­cher­ma­ßen der Leis­tungs- wie auch der Brei­ten­sport im Fokus.

 

Ansprechpartner / Kontakt

Abtei­lungs­lei­ter

Simon Bie­ker
leichtathletik@vfl-eintracht-hannover.de

Trainingszeiten

Hier fin­det ihr aktu­el­le Trai­nings­zei­ten und Kon­takt­da­ten aller Trai­ne­rin­nen und Trai­ner auf einen Blick:

Trai­nings­plan Hal­le Win­ter 2025/26

Abteilungsvorstand

Abtei­lungs­lei­ter

Simon Bie­ker  email

Stell­ver­tre­ten­de Abteilungsleitung

NN

 

Abtei­lungs­vor­stand

 

Res­sort Leis­tungs­sport, Beklei­dung & Wettkampforganisation:

Simon Bie­ker  email

 

Res­sort Finanzen

Andrea Wepp­ler

 

Res­sort För­der­an­trä­ge & Sponsoring

Jas­min Wulf

Patric Brown

 

Res­sort Trai­nings­stät­ten- und Trainerkoordination

Eli­ne Bie­der­mann email

 

Res­sort Koor­di­na­ti­on Kinderleichtathletik

San­dra Plesse

Res­sort Koor­di­na­ti­on Para-Leichtathletik

Tho­mas Kolthof

 

Res­sort Schnitt­stel­le Förderverein

Dani­el Napp

Patric Brown

 

Schrift­füh­re­rin & Öffentlichkeitsarbeit

Marie Pröps­ting

 

Bei­sit­zer mit beson­de­ren Aufgabenstellungen

Bera­tung all­ge­mein: Peter Hampe

Bera­ten­de Trai­ne­rin: Astrid Fredebold-Onnen

Team “Lauf” & Prä­mi­en: Ernst Musfeldt

Start­pass­ver­wal­tung & Schnitt­stel­le NLV: Ulrich Michel

Veranstaltungen

 

Ter­mi­ne für das Jahr 2026

16.05.2026      Natio­na­les Meeting

Kooperation mit dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen

Leicht­ath­le­tik für Inter­es­sier­te mit Behinderung

Behinderten-Sportverband NiedersachsenDer VfL Ein­tracht ist “Part­ner­ver­ein des Leis­tungs­sports”Dies ist ein Pro­jekt des Behin­der­ten-Sport­ver­ban­des Nie­der­sach­sen. Geför­dert durch die Spar­kas­sen in Nie­der­sach­sen und die Nie­der­säch­si­sche Lotto-Sport-Stiftung.

Flyer.pdf

Unser Ange­bot und unse­re Zie­le
Trai­nie­ren mit Spaß in einem funk­tio­nie­ren­dem Mann­schafts­ge­fü­ge unter Anlei­tung lizen­sier­ter Trai­ne­rin­nen und Trai­ner, leis­tungs­sport­li­che Aus­rich­tung des Trai­nings und regel­mä­ßi­ge Wettkampfteilnahme.

Unser Anlie­gen
Wer Spaß an der Leicht­ath­le­tik hat, die Her­aus­for­de­rung sucht oder ein­fach mehr über unser Trai­nings­an­ge­bot erfah­ren möch­te, der kann uns ger­ne tele­fo­nisch erreichen.

Wir haben zwei Trai­nings­grup­pen, die jeweils an meh­re­ren Tagen in der Woche trai­nie­ren. Unse­re Ansprech­part­ne­rIn­nen für den Behindertensport:

Katha­ri­na Scha­per (0175–5855259) — Jugend­li­che ab 14 Jahre

Tho­mas Kolt­hof (05109–516954) — Kin­der und Jugend­li­che bis 14 Jahre

Geschäfts­stel­le (0511–703141 / kontakt@vfl-eintracht-hannover.de)

Lotto-Sport-StiftungSparkassen

 

Verein zur Förderung der Leichtathletik

Der För­der­ver­ein des VfL Ein­tracht Han­no­ver hat sich zum Zweck gemacht, die Leis­tun­gen unse­rer Leicht­ath­le­ten zu unter­stüt­zen und zu „sub­ven­tio­nie­ren“, damit mög­lichst alle teil­ha­ben und „dabei sein kön­nen“!
Durch Ihre Mit­glied­schaft hel­fen Sie unmit­tel­bar den jugend­li­chen Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten. Eine Unter­stüt­zung ist bereits ab 1,- € im Monat möglich.

Fly­er & Anmeldeformular.pdf

Fördersatzung.pdf

Denn: Seit vie­len Jah­ren erfreut sich die Leicht­ath­le­tik immer grö­ße­rer Beliebt­heit beim VfL Ein­tracht Han­no­ver. Ent­spre­chend stei­gen die Anfor­de­run­gen. Die Grup­pen wer­den grö­ßer, auf der Grund­la­ge von Trai­nings­er­fol­gen der Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten fin­den Teil­nah­men sowohl der Leis­tungs­sport­ler als auch des Nach­wuch­ses an Kreis‑, Bezirks‑, Landes‑, Nord­deut­schen- und Deut­schen Meis­ter­schaf­ten statt. Es wird Wett­kampf­klei­dung benö­tigt. Feri­en- und Trai­nings­la­ger wer­den ver­an­stal­tet. Moti­vier­te und qua­li­fi­zier­te Trai­ne­rin­nen und Trai­ner bie­ten die pro­fes­sio­nel­le Basis für die­sen Erfolg und/oder ein­fach den Spaß am Sport!

