Starker Triathlon-Saisonabschluss für den VfL Eintracht Hannover
Ein ereignisreiches Triathlon-Wochenende liegt hinter dem VfL Eintracht Hannover: Während am Samstag die Frauen- und Männerteams beim Landesliga-Finale in Helmstedt an den Start gingen, folgte am Sonntag in Hildesheim ein inklusiver Einsatz von Paratriathletin Deeken und Tobias Prüßner.
Beim Saisonabschluss der Landesliga verpasste das Frauenteam das Podium als Vierte nur knapp. Für das beste Ergebnis sorgte Kira-May Gresbrand mit Platz drei. Es folgten Nuria Matyas (16.), Manja Unfericht (22.), Greta Kottmann (29.), Leonie Stübke (41.) und Ina Hubert (52.). Anne-Kathrin Herz konnte krankheitsbedingt nicht starten.
Das Männerteam belegte in Helmstedt Platz neun. Nils Haug wurde 26., Maik Plesse 35. und Marco Hohlen 38. Weitere Platzierungen waren Udo Gremke (60.), Bela Busskamp (83.), Matthias Glunde (101.), Christoph Matterne (105.) und Byung-Uk Roho (115.). Torsten Glunde musste ebenfalls auf seinen Start verzichten.
In der Gesamtwertung der Landesliga-Saison 2026 belegt das Frauenteam des VfL Eintracht Hannover damit Platz sieben, die Männer schließen die Saison auf Rang 13 ab.
Am Sonntag stand dann in Hildesheim die inklusive Staffel „Team Inklusion“ mit Tina Deeken und Tobias Prüßner im Mittelpunkt. Die amtierende deutsche Meisterin im Paratriathlon (PTWC) übernahm die 700 Meter Schwimmen im Freibad JoWiese und anschließend die Bike-Strecke im Handbike. Nach 13:47 Minuten im Wasser und 1:00:02 Stunden auf dem Handbike übergab sie an Tobias Prüßner, der den abschließenden Lauf in 21:18 Minuten absolvierte. Da die Laufstrecke an der Innerste mit Naturwiese, engem Trail und dem Damm des Überflutungsbeckens für Deekens Rennrollstuhl nicht geeignet war, übernahm Prüßner diesen Teil.
Nach insgesamt 1:42:57 Stunden erreichte das Team gemeinsam das Ziel. Für Deeken stand dabei vor allem die gemeinsame Teilnahme im Mittelpunkt. Die Staffel zeigte, dass inklusive Teilhabe im Triathlon ganz praktisch funktionieren kann.
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren von TriAs Hildesheim rund um Kai Feldmann, die diese Form der Teilnahme ermöglichten.
Eintrachtler mit starken Leistungen in Lahe und an der Leine
Ein sportlich vielseitiges Wochenende liegt hinter den Aktiven des VfL Eintracht Hannover. Beim Hannover-Lahe-Triathlon sowie beim Mittsommernachtslauf in Hannover waren die Eintrachtlerinnen und Eintrachtler erfolgreich unterwegs.
Starke Leistungen beim Hannover-Lahe-Triathlon
Beim Hannover-Lahe-Triathlon ging das ‘Team Stiftung Opferhilfe Nds.’ als inklusive Staffel an den Start. Tina Deeken, Paraschwimmerin des VfL Eintracht Hannover und Botschafterin der Stiftung, übernahm den Schwimmpart. Im warmen Wasser des Altwarmbüchener Sees konnte sie die 750 Meter ohne Neoprenanzug absolvieren. Mit 12:18 Minuten gehörte sie zu den schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmern des Staffel-Feldes. Der Wechsel auf Stiftungsmitarbeiterin Kira-May Gresbrand erfolgte direkt am Ufer.
Gresbrand zeigte anschließend auf dem Rad eine starke Leistung. Die 20 Kilometer führten mit einigen Höhenmetern über die Mülldeponie Lahe, den sogenannten „Monte Müllo“. Mit 37:56 Minuten fuhr sie die zweitbeste Radzeit aller Staffelteilnehmerinnen und ‑teilnehmer und war damit schneller als fast alle Männer in der Staffelkonkurrenz. Den abschließenden 5‑Kilometer-Lauf rund um den See absolvierte sie in 22:24 Minuten.
