Triathlon
Triathlon-Abteilung
Im Dezember 2009 wurden in einem Lokal in der Südstadt die Pläne der Gründung einer Triathlon-Sparte beim VfL Eintracht Hannover e. V. in die Tat umgesetzt. Ganze fünf aktive Läuferinnen und Läufer gehörten zu den Gründungsmitgliedern. Unsere erste gemeinsame Amtshandlung war die Wahl unseres Präsidenten: Reinhard! Als nächstes wurde dann gemeinsam ab Januar 2010 ein spezifisches Triathlon-Training organisiert. Somit konnte die Erfolgsgeschichte beginnen!
Oberstes Ziel unserer Abteilung war es damals, und ist es noch heute, in einem gemeinschaftlichen Miteinander die drei Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen gemeinsam zu trainieren. Das Miteinander und die sportlichen Entwicklungen, gemäß den einzelnen Möglichkeiten, sollten immer im Vordergrund stehen. Bei unserem Training aller drei Disziplinen des Triathlons wird auf jede Leistungsklasse Rücksicht genommen. Egal ob intensives Schwimmtraining, lange Radausfahrten oder schnelle Laufintervallen, niemand wird zurück oder allein gelassen, versprochen!
Die Rahmenbedingungen beim VfL Eintracht Hannover e. V. für eine Triathlon-Sparte sind ideal. So konnten wir in den Anfängen unser „Triathlon-Lauftraining“ gemeinsam mit der bestehende Leichtathletik-Laufgruppe organisieren, für das Schwimmen mietete der Gesamtverein für uns jeden dienstags von 21:00 bis 22:00 Uhr das Hallenbad in Anderten, bzw. in den Sommermonaten Teile des Annabades. Das Radtraining organisierten wir selbstständig.
Die guten Bedingungen und das Miteinander sind vermutlich auch die Hauptgründe für die stetige Entwicklung unserer Abteilung. Mittlerweile sind wir über etwa 40 Mitglieder, wobei davon etwa 30 regelmäßig trainieren. Beim Schwimmtraining haben wir inzwischen einen qualifizierten Trainer am Beckenrand. Er betreut uns mit ganzjährlichen Schwimmtrainingsplänen gemäß dem Saisonverlauf im Triathlon.
Zusätzlich haben wir auch unser Trainingsangebot erweitert. Radtraining findet von April bis etwa September auf dem Rennrad statt. Im Herbst und Winter starten wir oft gemeinsam mit dem MTB oder Gravelbikes zu Trainingsausfahrten. Mehrere Radtrainingslager wurden bereits übers Wochenende im näheren Umfeld organisiert sowie auch in südlichen Gefilden auf Mallorca. Das Schwimmtraining wird regelmäßig ab Mai um ein Freiwasserschwimmtraining ergänzt.
Aber unsere schönste Entwicklung ist und bleibt, dass immer häufiger unser Vereinsname VfL Eintracht Hannover e. V. bei Triathlon-Wettkämpfen in den Ergebnislisten auftaucht. Sicherlich macht uns das gemeinsame Training sehr viel spaß, aber der Wettkampf mit Anderen ist dann doch die besondere Herausforderung.
Wir freuen uns immer mal wieder neue Aktive bei uns begrüßen. Egal ob Neueinsteiger/in aller drei Sportarten oder bereits erfahrene Ausdauersportlerinnen und –sportler, alle sind herzlich willkommen. Ihr werdet sehen:
„Gemeinsam macht’s mehr Spaß, besonders das Schwimmen!“
In diesem Sinne viele Grüße von uns allen.
