Triathlon

Triathlon-Abteilung

Im Dezem­ber 2009 wur­den in einem Lokal in der Süd­stadt die Plä­ne der Grün­dung einer Tri­ath­lon-Spar­te beim VfL Ein­tracht Han­no­ver e. V. in die Tat umge­setzt. Gan­ze fünf akti­ve Läu­fe­rin­nen und Läu­fer gehör­ten zu den Grün­dungs­mit­glie­dern. Unse­re ers­te gemein­sa­me Amts­hand­lung war die Wahl unse­res Prä­si­den­ten: Rein­hard! Als nächs­tes wur­de dann gemein­sam ab Janu­ar 2010 ein spe­zi­fi­sches Tri­ath­lon-Trai­ning orga­ni­siert. Somit konn­te die Erfolgs­ge­schich­te beginnen!

Obers­tes Ziel unse­rer Abtei­lung war es damals, und ist es noch heu­te, in einem gemein­schaft­li­chen Mit­ein­an­der die drei Sport­ar­ten Schwim­men, Rad­fah­ren und Lau­fen gemein­sam zu trai­nie­ren. Das Mit­ein­an­der und die sport­li­chen Ent­wick­lun­gen, gemäß den ein­zel­nen Mög­lich­kei­ten, soll­ten immer im Vor­der­grund ste­hen. Bei unse­rem Trai­ning aller drei Dis­zi­pli­nen des Tri­ath­lons wird auf jede Leis­tungs­klas­se Rück­sicht genom­men. Egal ob inten­si­ves Schwimm­trai­ning, lan­ge Rad­aus­fahr­ten oder schnel­le Lauf­in­ter­val­len, nie­mand wird zurück oder allein gelas­sen, versprochen!

Die Rah­men­be­din­gun­gen beim VfL Ein­tracht Han­no­ver e. V. für eine Tri­ath­lon-Spar­te sind ide­al. So konn­ten wir in den Anfän­gen unser „Tri­ath­lon-Lauf­trai­ning“ gemein­sam mit der bestehen­de Leicht­ath­le­tik-Lauf­grup­pe orga­ni­sie­ren, für das Schwim­men mie­te­te der Gesamt­ver­ein für uns jeden diens­tags von 21:00 bis 22:00 Uhr das Hal­len­bad in Ander­ten, bzw. in den Som­mer­mo­na­ten Tei­le des Anna­ba­des. Das Rad­trai­ning orga­ni­sier­ten wir selbstständig.

Die guten Bedin­gun­gen und das Mit­ein­an­der sind ver­mut­lich auch die Haupt­grün­de für die ste­ti­ge Ent­wick­lung unse­rer Abtei­lung. Mitt­ler­wei­le sind wir über etwa 40 Mit­glie­der, wobei davon etwa 30 regel­mä­ßig trai­nie­ren. Beim Schwimm­trai­ning haben wir inzwi­schen einen qua­li­fi­zier­ten Trai­ner am Becken­rand. Er betreut uns mit ganz­jähr­li­chen Schwimm­trai­nings­plä­nen gemäß dem Sai­son­ver­lauf im Triathlon.

Zusätz­lich haben wir auch unser Trai­nings­an­ge­bot erwei­tert. Rad­trai­ning fin­det von April bis etwa Sep­tem­ber auf dem Renn­rad statt. Im Herbst und Win­ter star­ten wir oft gemein­sam mit dem MTB oder Gra­vel­bikes zu Trai­nings­aus­fahr­ten. Meh­re­re Rad­trai­nings­la­ger wur­den bereits übers Wochen­en­de im nähe­ren Umfeld orga­ni­siert sowie auch in süd­li­chen Gefil­den auf Mal­lor­ca. Das Schwimm­trai­ning wird regel­mä­ßig ab Mai um ein Frei­was­ser­schwimm­trai­ning ergänzt.

Aber unse­re schöns­te Ent­wick­lung ist und bleibt, dass immer häu­fi­ger unser Ver­eins­na­me VfL Ein­tracht Han­no­ver e. V. bei Tri­ath­lon-Wett­kämp­fen in den Ergeb­nis­lis­ten auf­taucht. Sicher­lich macht uns das gemein­sa­me Trai­ning sehr viel spaß, aber der Wett­kampf mit Ande­ren ist dann doch die beson­de­re Herausforderung.

Wir freu­en uns immer mal wie­der neue Akti­ve bei uns begrü­ßen. Egal ob Neueinsteiger/in aller drei Sport­ar­ten oder bereits erfah­re­ne Aus­dau­er­sport­le­rin­nen und –sport­ler, alle sind herz­lich will­kom­men. Ihr wer­det sehen:

Gemein­sam macht’s mehr Spaß, beson­ders das Schwimmen!“

In die­sem Sin­ne vie­le Grü­ße von uns allen.


