Stabiler Auftritt bei der Jugend-EM in Zagreb

Für Anni Sohns­mey­er ist ein beson­de­rer Sai­son­hö­he­punkt zu Ende gegan­gen: Bei den Jugend-Euro­­pa­­meis­­ter­­schaf­­ten im Gerät­tur­nen in Zagreb trat die 14-Jäh­ri­­ge vom VfL Ein­tracht Han­no­ver erst­mals bei einer gro­ßen inter­na­tio­na­len Meis­ter­schaft für Deutsch­land an. Gemein­sam mit dem deut­schen Junio­rin­­nen-Team erreich­te sie einen star­ken sieb­ten Platz – und über­zeug­te dabei mit einem sehr sta­bi­len Vierkampf. 

Nach den inter­na­tio­na­len Ver­gleichs­wett­kämp­fen in Jeso­lo und Dort­mund war Zagreb für Anni noch ein­mal eine ganz ande­re Büh­ne. Knapp eine Woche ver­brach­te das deut­sche Team vor Ort. Neben Trai­nings­ein­hei­ten stand auch das offi­zi­el­le Podi­ums­trai­ning auf dem Pro­gramm, bei dem der kom­plet­te Ablauf eines EM-Wet­t­­kamp­­fes simu­liert wurde.

Bse­on­ders beein­dru­ckend waren für Anni dabei schon die Dimen­sio­nen der Euro­pa­meis­ter­schaf­ten. Die Vor­be­rei­tung fand in einer gro­ßen sepa­ra­ten Auf­wärm­hal­le statt, in der sämt­li­che Gerä­te mehr­fach auf­ge­baut waren. Von dort ging es voll­stän­dig auf­ge­wärmt in die gro­ße Wett­kampf­hal­le mit Tri­bü­nen, Zuschau­ern, Licht und Musik. Am Gerät blieb nur das kur­ze „One-Touch“ Ein­tur­nen, bevor die Übung direkt danach im Wett­kampf zählte.

Mit die­ser neu­en, beson­de­ren und unge­wohn­ten Situa­ti­on kam Anni sehr gut zurecht. Sie ging an allen vier Gerä­ten an den Start und turn­te ihren Vier­kampf ohne grö­ße­ren Feh­ler und brauch­te damit alle Wer­tun­gen mit in die Team­wer­tung mit ein. Am Schwe­be­bal­ken erziel­te sie 11,500 Punk­te, am Boden 11,400 und am Sprung 12,366 Punk­te. Beson­ders stark prä­sen­tier­te sie sich am Stu­fen­bar­ren: Mit 12,200 Punk­ten erziel­te Anni dort die bes­te deut­sche Wertung.

Gemein­sam mit Maha Feni­uk (SSV Ulm), Mia Frick (MTV Stutt­gart), Ame­lie Schil­ling (TSG Back­nang) und Luna Zim­mer­mann (KTG Hei­del­berg) kam das deut­sche Team auf 144,364 Punk­te und beleg­te im euro­päi­schen Ver­gleich Platz sie­ben. Für Anni über­wog nach dem Wett­kampf vor allem die Zufrie­den­heit: Bei ihrer ers­ten gro­ßen inter­na­tio­na­len Meis­ter­schaft konn­te sie ihre Leis­tun­gen auch unter die­sen beson­de­ren Bedin­gun­gen abru­fen. Dazu kam ein star­ker Team­geist inner­halb der deut­schen Mannschaft.

Eine schö­ne Han­no­ve­ra­ner Rand­no­tiz gab es auch auf Trai­ner­sei­te: Caro­li­ne Nowak, Annis Heim­trai­ne­rin, wur­de erst­mals für die Betreu­ung des deut­schen Jugend­na­tio­nal­teams bei einer Euro­pa­meis­ter­schaft beru­fen. Gemein­sam mit einer Trai­ner­kol­le­gin aus Stutt­gart betreu­te sie die deut­schen Junio­rin­nen in Zagreb – eine beson­de­re Aner­ken­nung auch für die Trai­nings­ar­beit am Stand­ort Hannover.