Nach 1:17:03 Stunden erreichte das Team den dritten Platz und war zugleich die schnellste Frauenstaffel. Mit dem Start machte das Staffelteam auf die Arbeit der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen aufmerksam: Diese unterstützt Menschen, die durch eine Straftat Opfer geworden sind, mit Beratung, Begleitung und finanziellen Hilfen.
<https://www.opferhilfe.niedersachsen.de/nano.cms/botschafter>
Auch im Volkstriathlon waren mehrere Eintrachtler erfolgreich. Sebastian Hoff erreichte nach 1:20:39 Stunden den 18. Gesamtplatz und wurde Zweiter der M55. Udo Gremke folgte mit 1:20:50 Stunden auf Platz 19 und gewann die M60. Thomas Müller komplettierte das starke Abschneiden mit 1:24:43 Stunden und Platz drei in der M55.
Alma Lösel, ebenfalls Triathletin des VfL Eintracht Hannover, war beim Heimwettkampf für ihren gastgebenden Schwimmverein SC Altwarmbüchen am Start. Mit 1:23:28 Stunden belegte sie den siebten Gesamtplatz und wurde Zweite der AK20.
Mittsommernachtslauf
Bereits am Freitagabend war Tina Deeken beim nach großer Hitze verschobenen Mittsommernachtslauf in Hannover im Rennrollstuhl unterwegs. Als Botschafterin der Brückenbauer:innen, dem Trauernetzwerk für Norddeutschland, ging sie für das Netzwerk an den Start. Das Motto der Brückenbauer:innen lautet: „Wir bauen Brücken, die tragen – für Menschen, die trauern.“
Auch weitere mit dem Netzwerk verbundene Läuferinnen waren dabei. Jessica Lehninger kam mit Platz vier unmittelbar vor Deeken ins Ziel. Begleitet wurde Tina von ihrem Begleitläufer Francisco Cabanillas Garcia (Paco).
Die 7,7 Kilometer entlang der Leine hatten es für den Rennrollstuhl in sich. Schotterpassagen, Brücken und enge Stellen machten die Strecke technisch anspruchsvoll. Deeken bewältigte den Kurs in 34:22 Minutenund erreichte damit inklusiv den fünften Platz im Gesamtfeld sowie den Sieg in der Wertung W50.
Weitere Eintrachtler beim 7,7‑Kilometer-Lauf
Auch mehrere Läuferinnen und Läufer des VfL Eintracht Hannover waren beim Mittsommernachtslauf dabei. Dirk Wiesenhöfer erreichte nach 41:32 Minuten den 60. Platz im Gesamtfeld und wurde Sechster der M50.
Bei den Frauen liefen Frauke Jestaedt, Marie Schindelhauer und Kira Wrede allesamt nach 45:52 Minuten ins Ziel. Jestaedt belegte damit Platz acht in der W30, Schindelhauer Platz zehn und Wrede Platz elf in der offenen Frauenwertung.
Damit bot das Wochenende einmal mehr ein schönes Bild für die Vielfalt des VfL Eintracht Hannover: von der inklusiven Triathlon-Staffel über den Rennrollstuhl bis zum klassischen Lauf – gemeinsam und auf unterschiedlichen Wegen sportlich unterwegs.
Manon wird Norddeutsche Vizemeisterin über 10.000 m
M.P. Bereits zum zehnten Mal war die Hamburger Jahnkampfbahn Austragungsort der „Nacht der Zehner“ – einem 10.000-m-Wettkampf für verschiedene Altersklassen. Für Manon Martsch bot die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, nach ihrer starken Entwicklung über 3.000 m und 5.000 m erstmals die längste Bahnstrecke in Angriff zu nehmen. Nach der nur knapp verpassten Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften über 5.000 m wollte sie die 25 Runden auf der Bahn zunächst ohne großen Druck angehen und herausfinden, wie sich die Distanz anfühlt.
Manon startete zügig, ohne dabei zu überpacen, und fand schnell ihren Rhythmus. Runde für Runde spulte sie konstant ab und überquerte nach 35:40,40 min die Ziellinie.