Unse­re Home­page

mit Trai­nings, einem Blog zu den letz­ten Events, allen Ter­mi­nen und der Vor­stel­lung von unse­rem Team

https://www.vfl-eintracht-hannover-triathlon.de/

Ansprechpartner / Kontakt

Wer noch mehr über uns erfah­ren möch­te und immer die aktu­ells­ten Ergeb­nis­se von uns sucht, fin­det die­se auf unse­rer Home­page unter: www.vfl-eintracht-hannover-triathlon.de 


Abtei­lungs­lei­tung

Maik Ples­se
triathlon@vfl-eintracht-hannover.de
Tel. 0178 7240351

 

Trainingszeiten

Schwim­men

  • Trai­nings­zei­ten (Herbst/Winter/Frühjahr):
    Diens­tags, 21.00 – 22.00 Uhr
    Hal­len­bad Ander­ten, Eis­teich­weg 7–9, Anderten
  • Janu­ar bis April zusätz­lich: Frei­tag 20.00 – 21.30 Uhr
    Hal­len­bad Pat­ten­sen, Am Hal­len­bad 1, Pattensen
  • Trai­nings­zei­ten (Som­mer):
    Diens­tags, 19.45 – 21.00 Uhr | Tref­fen 19.30 Uhr
    Klee­fel­der Bad (Anna Bad), Hau­berg­str. 17, Hannover
  • zusätz­lich an aus­ge­wähl­ten Ter­mi­nen Sams­tags mor­gens Freiwassertraining
  • Ganz­jäh­rig frei­es Schwim­men:
    Frei­tags, 16:00 — 17:00 | Tref­fen 15:45
    Sta­di­on­bad, Han­no­ver

Lauf­trai­ning (inkl. Athletik)

  • 19:00 — 20:30
    Sport­platz des VfL Ein­tracht Han­no­ver, Hop­pen­stedt­str. 8, Südstadt

Rad­trai­ning

  • Nach Abspra­che
Termine

Zur Zeit fin­den kei­ne wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen statt.

Vom Maschsee in die Deisterhölle

Ein abwechs­lungs­rei­ches und erfolg­rei­ches Wett­kampf­wo­chen­en­de liegt hin­ter Parasport­le­rin Tina Deeken vom VfL Ein­tracht Hannover.

Den Auf­takt mach­te am Frei­tag­abend der fem.RUN powered by infa. Deeken absol­vier­te die Maschsee­run­de mit ihrem Adap­tiv­bike und erreich­te nach schnel­len 24:14 Minu­ten den zwei­ten Platz der inklu­si­ven Gesamt­wer­tung. In der Alters­klas­se W50 sicher­te sie sich zudem den Sieg. Eben­falls für den VfL am Start war Jose­phi­ne Kleier. Sie bewäl­tig­te die 10 Kilo­me­ter in 30:37 Minu­ten, beleg­te Platz 30 im Gesamt­feld und gewann ihre Alters­klas­se U18.

Am Sams­tag folg­te mit der 11. Lin­de­ner Hatz der Abschluss von Deekens Tri­ath­lon­sai­son 2026. Zusam­men mit Läu­fer Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia bil­de­te sie das „Team Inklu­si­on“. Nach dem abwech­seln­den Schwim­men im 25 Grad war­men Rick­lin­ger Bad ging es gemein­sam auf die zehn Kilo­me­ter lan­ge Trail-Bike-&-Run-Stre­cke. Das Team erreich­te nach 1:05:41 Stun­den Platz sechs in der inklu­si­ven Mixed-Wertung:
<https://www.triathlon-niedersachsen.de/medien/pressemitteilungen/09–2026/wenn-teamwork-barrieren-ueberwindet>

Am Sonn­tag­mor­gen war­te­te beim 6. Deis­­ter-Crossing Sprin­ge schließ­lich die „Deis­ter­höl­le“ mit zehn Kilo­me­tern und zahl­rei­chen Höhen­me­tern. Im Para-Wal­king erreich­te Deeken nach 1:48:21 Stun­den das Ziel und teil­te sich in der Alters­klas­se W50 den inklu­si­ven drit­ten Platz mit ihrer Sup­port­e­rin Daniela.

Ein Wochenende, viele Erfolge für die Eintracht

Han­no­ver, Lehr­te, Berlin..
Ein Wochen­en­de vol­ler sport­li­cher Höhe­punk­te liegt hin­ter dem VfL Ein­tracht Han­no­ver: Beim Lehr­ter City-Lauf, beim Maschsee-Tri­a­th­­lon und beim Ber­lin­Wo­Man waren die Ein­tracht­le­rin­nen und Ein­tracht­ler in unter­schied­li­chen Dis­zi­pli­nen und Distan­zen erfolgreich.

Am Maschsee war zunächst über die olym­pi­sche Distanz eine Ein­­tracht-Staf­­fel beson­ders erfolg­reich: Kira-May Gres­brand und Nico­las Roh­de beleg­ten mit ihrem Staf­fel­part­ner André Döl­ling in 1:57:18 Stun­den den zwei­ten Platz. Kurz dahin­ter kam das „Team Inklu­si­on“ mit Para­tri­ath­le­tin Tina Deeken, Mar­cus Mey­­er-Ber­t­ram und Tho­mas Wolf nach 2:07:04 Stun­den auf Rang fünf.

Auch als Ein­zel­star­ter gin­gen zahl­rei­che Eintrachtler*innen über die olym­pi­sche Distanz ins Ren­nen. Gor­don Nagel erreich­te nach 2:26:27 Stun­den das Ziel und beleg­te Platz vier in der Alters­klas­se M50. Lucas Warn­ke folg­te in 2:26:55 Stun­den und wur­de Elf­ter der M25. Dirk Wie­sen­hö­fer kam nach 2:30:29 Stun­den ins Ziel und beleg­te Platz neun in der M50. Mat­thi­as Debar­ry erreich­te nach 2:31:39 Stun­den Platz zehn in der M50. Jan Fas­ten­rath kom­plet­tier­te das Män­ner­feld nach 2:45:07 Stun­den und wur­de 21. der M50.