Und der Auf­tritt in Zagreb hat bereits eine wei­te­re erfreu­li­che Kon­se­quenz: Durch ihre inter­na­tio­na­len Leis­tun­gen hat sich Anni schon jetzt für den Bun­des­ka­der der Senio­rin­nen im kom­men­den Jahr qua­li­fi­ziert. 2027 ver­lässt sie den Junio­rin­nen­be­reich und star­tet erst­mals bei den Seniorinnen.

Bis dahin ste­hen in die­sem Jahr noch zwei Bun­­des­­li­­ga-Wet­t­­kämp­­fe an. Gleich­zei­tig wird bereits an den nächs­ten Ent­wick­lungs­schrit­ten gear­bei­tet: am Sprung an der Yur­chen­­ko-Schrau­­be und am Stu­fen­bar­ren an neu­en Ver­bin­dun­gen und höhe­ren Schwierigkeiten.

Von Zagreb blei­ben damit nicht nur Platz sie­ben mit dem deut­schen Team und ein gelun­ge­ner Vier­kampf, son­dern vor allem die Erfah­rung, die eige­ne Leis­tung auch auf einer gro­ßen inter­na­tio­na­len Büh­ne abru­fen zu kön­nen. Foto­quel­le: Niklas Haer­tig / 24passion

Ein Wochenende, viele Erfolge für die Eintracht

Han­no­ver, Lehr­te, Berlin..
Ein Wochen­en­de vol­ler sport­li­cher Höhe­punk­te liegt hin­ter dem VfL Ein­tracht Han­no­ver: Beim Lehr­ter City-Lauf, beim Maschsee-Tri­a­th­­lon und beim Ber­lin­Wo­Man waren die Ein­tracht­le­rin­nen und Ein­tracht­ler in unter­schied­li­chen Dis­zi­pli­nen und Distan­zen erfolgreich.

Am Maschsee war zunächst über die olym­pi­sche Distanz eine Ein­­tracht-Staf­­fel beson­ders erfolg­reich: Kira-May Gres­brand und Nico­las Roh­de beleg­ten mit ihrem Staf­fel­part­ner André Döl­ling in 1:57:18 Stun­den den zwei­ten Platz. Kurz dahin­ter kam das „Team Inklu­si­on“ mit Para­tri­ath­le­tin Tina Deeken, Mar­cus Mey­­er-Ber­t­ram und Tho­mas Wolf nach 2:07:04 Stun­den auf Rang fünf.

Auch als Ein­zel­star­ter gin­gen zahl­rei­che Eintrachtler*innen über die olym­pi­sche Distanz ins Ren­nen. Gor­don Nagel erreich­te nach 2:26:27 Stun­den das Ziel und beleg­te Platz vier in der Alters­klas­se M50. Lucas Warn­ke folg­te in 2:26:55 Stun­den und wur­de Elf­ter der M25. Dirk Wie­sen­hö­fer kam nach 2:30:29 Stun­den ins Ziel und beleg­te Platz neun in der M50. Mat­thi­as Debar­ry erreich­te nach 2:31:39 Stun­den Platz zehn in der M50. Jan Fas­ten­rath kom­plet­tier­te das Män­ner­feld nach 2:45:07 Stun­den und wur­de 21. der M50.

Bei den Frau­en kam Alma Lösel die nach ins­ge­samt 2:36:55 Stun­den ins Ziel. In der W20 beleg­te sie Platz vier. Anne-Kath­rin Herz erreich­te nach 3:09:43 Stun­den das Ziel und wur­de Drit­te der W55.