Damit verbesserte sie ihre bisherige 10-km-Bestzeit auf der Straße um 32 Sekunden und unterbot gleichzeitig die Norm für die Deutschen Meisterschaften über 10.000 m deutlich. Mit knapp 30 Sekunden Vorsprung auf die geforderte Zeit von 36:10,00 min qualifizierte sie sich für die Deutschen Langstreckenmeisterschaften, wobei auch Leistungen aus der vorangegangenen Sommersaison gewertet werden.
Als wäre das nicht schon genug, durfte sich Manon zudem über den Norddeutschen Vizemeistertitel über 10.000 m freuen. Glückwunsch!
Tina Deeken holt Deutschen Meistertitel in Wilhelmshaven
Gold für Tina Deeken: Bei den Deutschen Meisterschaften über die Kurzdistanz im Paratriathlon in Wilhelmshaven hat die Athletin des VfL Eintracht Hannover in der Startklasse PTWC den Deutschen Meistertitel gewonnen. Für Deeken ist es nach ihrem Erfolg über die Sprintdistanz in Schweinfurt bereits der zweite Deutsche Meistertitel in dieser Saison.
Für die 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Handbike und zehn Kilometer Rennrollstuhl benötigte Deeken 3:02:07 Stunden. Ihre Einzelzeiten: 28:25 Minuten im Schwimmen, 1:39:35 Stunden auf dem Handbike und 48:31 Minuten im Rennrollstuhl. Besonders mit ihrer Leistung auf dem Handbike war die Hannoveranerin sehr zufrieden.
Auch die Bedingungen an der Nordsee machten den Wettkampf zu einer besonderen Herausforderung. Vor allem die große Hitze verlangte den Athletinnen und Athleten viel ab. Für Deeken war insbesondere die Fahrt im Rennrollstuhl auf dem engen Deich im dichten Läuferfeld mit hoher Konzentration zu absolvieren.
Für eine besondere Atmosphäre sorgten die zahlreichen Helfer*innen vor Ort. Gerade die Paratriathletinnen wurden mit viel Aufmerksamkeit und Engagement unterstützt – eine wertvolle Hilfe bei den hohen Temperaturen und den besonderen Anforderungen des Wettkampfs.
Neben den Deutschen Meisterschaften wurden in Wilhelmshaven auch die Niedersächsischen Landesmeisterschaften ausgetragen. Deeken belegte in der AK50 inklusiv überraschend den dritten Platz. Den Landesmeistertitel gewann Heike Werner (Victoria Linden), die Deeken zugleich bei der Anreise unterstützte und den Transport von Tina, ihrem Handbike und Rennrollstuhl übernahm.
Auch Uli Hoppe (siehe Foto) aus Niedersachsen war erfolgreich: Der Athlet des 1. TC Oldenburg „Die Bären“ gewann in der Startklasse PTS4 ebenfalls den Deutschen Meistertitel über die Kurzdistanz.
Inklusive Staffel mit Transplant-Kids
Deeken war in Wilhelmshaven außerdem als Schwimmerin Teil einer inklusiven Staffel des Teams Transplant-Kids e.V. Gemeinsam mit Maximilian Tietz, Liga-Beauftragter des Triathlon Verbandes Niedersachsen, auf dem Rad und der selbst transplantierten und bei Transplant-Kids engagierten Lina Rosenboom auf der Laufstrecke erreichte das Team den fünften Platz in der inklusiven Wertung.
Transplant-Kids e.V. unterstützt organtransplantierte Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien. Tina Deeken ist Schirmherrin des Vereins und setzt sich dafür ein, auf die Situation transplantierter Kinder und Jugendlicher aufmerksam zu machen.
<https://www.transplant-kids.de/>
Mit dem Deutschen Meistertitel und weiteren guten Platzierungen war Wilhelmshaven für Deeken ein erfolgreiches Wettkampfwochenende – und zugleich ein Beispiel dafür, wie selbstverständlich Leistungssport und inklusive Wettbewerbe miteinander verbunden werden können.