Unsere Homepage
mit Trainings, einem Blog zu den letzten Events, allen Terminen und der Vorstellung von unserem Team
Ansprechpartner / Kontakt
Wer noch mehr über uns erfahren möchte und immer die aktuellsten Ergebnisse von uns sucht, findet diese auf unserer Homepage unter: www.vfl-eintracht-hannover-triathlon.de
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Maik Plesse |
Trainingszeiten
Schwimmen
- Trainingszeiten (Herbst/Winter/Frühjahr):
Dienstags, 21.00 – 22.00 Uhr
Hallenbad Anderten, Eisteichweg 7–9, Anderten - Januar bis April zusätzlich: Freitag 20.00 – 21.30 Uhr
Hallenbad Pattensen, Am Hallenbad 1, Pattensen - Trainingszeiten (Sommer):
Dienstags, 19.45 – 21.00 Uhr | Treffen 19.30 Uhr
Kleefelder Bad (Anna Bad), Haubergstr. 17, Hannover - zusätzlich an ausgewählten Terminen Samstags morgens Freiwassertraining
- Ganzjährig freies Schwimmen:
Freitags, 16:00 — 17:00 | Treffen 15:45
Stadionbad, Hannover
Lauftraining (inkl. Athletik)
- 19:00 — 20:30
Sportplatz des VfL Eintracht Hannover, Hoppenstedtstr. 8, Südstadt
Radtraining
- Nach Absprache
Termine
Zur Zeit finden keine weiteren Veranstaltungen statt.
Vom Maschsee in die Deisterhölle
Ein abwechslungsreiches und erfolgreiches Wettkampfwochenende liegt hinter Parasportlerin Tina Deeken vom VfL Eintracht Hannover.
Den Auftakt machte am Freitagabend der fem.RUN powered by infa. Deeken absolvierte die Maschseerunde mit ihrem Adaptivbike und erreichte nach schnellen 24:14 Minuten den zweiten Platz der inklusiven Gesamtwertung. In der Altersklasse W50 sicherte sie sich zudem den Sieg. Ebenfalls für den VfL am Start war Josephine Kleier. Sie bewältigte die 10 Kilometer in 30:37 Minuten, belegte Platz 30 im Gesamtfeld und gewann ihre Altersklasse U18.
Am Samstag folgte mit der 11. Lindener Hatz der Abschluss von Deekens Triathlonsaison 2026. Zusammen mit Läufer Francisco Cabanillas Garcia bildete sie das „Team Inklusion“. Nach dem abwechselnden Schwimmen im 25 Grad warmen Ricklinger Bad ging es gemeinsam auf die zehn Kilometer lange Trail-Bike-&-Run-Strecke. Das Team erreichte nach 1:05:41 Stunden Platz sechs in der inklusiven Mixed-Wertung:
<https://www.triathlon-niedersachsen.de/medien/pressemitteilungen/09–2026/wenn-teamwork-barrieren-ueberwindet>
Am Sonntagmorgen wartete beim 6. Deister-Crossing Springe schließlich die „Deisterhölle“ mit zehn Kilometern und zahlreichen Höhenmetern. Im Para-Walking erreichte Deeken nach 1:48:21 Stunden das Ziel und teilte sich in der Altersklasse W50 den inklusiven dritten Platz mit ihrer Supporterin Daniela.
Ein Wochenende, viele Erfolge für die Eintracht
Hannover, Lehrte, Berlin..
Ein Wochenende voller sportlicher Höhepunkte liegt hinter dem VfL Eintracht Hannover: Beim Lehrter City-Lauf, beim Maschsee-Triathlon und beim BerlinWoMan waren die Eintrachtlerinnen und Eintrachtler in unterschiedlichen Disziplinen und Distanzen erfolgreich.
Am Maschsee war zunächst über die olympische Distanz eine Eintracht-Staffel besonders erfolgreich: Kira-May Gresbrand und Nicolas Rohde belegten mit ihrem Staffelpartner André Dölling in 1:57:18 Stunden den zweiten Platz. Kurz dahinter kam das „Team Inklusion“ mit Paratriathletin Tina Deeken, Marcus Meyer-Bertram und Thomas Wolf nach 2:07:04 Stunden auf Rang fünf.
Auch als Einzelstarter gingen zahlreiche Eintrachtler*innen über die olympische Distanz ins Rennen. Gordon Nagel erreichte nach 2:26:27 Stunden das Ziel und belegte Platz vier in der Altersklasse M50. Lucas Warnke folgte in 2:26:55 Stunden und wurde Elfter der M25. Dirk Wiesenhöfer kam nach 2:30:29 Stunden ins Ziel und belegte Platz neun in der M50. Matthias Debarry erreichte nach 2:31:39 Stunden Platz zehn in der M50. Jan Fastenrath komplettierte das Männerfeld nach 2:45:07 Stunden und wurde 21. der M50.