Ausrüstung

Die Leicht­ath­le­tik des VfL Ein­tracht Han­no­ver stat­tet sei­ne Ath­le­tin­nen & Ath­le­ten mit hoch­wer­ti­gen Arti­keln von Hum­mel.

Unse­ren Akti­ven ste­hen eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Kla­mot­ten zur Aus­wahl, unver­kenn­bar in unse­rer Farb­kom­bi­na­ti­on rot/schwarz.

Die gän­gigs­ten Arti­kel für Kin­der, Frau­en und Män­ner unse­rer aktu­el­len Kol­lek­ti­on haben wir in einem Pro­dukt­ka­ta­log zusam­men­ge­fasst, viel Spaß beim Stöbern!

Bestel­lun­gen oder Anfra­gen sen­det ihr an la-bekleidung@vfl-eintracht-hannover.de.

Termine

16.05.2026 — Natio­na­les Meeting

Eintrachtler mit starken Leistungen in Lahe und an der Leine

Ein sport­lich viel­sei­ti­ges Wochen­en­de liegt hin­ter den Akti­ven des VfL Ein­tracht Han­no­ver. Beim Han­­no­­ver-Lahe-Tri­a­th­­lon sowie beim Mitt­som­mer­nachts­lauf in Han­no­ver waren die Ein­tracht­le­rin­nen und Ein­tracht­ler erfolg­reich unterwegs.

Star­ke Leis­tun­gen beim Hannover-Lahe-Triathlon

Beim Han­­no­­ver-Lahe-Tri­a­th­­lon ging das ‘Team Stif­tung Opfer­hil­fe Nds.’ als inklu­si­ve Staf­fel an den Start. Tina Deeken, Para­schwim­me­rin des VfL Ein­tracht Han­no­ver und Bot­schaf­te­rin der Stif­tung, über­nahm den Schwimm­part. Im war­men Was­ser des Alt­warm­bü­che­ner Sees konn­te sie die 750 Meter ohne Neo­pren­an­zug absol­vie­ren. Mit 12:18 Minu­ten gehör­te sie zu den schnells­ten Schwim­me­rin­nen und Schwim­mern des Staf­­fel-Fel­­des. Der Wech­sel auf Stif­tungs­mit­ar­bei­te­rin Kira-May Gres­brand erfolg­te direkt am Ufer.

Gres­brand zeig­te anschlie­ßend auf dem Rad eine star­ke Leis­tung. Die 20 Kilo­me­ter führ­ten mit eini­gen Höhen­me­tern über die Müll­de­po­nie Lahe, den soge­nann­ten „Mon­te Müllo“. Mit 37:56 Minu­ten fuhr sie die zweit­bes­te Rad­zeit aller Staf­fel­teil­neh­me­rin­nen und ‑teil­neh­mer und war damit schnel­ler als fast alle Män­ner in der Staf­fel­kon­kur­renz. Den abschlie­ßen­den 5‑Ki­­lo­­me­­ter-Lauf rund um den See absol­vier­te sie in 22:24 Minuten.

Nach 1:17:03 Stun­den erreich­te das Team den drit­ten Platz und war zugleich die schnells­te Frau­en­staf­fel. Mit dem Start mach­te das Staf­fel­team auf die Arbeit der Stif­tung Opfer­hil­fe Nie­der­sach­sen auf­merk­sam: Die­se unter­stützt Men­schen, die durch eine Straf­tat Opfer gewor­den sind, mit Bera­tung, Beglei­tung und finan­zi­el­len Hilfen.

<https://www.opferhilfe.niedersachsen.de/nano.cms/botschafter>

Auch im Volks­tri­ath­lon waren meh­re­re Ein­tracht­ler erfolg­reich. Sebas­ti­an Hoff erreich­te nach 1:20:39 Stun­den den 18. Gesamt­platz und wur­de Zwei­ter der M55. Udo Grem­ke folg­te mit 1:20:50 Stun­den auf Platz 19 und gewann die M60. Tho­mas Mül­ler kom­plet­tier­te das star­ke Abschnei­den mit 1:24:43 Stun­den und Platz drei in der M55.

Alma Lösel, eben­falls Tri­ath­le­tin des VfL Ein­tracht Han­no­ver, war beim Heim­wett­kampf für ihren gast­ge­ben­den Schwimm­ver­ein SC Alt­warm­bü­chen am Start. Mit 1:23:28 Stun­den beleg­te sie den sieb­ten Gesamt­platz und wur­de Zwei­te der AK20.

Mitt­som­mer­nachts­lauf

Bereits am Frei­tag­abend war Tina Deeken beim nach gro­ßer Hit­ze ver­scho­be­nen Mitt­som­mer­nachts­lauf in Han­no­ver im Renn­roll­stuhl unter­wegs. Als Bot­schaf­te­rin der Brückenbauer:innen, dem Trau­er­netz­werk für Nord­deutsch­land, ging sie für das Netz­werk an den Start. Das Mot­to der Brückenbauer:innen lau­tet: „Wir bau­en Brü­cken, die tra­gen – für Men­schen, die trauern.“

<https://bautbruecken.org/>

Auch wei­te­re mit dem Netz­werk ver­bun­de­ne Läu­fe­rin­nen waren dabei. Jes­si­ca Leh­n­in­ger kam mit Platz vier unmit­tel­bar vor Deeken ins Ziel. Beglei­tet wur­de Tina von ihrem Begleit­läu­fer Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia (Paco).