Bäcker- Borchers-Wanderpokal-2026
Platz 5 für Luna Fischer mit 4x400m Staffel im WM-Finale
M.P. Nach ihrem fantastischen Platz 13 im Einzel über die 400m war die Weltmeisterschaft für Luna Fischer noch nicht vorbei.
Als Deutsche U20-Meisterin über die Stadionrunde war sie ebenfalls für die 4x400m Staffel nominiert worden und trat dazu mit ihren Teamkolleginnen an Tag 4 der WM im Halbfinale an. In diesem zeigten die 4 Läuferinnen einschließlich Luna einen grandiosen Lauf und zogen mit einem Sieg ihres Halbfinallaufs ins WM-Finale ein.
Am Sonntag Mittag des 09.08., kurz vor 23 Uhr Deutscher Zeit, fiel der Startschuss für das Staffel-Finale in Eugene (USA). Das DLV-Team zeigte erneut eine klasse Vorstellung mit Luna an Position zwei, die trotz der bereits drei Rennen in den Beinen ein fulminantes Rennen lief, und stürmten am Ende als Fünfte ins Ziel!
Mit vielen Erfahrungen, Erlebnissen und ganz viel Rückenwind für die kommende Saison kommt Luna wieder zurück nach Hannover — wir wünschen eine gute Rückreise!
U20 WM Eugene: Luna mit starkem Auftritt über 400m
M.P. Vom 05.–09. August trifft sich die Weltelite der U20 Athletinnen und Athleten in Eugene (USA), um die Titel untereinander auszumachen.
Mit dabei ist unsere Star-Athletin Luna Fischer, nachdem sie im Juli erneut ihren Meistetitel über 400m verteidigen konnte.
In der Morgen-Session am Donnerstag, 07.08. (21:53 Uhr Deutscher Zeit) stand Luna im ersten der insgesamt Sieben Vorläufe (Heats) über die 400 m am Start. Jeweils die ersten drei Läuferinnen jedes Heats qualifizierten sich dabei für das Halbfinale. Luna startete auf Bahn 9 mit allen Konkurrentinnen im Rücken. Ohne Orientierung einer vor ihr laufenden Athletin musste sie also Vollgas geben — das gelang ihr jedoch wie immer sehr gut. Zwei Läuferinnen waren auf der Zielgeraden an ihr vorbeigezogen, an denen biss sich Luna jedoch fest und ließ sich mitziehen. So kam sie als deutlich Dritte ins Ziel und stand so sicher im Halbfinale. Besonders stark: ihre Zeit war nur zwei Hundertstelsekunden langsamer als ihre in Regensburg aufgestellte Bestzeit: 53,17 s zeigte die Anzeigetafel!
Nur wenige Stunden später, in der Abendsession (kurz nach 5 Uhr Deutscher Zeit) stand dann schon das Halbfinale auf dem Plan — keine leichte Aufgabe, mit so einer kurzen Regenerationszeit.
Luna zeigte allerdings auch hier ihre unglaubliche Stärke und kam als Sechste ihres Halbfinallaufs in einer erneut richtig guten Zeit von 53,96 s ins Ziel. Dies reichte zwar nicht für das Finale, bedeutete aber in der Endabrechnung einen hervorragenden 13. Platz — weltweit!
Wir sind stolz und gratulieren (auch dem Trainerteam) ganz herzlich!