Bei den Frauen kam Alma Lösel die nach insgesamt 2:36:55 Stunden ins Ziel. In der W20 belegte sie Platz vier. Anne-Kathrin Herz erreichte nach 3:09:43 Stunden das Ziel und wurde Dritte der W55.
Am Nachmittag folgte für Tina Deeken die Sprintdistanz im “Team Paratriathlon Niedersachsen”. Die VfL-Athletin in der Startklasse PTWC schwamm die 500 Meter im Maschsee in 9:36 Minuten. Uli Hoppe (Startklasse PTS4) vom 1. TC Oldenburg „Die Bären“ übernahm anschließend das Rad und absolvierte die 20 Kilometer in 37:37 Minuten. Fynn-Luca Gent (Startklasse PTS5) von TriAs Hildesheim lief die abschließenden fünf Kilometer in 20:54 Minuten.
Mit einer Gesamtzeit von 1:09:57 Stunden erreichte das Para-Team völlig überraschend den zweiten Platz im regulären Staffel-Feld.
Über die Sprintdistanz war außerdem Udo Gremke für den VfL Eintracht Hannover Triathlon am Start. Mit 1:12:43 Stunden belegte er Platz 16 im Gesamtfeld und sicherte sich den Sieg in der Altersklasse M60.
Bereits am Freitag hatte der VfL Eintracht Hannover beim Lehrter City-Lauf für starke Ergebnisse gesorgt. Manon Martsch gewann den 4‑Kilometer-Lauf der Frauen in 14:06 Minuten und damit auch ihre Altersklasse. Anastasia Avramoglou erreichte nach 18:58 Minuten als Neunte der Frauenwertung das Ziel und gewann ebenfalls ihre Altersklasse U18.
Auch Tina Deeken war in Lehrte am Start. Im Rennrollstuhl belegte sie über zehn Kilometer in 41:57 Minuten den zweiten Platz in der inklusiven Wertung und den ersten Platz in der AK50. Auf dem engen und regennassen Stadtkurs wurde sie von Francisco Cabanillas Garcia als Begleitläufer unterstützt.
Für ein weiteres Highlight aus VfL-Sicht sorgte Lara-Ayleen Behrens beim BerlinWoMan. Bei ihrer Premiere über die Mitteldistanz absolvierte sie 2 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen. Nach 5:11:51 Stunden erreichte sie das Ziel auf Platz zehn und belegte damit einen starken fünften Platz in der Altersklasse W25.
Damit bot das Wochenende ein breites Spektrum an starken VfL-Ergebnissen – von erfolgreichen inklusiven Läufen über Podiumsplätze und Altersklassensiege im Triathlon bis zur gelungenen Mitteldistanz-Premiere.

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Run4Respect, EM-Gold, Eilenriederennen: Drei Stationen, zweimal Gold
Tina Deeken mit Doppel-Gold bei der Masters-EM
Kurz vor der Abreise zu den European Aquatics Masters Championships im slowakischen Šamorín war Tina Deeken noch gemeinsam mit einigen Eintrachtlerinnen und Eintrachtlern beim Run4Respect in Hannover aktiv. Rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten dabei ein Zeichen für Respekt und gegen Gewalt gegenüber Einsatzkräften und Helfenden. Start und Ziel des Laufs am 25. August war der Platz der Menschenrechte.
Wenige Tage später folgte bei der Masters-EM eine Premiere: Erstmals konnten Paraschwimmerinnen und Paraschwimmer an den European Aquatics Masters Championships teilnehmen.
Deeken nutzte ihre Chance und sicherte sich im Freiwasser über 1,5 und 3 Kilometer jeweils Gold in der Para-Wertung. Die 49-Jährige benötigte 26:25 Minuten über 1,5 Kilometer und 59:02 Minuten über die 3‑Kilometer-Distanz. Bei rund 30 Grad Lufttemperatur und nur 18 Grad Wassertemperatur waren die Bedingungen anspruchsvoll, ein Neoprenanzug war nicht erlaubt.