Bei den Frau­en kam Alma Lösel die nach ins­ge­samt 2:36:55 Stun­den ins Ziel. In der W20 beleg­te sie Platz vier. Anne-Kath­rin Herz erreich­te nach 3:09:43 Stun­den das Ziel und wur­de Drit­te der W55.

Am Nach­mit­tag folg­te für Tina Deeken die Sprint­di­stanz im “Team Para­tri­ath­lon Nie­der­sach­sen”. Die VfL-Ath­­le­­tin in der Start­klas­se PTWC schwamm die 500 Meter im Maschsee in 9:36 Minu­ten. Uli Hop­pe (Start­klas­se PTS4) vom 1. TC Olden­burg „Die Bären“ über­nahm anschlie­ßend das Rad und absol­vier­te die 20 Kilo­me­ter in 37:37 Minu­ten. Fynn-Luca Gent (Start­klas­se PTS5) von Tri­As Hil­des­heim lief die abschlie­ßen­den fünf Kilo­me­ter in 20:54 Minuten.
Mit einer Gesamt­zeit von 1:09:57 Stun­den erreich­te das Para-Team völ­lig über­ra­schend den zwei­ten Platz im regu­lä­ren Staffel-Feld.

Über die Sprint­di­stanz war außer­dem Udo Grem­ke für den VfL Ein­tracht Han­no­ver Tri­ath­lon am Start. Mit 1:12:43 Stun­den beleg­te er Platz 16 im Gesamt­feld und sicher­te sich den Sieg in der Alters­klas­se M60.

Bereits am Frei­tag hat­te der VfL Ein­tracht Han­no­ver beim Lehr­ter City-Lauf für star­ke Ergeb­nis­se gesorgt. Manon Martsch gewann den 4‑Ki­­lo­­me­­ter-Lauf der Frau­en in 14:06 Minu­ten und damit auch ihre Alters­klas­se. Ana­sta­sia Avra­mo­glou erreich­te nach 18:58 Minu­ten als Neun­te der Frau­en­wer­tung das Ziel und gewann eben­falls ihre Alters­klas­se U18.

Auch Tina Deeken war in Lehr­te am Start. Im Renn­roll­stuhl beleg­te sie über zehn Kilo­me­ter in 41:57 Minu­ten den zwei­ten Platz in der inklu­si­ven Wer­tung und den ers­ten Platz in der AK50. Auf dem engen und regen­nas­sen Stadt­kurs wur­de sie von Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia als Begleit­läu­fer unterstützt.

Für ein wei­te­res High­light aus VfL-Sicht sorg­te Lara-Ayleen Beh­rens beim Ber­lin­Wo­Man. Bei ihrer Pre­mie­re über die Mit­tel­di­stanz absol­vier­te sie 2 Kilo­me­ter Schwim­men, 80 Kilo­me­ter Rad­fah­ren und 20 Kilo­me­ter Lau­fen. Nach 5:11:51 Stun­den erreich­te sie das Ziel auf Platz zehn und beleg­te damit einen star­ken fünf­ten Platz in der Alters­klas­se W25.

Damit bot das Wochen­en­de ein brei­tes Spek­trum an star­ken VfL-Erge­b­­nis­­sen – von erfolg­rei­chen inklu­si­ven Läu­fen über Podi­ums­plät­ze und Alters­klas­sen­sie­ge im Tri­ath­lon bis zur gelun­ge­nen Mitteldistanz-Premiere.

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Run4Respect, EM-Gold, Eilenriederennen: Drei Stationen, zweimal Gold

Tina Deeken mit Dop­­pel-Gold bei der Masters-EM

Kurz vor der Abrei­se zu den Euro­pean Aqua­tics Mas­ters Cham­pi­on­ships im slo­wa­ki­schen Šamo­rín war Tina Deeken noch gemein­sam mit eini­gen Ein­tracht­le­rin­nen und Ein­tracht­lern beim Run4Respect in Han­no­ver aktiv. Rund 1.000 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer setz­ten dabei ein Zei­chen für Respekt und gegen Gewalt gegen­über Ein­satz­kräf­ten und Hel­fen­den. Start und Ziel des Laufs am 25. August war der Platz der Menschenrechte.

Weni­ge Tage spä­ter folg­te bei der Mas­­ters-EM eine Pre­mie­re: Erst­mals konn­ten Para­schwim­me­rin­nen und Para­schwim­mer an den Euro­pean Aqua­tics Mas­ters Cham­pi­on­ships teilnehmen.

Deeken nutz­te ihre Chan­ce und sicher­te sich im Frei­was­ser über 1,5 und 3 Kilo­me­ter jeweils Gold in der Para-Wer­­tung. Die 49-Jäh­ri­­ge benö­tig­te 26:25 Minu­ten über 1,5 Kilo­me­ter und 59:02 Minu­ten über die 3‑Ki­­lo­­me­­ter-Distanz. Bei rund 30 Grad Luft­tem­pe­ra­tur und nur 18 Grad Was­ser­tem­pe­ra­tur waren die Bedin­gun­gen anspruchs­voll, ein Neo­pren­an­zug war nicht erlaubt.

