Neuer Laufkurs für Anfänger/Wiedereinsteiger

Begin­nend Ende Sep­tem­ber pla­nen wir einen Kurs für Lauf-Anfän­­ger/­­Wie­­der­ein­s­tei­­ger. Teil­neh­men kön­nen grund­sätz­lich gesun­de Erwach­se­ne bis ca. 55 Jah­re, ohne gro­ßes Über­ge­wicht und ohne läu­fe­ri­sche Vor­kennt­nis­se bzw. Wiedereinsteiger.

Neben der rich­ti­gen Lauf­tech­nik ste­hen u.a. Koor­di­na­ti­ons­schu­lung, Gan­z­­kör­­per-Kräf­­ti­­gung, aber auch Hin­wei­se zur Ernäh­rung und Ent­span­nung im Vordergrund.

Inter­es­sen­be­kun­dun­gen bit­te unter praeventionssport@vfl-eintracht-hannover.de oder tele­fo­nisch unter 0511/887498 (Geschäfts­stel­le). Anschlie­ßend erfolgt unse­rer­seits eine Kon­takt­auf­nah­me mit der Ter­mi­nie­rung einer Informationsveranstaltung.

Run4Respect, EM-Gold, Eilenriederennen: Drei Stationen, zweimal Gold

Tina Deeken mit Dop­­pel-Gold bei der Masters-EM

Kurz vor der Abrei­se zu den Euro­pean Aqua­tics Mas­ters Cham­pi­on­ships im slo­wa­ki­schen Šamo­rín war Tina Deeken noch gemein­sam mit eini­gen Ein­tracht­le­rin­nen und Ein­tracht­lern beim Run4Respect in Han­no­ver aktiv. Rund 1.000 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer setz­ten dabei ein Zei­chen für Respekt und gegen Gewalt gegen­über Ein­satz­kräf­ten und Hel­fen­den. Start und Ziel des Laufs am 25. August war der Platz der Menschenrechte.

Weni­ge Tage spä­ter folg­te bei der Mas­­ters-EM eine Pre­mie­re: Erst­mals konn­ten Para­schwim­me­rin­nen und Para­schwim­mer an den Euro­pean Aqua­tics Mas­ters Cham­pi­on­ships teilnehmen.

Deeken nutz­te ihre Chan­ce und sicher­te sich im Frei­was­ser über 1,5 und 3 Kilo­me­ter jeweils Gold in der Para-Wer­­tung. Die 49-Jäh­ri­­ge benö­tig­te 26:25 Minu­ten über 1,5 Kilo­me­ter und 59:02 Minu­ten über die 3‑Ki­­lo­­me­­ter-Distanz. Bei rund 30 Grad Luft­tem­pe­ra­tur und nur 18 Grad Was­ser­tem­pe­ra­tur waren die Bedin­gun­gen anspruchs­voll, ein Neo­pren­an­zug war nicht erlaubt.

Nach der nächt­li­chen Rück­rei­se aus Šamo­rín blieb aller­dings kaum Zeit zum Ver­schnau­fen. Beim Eilen­rie­de­ren­nen in Han­no­ver ging Deeken bereits wie­der an den Start – dies­mal im Renn­roll­stuhl. Über die Distanz erreich­te sie nach 39:23 Minu­ten als Vier­te das Ziel und wur­de damit Ers­te der Senio­rin­nen W50. (Dan­ke an Tinas Begleit­läu­fer Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia und Car­los Cas­ti­ne­i­ra für den Support!).

Auch die wei­te­ren Ein­tracht­ler erziel­ten star­ke Ergeb­nis­se: Kars­ten Gro­te gewann die M55 über 5 Kilo­me­ter in 20:23 Minu­ten. Ana­sta­sia Avra­mo­glou beleg­te in 29:32 Minu­ten Rang vier in der U18. Über 10 Kilo­me­ter wur­de Fabi­an Schö­ne­born in 39:11 Minu­ten Vier­ter der M30.