Nach der nächtlichen Rückreise aus Šamorín blieb allerdings kaum Zeit zum Verschnaufen. Beim Eilenriederennen in Hannover ging Deeken bereits wieder an den Start – diesmal im Rennrollstuhl. Über die Distanz erreichte sie nach 39:23 Minuten als Vierte das Ziel und wurde damit Erste der Seniorinnen W50. (Danke an Tinas Begleitläufer Francisco Cabanillas Garcia und Carlos Castineira für den Support!).
Auch die weiteren Eintrachtler erzielten starke Ergebnisse: Karsten Grote gewann die M55 über 5 Kilometer in 20:23 Minuten. Anastasia Avramoglou belegte in 29:32 Minuten Rang vier in der U18. Über 10 Kilometer wurde Fabian Schöneborn in 39:11 Minuten Vierter der M30.
Drei Veranstaltungen, drei Facetten des Sports: Beim Run4Respect gemeinsam ein Zeichen für Respekt setzen, bei der Masters-EM um Gold schwimmen und beim Eilenriederennen gemeinsam mit den Eintrachtlern auf der Straße – im Rennrollstuhl und im klassischen Straßenlauf.
Starker Triathlon-Saisonabschluss für den VfL Eintracht Hannover
Ein ereignisreiches Triathlon-Wochenende liegt hinter dem VfL Eintracht Hannover: Während am Samstag die Frauen- und Männerteams beim Landesliga-Finale in Helmstedt an den Start gingen, folgte am Sonntag in Hildesheim ein inklusiver Einsatz von Paratriathletin Deeken und Tobias Prüßner.
Beim Saisonabschluss der Landesliga verpasste das Frauenteam das Podium als Vierte nur knapp. Für das beste Ergebnis sorgte Kira-May Gresbrand mit Platz drei. Es folgten Nuria Matyas (16.), Manja Unfericht (22.), Greta Kottmann (29.), Leonie Stübke (41.) und Ina Hubert (52.). Anne-Kathrin Herz konnte krankheitsbedingt nicht starten.
Das Männerteam belegte in Helmstedt Platz neun. Nils Haug wurde 26., Maik Plesse 35. und Marco Hohlen 38. Weitere Platzierungen waren Udo Gremke (60.), Bela Busskamp (83.), Matthias Glunde (101.), Christoph Matterne (105.) und Byung-Uk Roho (115.). Torsten Glunde musste ebenfalls auf seinen Start verzichten.
In der Gesamtwertung der Landesliga-Saison 2026 belegt das Frauenteam des VfL Eintracht Hannover damit Platz sieben, die Männer schließen die Saison auf Rang 13 ab.
Am Sonntag stand dann in Hildesheim die inklusive Staffel „Team Inklusion“ mit Tina Deeken und Tobias Prüßner im Mittelpunkt. Die amtierende deutsche Meisterin im Paratriathlon (PTWC) übernahm die 700 Meter Schwimmen im Freibad JoWiese und anschließend die Bike-Strecke im Handbike. Nach 13:47 Minuten im Wasser und 1:00:02 Stunden auf dem Handbike übergab sie an Tobias Prüßner, der den abschließenden Lauf in 21:18 Minuten absolvierte. Da die Laufstrecke an der Innerste mit Naturwiese, engem Trail und dem Damm des Überflutungsbeckens für Deekens Rennrollstuhl nicht geeignet war, übernahm Prüßner diesen Teil.
Nach insgesamt 1:42:57 Stunden erreichte das Team gemeinsam das Ziel. Für Deeken stand dabei vor allem die gemeinsame Teilnahme im Mittelpunkt. Die Staffel zeigte, dass inklusive Teilhabe im Triathlon ganz praktisch funktionieren kann.
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren von TriAs Hildesheim rund um Kai Feldmann, die diese Form der Teilnahme ermöglichten.
Eintrachtler mit starken Leistungen in Lahe und an der Leine
Ein sportlich vielseitiges Wochenende liegt hinter den Aktiven des VfL Eintracht Hannover. Beim Hannover-Lahe-Triathlon sowie beim Mittsommernachtslauf in Hannover waren die Eintrachtlerinnen und Eintrachtler erfolgreich unterwegs.