Die 7,7 Kilo­me­ter ent­lang der Lei­ne hat­ten es für den Renn­roll­stuhl in sich. Schot­ter­pas­sa­gen, Brü­cken und enge Stel­len mach­ten die Stre­cke tech­nisch anspruchs­voll. Deeken bewäl­tig­te den Kurs in 34:22 Minu­ten­und erreich­te damit inklu­siv den fünf­ten Platz im Gesamt­feld sowie den Sieg in der Wer­tung W50.

Wei­te­re Ein­tracht­ler beim 7,7‑Kilometer-Lauf

Auch meh­re­re Läu­fe­rin­nen und Läu­fer des VfL Ein­tracht Han­no­ver waren beim Mitt­som­mer­nachts­lauf dabei. Dirk Wie­sen­hö­fer erreich­te nach 41:32 Minu­ten den 60. Platz im Gesamt­feld und wur­de Sechs­ter der M50.

Bei den Frau­en lie­fen Frau­ke Jes­taedt, Marie Schin­del­hau­er und Kira Wre­de alle­samt nach 45:52 Minu­ten ins Ziel. Jes­taedt beleg­te damit Platz acht in der W30, Schin­del­hau­er Platz zehn und Wre­de Platz elf in der offe­nen Frauenwertung.

Damit bot das Wochen­en­de ein­mal mehr ein schö­nes Bild für die Viel­falt des VfL Ein­tracht Han­no­ver: von der inklu­si­ven Tri­a­th­­lon-Staf­­fel über den Renn­roll­stuhl bis zum klas­si­schen Lauf – gemein­sam und auf unter­schied­li­chen Wegen sport­lich unterwegs.

 

Manon wird Norddeutsche Vizemeisterin über 10.000 m

M.P. Bereits zum zehn­ten Mal war die Ham­bur­ger Jahn­kampf­bahn Aus­tra­gungs­ort der „Nacht der Zeh­ner“ – einem 10.000-m-Wettkampf für ver­schie­de­ne Alters­klas­sen. Für Manon Martsch bot die Ver­an­stal­tung eine gute Gele­gen­heit, nach ihrer star­ken Ent­wick­lung über 3.000 m und 5.000 m erst­mals die längs­te Bahn­stre­cke in Angriff zu neh­men. Nach der nur knapp ver­pass­ten Teil­nah­me an den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten über 5.000 m woll­te sie die 25 Run­den auf der Bahn zunächst ohne gro­ßen Druck ange­hen und her­aus­fin­den, wie sich die Distanz anfühlt.

Manon star­te­te zügig, ohne dabei zu über­pa­cen, und fand schnell ihren Rhyth­mus. Run­de für Run­de spul­te sie kon­stant ab und über­quer­te nach 35:40,40 min die Ziellinie.

Damit ver­bes­ser­te sie ihre bis­he­ri­ge 10-km-Best­­zeit auf der Stra­ße um 32 Sekun­den und unter­bot gleich­zei­tig die Norm für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten über 10.000 m deut­lich. Mit knapp 30 Sekun­den Vor­sprung auf die gefor­der­te Zeit von 36:10,00 min qua­li­fi­zier­te sie sich für die Deut­schen Lang­stre­cken­meis­ter­schaf­ten, wobei auch Leis­tun­gen aus der vor­an­ge­gan­ge­nen Som­mer­sai­son gewer­tet werden.

Als wäre das nicht schon genug, durf­te sich Manon zudem über den Nord­deut­schen Vize­meis­ter­ti­tel über 10.000 m freu­en. Glückwunsch!

Platz 5 für Luna Fischer mit 4x400m Staffel im WM-Finale

M.P. Nach ihrem fan­tas­ti­schen Platz 13 im Ein­zel über die 400m war die Welt­meis­ter­schaft für Luna Fischer noch nicht vorbei.
Als Deut­sche U20-Meis­­te­rin über die Sta­di­on­run­de war sie eben­falls für die 4x400m Staf­fel nomi­niert wor­den und trat dazu mit ihren Team­kol­le­gin­nen an Tag 4 der WM im Halb­fi­na­le an. In die­sem zeig­ten die 4 Läu­fe­rin­nen ein­schließ­lich Luna einen gran­dio­sen Lauf und zogen mit einem Sieg ihres Halb­fi­nal­laufs ins WM-Fina­­le ein.
Am Sonn­tag Mit­tag des 09.08., kurz vor 23 Uhr Deut­scher Zeit, fiel der Start­schuss für das Staf­­fel-Fina­­le in Euge­ne (USA). Das DLV-Team zeig­te erneut eine klas­se Vor­stel­lung mit Luna an Posi­ti­on zwei, die trotz der bereits drei Ren­nen in den Bei­nen ein ful­mi­nan­tes Ren­nen lief, und stürm­ten am Ende als Fünf­te ins Ziel!

Mit vie­len Erfah­run­gen, Erleb­nis­sen und ganz viel Rücken­wind für die kom­men­de Sai­son kommt Luna wie­der zurück nach Han­no­ver — wir wün­schen eine gute Rückreise!