Drei Ver­an­stal­tun­gen, drei Facet­ten des Sports: Beim Run4Respect gemein­sam ein Zei­chen für Respekt set­zen, bei der Mas­­ters-EM um Gold schwim­men und beim Eilen­rie­de­ren­nen gemein­sam mit den Ein­tracht­lern auf der Stra­ße – im Renn­roll­stuhl und im klas­si­schen Straßenlauf.

Starker Triathlon-Saisonabschluss für den VfL Eintracht Hannover

Ein ereig­nis­rei­ches Tri­a­th­­lon-Wochen­en­­de liegt hin­ter dem VfL Ein­tracht Han­no­ver: Wäh­rend am Sams­tag die Frau­en- und Män­ner­teams beim Lan­­des­­li­­ga-Fina­­le in Helm­stedt an den Start gin­gen, folg­te am Sonn­tag in Hil­des­heim ein inklu­si­ver Ein­satz von Para­tri­ath­le­tin Deeken und Tobi­as Prüßner.

Beim Sai­son­ab­schluss der Lan­des­li­ga ver­pass­te das Frau­en­team das Podi­um als Vier­te nur knapp. Für das bes­te Ergeb­nis sorg­te Kira-May Gres­brand mit Platz drei. Es folg­ten Nuria Matyas (16.), Man­ja Unfe­richt (22.), Gre­ta Kott­mann (29.), Leo­nie Stüb­ke (41.) und Ina Hubert (52.). Anne-Kath­rin Herz konn­te krank­heits­be­dingt nicht starten.

Das Män­ner­team beleg­te in Helm­stedt Platz neun. Nils Haug wur­de 26., Maik Ples­se 35. und Mar­co Hoh­len 38. Wei­te­re Plat­zie­run­gen waren Udo Grem­ke (60.), Bela Buss­kamp (83.), Mat­thi­as Glun­de (101.), Chris­toph Mat­ter­ne (105.) und Byung-Uk Roho (115.). Tors­ten Glun­de muss­te eben­falls auf sei­nen Start verzichten.

In der Gesamt­wer­tung der Lan­­des­­li­­ga-Sai­­son 2026 belegt das Frau­en­team des VfL Ein­tracht Han­no­ver damit Platz sie­ben, die Män­ner schlie­ßen die Sai­son auf Rang 13 ab.

Am Sonn­tag stand dann in Hil­des­heim die inklu­si­ve Staf­fel „Team Inklu­si­on“ mit Tina Deeken und Tobi­as Prüß­ner im Mit­tel­punkt. Die amtie­ren­de deut­sche Meis­te­rin im Para­tri­ath­lon (PTWC) über­nahm die 700 Meter Schwim­men im Frei­bad JoWie­se und anschlie­ßend die Bike-Stre­­cke im Hand­bike. Nach 13:47 Minu­ten im Was­ser und 1:00:02 Stun­den auf dem Hand­bike über­gab sie an Tobi­as Prüß­ner, der den abschlie­ßen­den Lauf in 21:18 Minu­ten absol­vier­te. Da die Lauf­stre­cke an der Inners­te mit Natur­wie­se, engem Trail und dem Damm des Über­flu­tungs­be­ckens für Deekens Renn­roll­stuhl nicht geeig­net war, über­nahm Prüß­ner die­sen Teil.

Nach ins­ge­samt 1:42:57 Stun­den erreich­te das Team gemein­sam das Ziel. Für Deeken stand dabei vor allem die gemein­sa­me Teil­nah­me im Mit­tel­punkt. Die Staf­fel zeig­te, dass inklu­si­ve Teil­ha­be im Tri­ath­lon ganz prak­tisch funk­tio­nie­ren kann.
Ein beson­de­rer Dank gilt den Orga­ni­sa­to­ren von Tri­As Hil­des­heim rund um Kai Feld­mann, die die­se Form der Teil­nah­me ermöglichten.