Am Nach­mit­tag folg­te für Tina Deeken die Sprint­di­stanz im “Team Para­tri­ath­lon Nie­der­sach­sen”. Die VfL-Ath­­le­­tin in der Start­klas­se PTWC schwamm die 500 Meter im Maschsee in 9:36 Minu­ten. Uli Hop­pe (Start­klas­se PTS4) vom 1. TC Olden­burg „Die Bären“ über­nahm anschlie­ßend das Rad und absol­vier­te die 20 Kilo­me­ter in 37:37 Minu­ten. Fynn-Luca Gent (Start­klas­se PTS5) von Tri­As Hil­des­heim lief die abschlie­ßen­den fünf Kilo­me­ter in 20:54 Minuten.
Mit einer Gesamt­zeit von 1:09:57 Stun­den erreich­te das Para-Team völ­lig über­ra­schend den zwei­ten Platz im regu­lä­ren Staffel-Feld.

Über die Sprint­di­stanz war außer­dem Udo Grem­ke für den VfL Ein­tracht Han­no­ver Tri­ath­lon am Start. Mit 1:12:43 Stun­den beleg­te er Platz 16 im Gesamt­feld und sicher­te sich den Sieg in der Alters­klas­se M60.

Bereits am Frei­tag hat­te der VfL Ein­tracht Han­no­ver beim Lehr­ter City-Lauf für star­ke Ergeb­nis­se gesorgt. Manon Martsch gewann den 4‑Ki­­lo­­me­­ter-Lauf der Frau­en in 14:06 Minu­ten und damit auch ihre Alters­klas­se. Ana­sta­sia Avra­mo­glou erreich­te nach 18:58 Minu­ten als Neun­te der Frau­en­wer­tung das Ziel und gewann eben­falls ihre Alters­klas­se U18.

Auch Tina Deeken war in Lehr­te am Start. Im Renn­roll­stuhl beleg­te sie über zehn Kilo­me­ter in 41:57 Minu­ten den zwei­ten Platz in der inklu­si­ven Wer­tung und den ers­ten Platz in der AK50. Auf dem engen und regen­nas­sen Stadt­kurs wur­de sie von Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia als Begleit­läu­fer unterstützt.

Für ein wei­te­res High­light aus VfL-Sicht sorg­te Lara-Ayleen Beh­rens beim Ber­lin­Wo­Man. Bei ihrer Pre­mie­re über die Mit­tel­di­stanz absol­vier­te sie 2 Kilo­me­ter Schwim­men, 80 Kilo­me­ter Rad­fah­ren und 20 Kilo­me­ter Lau­fen. Nach 5:11:51 Stun­den erreich­te sie das Ziel auf Platz zehn und beleg­te damit einen star­ken fünf­ten Platz in der Alters­klas­se W25.

Damit bot das Wochen­en­de ein brei­tes Spek­trum an star­ken VfL-Erge­b­­nis­­sen – von erfolg­rei­chen inklu­si­ven Läu­fen über Podi­ums­plät­ze und Alters­klas­sen­sie­ge im Tri­ath­lon bis zur gelun­ge­nen Mitteldistanz-Premiere.

39. Entdeckertag 2026

Beim Ent­de­cker­tag auf der Sport­büh­ne konn­ten unse­re Tän­ze­rin­nen ihr Kön­nen wie­der einem gro­ßen Publi­kum prä­sen­tie­ren. Mit ver­schie­de­nen Cho­reo­gra­fien, viel Ener­gie und gro­ßer Lei­den­schaft begeis­ter­ten sie die Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er und sorg­ten für einen gelun­ge­nen Auf­tritt. Wir sind stolz auf die­se tol­le Leistung!

🏆Gemeinsam Scheine sammeln für @vfl-eintracht-hannover.de!❤️🤍

„Schei­ne für Ver­ei­ne“ ist wie­der da – und wir sind dabei! 

Mit jedem Ver­eins­schein könnt ihr uns unter­stüt­zen und dabei hel­fen, tol­le Prä­mi­en für unse­ren Ver­ein und unse­re Sport­le­rin­nen und Sport­ler zu sichern. 