 

Nachwuchsspringen auf dem Opernplatz

H.K./M.P. Im Vor­feld der Deut­schen Meis­ter­schaft im Stab­hoch­sprung beka­men die bes­ten 5 nie­der­säch­si­schen Nach­wuchs­ath­le­ten die Chan­ce, vor der ein­ma­li­gen Kulis­se am Opern­platz zu sprin­gen. Der Start für das NLV-Nach­­wuchs­sta­b­hoch­­sprin­­gen MU16 star­te­te am Don­ners­tag, den 23.07. um 11 Uhr.
Mul­ti­ta­lent Felix Kem­ner (M14) ging mit sei­ner PB von 3,20 m als Drit­ter der NDM M15 aus Lübeck an den Start. Trotz sehr win­di­ger Bedin­gun­gen, die spä­ter am Nach­mit­tag auch den Top-Ath­­le­­ten Pro­ble­me berei­te­ten, konn­te e sich auf 3,30 m stei­gern und beleg­te mit sei­ner neu­en PB den 3. Platz.
Herz­li­chen Glückwunsch!

(Fotos: Kem­ner)

U20 WM Eugene: Luna mit starkem Auftritt über 400m

M.P. Vom 05.–09. August trifft sich die Weltelite der U20 Athletinnen und Athleten in Eugene (USA), um die Titel untereinander auszumachen.

Mit dabei ist unse­re Star-Ath­­le­­tin Luna Fischer, nach­dem sie im Juli erneut ihren Mei­ste­ti­tel über 400m ver­tei­di­gen konnte.
In der Mor­­gen-Ses­­si­on am Don­ners­tag, 07.08. (21:53 Uhr Deut­scher Zeit) stand Luna im ers­ten der ins­ge­samt Sie­ben Vor­läu­fe (Heats) über die 400 m am Start. Jeweils die ers­ten drei Läu­fe­rin­nen jedes Heats qua­li­fi­zier­ten sich dabei für das Halb­fi­na­le. Luna star­te­te auf Bahn 9 mit allen Kon­kur­ren­tin­nen im Rücken. Ohne Ori­en­tie­rung einer vor ihr lau­fen­den Ath­le­tin muss­te sie also Voll­gas geben — das gelang ihr jedoch wie immer sehr gut. Zwei Läu­fe­rin­nen waren auf der Ziel­ge­ra­den an ihr vor­bei­ge­zo­gen, an denen biss sich Luna jedoch fest und ließ sich mit­zie­hen. So kam sie als deut­lich Drit­te ins Ziel und stand so sicher im Halb­fi­na­le. Beson­ders stark: ihre Zeit war nur zwei Hun­derts­tel­se­kun­den lang­sa­mer als ihre in Regens­burg auf­ge­stell­te Best­zeit: 53,17 s zeig­te die Anzeigetafel!

Nur weni­ge Stun­den spä­ter, in der Abend­ses­si­on (kurz nach 5 Uhr Deut­scher Zeit) stand dann schon das Halb­fi­na­le auf dem Plan — kei­ne leich­te Auf­ga­be, mit so einer kur­zen Regenerationszeit.
Luna zeig­te aller­dings auch hier ihre unglaub­li­che Stär­ke und kam als Sechs­te ihres Halb­fi­nal­laufs in einer erneut rich­tig guten Zeit von 53,96 s ins Ziel. Dies reich­te zwar nicht für das Fina­le, bedeu­te­te aber in der End­ab­rech­nung einen her­vor­ra­gen­den 13. Platz — weltweit!

Wir sind stolz und gra­tu­lie­ren (auch dem Trai­ner­team) ganz herzlich!

Luna ist die 13. bes­te 400m U20-Läu­­fe­rin der Welt (Foto: Haslbeck)

VfL Eintracht Hannover Triathlon überzeugt mit Top-Ergebnissen und Inklusion

Bei bes­ten Bedin­gun­gen mit strah­len­dem Son­nen­schein prä­sen­tier­ten sich die Tri­ath­le­tin­nen und Tri­ath­le­ten des VfL Ein­tracht Han­no­ver beim BRAWO Tri­ath­lon am Salz­git­ter­see in star­ker Form.

Für das Frau­en-Team in der Lan­des­li­ga sprang am Ende ein her­vor­ra­gen­der fünf­ter Platz in der Mann­schafts­wer­tung her­aus. Maß­geb­li­chen Anteil dar­an hat­ten die geschlos­se­nen Leis­tun­gen der VfL-Athletinnen.
Für das sport­li­che High­light sorg­te Kira-May Gres­brand, die in 1:19:09 Stun­den nicht nur das TLL-Frau­en­­feld gewann, son­dern sich damit auch den Lan­des­meis­ter­ti­tel AK35 sicher­te. Eben­falls star­ke Leis­tun­gen zeig­ten Gre­ta Kott­mann (18. Platz, 1:26:17 Stun­den), Man­ja Woydt (22. Platz, 1:27:08 Stun­den), Nuria Matyas (26. Platz, 1:28:15 Stun­den), Marei­ke Wei­de­mann (35. Platz, 1:32:55 Stun­den) und Ina Hubert (51. Platz, 1:41:04 Stunden).