 

Eintrachtler mit starken Leistungen in Lahe und an der Leine

Ein sport­lich viel­sei­ti­ges Wochen­en­de liegt hin­ter den Akti­ven des VfL Ein­tracht Han­no­ver. Beim Han­­no­­ver-Lahe-Tri­a­th­­lon sowie beim Mitt­som­mer­nachts­lauf in Han­no­ver waren die Ein­tracht­le­rin­nen und Ein­tracht­ler erfolg­reich unterwegs.

Star­ke Leis­tun­gen beim Hannover-Lahe-Triathlon

Beim Han­­no­­ver-Lahe-Tri­a­th­­lon ging das ‘Team Stif­tung Opfer­hil­fe Nds.’ als inklu­si­ve Staf­fel an den Start. Tina Deeken, Para­schwim­me­rin des VfL Ein­tracht Han­no­ver und Bot­schaf­te­rin der Stif­tung, über­nahm den Schwimm­part. Im war­men Was­ser des Alt­warm­bü­che­ner Sees konn­te sie die 750 Meter ohne Neo­pren­an­zug absol­vie­ren. Mit 12:18 Minu­ten gehör­te sie zu den schnells­ten Schwim­me­rin­nen und Schwim­mern des Staf­­fel-Fel­­des. Der Wech­sel auf Stif­tungs­mit­ar­bei­te­rin Kira-May Gres­brand erfolg­te direkt am Ufer.

Gres­brand zeig­te anschlie­ßend auf dem Rad eine star­ke Leis­tung. Die 20 Kilo­me­ter führ­ten mit eini­gen Höhen­me­tern über die Müll­de­po­nie Lahe, den soge­nann­ten „Mon­te Müllo“. Mit 37:56 Minu­ten fuhr sie die zweit­bes­te Rad­zeit aller Staf­fel­teil­neh­me­rin­nen und ‑teil­neh­mer und war damit schnel­ler als fast alle Män­ner in der Staf­fel­kon­kur­renz. Den abschlie­ßen­den 5‑Ki­­lo­­me­­ter-Lauf rund um den See absol­vier­te sie in 22:24 Minuten.

Nach 1:17:03 Stun­den erreich­te das Team den drit­ten Platz und war zugleich die schnells­te Frau­en­staf­fel. Mit dem Start mach­te das Staf­fel­team auf die Arbeit der Stif­tung Opfer­hil­fe Nie­der­sach­sen auf­merk­sam: Die­se unter­stützt Men­schen, die durch eine Straf­tat Opfer gewor­den sind, mit Bera­tung, Beglei­tung und finan­zi­el­len Hilfen.

<https://www.opferhilfe.niedersachsen.de/nano.cms/botschafter>

Auch im Volks­tri­ath­lon waren meh­re­re Ein­tracht­ler erfolg­reich. Sebas­ti­an Hoff erreich­te nach 1:20:39 Stun­den den 18. Gesamt­platz und wur­de Zwei­ter der M55. Udo Grem­ke folg­te mit 1:20:50 Stun­den auf Platz 19 und gewann die M60. Tho­mas Mül­ler kom­plet­tier­te das star­ke Abschnei­den mit 1:24:43 Stun­den und Platz drei in der M55.

Alma Lösel, eben­falls Tri­ath­le­tin des VfL Ein­tracht Han­no­ver, war beim Heim­wett­kampf für ihren gast­ge­ben­den Schwimm­ver­ein SC Alt­warm­bü­chen am Start. Mit 1:23:28 Stun­den beleg­te sie den sieb­ten Gesamt­platz und wur­de Zwei­te der AK20.