Erfolgreiche Feriencamps beim VfL Eintracht
Auch in diesem Jahr veranstaltete der VfL Eintracht ein abwechslungsreiches Feriencamp für Kinder, das täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr stattfand. Die Woche war geprägt von einem vielfältigen Programm, das sowohl sportliche Aktivitäten als auch kreative Angebote umfasste. Zu Beginn eines jeden Tages standen verschiedene Team- und Bewegungsspiele auf dem Plan, bei denen die Kinder gemeinsam aktiv wurden und ihre Teamfähigkeit stärken konnten. Das Gemeinsame Mittagessen im Tennisheim bot eine willkommene Pause und Gelegenheit zum Quatschen. Am Nachmittag folgten die großen Programmpunkte, darunter Spiele wie „Capture the Flag“ und „Schlag die Crew“ Sowie die Wasserspiele die an den Heißen Tagen besonders viel für zusätzliche Motivation und Begeisterung bei den Teilnehmern sorgten. Trotz der Hitze an einigen Tagen blieb die Stimmung durchweg positiv. Regelmäßige pausen im Schatten mit Wassermelone und Eis waren sehr beliebt. Auch das Basteln oder gestalten von Perlenärmbändern kam sehr gut bei den Teilnehmern an. Ein besonderer Höhepunkt war der Erste-Hilfe-Kurs der Johanniter am letzten Tag des ersten Camps, bei dem die Kinder wichtige Kenntnisse erlernen konnten. Ein Highlight bei den Johannitern war das Anschauen des Einsatzwagens. In der Zweiten Woche gab es für die Teilnehmer die Möglichkeit das Sportabzeichen zu absolvieren, dort hatten alle Teilnehmer Erfolg. Zusätzlich gab es für die Teilnehmer in der ersten Campwoche Goodie Bags mit Geschenken von den Johannitern und in der zweiten Woche Geschenke von der Organisation „Kinder Stark Machen“. Insgesamt kann das Feriencamp als rundum gelungen bezeichnet werden, da es Bewegung, Gemeinschaft und Freude in idealer Weise miteinander verbunden hat.
VfL Eintracht Hannover Triathlon überzeugt mit Top-Ergebnissen und Inklusion
Bei besten Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein präsentierten sich die Triathletinnen und Triathleten des VfL Eintracht Hannover beim BRAWO Triathlon am Salzgittersee in starker Form.
Für das Frauen-Team in der Landesliga sprang am Ende ein hervorragender fünfter Platz in der Mannschaftswertung heraus. Maßgeblichen Anteil daran hatten die geschlossenen Leistungen der VfL-Athletinnen.
Für das sportliche Highlight sorgte Kira-May Gresbrand, die in 1:19:09 Stunden nicht nur das TLL-Frauenfeld gewann, sondern sich damit auch den Landesmeistertitel AK35 sicherte. Ebenfalls starke Leistungen zeigten Greta Kottmann (18. Platz, 1:26:17 Stunden), Manja Woydt (22. Platz, 1:27:08 Stunden), Nuria Matyas (26. Platz, 1:28:15 Stunden), Mareike Weidemann (35. Platz, 1:32:55 Stunden) und Ina Hubert (51. Platz, 1:41:04 Stunden).
Neben den erfolgreichen Frauen zeigte auch die Herrenmannschaft des VfL Eintracht Hannover in der Landesliga eine geschlossene Teamleistung und belegte Platz 17 in der Mannschaftswertung. Udo Gremke kam in 1:18:50 Stunden auf den 50. Platz, Dirk Wiesenhöfer belegte in 1:21:05 Stunden Rang 60 und Bela Busskamp erreichte mit 1:23:12 Stunden den 72. Platz.
Abgerundet wurde der gelungene VfL-Auftritt durch den Start von Paratriathletin Tina Deeken. Die Athletin der Startklasse PTWC absolvierte die Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen, 25 Kilometer mit dem Handbike und fünf Kilometer im Rennrollstuhl in 1:46:15 Stunden und belegte damit Platz 9 in der inklusiven Wertung der Altersklasse 50.
Dass Inklusion beim Triathlon am Salzgittersee längst selbstverständlich gelebt wird, zeigte sich erneut hinter den Kulissen. Nach mehreren Jahren mit Para-Starts sind die Abläufe inzwischen bestens eingespielt. Zusätzliche Absprachen sind kaum noch notwendig – Veranstalterteam, Kampfrichter*innen und Helfende wissen genau, worauf es ankommt, und ermöglichen so einen reibungslosen Wettkampftag. Dabei konnte Tina Deeken insbesondere auf die Unterstützung von Supporter Francisco „Paco“ Cabanillas Garcia zählen.
Nicht nur in Salzgitter gab es Grund zum Feiern: Triathlon-Spartenleiter Maik Plesse wagte sich beim OstseeMan Triathlon 2026 an die Königsdisziplin und feierte seine Premiere auf der Langdistanz. Mit einer Zeit von 10:49:09 Stunden finishte er die extreme Herausforderung souverän.