Neben den erfolg­rei­chen Frau­en zeig­te auch die Her­ren­mann­schaft des VfL Ein­tracht Han­no­ver in der Lan­des­li­ga eine geschlos­se­ne Team­leis­tung und beleg­te Platz 17 in der Mann­schafts­wer­tung. Udo Grem­ke kam in 1:18:50 Stun­den auf den 50. Platz, Dirk Wie­sen­hö­fer beleg­te in 1:21:05 Stun­den Rang 60 und Bela Buss­kamp erreich­te mit 1:23:12 Stun­den den 72. Platz.

Abge­run­det wur­de der gelun­ge­ne VfL-Auf­­­tritt durch den Start von Para­tri­ath­le­tin Tina Deeken. Die Ath­le­tin der Start­klas­se PTWC absol­vier­te die Sprint­di­stanz über 750 Meter Schwim­men, 25 Kilo­me­ter mit dem Hand­bike und fünf Kilo­me­ter im Renn­roll­stuhl in 1:46:15 Stun­den und beleg­te damit Platz 9 in der inklu­si­ven Wer­tung der Alters­klas­se 50.
Dass Inklu­si­on beim Tri­ath­lon am Salz­git­ter­see längst selbst­ver­ständ­lich gelebt wird, zeig­te sich erneut hin­ter den Kulis­sen. Nach meh­re­ren Jah­ren mit Para-Starts sind die Abläu­fe inzwi­schen bes­tens ein­ge­spielt. Zusätz­li­che Abspra­chen sind kaum noch not­wen­dig – Ver­an­stal­ter­team, Kampfrichter*innen und Hel­fen­de wis­sen genau, wor­auf es ankommt, und ermög­li­chen so einen rei­bungs­lo­sen Wett­kampf­tag. Dabei konn­te Tina Deeken ins­be­son­de­re auf die Unter­stüt­zung von Sup­port­er Fran­cis­co „Paco“ Caba­nil­las Gar­cia zählen.

Nicht nur in Salz­git­ter gab es Grund zum Fei­ern: Tri­a­th­­lon-Spar­­ten­­lei­­ter Maik Ples­se wag­te sich beim Ost­see­Man Tri­ath­lon 2026 an die Königs­dis­zi­plin und fei­er­te sei­ne Pre­mie­re auf der Lang­di­stanz. Mit einer Zeit von 10:49:09 Stun­den finish­te er die extre­me Her­aus­for­de­rung souverän.
In einem star­ken Teil­neh­mer­feld sicher­te er sich damit Rang 55 von 206 in der Gesamt­wer­tung (AK 50 Platz 7).

Mit dem Lan­des­meis­ter­ti­tel von Kira-May, dem 5. Platz der Frau­en in der Lan­des­li­ga, dem gelun­ge­nen Ergeb­nis der Her­ren­mann­schaft, einem selbst­ver­ständ­li­chem inklu­si­ven Wett­kampf­auf­tritt von Tina sowie dem Lan­g­­di­stanz-Debüt von Spar­ten­lei­ter Maik blickt der VfL Ein­tracht Han­no­ver auf ein rund­um erfolg­rei­ches Wett­kampf­wo­chen­en­de zurück.

Deutsche Meisterschaften 2026: Niklas und Marie mit Top-Resultaten

M.P. Zum drit­ten Mal in die­sem Som­mer war das neu eröff­ne­te Lohr­hei­de­sta­di­on in Bochum-Wat­­ten­­scheid Aus­tra­gungs­ort Deut­scher Meis­ter­schaf­ten. Nach den Jugend- und Junio­ren­meis­ter­schaf­ten wur­den am 25. und 26. Juli die natio­na­len Titel­kämp­fe der Akti­ven ausgetragen.

Für den VfL Ein­tracht Han­no­ver gin­gen Niklas von Zit­ze­witz im Hoch­sprung und Marie Pröps­ting über 1.500 m an den Start – und bei­de zeig­ten star­ke Leistungen.

Bereits am Sams­tag­mit­tag stan­den die Halb­fi­nals über 1.500 m auf dem Pro­gramm. Marie reis­te zwar als Zehn­te der Mel­de­lis­te an, auf­grund der hohen Leis­tungs­dich­te war der Ein­zug in das zwölf­köp­fi­ge Fina­le aller­dings alles ande­re als selbst­ver­ständ­lich. In jedem der bei­den Halb­fi­nals qua­li­fi­zier­ten sich die ers­ten sechs Läu­fe­rin­nen unab­hän­gig von ihrer Zeit.

Marie über­nahm nach dem Start früh die Spit­ze des zwölf­köp­fi­gen Fel­des und ließ sich auch vom zuneh­mend höhe­ren Tem­po nicht aus der Ruhe brin­gen. Bis auf die letz­ten 200 m behaup­te­te sie sich an der Spit­ze und über­quer­te im har­ten End­spurt schließ­lich als Drit­te in star­ken 4:19,29 min die Ziel­li­nie. Der Final­ein­zug war damit sou­ve­rän geschafft.

Am Sams­tag­nach­mit­tag folg­te das Hoch­sprung­fi­na­le. Niklas war als Sechs­ter der Mel­de­lis­te ange­reist. Nach sei­ner über­ra­schen­den Sil­ber­me­dail­le bei den Deut­schen Hal­len­meis­ter­schaf­ten war klar: An einem guten Tag konn­te er auch dies­mal ganz vor­ne mitmischen.