Starke Leistungen beim Hannover-Lahe-Triathlon
Beim Hannover-Lahe-Triathlon ging das ‘Team Stiftung Opferhilfe Nds.’ als inklusive Staffel an den Start. Tina Deeken, Paraschwimmerin des VfL Eintracht Hannover und Botschafterin der Stiftung, übernahm den Schwimmpart. Im warmen Wasser des Altwarmbüchener Sees konnte sie die 750 Meter ohne Neoprenanzug absolvieren. Mit 12:18 Minuten gehörte sie zu den schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmern des Staffel-Feldes. Der Wechsel auf Stiftungsmitarbeiterin Kira-May Gresbrand erfolgte direkt am Ufer.
Gresbrand zeigte anschließend auf dem Rad eine starke Leistung. Die 20 Kilometer führten mit einigen Höhenmetern über die Mülldeponie Lahe, den sogenannten „Monte Müllo“. Mit 37:56 Minuten fuhr sie die zweitbeste Radzeit aller Staffelteilnehmerinnen und ‑teilnehmer und war damit schneller als fast alle Männer in der Staffelkonkurrenz. Den abschließenden 5‑Kilometer-Lauf rund um den See absolvierte sie in 22:24 Minuten.
Nach 1:17:03 Stunden erreichte das Team den dritten Platz und war zugleich die schnellste Frauenstaffel. Mit dem Start machte das Staffelteam auf die Arbeit der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen aufmerksam: Diese unterstützt Menschen, die durch eine Straftat Opfer geworden sind, mit Beratung, Begleitung und finanziellen Hilfen.
<https://www.opferhilfe.niedersachsen.de/nano.cms/botschafter>
Auch im Volkstriathlon waren mehrere Eintrachtler erfolgreich. Sebastian Hoff erreichte nach 1:20:39 Stunden den 18. Gesamtplatz und wurde Zweiter der M55. Udo Gremke folgte mit 1:20:50 Stunden auf Platz 19 und gewann die M60. Thomas Müller komplettierte das starke Abschneiden mit 1:24:43 Stunden und Platz drei in der M55.
Alma Lösel, ebenfalls Triathletin des VfL Eintracht Hannover, war beim Heimwettkampf für ihren gastgebenden Schwimmverein SC Altwarmbüchen am Start. Mit 1:23:28 Stunden belegte sie den siebten Gesamtplatz und wurde Zweite der AK20.
Mittsommernachtslauf
Bereits am Freitagabend war Tina Deeken beim nach großer Hitze verschobenen Mittsommernachtslauf in Hannover im Rennrollstuhl unterwegs. Als Botschafterin der Brückenbauer:innen, dem Trauernetzwerk für Norddeutschland, ging sie für das Netzwerk an den Start. Das Motto der Brückenbauer:innen lautet: „Wir bauen Brücken, die tragen – für Menschen, die trauern.“
Auch weitere mit dem Netzwerk verbundene Läuferinnen waren dabei. Jessica Lehninger kam mit Platz vier unmittelbar vor Deeken ins Ziel. Begleitet wurde Tina von ihrem Begleitläufer Francisco Cabanillas Garcia (Paco).
Die 7,7 Kilometer entlang der Leine hatten es für den Rennrollstuhl in sich. Schotterpassagen, Brücken und enge Stellen machten die Strecke technisch anspruchsvoll. Deeken bewältigte den Kurs in 34:22 Minutenund erreichte damit inklusiv den fünften Platz im Gesamtfeld sowie den Sieg in der Wertung W50.
Weitere Eintrachtler beim 7,7‑Kilometer-Lauf
Auch mehrere Läuferinnen und Läufer des VfL Eintracht Hannover waren beim Mittsommernachtslauf dabei. Dirk Wiesenhöfer erreichte nach 41:32 Minuten den 60. Platz im Gesamtfeld und wurde Sechster der M50.
Bei den Frauen liefen Frauke Jestaedt, Marie Schindelhauer und Kira Wrede allesamt nach 45:52 Minuten ins Ziel. Jestaedt belegte damit Platz acht in der W30, Schindelhauer Platz zehn und Wrede Platz elf in der offenen Frauenwertung.
Damit bot das Wochenende einmal mehr ein schönes Bild für die Vielfalt des VfL Eintracht Hannover: von der inklusiven Triathlon-Staffel über den Rennrollstuhl bis zum klassischen Lauf – gemeinsam und auf unterschiedlichen Wegen sportlich unterwegs.