Mitt­som­mer­nachts­lauf

Bereits am Frei­tag­abend war Tina Deeken beim nach gro­ßer Hit­ze ver­scho­be­nen Mitt­som­mer­nachts­lauf in Han­no­ver im Renn­roll­stuhl unter­wegs. Als Bot­schaf­te­rin der Brückenbauer:innen, dem Trau­er­netz­werk für Nord­deutsch­land, ging sie für das Netz­werk an den Start. Das Mot­to der Brückenbauer:innen lau­tet: „Wir bau­en Brü­cken, die tra­gen – für Men­schen, die trauern.“

<https://bautbruecken.org/>

Auch wei­te­re mit dem Netz­werk ver­bun­de­ne Läu­fe­rin­nen waren dabei. Jes­si­ca Leh­n­in­ger kam mit Platz vier unmit­tel­bar vor Deeken ins Ziel. Beglei­tet wur­de Tina von ihrem Begleit­läu­fer Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia (Paco).

Die 7,7 Kilo­me­ter ent­lang der Lei­ne hat­ten es für den Renn­roll­stuhl in sich. Schot­ter­pas­sa­gen, Brü­cken und enge Stel­len mach­ten die Stre­cke tech­nisch anspruchs­voll. Deeken bewäl­tig­te den Kurs in 34:22 Minu­ten­und erreich­te damit inklu­siv den fünf­ten Platz im Gesamt­feld sowie den Sieg in der Wer­tung W50.

Wei­te­re Ein­tracht­ler beim 7,7‑Kilometer-Lauf

Auch meh­re­re Läu­fe­rin­nen und Läu­fer des VfL Ein­tracht Han­no­ver waren beim Mitt­som­mer­nachts­lauf dabei. Dirk Wie­sen­hö­fer erreich­te nach 41:32 Minu­ten den 60. Platz im Gesamt­feld und wur­de Sechs­ter der M50.

Bei den Frau­en lie­fen Frau­ke Jes­taedt, Marie Schin­del­hau­er und Kira Wre­de alle­samt nach 45:52 Minu­ten ins Ziel. Jes­taedt beleg­te damit Platz acht in der W30, Schin­del­hau­er Platz zehn und Wre­de Platz elf in der offe­nen Frauenwertung.

Damit bot das Wochen­en­de ein­mal mehr ein schö­nes Bild für die Viel­falt des VfL Ein­tracht Han­no­ver: von der inklu­si­ven Tri­a­th­­lon-Staf­­fel über den Renn­roll­stuhl bis zum klas­si­schen Lauf – gemein­sam und auf unter­schied­li­chen Wegen sport­lich unterwegs.

 

Manon wird Norddeutsche Vizemeisterin über 10.000 m

M.P. Bereits zum zehn­ten Mal war die Ham­bur­ger Jahn­kampf­bahn Aus­tra­gungs­ort der „Nacht der Zeh­ner“ – einem 10.000-m-Wettkampf für ver­schie­de­ne Alters­klas­sen. Für Manon Martsch bot die Ver­an­stal­tung eine gute Gele­gen­heit, nach ihrer star­ken Ent­wick­lung über 3.000 m und 5.000 m erst­mals die längs­te Bahn­stre­cke in Angriff zu neh­men. Nach der nur knapp ver­pass­ten Teil­nah­me an den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten über 5.000 m woll­te sie die 25 Run­den auf der Bahn zunächst ohne gro­ßen Druck ange­hen und her­aus­fin­den, wie sich die Distanz anfühlt.

Manon star­te­te zügig, ohne dabei zu über­pa­cen, und fand schnell ihren Rhyth­mus. Run­de für Run­de spul­te sie kon­stant ab und über­quer­te nach 35:40,40 min die Ziellinie.

Damit ver­bes­ser­te sie ihre bis­he­ri­ge 10-km-Best­­zeit auf der Stra­ße um 32 Sekun­den und unter­bot gleich­zei­tig die Norm für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten über 10.000 m deut­lich. Mit knapp 30 Sekun­den Vor­sprung auf die gefor­der­te Zeit von 36:10,00 min qua­li­fi­zier­te sie sich für die Deut­schen Lang­stre­cken­meis­ter­schaf­ten, wobei auch Leis­tun­gen aus der vor­an­ge­gan­ge­nen Som­mer­sai­son gewer­tet werden.