Genau das zeig­te er ein­drucks­voll. Die Ein­stiegs­hö­he von 1,95 m sowie 2,00 m meis­ter­te er jeweils im ers­ten Ver­such. Über 2,05 m unter­lie­fen ihm zunächst zwei Fehl­ver­su­che, doch im drit­ten Anlauf über­quer­te er die Höhe sou­ve­rän. Anschlie­ßend sprang Niklas im zwei­ten Ver­such die 2,10 m und stell­te damit sei­ne per­sön­li­che Best­leis­tung aus der Hal­len­sai­son ein.

Danach wur­den 2,15 m auf­ge­legt – eine Höhe, die durch­aus in Reich­wei­te schien. Es ging um die Bron­ze­me­dail­le, und Niklas kämpf­te in allen drei Ver­su­chen um jeden Zen­ti­me­ter. Am Ende woll­te die Lat­te zwar noch nicht lie­gen blei­ben, doch trotz der unglück­li­chen Fehl­ver­su­che über die vor­he­ri­gen Höhen, die im Ver­gleich zum höhen­glei­chen Kon­kur­ren­ten aus Garb­sen den Aus­schlag gaben, durf­te er sich über einen her­vor­ra­gen­den 4. Platz freuen!

Am Sonn­tag­nach­mit­tag bei win­di­gen Bedin­gun­gen stand schließ­lich das Fina­le über 1.500 m an. Marie hielt sich zunächst im Haupt­feld auf und spar­te in dem typisch tak­tisch gepräg­ten Meis­ter­schafts­ren­nen ihre Kräf­te. Nach rund 600 m über­nahm sie die Füh­rung und ent­zog sich damit dem dich­ten Gedrän­ge im Feld. Als auf der Schluss­run­de das Tem­po noch ein­mal deut­lich anzog, konn­te sie den har­ten Spurt der Spit­ze zwar nicht ganz mit­ge­hen, zeig­te aber bis zum Ziel gro­ßen Kampf­geist, über­hol­te noch eine Kon­kur­ren­tin und beleg­te einen star­ken 8. Platz bei Deut­schen Meisterschaften.

Herz­li­chen Glück­wunsch an Niklas, Marie und die Trainerteams!

Inklusive Staffel mit Triathlon-Premiere bei den Finals

Im Rah­men der Finals 2026 ging beim Open Race des Sprint­tri­ath­lons am Stein­hu­der Meer das ‘Team Inklu­si­on’ mit Tina Deeken, Ste­fan Nie­mey­er sowie Mar­kus Hil­ler und Tammo an den Start. Die Staf­fel absol­vier­te den Wett­kampf erfolg­reich und erreich­te in 1:23:20 Stun­den den 9. Platz in der Mixed-Wertung.
Den Auf­takt mach­te Para­tri­ath­le­tin Tina Deeken vom VfL Ein­tracht Han­no­ver. Die amtie­ren­de Deut­sche Meis­te­rin über die Sprint­di­stanz in der Start­klas­se PTWC schwamm die 750 Meter im Stein­hu­der Meer bei 20° Was­ser­tem­pe­ra­tur in 14:31 Minu­ten und über­gab den Trans­pon­der direkt am Schwimm­aus­stieg an Ste­fan Nie­mey­er. Die­ser absol­vier­te die 20 Kilo­me­ter auf dem Rad in 32:02 Minuten.

Für den abschlie­ßen­den 5‑Ki­­lo­­me­­ter-Lauf sorg­ten Mar­kus Hil­ler und sein Sohn Tammo. Das erfah­re­ne Lauf-Duo, das bereits vie­le Lauf­ver­an­stal­tun­gen gemein­sam gemeis­tert hat, fei­er­te dabei sei­ne Tri­a­th­­lon-Pre­­mie­­re. Mar­kus schob Tammo im Roll­stuhl sicher bis zum Ziel (33:52 min.) und sorg­te damit für einen emo­tio­na­len Abschluss der Staf­fel beim gemein­sa­mem Zieleinlauf.

Eine Beson­der­heit war der Ablauf der Wech­sel: Der Trans­pon­der­wech­sel zwi­schen Para­schwim­me­rin und Rad­fah­rer erfolg­te direkt am Was­ser, wäh­rend Mar­kus, Tammo und der Roll­stuhl einen sepa­ra­ten frei­en Platz in der Wech­sel­zo­ne nutz­ten konn­ten. Die­se indi­vi­du­el­le Lösung ermög­lich­te einen siche­ren und rei­bungs­lo­sen Ablauf und zeig­te, wie Inklu­si­on im Tri­ath­lon mit etwas Fle­xi­bi­li­tät ganz selbst­ver­ständ­lich umge­setzt wer­den kann.

Im Anschluss ver­folg­te das Team das hoch­klas­sig besetz­te Eli­te­ren­nen der Frau­en und genoss die beson­de­re Atmospä­re der Finals am Stein­hu­der Meer.

Ein beson­de­rer Dank gilt den Ver­an­stal­tern von Tri­a­th­­lonD-Events sowie den Bun­­des- und Lan­des­kampf­rich­tern. Mit ihrer Offen­heit und ihrer Bereit­schaft, den beson­de­ren Wech­sel­ab­lauf zu ermög­li­chen, haben sie wesent­lich dazu bei­getra­gen, dass die­se inklu­si­ve Staf­fel Teil des Open Race im Rah­men der Finals sein konnte.