Tina Deeken holt Deutschen Meistertitel in Wilhelmshaven
Gold für Tina Deeken: Bei den Deutschen Meisterschaften über die Kurzdistanz im Paratriathlon in Wilhelmshaven hat die Athletin des VfL Eintracht Hannover in der Startklasse PTWC den Deutschen Meistertitel gewonnen. Für Deeken ist es nach ihrem Erfolg über die Sprintdistanz in Schweinfurt bereits der zweite Deutsche Meistertitel in dieser Saison.
Für die 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Handbike und zehn Kilometer Rennrollstuhl benötigte Deeken 3:02:07 Stunden. Ihre Einzelzeiten: 28:25 Minuten im Schwimmen, 1:39:35 Stunden auf dem Handbike und 48:31 Minuten im Rennrollstuhl. Besonders mit ihrer Leistung auf dem Handbike war die Hannoveranerin sehr zufrieden.
Auch die Bedingungen an der Nordsee machten den Wettkampf zu einer besonderen Herausforderung. Vor allem die große Hitze verlangte den Athletinnen und Athleten viel ab. Für Deeken war insbesondere die Fahrt im Rennrollstuhl auf dem engen Deich im dichten Läuferfeld mit hoher Konzentration zu absolvieren.
Für eine besondere Atmosphäre sorgten die zahlreichen Helfer*innen vor Ort. Gerade die Paratriathletinnen wurden mit viel Aufmerksamkeit und Engagement unterstützt – eine wertvolle Hilfe bei den hohen Temperaturen und den besonderen Anforderungen des Wettkampfs.
Neben den Deutschen Meisterschaften wurden in Wilhelmshaven auch die Niedersächsischen Landesmeisterschaften ausgetragen. Deeken belegte in der AK50 inklusiv überraschend den dritten Platz. Den Landesmeistertitel gewann Heike Werner (Victoria Linden), die Deeken zugleich bei der Anreise unterstützte und den Transport von Tina, ihrem Handbike und Rennrollstuhl übernahm.
Auch Uli Hoppe (siehe Foto) aus Niedersachsen war erfolgreich: Der Athlet des 1. TC Oldenburg „Die Bären“ gewann in der Startklasse PTS4 ebenfalls den Deutschen Meistertitel über die Kurzdistanz.
Inklusive Staffel mit Transplant-Kids
Deeken war in Wilhelmshaven außerdem als Schwimmerin Teil einer inklusiven Staffel des Teams Transplant-Kids e.V. Gemeinsam mit Maximilian Tietz, Liga-Beauftragter des Triathlon Verbandes Niedersachsen, auf dem Rad und der selbst transplantierten und bei Transplant-Kids engagierten Lina Rosenboom auf der Laufstrecke erreichte das Team den fünften Platz in der inklusiven Wertung.
Transplant-Kids e.V. unterstützt organtransplantierte Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien. Tina Deeken ist Schirmherrin des Vereins und setzt sich dafür ein, auf die Situation transplantierter Kinder und Jugendlicher aufmerksam zu machen.
<https://www.transplant-kids.de/>
Mit dem Deutschen Meistertitel und weiteren guten Platzierungen war Wilhelmshaven für Deeken ein erfolgreiches Wettkampfwochenende – und zugleich ein Beispiel dafür, wie selbstverständlich Leistungssport und inklusive Wettbewerbe miteinander verbunden werden können.
VfL Eintracht Hannover Triathlon überzeugt mit Top-Ergebnissen und Inklusion
Bei besten Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein präsentierten sich die Triathletinnen und Triathleten des VfL Eintracht Hannover beim BRAWO Triathlon am Salzgittersee in starker Form.
Für das Frauen-Team in der Landesliga sprang am Ende ein hervorragender fünfter Platz in der Mannschaftswertung heraus. Maßgeblichen Anteil daran hatten die geschlossenen Leistungen der VfL-Athletinnen.