Nach der nächt­li­chen Rück­rei­se aus Šamo­rín blieb aller­dings kaum Zeit zum Ver­schnau­fen. Beim Eilen­rie­de­ren­nen in Han­no­ver ging Deeken bereits wie­der an den Start – dies­mal im Renn­roll­stuhl. Über die Distanz erreich­te sie nach 39:23 Minu­ten als Vier­te das Ziel und wur­de damit Ers­te der Senio­rin­nen W50. (Dan­ke an Tinas Begleit­läu­fer Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia und Car­los Cas­ti­ne­i­ra für den Support!).

Auch die wei­te­ren Ein­tracht­ler erziel­ten star­ke Ergeb­nis­se: Kars­ten Gro­te gewann die M55 über 5 Kilo­me­ter in 20:23 Minu­ten. Ana­sta­sia Avra­mo­glou beleg­te in 29:32 Minu­ten Rang vier in der U18. Über 10 Kilo­me­ter wur­de Fabi­an Schö­ne­born in 39:11 Minu­ten Vier­ter der M30.

Drei Ver­an­stal­tun­gen, drei Facet­ten des Sports: Beim Run4Respect gemein­sam ein Zei­chen für Respekt set­zen, bei der Mas­­ters-EM um Gold schwim­men und beim Eilen­rie­de­ren­nen gemein­sam mit den Ein­tracht­lern auf der Stra­ße – im Renn­roll­stuhl und im klas­si­schen Straßenlauf.

Starker Triathlon-Saisonabschluss für den VfL Eintracht Hannover

Ein ereig­nis­rei­ches Tri­a­th­­lon-Wochen­en­­de liegt hin­ter dem VfL Ein­tracht Han­no­ver: Wäh­rend am Sams­tag die Frau­en- und Män­ner­teams beim Lan­­des­­li­­ga-Fina­­le in Helm­stedt an den Start gin­gen, folg­te am Sonn­tag in Hil­des­heim ein inklu­si­ver Ein­satz von Para­tri­ath­le­tin Deeken und Tobi­as Prüßner.

Beim Sai­son­ab­schluss der Lan­des­li­ga ver­pass­te das Frau­en­team das Podi­um als Vier­te nur knapp. Für das bes­te Ergeb­nis sorg­te Kira-May Gres­brand mit Platz drei. Es folg­ten Nuria Matyas (16.), Man­ja Unfe­richt (22.), Gre­ta Kott­mann (29.), Leo­nie Stüb­ke (41.) und Ina Hubert (52.). Anne-Kath­rin Herz konn­te krank­heits­be­dingt nicht starten.

Das Män­ner­team beleg­te in Helm­stedt Platz neun. Nils Haug wur­de 26., Maik Ples­se 35. und Mar­co Hoh­len 38. Wei­te­re Plat­zie­run­gen waren Udo Grem­ke (60.), Bela Buss­kamp (83.), Mat­thi­as Glun­de (101.), Chris­toph Mat­ter­ne (105.) und Byung-Uk Roho (115.). Tors­ten Glun­de muss­te eben­falls auf sei­nen Start verzichten.

In der Gesamt­wer­tung der Lan­­des­­li­­ga-Sai­­son 2026 belegt das Frau­en­team des VfL Ein­tracht Han­no­ver damit Platz sie­ben, die Män­ner schlie­ßen die Sai­son auf Rang 13 ab.

Am Sonn­tag stand dann in Hil­des­heim die inklu­si­ve Staf­fel „Team Inklu­si­on“ mit Tina Deeken und Tobi­as Prüß­ner im Mit­tel­punkt. Die amtie­ren­de deut­sche Meis­te­rin im Para­tri­ath­lon (PTWC) über­nahm die 700 Meter Schwim­men im Frei­bad JoWie­se und anschlie­ßend die Bike-Stre­­cke im Hand­bike. Nach 13:47 Minu­ten im Was­ser und 1:00:02 Stun­den auf dem Hand­bike über­gab sie an Tobi­as Prüß­ner, der den abschlie­ßen­den Lauf in 21:18 Minu­ten absol­vier­te. Da die Lauf­stre­cke an der Inners­te mit Natur­wie­se, engem Trail und dem Damm des Über­flu­tungs­be­ckens für Deekens Renn­roll­stuhl nicht geeig­net war, über­nahm Prüß­ner die­sen Teil.

Nach ins­ge­samt 1:42:57 Stun­den erreich­te das Team gemein­sam das Ziel. Für Deeken stand dabei vor allem die gemein­sa­me Teil­nah­me im Mit­tel­punkt. Die Staf­fel zeig­te, dass inklu­si­ve Teil­ha­be im Tri­ath­lon ganz prak­tisch funk­tio­nie­ren kann.
Ein beson­de­rer Dank gilt den Orga­ni­sa­to­ren von Tri­As Hil­des­heim rund um Kai Feld­mann, die die­se Form der Teil­nah­me ermöglichten.

 

Eintrachtler mit starken Leistungen in Lahe und an der Leine

Ein sport­lich viel­sei­ti­ges Wochen­en­de liegt hin­ter den Akti­ven des VfL Ein­tracht Han­no­ver. Beim Han­­no­­ver-Lahe-Tri­a­th­­lon sowie beim Mitt­som­mer­nachts­lauf in Han­no­ver waren die Ein­tracht­le­rin­nen und Ein­tracht­ler erfolg­reich unterwegs.