Als wäre das nicht schon genug, durf­te sich Manon zudem über den Nord­deut­schen Vize­meis­ter­ti­tel über 10.000 m freu­en. Glückwunsch!

Tina Deeken holt Deutschen Meistertitel in Wilhelmshaven

Gold für Tina Deeken: Bei den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten über die Kurz­di­stanz im Para­tri­ath­lon in Wil­helms­ha­ven hat die Ath­le­tin des VfL Ein­tracht Han­no­ver in der Start­klas­se PTWC den Deut­schen Meis­ter­ti­tel gewon­nen. Für Deeken ist es nach ihrem Erfolg über die Sprint­di­stanz in Schwein­furt bereits der zwei­te Deut­sche Meis­ter­ti­tel in die­ser Saison.

Für die 1,5 Kilo­me­ter Schwim­men, 40 Kilo­me­ter Hand­bike und zehn Kilo­me­ter Renn­roll­stuhl benö­tig­te Deeken 3:02:07 Stun­den. Ihre Ein­zel­zei­ten: 28:25 Minu­ten im Schwim­men, 1:39:35 Stun­den auf dem Hand­bike und 48:31 Minu­ten im Renn­roll­stuhl. Beson­ders mit ihrer Leis­tung auf dem Hand­bike war die Han­no­ve­ra­ne­rin sehr zufrieden.

Auch die Bedin­gun­gen an der Nord­see mach­ten den Wett­kampf zu einer beson­de­ren Her­aus­for­de­rung. Vor allem die gro­ße Hit­ze ver­lang­te den Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten viel ab. Für Deeken war ins­be­son­de­re die Fahrt im Renn­roll­stuhl auf dem engen Deich im dich­ten Läu­fer­feld mit hoher Kon­zen­tra­ti­on zu absolvieren.

Für eine beson­de­re Atmo­sphä­re sorg­ten die zahl­rei­chen Helfer*innen vor Ort. Gera­de die Para­tri­ath­le­tin­nen wur­den mit viel Auf­merk­sam­keit und Enga­ge­ment unter­stützt – eine wert­vol­le Hil­fe bei den hohen Tem­pe­ra­tu­ren und den beson­de­ren Anfor­de­run­gen des Wettkampfs.

Neben den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten wur­den in Wil­helms­ha­ven auch die Nie­der­säch­si­schen Lan­des­meis­ter­schaf­ten aus­ge­tra­gen. Deeken beleg­te in der AK50 inklu­siv über­ra­schend den drit­ten Platz. Den Lan­des­meis­ter­ti­tel gewann Hei­ke Wer­ner (Vic­to­ria Lin­den), die Deeken zugleich bei der Anrei­se unter­stütz­te und den Trans­port von Tina, ihrem Hand­bike und Renn­roll­stuhl übernahm.

Auch Uli Hop­pe (sie­he Foto) aus Nie­der­sach­sen war erfolg­reich: Der Ath­let des 1. TC Olden­burg „Die Bären“ gewann in der Start­klas­se PTS4 eben­falls den Deut­schen Meis­ter­ti­tel über die Kurzdistanz.

Inklu­si­ve Staf­fel mit Transplant-Kids

Deeken war in Wil­helms­ha­ven außer­dem als Schwim­me­rin Teil einer inklu­si­ven Staf­fel des Teams Tran­s­­plant-Kids e.V. Gemein­sam mit Maxi­mi­li­an Tietz, Liga-Beauf­­tra­g­­ter des Tri­ath­lon Ver­ban­des Nie­der­sach­sen, auf dem Rad und der selbst trans­plan­tier­ten und bei Tran­s­­plant-Kids enga­gier­ten Lina Rosen­boom auf der Lauf­stre­cke erreich­te das Team den fünf­ten Platz in der inklu­si­ven Wertung.