Für das sportliche Highlight sorgte Kira-May Gresbrand, die in 1:19:09 Stunden nicht nur das TLL-Frauenfeld gewann, sondern sich damit auch den Landesmeistertitel AK35 sicherte. Ebenfalls starke Leistungen zeigten Greta Kottmann (18. Platz, 1:26:17 Stunden), Manja Woydt (22. Platz, 1:27:08 Stunden), Nuria Matyas (26. Platz, 1:28:15 Stunden), Mareike Weidemann (35. Platz, 1:32:55 Stunden) und Ina Hubert (51. Platz, 1:41:04 Stunden).
Neben den erfolgreichen Frauen zeigte auch die Herrenmannschaft des VfL Eintracht Hannover in der Landesliga eine geschlossene Teamleistung und belegte Platz 17 in der Mannschaftswertung. Udo Gremke kam in 1:18:50 Stunden auf den 50. Platz, Dirk Wiesenhöfer belegte in 1:21:05 Stunden Rang 60 und Bela Busskamp erreichte mit 1:23:12 Stunden den 72. Platz.
Abgerundet wurde der gelungene VfL-Auftritt durch den Start von Paratriathletin Tina Deeken. Die Athletin der Startklasse PTWC absolvierte die Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen, 25 Kilometer mit dem Handbike und fünf Kilometer im Rennrollstuhl in 1:46:15 Stunden und belegte damit Platz 9 in der inklusiven Wertung der Altersklasse 50.
Dass Inklusion beim Triathlon am Salzgittersee längst selbstverständlich gelebt wird, zeigte sich erneut hinter den Kulissen. Nach mehreren Jahren mit Para-Starts sind die Abläufe inzwischen bestens eingespielt. Zusätzliche Absprachen sind kaum noch notwendig – Veranstalterteam, Kampfrichter*innen und Helfende wissen genau, worauf es ankommt, und ermöglichen so einen reibungslosen Wettkampftag. Dabei konnte Tina Deeken insbesondere auf die Unterstützung von Supporter Francisco „Paco“ Cabanillas Garcia zählen.
Nicht nur in Salzgitter gab es Grund zum Feiern: Triathlon-Spartenleiter Maik Plesse wagte sich beim OstseeMan Triathlon 2026 an die Königsdisziplin und feierte seine Premiere auf der Langdistanz. Mit einer Zeit von 10:49:09 Stunden finishte er die extreme Herausforderung souverän.
In einem starken Teilnehmerfeld sicherte er sich damit Rang 55 von 206 in der Gesamtwertung (AK 50 Platz 7).
Mit dem Landesmeistertitel von Kira-May, dem 5. Platz der Frauen in der Landesliga, dem gelungenen Ergebnis der Herrenmannschaft, einem selbstverständlichem inklusiven Wettkampfauftritt von Tina sowie dem Langdistanz-Debüt von Spartenleiter Maik blickt der VfL Eintracht Hannover auf ein rundum erfolgreiches Wettkampfwochenende zurück.
Inklusive Staffel mit Triathlon-Premiere bei den Finals
Im Rahmen der Finals 2026 ging beim Open Race des Sprinttriathlons am Steinhuder Meer das ‘Team Inklusion’ mit Tina Deeken, Stefan Niemeyer sowie Markus Hiller und Tammo an den Start. Die Staffel absolvierte den Wettkampf erfolgreich und erreichte in 1:23:20 Stunden den 9. Platz in der Mixed-Wertung.
Den Auftakt machte Paratriathletin Tina Deeken vom VfL Eintracht Hannover. Die amtierende Deutsche Meisterin über die Sprintdistanz in der Startklasse PTWC schwamm die 750 Meter im Steinhuder Meer bei 20° Wassertemperatur in 14:31 Minuten und übergab den Transponder direkt am Schwimmausstieg an Stefan Niemeyer. Dieser absolvierte die 20 Kilometer auf dem Rad in 32:02 Minuten.
Für den abschließenden 5‑Kilometer-Lauf sorgten Markus Hiller und sein Sohn Tammo. Das erfahrene Lauf-Duo, das bereits viele Laufveranstaltungen gemeinsam gemeistert hat, feierte dabei seine Triathlon-Premiere. Markus schob Tammo im Rollstuhl sicher bis zum Ziel (33:52 min.) und sorgte damit für einen emotionalen Abschluss der Staffel beim gemeinsamem Zieleinlauf.