Star­ke Leis­tun­gen beim Hannover-Lahe-Triathlon

Beim Han­­no­­ver-Lahe-Tri­a­th­­lon ging das ‘Team Stif­tung Opfer­hil­fe Nds.’ als inklu­si­ve Staf­fel an den Start. Tina Deeken, Para­schwim­me­rin des VfL Ein­tracht Han­no­ver und Bot­schaf­te­rin der Stif­tung, über­nahm den Schwimm­part. Im war­men Was­ser des Alt­warm­bü­che­ner Sees konn­te sie die 750 Meter ohne Neo­pren­an­zug absol­vie­ren. Mit 12:18 Minu­ten gehör­te sie zu den schnells­ten Schwim­me­rin­nen und Schwim­mern des Staf­­fel-Fel­­des. Der Wech­sel auf Stif­tungs­mit­ar­bei­te­rin Kira-May Gres­brand erfolg­te direkt am Ufer.

Gres­brand zeig­te anschlie­ßend auf dem Rad eine star­ke Leis­tung. Die 20 Kilo­me­ter führ­ten mit eini­gen Höhen­me­tern über die Müll­de­po­nie Lahe, den soge­nann­ten „Mon­te Müllo“. Mit 37:56 Minu­ten fuhr sie die zweit­bes­te Rad­zeit aller Staf­fel­teil­neh­me­rin­nen und ‑teil­neh­mer und war damit schnel­ler als fast alle Män­ner in der Staf­fel­kon­kur­renz. Den abschlie­ßen­den 5‑Ki­­lo­­me­­ter-Lauf rund um den See absol­vier­te sie in 22:24 Minuten.

Nach 1:17:03 Stun­den erreich­te das Team den drit­ten Platz und war zugleich die schnells­te Frau­en­staf­fel. Mit dem Start mach­te das Staf­fel­team auf die Arbeit der Stif­tung Opfer­hil­fe Nie­der­sach­sen auf­merk­sam: Die­se unter­stützt Men­schen, die durch eine Straf­tat Opfer gewor­den sind, mit Bera­tung, Beglei­tung und finan­zi­el­len Hilfen.

<https://www.opferhilfe.niedersachsen.de/nano.cms/botschafter>

Auch im Volks­tri­ath­lon waren meh­re­re Ein­tracht­ler erfolg­reich. Sebas­ti­an Hoff erreich­te nach 1:20:39 Stun­den den 18. Gesamt­platz und wur­de Zwei­ter der M55. Udo Grem­ke folg­te mit 1:20:50 Stun­den auf Platz 19 und gewann die M60. Tho­mas Mül­ler kom­plet­tier­te das star­ke Abschnei­den mit 1:24:43 Stun­den und Platz drei in der M55.

Alma Lösel, eben­falls Tri­ath­le­tin des VfL Ein­tracht Han­no­ver, war beim Heim­wett­kampf für ihren gast­ge­ben­den Schwimm­ver­ein SC Alt­warm­bü­chen am Start. Mit 1:23:28 Stun­den beleg­te sie den sieb­ten Gesamt­platz und wur­de Zwei­te der AK20.

Mitt­som­mer­nachts­lauf

Bereits am Frei­tag­abend war Tina Deeken beim nach gro­ßer Hit­ze ver­scho­be­nen Mitt­som­mer­nachts­lauf in Han­no­ver im Renn­roll­stuhl unter­wegs. Als Bot­schaf­te­rin der Brückenbauer:innen, dem Trau­er­netz­werk für Nord­deutsch­land, ging sie für das Netz­werk an den Start. Das Mot­to der Brückenbauer:innen lau­tet: „Wir bau­en Brü­cken, die tra­gen – für Men­schen, die trauern.“

<https://bautbruecken.org/>

Auch wei­te­re mit dem Netz­werk ver­bun­de­ne Läu­fe­rin­nen waren dabei. Jes­si­ca Leh­n­in­ger kam mit Platz vier unmit­tel­bar vor Deeken ins Ziel. Beglei­tet wur­de Tina von ihrem Begleit­läu­fer Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia (Paco).

Die 7,7 Kilo­me­ter ent­lang der Lei­ne hat­ten es für den Renn­roll­stuhl in sich. Schot­ter­pas­sa­gen, Brü­cken und enge Stel­len mach­ten die Stre­cke tech­nisch anspruchs­voll. Deeken bewäl­tig­te den Kurs in 34:22 Minu­ten­und erreich­te damit inklu­siv den fünf­ten Platz im Gesamt­feld sowie den Sieg in der Wer­tung W50.

Wei­te­re Ein­tracht­ler beim 7,7‑Kilometer-Lauf

Auch meh­re­re Läu­fe­rin­nen und Läu­fer des VfL Ein­tracht Han­no­ver waren beim Mitt­som­mer­nachts­lauf dabei. Dirk Wie­sen­hö­fer erreich­te nach 41:32 Minu­ten den 60. Platz im Gesamt­feld und wur­de Sechs­ter der M50.

Bei den Frau­en lie­fen Frau­ke Jes­taedt, Marie Schin­del­hau­er und Kira Wre­de alle­samt nach 45:52 Minu­ten ins Ziel. Jes­taedt beleg­te damit Platz acht in der W30, Schin­del­hau­er Platz zehn und Wre­de Platz elf in der offe­nen Frauenwertung.

Damit bot das Wochen­en­de ein­mal mehr ein schö­nes Bild für die Viel­falt des VfL Ein­tracht Han­no­ver: von der inklu­si­ven Tri­a­th­­lon-Staf­­fel über den Renn­roll­stuhl bis zum klas­si­schen Lauf – gemein­sam und auf unter­schied­li­chen Wegen sport­lich unterwegs.