Die Finals haben ein­drucks­voll gezeigt, wie geleb­te Inklu­si­on im Tri­ath­lon aus­se­hen kann. Im Pod­cast ‘Rezep­te für Demo­kra­tie’ der Nie­der­säch­si­schen Lot­­to-Sport-Stif­­tung spricht Tina Deeken dar­über, war­um ech­te Teil­ha­be weit über den Wett­kampf hin­aus­geht und wie Sport Brü­cken zwi­schen Men­schen bau­en kann:

<https://www.lotto-sport-stiftung.de/aktuelles/eisschwimmen-teilhabe-und-viele-kleine-hindernisse-auf-der-strecke-mit-tina-deeken/>

Foto (Team): Vera Zellmer/NDR
Foto (Tina): Jan F. Helbig

Weltrekord Para Eisschwimmen: Tina Deeken schwimmt in der Arktis in die Geschichtsbücher

Ein außer­ge­wöhn­li­ches Aben­teu­er mit einem his­to­ri­schen Erfolg: Tina Deeken vom VfL Ein­tracht Han­no­ver hat bei einer Expe­di­ti­on nach Spitz­ber­gen (Svalbard/Norwegen) einen neu­en Welt­re­kord im Para-Eis­­schwim­­men auf­ge­stellt. Am 17. Juli 2026 schwamm sie in der Bore­­buk­­ta-Bucht am Bore­­b­reen-Gle­t­­scher bei eisi­gen 4,9 Grad Was­ser­tem­pe­ra­tur 500 Meter in 11:44,97 Minu­ten – die längs­te jemals doku­men­tier­te Para-Eis­­schwim­m­­di­stanz unter Arctic-Polar-Bedingungen.

Bereits einen Tag zuvor schrieb Tina Geschich­te: Mit 325 Metern wur­de sie zur ers­ten Para-Eis­­schwim­­me­rin, die eine offi­zi­ell doku­men­tier­te Arc­­tic-Polar-Distanz im Polar­meer absolvierte.

Die Expe­di­ti­on wur­de von Tinas lang­jäh­ri­gem Freund und Coach Gerald Dar­in­ger (Aqua and Ice) aus Öster­reich gelei­tet. Gemein­sam mit einem erfah­re­nen inter­na­tio­na­len Team führ­te die Rei­se bis auf 78 Grad nörd­li­cher Brei­te. Nach der Akkli­ma­tis­a­ti­on im Hafen von Lon­gye­ar­by­en wur­de der Schwimm­kurs per GPS direkt vor dem Bore­­b­reen-Gle­t­­scher zwi­schen trei­ben­den Eis­schol­len und klei­nen Eis­ber­gen abge­steckt. Beglei­tet von einem Zodiac meis­ter­te Tina die anspruchs­vol­le Stre­cke sou­ve­rän und wur­de nach ihrem erfolg­rei­chen Welt­re­kord unter gro­ßem Jubel an Bord der MS Farm empfangen.

Neben den sport­li­chen Her­aus­for­de­run­gen beein­druck­te auch die ein­zig­ar­ti­ge Natur Spitz­ber­gens. Auf dem Weg zum Glet­scher begeg­ne­ten dem Team Wal­ros­se, Rob­ben und Papa­gei­en­tau­cher – eine Eis­bä­ren­sich­tung blieb glück­li­cher­wei­se aus.

Mit ihrem neu­en Welt­re­kord baut Tina Deeken ihre beein­dru­cken­de Erfolgs­ge­schich­te wei­ter aus. Die Ath­le­tin des VfL Ein­tracht Han­no­ver gehört mit inzwi­schen 19 Wel­t­­meis­­ter- und 9 Euro­pa­meis­ter­ti­teln zu den erfolg­reichs­ten Para-Eis­­schwim­­me­rin­­nen der Welt. Der VfL Ein­tracht Han­no­ver gra­tu­liert Tina und dem gesam­ten Expe­di­ti­ons­team herz­lich zu die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Leistung.

Fotos: Jack Griesbeck

Nelio und Marie gewinnen Norddeutsche Meistertitel

Norddeutsche Meisterschaften Bremen | 11./12.07.2026

M.P. Par­al­lel zu den Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten fan­den in Bre­men die Titel­kämp­fe der Nord­deut­schen Ver­bän­de statt. Für vie­le stell­te die Meis­ter­schaft das letz­te gro­ße High­light in die­ser Sai­son dar.

Zwei Titel für den VfL Eintracht

Nach sei­ner Teil­nah­me an den Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten in der Woche zuvor zeig­te Nelio Klein erneut ein star­kes Ren­nen über 400 m. In der Alters­klas­se U18 blieb er als ein­zi­ger Ath­let unter der 51-Sekun­­den-Mar­ke und gewann in 50,93 s sou­ve­rän die Goldmedaille.