Eine Besonderheit war der Ablauf der Wechsel: Der Transponderwechsel zwischen Paraschwimmerin und Radfahrer erfolgte direkt am Wasser, während Markus, Tammo und der Rollstuhl einen separaten freien Platz in der Wechselzone nutzten konnten. Diese individuelle Lösung ermöglichte einen sicheren und reibungslosen Ablauf und zeigte, wie Inklusion im Triathlon mit etwas Flexibilität ganz selbstverständlich umgesetzt werden kann.
Im Anschluss verfolgte das Team das hochklassig besetzte Eliterennen der Frauen und genoss die besondere Atmospäre der Finals am Steinhuder Meer.
Ein besonderer Dank gilt den Veranstaltern von TriathlonD-Events sowie den Bundes- und Landeskampfrichtern. Mit ihrer Offenheit und ihrer Bereitschaft, den besonderen Wechselablauf zu ermöglichen, haben sie wesentlich dazu beigetragen, dass diese inklusive Staffel Teil des Open Race im Rahmen der Finals sein konnte.
Die Finals haben eindrucksvoll gezeigt, wie gelebte Inklusion im Triathlon aussehen kann. Im Podcast ‘Rezepte für Demokratie’ der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung spricht Tina Deeken darüber, warum echte Teilhabe weit über den Wettkampf hinausgeht und wie Sport Brücken zwischen Menschen bauen kann:
<https://www.lotto-sport-stiftung.de/aktuelles/eisschwimmen-teilhabe-und-viele-kleine-hindernisse-auf-der-strecke-mit-tina-deeken/>



Foto (Team): Vera Zellmer/NDR
Foto (Tina): Jan F. Helbig
Weltrekord Para Eisschwimmen: Tina Deeken schwimmt in der Arktis in die Geschichtsbücher
Ein außergewöhnliches Abenteuer mit einem historischen Erfolg: Tina Deeken vom VfL Eintracht Hannover hat bei einer Expedition nach Spitzbergen (Svalbard/Norwegen) einen neuen Weltrekord im Para-Eisschwimmen aufgestellt. Am 17. Juli 2026 schwamm sie in der Borebukta-Bucht am Borebreen-Gletscher bei eisigen 4,9 Grad Wassertemperatur 500 Meter in 11:44,97 Minuten – die längste jemals dokumentierte Para-Eisschwimmdistanz unter Arctic-Polar-Bedingungen.
Bereits einen Tag zuvor schrieb Tina Geschichte: Mit 325 Metern wurde sie zur ersten Para-Eisschwimmerin, die eine offiziell dokumentierte Arctic-Polar-Distanz im Polarmeer absolvierte.
Die Expedition wurde von Tinas langjährigem Freund und Coach Gerald Daringer (Aqua and Ice) aus Österreich geleitet. Gemeinsam mit einem erfahrenen internationalen Team führte die Reise bis auf 78 Grad nördlicher Breite. Nach der Akklimatisation im Hafen von Longyearbyen wurde der Schwimmkurs per GPS direkt vor dem Borebreen-Gletscher zwischen treibenden Eisschollen und kleinen Eisbergen abgesteckt. Begleitet von einem Zodiac meisterte Tina die anspruchsvolle Strecke souverän und wurde nach ihrem erfolgreichen Weltrekord unter großem Jubel an Bord der MS Farm empfangen.
Neben den sportlichen Herausforderungen beeindruckte auch die einzigartige Natur Spitzbergens. Auf dem Weg zum Gletscher begegneten dem Team Walrosse, Robben und Papageientaucher – eine Eisbärensichtung blieb glücklicherweise aus.
Mit ihrem neuen Weltrekord baut Tina Deeken ihre beeindruckende Erfolgsgeschichte weiter aus. Die Athletin des VfL Eintracht Hannover gehört mit inzwischen 19 Weltmeister- und 9 Europameistertiteln zu den erfolgreichsten Para-Eisschwimmerinnen der Welt. Der VfL Eintracht Hannover gratuliert Tina und dem gesamten Expeditionsteam herzlich zu dieser außergewöhnlichen Leistung.


















Fotos: Jack Griesbeck