 

Tina Deeken holt Deutschen Meistertitel in Wilhelmshaven

Gold für Tina Deeken: Bei den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten über die Kurz­di­stanz im Para­tri­ath­lon in Wil­helms­ha­ven hat die Ath­le­tin des VfL Ein­tracht Han­no­ver in der Start­klas­se PTWC den Deut­schen Meis­ter­ti­tel gewon­nen. Für Deeken ist es nach ihrem Erfolg über die Sprint­di­stanz in Schwein­furt bereits der zwei­te Deut­sche Meis­ter­ti­tel in die­ser Saison.

Für die 1,5 Kilo­me­ter Schwim­men, 40 Kilo­me­ter Hand­bike und zehn Kilo­me­ter Renn­roll­stuhl benö­tig­te Deeken 3:02:07 Stun­den. Ihre Ein­zel­zei­ten: 28:25 Minu­ten im Schwim­men, 1:39:35 Stun­den auf dem Hand­bike und 48:31 Minu­ten im Renn­roll­stuhl. Beson­ders mit ihrer Leis­tung auf dem Hand­bike war die Han­no­ve­ra­ne­rin sehr zufrieden.

Auch die Bedin­gun­gen an der Nord­see mach­ten den Wett­kampf zu einer beson­de­ren Her­aus­for­de­rung. Vor allem die gro­ße Hit­ze ver­lang­te den Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten viel ab. Für Deeken war ins­be­son­de­re die Fahrt im Renn­roll­stuhl auf dem engen Deich im dich­ten Läu­fer­feld mit hoher Kon­zen­tra­ti­on zu absolvieren.

Für eine beson­de­re Atmo­sphä­re sorg­ten die zahl­rei­chen Helfer*innen vor Ort. Gera­de die Para­tri­ath­le­tin­nen wur­den mit viel Auf­merk­sam­keit und Enga­ge­ment unter­stützt – eine wert­vol­le Hil­fe bei den hohen Tem­pe­ra­tu­ren und den beson­de­ren Anfor­de­run­gen des Wettkampfs.

Neben den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten wur­den in Wil­helms­ha­ven auch die Nie­der­säch­si­schen Lan­des­meis­ter­schaf­ten aus­ge­tra­gen. Deeken beleg­te in der AK50 inklu­siv über­ra­schend den drit­ten Platz. Den Lan­des­meis­ter­ti­tel gewann Hei­ke Wer­ner (Vic­to­ria Lin­den), die Deeken zugleich bei der Anrei­se unter­stütz­te und den Trans­port von Tina, ihrem Hand­bike und Renn­roll­stuhl übernahm.

Auch Uli Hop­pe (sie­he Foto) aus Nie­der­sach­sen war erfolg­reich: Der Ath­let des 1. TC Olden­burg „Die Bären“ gewann in der Start­klas­se PTS4 eben­falls den Deut­schen Meis­ter­ti­tel über die Kurzdistanz.

Inklu­si­ve Staf­fel mit Transplant-Kids

Deeken war in Wil­helms­ha­ven außer­dem als Schwim­me­rin Teil einer inklu­si­ven Staf­fel des Teams Tran­s­­plant-Kids e.V. Gemein­sam mit Maxi­mi­li­an Tietz, Liga-Beauf­­tra­g­­ter des Tri­ath­lon Ver­ban­des Nie­der­sach­sen, auf dem Rad und der selbst trans­plan­tier­ten und bei Tran­s­­plant-Kids enga­gier­ten Lina Rosen­boom auf der Lauf­stre­cke erreich­te das Team den fünf­ten Platz in der inklu­si­ven Wertung.

Tran­s­­plant-Kids e.V. unter­stützt organ­trans­plan­tier­te Kin­der und Jugend­li­che sowie ihre Fami­li­en. Tina Deeken ist Schirm­her­rin des Ver­eins und setzt sich dafür ein, auf die Situa­ti­on trans­plan­tier­ter Kin­der und Jugend­li­cher auf­merk­sam zu machen.

<https://www.transplant-kids.de/>

Mit dem Deut­schen Meis­ter­ti­tel und wei­te­ren guten Plat­zie­run­gen war Wil­helms­ha­ven für Deeken ein erfolg­rei­ches Wett­kampf­wo­chen­en­de – und zugleich ein Bei­spiel dafür, wie selbst­ver­ständ­lich Leis­tungs­sport und inklu­si­ve Wett­be­wer­be mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den können.

VfL Eintracht Hannover Triathlon überzeugt mit Top-Ergebnissen und Inklusion

Bei bes­ten Bedin­gun­gen mit strah­len­dem Son­nen­schein prä­sen­tier­ten sich die Tri­ath­le­tin­nen und Tri­ath­le­ten des VfL Ein­tracht Han­no­ver beim BRAWO Tri­ath­lon am Salz­git­ter­see in star­ker Form.

Für das Frau­en-Team in der Lan­des­li­ga sprang am Ende ein her­vor­ra­gen­der fünf­ter Platz in der Mann­schafts­wer­tung her­aus. Maß­geb­li­chen Anteil dar­an hat­ten die geschlos­se­nen Leis­tun­gen der VfL-Athletinnen.
Für das sport­li­che High­light sorg­te Kira-May Gres­brand, die in 1:19:09 Stun­den nicht nur das TLL-Frau­en­­feld gewann, son­dern sich damit auch den Lan­des­meis­ter­ti­tel AK35 sicher­te. Eben­falls star­ke Leis­tun­gen zeig­ten Gre­ta Kott­mann (18. Platz, 1:26:17 Stun­den), Man­ja Woydt (22. Platz, 1:27:08 Stun­den), Nuria Matyas (26. Platz, 1:28:15 Stun­den), Marei­ke Wei­de­mann (35. Platz, 1:32:55 Stun­den) und Ina Hubert (51. Platz, 1:41:04 Stunden).