Tran­s­­plant-Kids e.V. unter­stützt organ­trans­plan­tier­te Kin­der und Jugend­li­che sowie ihre Fami­li­en. Tina Deeken ist Schirm­her­rin des Ver­eins und setzt sich dafür ein, auf die Situa­ti­on trans­plan­tier­ter Kin­der und Jugend­li­cher auf­merk­sam zu machen.

<https://www.transplant-kids.de/>

Mit dem Deut­schen Meis­ter­ti­tel und wei­te­ren guten Plat­zie­run­gen war Wil­helms­ha­ven für Deeken ein erfolg­rei­ches Wett­kampf­wo­chen­en­de – und zugleich ein Bei­spiel dafür, wie selbst­ver­ständ­lich Leis­tungs­sport und inklu­si­ve Wett­be­wer­be mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den können.

Platz 5 für Luna Fischer mit 4x400m Staffel im WM-Finale

M.P. Nach ihrem fan­tas­ti­schen Platz 13 im Ein­zel über die 400m war die Welt­meis­ter­schaft für Luna Fischer noch nicht vorbei.
Als Deut­sche U20-Meis­­te­rin über die Sta­di­on­run­de war sie eben­falls für die 4x400m Staf­fel nomi­niert wor­den und trat dazu mit ihren Team­kol­le­gin­nen an Tag 4 der WM im Halb­fi­na­le an. In die­sem zeig­ten die 4 Läu­fe­rin­nen ein­schließ­lich Luna einen gran­dio­sen Lauf und zogen mit einem Sieg ihres Halb­fi­nal­laufs ins WM-Fina­­le ein.
Am Sonn­tag Mit­tag des 09.08., kurz vor 23 Uhr Deut­scher Zeit, fiel der Start­schuss für das Staf­­fel-Fina­­le in Euge­ne (USA). Das DLV-Team zeig­te erneut eine klas­se Vor­stel­lung mit Luna an Posi­ti­on zwei, die trotz der bereits drei Ren­nen in den Bei­nen ein ful­mi­nan­tes Ren­nen lief, und stürm­ten am Ende als Fünf­te ins Ziel!

Mit vie­len Erfah­run­gen, Erleb­nis­sen und ganz viel Rücken­wind für die kom­men­de Sai­son kommt Luna wie­der zurück nach Han­no­ver — wir wün­schen eine gute Rückreise!

 

U20 WM Eugene: Luna mit starkem Auftritt über 400m

M.P. Vom 05.–09. August trifft sich die Weltelite der U20 Athletinnen und Athleten in Eugene (USA), um die Titel untereinander auszumachen.

Mit dabei ist unse­re Star-Ath­­le­­tin Luna Fischer, nach­dem sie im Juli erneut ihren Mei­ste­ti­tel über 400m ver­tei­di­gen konnte.
In der Mor­­gen-Ses­­si­on am Don­ners­tag, 07.08. (21:53 Uhr Deut­scher Zeit) stand Luna im ers­ten der ins­ge­samt Sie­ben Vor­läu­fe (Heats) über die 400 m am Start. Jeweils die ers­ten drei Läu­fe­rin­nen jedes Heats qua­li­fi­zier­ten sich dabei für das Halb­fi­na­le. Luna star­te­te auf Bahn 9 mit allen Kon­kur­ren­tin­nen im Rücken. Ohne Ori­en­tie­rung einer vor ihr lau­fen­den Ath­le­tin muss­te sie also Voll­gas geben — das gelang ihr jedoch wie immer sehr gut. Zwei Läu­fe­rin­nen waren auf der Ziel­ge­ra­den an ihr vor­bei­ge­zo­gen, an denen biss sich Luna jedoch fest und ließ sich mit­zie­hen. So kam sie als deut­lich Drit­te ins Ziel und stand so sicher im Halb­fi­na­le. Beson­ders stark: ihre Zeit war nur zwei Hun­derts­tel­se­kun­den lang­sa­mer als ihre in Regens­burg auf­ge­stell­te Best­zeit: 53,17 s zeig­te die Anzeigetafel!