In einem starken Teilnehmerfeld sicherte er sich damit Rang 55 von 206 in der Gesamtwertung (AK 50 Platz 7).
Mit dem Landesmeistertitel von Kira-May, dem 5. Platz der Frauen in der Landesliga, dem gelungenen Ergebnis der Herrenmannschaft, einem selbstverständlichem inklusiven Wettkampfauftritt von Tina sowie dem Langdistanz-Debüt von Spartenleiter Maik blickt der VfL Eintracht Hannover auf ein rundum erfolgreiches Wettkampfwochenende zurück.
Deutsche Meisterschaften 2026: Niklas und Marie mit Top-Resultaten
M.P. Zum dritten Mal in diesem Sommer war das neu eröffnete Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid Austragungsort Deutscher Meisterschaften. Nach den Jugend- und Juniorenmeisterschaften wurden am 25. und 26. Juli die nationalen Titelkämpfe der Aktiven ausgetragen.
Für den VfL Eintracht Hannover gingen Niklas von Zitzewitz im Hochsprung und Marie Pröpsting über 1.500 m an den Start – und beide zeigten starke Leistungen.
Bereits am Samstagmittag standen die Halbfinals über 1.500 m auf dem Programm. Marie reiste zwar als Zehnte der Meldeliste an, aufgrund der hohen Leistungsdichte war der Einzug in das zwölfköpfige Finale allerdings alles andere als selbstverständlich. In jedem der beiden Halbfinals qualifizierten sich die ersten sechs Läuferinnen unabhängig von ihrer Zeit.
Marie übernahm nach dem Start früh die Spitze des zwölfköpfigen Feldes und ließ sich auch vom zunehmend höheren Tempo nicht aus der Ruhe bringen. Bis auf die letzten 200 m behauptete sie sich an der Spitze und überquerte im harten Endspurt schließlich als Dritte in starken 4:19,29 min die Ziellinie. Der Finaleinzug war damit souverän geschafft.
Am Samstagnachmittag folgte das Hochsprungfinale. Niklas war als Sechster der Meldeliste angereist. Nach seiner überraschenden Silbermedaille bei den Deutschen Hallenmeisterschaften war klar: An einem guten Tag konnte er auch diesmal ganz vorne mitmischen.
Genau das zeigte er eindrucksvoll. Die Einstiegshöhe von 1,95 m sowie 2,00 m meisterte er jeweils im ersten Versuch. Über 2,05 m unterliefen ihm zunächst zwei Fehlversuche, doch im dritten Anlauf überquerte er die Höhe souverän. Anschließend sprang Niklas im zweiten Versuch die 2,10 m und stellte damit seine persönliche Bestleistung aus der Hallensaison ein.
Danach wurden 2,15 m aufgelegt – eine Höhe, die durchaus in Reichweite schien. Es ging um die Bronzemedaille, und Niklas kämpfte in allen drei Versuchen um jeden Zentimeter. Am Ende wollte die Latte zwar noch nicht liegen bleiben, doch trotz der unglücklichen Fehlversuche über die vorherigen Höhen, die im Vergleich zum höhengleichen Konkurrenten aus Garbsen den Ausschlag gaben, durfte er sich über einen hervorragenden 4. Platz freuen!
Am Sonntagnachmittag bei windigen Bedingungen stand schließlich das Finale über 1.500 m an. Marie hielt sich zunächst im Hauptfeld auf und sparte in dem typisch taktisch geprägten Meisterschaftsrennen ihre Kräfte. Nach rund 600 m übernahm sie die Führung und entzog sich damit dem dichten Gedränge im Feld. Als auf der Schlussrunde das Tempo noch einmal deutlich anzog, konnte sie den harten Spurt der Spitze zwar nicht ganz mitgehen, zeigte aber bis zum Ziel großen Kampfgeist, überholte noch eine Konkurrentin und belegte einen starken 8. Platz bei Deutschen Meisterschaften.
Herzlichen Glückwunsch an Niklas, Marie und die Trainerteams!

