Neben den erfolg­rei­chen Frau­en zeig­te auch die Her­ren­mann­schaft des VfL Ein­tracht Han­no­ver in der Lan­des­li­ga eine geschlos­se­ne Team­leis­tung und beleg­te Platz 17 in der Mann­schafts­wer­tung. Udo Grem­ke kam in 1:18:50 Stun­den auf den 50. Platz, Dirk Wie­sen­hö­fer beleg­te in 1:21:05 Stun­den Rang 60 und Bela Buss­kamp erreich­te mit 1:23:12 Stun­den den 72. Platz.

Abge­run­det wur­de der gelun­ge­ne VfL-Auf­­­tritt durch den Start von Para­tri­ath­le­tin Tina Deeken. Die Ath­le­tin der Start­klas­se PTWC absol­vier­te die Sprint­di­stanz über 750 Meter Schwim­men, 25 Kilo­me­ter mit dem Hand­bike und fünf Kilo­me­ter im Renn­roll­stuhl in 1:46:15 Stun­den und beleg­te damit Platz 9 in der inklu­si­ven Wer­tung der Alters­klas­se 50.
Dass Inklu­si­on beim Tri­ath­lon am Salz­git­ter­see längst selbst­ver­ständ­lich gelebt wird, zeig­te sich erneut hin­ter den Kulis­sen. Nach meh­re­ren Jah­ren mit Para-Starts sind die Abläu­fe inzwi­schen bes­tens ein­ge­spielt. Zusätz­li­che Abspra­chen sind kaum noch not­wen­dig – Ver­an­stal­ter­team, Kampfrichter*innen und Hel­fen­de wis­sen genau, wor­auf es ankommt, und ermög­li­chen so einen rei­bungs­lo­sen Wett­kampf­tag. Dabei konn­te Tina Deeken ins­be­son­de­re auf die Unter­stüt­zung von Sup­port­er Fran­cis­co „Paco“ Caba­nil­las Gar­cia zählen.

Nicht nur in Salz­git­ter gab es Grund zum Fei­ern: Tri­a­th­­lon-Spar­­ten­­lei­­ter Maik Ples­se wag­te sich beim Ost­see­Man Tri­ath­lon 2026 an die Königs­dis­zi­plin und fei­er­te sei­ne Pre­mie­re auf der Lang­di­stanz. Mit einer Zeit von 10:49:09 Stun­den finish­te er die extre­me Her­aus­for­de­rung souverän.
In einem star­ken Teil­neh­mer­feld sicher­te er sich damit Rang 55 von 206 in der Gesamt­wer­tung (AK 50 Platz 7).

Mit dem Lan­des­meis­ter­ti­tel von Kira-May, dem 5. Platz der Frau­en in der Lan­des­li­ga, dem gelun­ge­nen Ergeb­nis der Her­ren­mann­schaft, einem selbst­ver­ständ­li­chem inklu­si­ven Wett­kampf­auf­tritt von Tina sowie dem Lan­g­­di­stanz-Debüt von Spar­ten­lei­ter Maik blickt der VfL Ein­tracht Han­no­ver auf ein rund­um erfolg­rei­ches Wett­kampf­wo­chen­en­de zurück.

Inklusive Staffel mit Triathlon-Premiere bei den Finals

Im Rah­men der Finals 2026 ging beim Open Race des Sprint­tri­ath­lons am Stein­hu­der Meer das ‘Team Inklu­si­on’ mit Tina Deeken, Ste­fan Nie­mey­er sowie Mar­kus Hil­ler und Tammo an den Start. Die Staf­fel absol­vier­te den Wett­kampf erfolg­reich und erreich­te in 1:23:20 Stun­den den 9. Platz in der Mixed-Wertung.
Den Auf­takt mach­te Para­tri­ath­le­tin Tina Deeken vom VfL Ein­tracht Han­no­ver. Die amtie­ren­de Deut­sche Meis­te­rin über die Sprint­di­stanz in der Start­klas­se PTWC schwamm die 750 Meter im Stein­hu­der Meer bei 20° Was­ser­tem­pe­ra­tur in 14:31 Minu­ten und über­gab den Trans­pon­der direkt am Schwimm­aus­stieg an Ste­fan Nie­mey­er. Die­ser absol­vier­te die 20 Kilo­me­ter auf dem Rad in 32:02 Minuten.

Für den abschlie­ßen­den 5‑Ki­­lo­­me­­ter-Lauf sorg­ten Mar­kus Hil­ler und sein Sohn Tammo. Das erfah­re­ne Lauf-Duo, das bereits vie­le Lauf­ver­an­stal­tun­gen gemein­sam gemeis­tert hat, fei­er­te dabei sei­ne Tri­a­th­­lon-Pre­­mie­­re. Mar­kus schob Tammo im Roll­stuhl sicher bis zum Ziel (33:52 min.) und sorg­te damit für einen emo­tio­na­len Abschluss der Staf­fel beim gemein­sa­mem Zieleinlauf.