Über 1.500 m der Frau­en woll­te zunächst nie­mand das Tem­po über­neh­men – auch auf­grund des star­ken Gegen­winds auf der Gegen­ge­ra­den am Sonn­tag­nach­mit­tag. Rund 600 m vor dem Ziel setz­te sich Marie Pröps­ting an die Spit­ze des Fel­des, ver­schärf­te das Tem­po und ließ anschlie­ßend kei­ne Kon­kur­ren­tin mehr an sich vor­bei. Mit 4:28,17 min und knapp einer Sekun­de Vor­sprung wur­de sie ihrer Favo­ri­ten­rol­le gerecht und sicher­te sich eben­falls den Nord­deut­schen Meistertitel.

Bereits am Vor­tag war Marie über 800 m an den Start gegan­gen und hat­te sich in neu­er per­sön­li­cher Best­zeit von 2:09,46 min die Sil­ber­me­dail­le gesi­chert. Mit Blick auf die in zwei Wochen anste­hen­den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten sind die­se Leis­tun­gen vielversprechend.

Einen klei­nen Kri­mi erleb­te Char­lot­te Wald­kirch im Weit­sprung der Frau­en. Bis zum fünf­ten Ver­such führ­te sie das Feld mit 5,92 m an, gesprun­gen im zwei­ten Durch­gang. Erst im vor­letz­ten Ver­such zog die Ber­li­ne­rin Michel­le Man­ke mit einem Zen­ti­me­ter Vor­sprung vor­bei. Nach­dem Char­lot­te in den ver­gan­ge­nen Wochen mehr­fach die 6‑Me­­ter-Mar­ke über­trof­fen hat­te, schien der Sieg wei­ter­hin in Reich­wei­te. Die bei­den letz­ten Ver­su­che waren jedoch lei­der ungül­tig, sodass sie sich am Ende mit dem Vize­ti­tel zufrie­den­ge­ben musste.

Eben­falls Sil­ber gewann Nele Lau­ryn Stahl im Dis­kus­wurf der Frau­en. Nach ihrem guten Auf­tritt bei den Deut­schen U23-Meis­­ter­­schaf­­ten knüpf­te sie naht­los an ihre tol­len Leis­tun­gen an und stei­ger­te ihre per­sön­li­che Best­wei­te am Sonn­tag auf 47,39 m. Im sel­ben Wett­be­werb beleg­te Son­ka Kiel­mann mit 42,00 m den sechs­ten Platz.

Im Kugel­sto­ßen der Män­ner sicher­te sich Juli­an Bilsky mit 13,71 m die Bronzemedaille.

Über 200 m der Frau­en lief Pau­la Hüsig sowohl im Halb­fi­na­le als auch im Fina­le erst­mals unter 25 Sekun­den – bei­de Male aller­dings bei zu star­kem Rücken­wind, sodass die Zei­ten nicht bes­ten­lis­ten­fä­hig sind. Mit 24,99 s beleg­te sie im A‑Finale einen star­ken vier­ten Platz. Im sel­ben Lauf ver­bes­ser­te auch Eli­sa­beth Grei­mel ihre per­sön­li­che Best­zeit unter den irre­gu­lä­ren Wind­be­din­gun­gen (+2,1 m/s) auf 25,41 s und wur­de Siebte.

Mehr­kämp­fe­rin Lea Zybur star­te­te am Sonn­tag im Kugel­sto­ßen und beleg­te mit 10,20 m Rang sieben.

Auch Manon Martsch zeig­te ein star­kes Ren­nen über 1.500 m der Frau­en. Nach­dem sie in ihrem Zeit­lauf Zwei­te gewor­den war, beleg­te sie mit neu­er per­sön­li­cher Best­zeit von 4:36,64 min im Gesamt­ergeb­nis Platz sieben.

Für das Fina­le über 100 m der Män­ner qua­li­fi­zier­te sich Faw­za­ne Sali­fou und sprin­te­te dort in 10,76 s auf Rang sie­ben. Hen­rik Schöps blieb im Zwi­schen­lauf mit 10,96 s erst­mals in sei­ner Kar­rie­re unter der 11-Sekun­­den-Mar­ke. Las­se Daut schied eben­falls im Zwi­schen­lauf aus, nach­dem er bereits im Vor­lauf mit 11,28 s eine neue per­sön­li­che Best­zeit auf­ge­stellt hatte.

Über 200 m wur­de Hen­rik im B‑Finale in 22,32 s Fünfter.

Ein muti­ges Ren­nen zeig­te Vic­to­ria Mey­er über 400 m der Frau­en. Sie gewann ihren Zeit­lauf in 59,19 s, was im Gesamt­ergeb­nis Platz acht bedeu­te­te. Auch Emma Rei­mer hat­te sich vor­ge­nom­men, erst­mals die 60-Sekun­­den-Mar­ke zu unter­bie­ten. Das gelang ihr mit 59,81 s, womit sie den 13. Platz belegte.

Eli­as Bie­ker (U20) star­te­te über 400 m der Män­ner und wur­de in 52,37 s Zwölfter.

Über 100 m der Frau­en lief Eli­sa­beth Grei­mel 12,57 s. Ron­ja Gol­ter­mann stell­te im Vor­lauf mit 13,27 s eine neue per­sön­li­che Best­zeit auf, Anni­ca Gör­litz erreich­te 13,37 s.

Über 100 m Hür­den der Frau­en lie­fen Lea Zybur (15,27 s) und Vic­to­ria Mey­er (15,29 s) nahe­zu iden­ti­sche Zei­ten. Für bei­de reich­te es jedoch nicht für den Ein­zug ins Finale.