Nur weni­ge Stun­den spä­ter, in der Abend­ses­si­on (kurz nach 5 Uhr Deut­scher Zeit) stand dann schon das Halb­fi­na­le auf dem Plan — kei­ne leich­te Auf­ga­be, mit so einer kur­zen Regenerationszeit.
Luna zeig­te aller­dings auch hier ihre unglaub­li­che Stär­ke und kam als Sechs­te ihres Halb­fi­nal­laufs in einer erneut rich­tig guten Zeit von 53,96 s ins Ziel. Dies reich­te zwar nicht für das Fina­le, bedeu­te­te aber in der End­ab­rech­nung einen her­vor­ra­gen­den 13. Platz — weltweit!

Wir sind stolz und gra­tu­lie­ren (auch dem Trai­ner­team) ganz herzlich!

Luna ist die 13. bes­te 400m U20-Läu­­fe­rin der Welt (Foto: Haslbeck)

Erfolgreiche Feriencamps beim VfL Eintracht

Auch in die­sem Jahr ver­an­stal­te­te der VfL Ein­tracht ein abwechs­lungs­rei­ches Feri­en­camp für Kin­der, das täg­lich von 9:00 bis 16:00 Uhr statt­fand. Die Woche war geprägt von einem viel­fäl­ti­gen Pro­gramm, das sowohl sport­li­che Akti­vi­tä­ten als auch krea­ti­ve Ange­bo­te umfass­te. Zu Beginn eines jeden Tages stan­den ver­schie­de­ne Team- und Bewe­gungs­spie­le auf dem Plan, bei denen die Kin­der gemein­sam aktiv wur­den und ihre Team­fä­hig­keit stär­ken konn­ten. Das Gemein­sa­me Mit­tag­essen im Ten­nis­heim bot eine will­kom­me­ne Pau­se und Gele­gen­heit zum Quat­schen. Am Nach­mit­tag folg­ten die gro­ßen Pro­gramm­punk­te, dar­un­ter Spie­le wie „Cap­tu­re the Flag“ und „Schlag die Crew“ Sowie die Was­ser­spie­le die an den Hei­ßen Tagen beson­ders viel für zusätz­li­che Moti­va­ti­on und Begeis­te­rung bei den Teil­neh­mern sorg­ten. Trotz der Hit­ze an eini­gen Tagen blieb die Stim­mung durch­weg posi­tiv. Regel­mä­ßi­ge pau­sen im Schat­ten mit Was­ser­me­lo­ne und Eis waren sehr beliebt. Auch das Bas­teln oder gestal­ten von Per­len­ärm­bän­dern kam sehr gut bei den Teil­neh­mern an. Ein beson­de­rer Höhe­punkt war der Ers­­te-Hil­­fe-Kurs der Johan­ni­ter am letz­ten Tag des ers­ten Camps, bei dem die Kin­der wich­ti­ge Kennt­nis­se erler­nen konn­ten. Ein High­light bei den Johan­ni­tern war das Anschau­en des Ein­satz­wa­gens. In der Zwei­ten Woche gab es für die Teil­neh­mer die Mög­lich­keit das Sport­ab­zei­chen zu absol­vie­ren, dort hat­ten alle Teil­neh­mer Erfolg. Zusätz­lich gab es für die Teil­neh­mer in der ers­ten Camp­wo­che Goo­die Bags mit Geschen­ken von den Johan­ni­tern und in der zwei­ten Woche Geschen­ke von der Orga­ni­sa­ti­on „Kin­der Stark Machen“. Ins­ge­samt kann das Feri­en­camp als rund­um gelun­gen bezeich­net wer­den, da es Bewe­gung, Gemein­schaft und Freu­de in idea­ler Wei­se mit­ein­an­der ver­bun­den hat.