Eine Beson­der­heit war der Ablauf der Wech­sel: Der Trans­pon­der­wech­sel zwi­schen Para­schwim­me­rin und Rad­fah­rer erfolg­te direkt am Was­ser, wäh­rend Mar­kus, Tammo und der Roll­stuhl einen sepa­ra­ten frei­en Platz in der Wech­sel­zo­ne nutz­ten konn­ten. Die­se indi­vi­du­el­le Lösung ermög­lich­te einen siche­ren und rei­bungs­lo­sen Ablauf und zeig­te, wie Inklu­si­on im Tri­ath­lon mit etwas Fle­xi­bi­li­tät ganz selbst­ver­ständ­lich umge­setzt wer­den kann.

Im Anschluss ver­folg­te das Team das hoch­klas­sig besetz­te Eli­te­ren­nen der Frau­en und genoss die beson­de­re Atmospä­re der Finals am Stein­hu­der Meer.

Ein beson­de­rer Dank gilt den Ver­an­stal­tern von Tri­a­th­­lonD-Events sowie den Bun­­des- und Lan­des­kampf­rich­tern. Mit ihrer Offen­heit und ihrer Bereit­schaft, den beson­de­ren Wech­sel­ab­lauf zu ermög­li­chen, haben sie wesent­lich dazu bei­getra­gen, dass die­se inklu­si­ve Staf­fel Teil des Open Race im Rah­men der Finals sein konnte.

Die Finals haben ein­drucks­voll gezeigt, wie geleb­te Inklu­si­on im Tri­ath­lon aus­se­hen kann. Im Pod­cast ‘Rezep­te für Demo­kra­tie’ der Nie­der­säch­si­schen Lot­­to-Sport-Stif­­tung spricht Tina Deeken dar­über, war­um ech­te Teil­ha­be weit über den Wett­kampf hin­aus­geht und wie Sport Brü­cken zwi­schen Men­schen bau­en kann:

<https://www.lotto-sport-stiftung.de/aktuelles/eisschwimmen-teilhabe-und-viele-kleine-hindernisse-auf-der-strecke-mit-tina-deeken/>

Foto (Team): Vera Zellmer/NDR
Foto (Tina): Jan F. Helbig

Weltrekord Para Eisschwimmen: Tina Deeken schwimmt in der Arktis in die Geschichtsbücher

Ein außer­ge­wöhn­li­ches Aben­teu­er mit einem his­to­ri­schen Erfolg: Tina Deeken vom VfL Ein­tracht Han­no­ver hat bei einer Expe­di­ti­on nach Spitz­ber­gen (Svalbard/Norwegen) einen neu­en Welt­re­kord im Para-Eis­­schwim­­men auf­ge­stellt. Am 17. Juli 2026 schwamm sie in der Bore­­buk­­ta-Bucht am Bore­­b­reen-Gle­t­­scher bei eisi­gen 4,9 Grad Was­ser­tem­pe­ra­tur 500 Meter in 11:44,97 Minu­ten – die längs­te jemals doku­men­tier­te Para-Eis­­schwim­m­­di­stanz unter Arctic-Polar-Bedingungen.

Bereits einen Tag zuvor schrieb Tina Geschich­te: Mit 325 Metern wur­de sie zur ers­ten Para-Eis­­schwim­­me­rin, die eine offi­zi­ell doku­men­tier­te Arc­­tic-Polar-Distanz im Polar­meer absolvierte.

Die Expe­di­ti­on wur­de von Tinas lang­jäh­ri­gem Freund und Coach Gerald Dar­in­ger (Aqua and Ice) aus Öster­reich gelei­tet. Gemein­sam mit einem erfah­re­nen inter­na­tio­na­len Team führ­te die Rei­se bis auf 78 Grad nörd­li­cher Brei­te. Nach der Akkli­ma­tis­a­ti­on im Hafen von Lon­gye­ar­by­en wur­de der Schwimm­kurs per GPS direkt vor dem Bore­­b­reen-Gle­t­­scher zwi­schen trei­ben­den Eis­schol­len und klei­nen Eis­ber­gen abge­steckt. Beglei­tet von einem Zodiac meis­ter­te Tina die anspruchs­vol­le Stre­cke sou­ve­rän und wur­de nach ihrem erfolg­rei­chen Welt­re­kord unter gro­ßem Jubel an Bord der MS Farm empfangen.

Neben den sport­li­chen Her­aus­for­de­run­gen beein­druck­te auch die ein­zig­ar­ti­ge Natur Spitz­ber­gens. Auf dem Weg zum Glet­scher begeg­ne­ten dem Team Wal­ros­se, Rob­ben und Papa­gei­en­tau­cher – eine Eis­bä­ren­sich­tung blieb glück­li­cher­wei­se aus.

Mit ihrem neu­en Welt­re­kord baut Tina Deeken ihre beein­dru­cken­de Erfolgs­ge­schich­te wei­ter aus. Die Ath­le­tin des VfL Ein­tracht Han­no­ver gehört mit inzwi­schen 19 Wel­t­­meis­­ter- und 9 Euro­pa­meis­ter­ti­teln zu den erfolg­reichs­ten Para-Eis­­schwim­­me­rin­­nen der Welt. Der VfL Ein­tracht Han­no­ver gra­tu­liert Tina und dem gesam­ten Expe­di­ti­ons­team herz­lich zu die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Leistung.

Fotos: Jack Griesbeck