So ein­fach geht’s:
🛒 Bei REWE einkaufen
🎟️ Ver­eins­schei­ne mitnehmen
❤️ Dem VfL Ein­tracht Han­no­ver online zuord­nen oder in eine unse­rer Sam­mel­bo­xen wer­fen 

📍 Unse­re Sam­mel­bo­xen fin­det ihr hier:
→ REWE Markt Hannover/Südstadt — Hil­des­hei­mer Str. 27–29   
→ REWE Markt Han­no­ver — Hil­des­hei­mer Str. 45 
→ REWE Markt Hannover/Südstadt — Stü­vestr. 7 
→ REWE Markt Han­no­ver — An der Wol­le­bahn 4 
→ REWE Markt Han­no­ver — Spiel­ha­gen­str. 23 A 
→ REWE Markt Han­no­ver — Karls­ru­her Str. 2                                          

Jeder Schein zählt! Also: Schei­ne mit­neh­men, ein­wer­fen und ger­ne auch Fami­lie, Freun­de und Nach­barn mit­sam­meln las­sen. 💪 

Gemein­sam für Ein­tracht! ❤️🤍 

Neuer Laufkurs für Anfänger/Wiedereinsteiger

Begin­nend Ende Sep­tem­ber pla­nen wir einen Kurs für Lauf-Anfän­­ger/­­Wie­­der­ein­s­tei­­ger. Teil­neh­men kön­nen grund­sätz­lich gesun­de Erwach­se­ne bis ca. 55 Jah­re, ohne gro­ßes Über­ge­wicht und ohne läu­fe­ri­sche Vor­kennt­nis­se bzw. Wiedereinsteiger.

Neben der rich­ti­gen Lauf­tech­nik ste­hen u.a. Koor­di­na­ti­ons­schu­lung, Gan­z­­kör­­per-Kräf­­ti­­gung, aber auch Hin­wei­se zur Ernäh­rung und Ent­span­nung im Vordergrund.

Inter­es­sen­be­kun­dun­gen bit­te unter praeventionssport@vfl-eintracht-hannover.de oder tele­fo­nisch unter 0511/887498 (Geschäfts­stel­le). Anschlie­ßend erfolgt unse­rer­seits eine Kon­takt­auf­nah­me mit der Ter­mi­nie­rung einer Informationsveranstaltung.

Run4Respect, EM-Gold, Eilenriederennen: Drei Stationen, zweimal Gold

Tina Deeken mit Dop­­pel-Gold bei der Masters-EM

Kurz vor der Abrei­se zu den Euro­pean Aqua­tics Mas­ters Cham­pi­on­ships im slo­wa­ki­schen Šamo­rín war Tina Deeken noch gemein­sam mit eini­gen Ein­tracht­le­rin­nen und Ein­tracht­lern beim Run4Respect in Han­no­ver aktiv. Rund 1.000 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer setz­ten dabei ein Zei­chen für Respekt und gegen Gewalt gegen­über Ein­satz­kräf­ten und Hel­fen­den. Start und Ziel des Laufs am 25. August war der Platz der Menschenrechte.

Weni­ge Tage spä­ter folg­te bei der Mas­­ters-EM eine Pre­mie­re: Erst­mals konn­ten Para­schwim­me­rin­nen und Para­schwim­mer an den Euro­pean Aqua­tics Mas­ters Cham­pi­on­ships teilnehmen.

Deeken nutz­te ihre Chan­ce und sicher­te sich im Frei­was­ser über 1,5 und 3 Kilo­me­ter jeweils Gold in der Para-Wer­­tung. Die 49-Jäh­ri­­ge benö­tig­te 26:25 Minu­ten über 1,5 Kilo­me­ter und 59:02 Minu­ten über die 3‑Ki­­lo­­me­­ter-Distanz. Bei rund 30 Grad Luft­tem­pe­ra­tur und nur 18 Grad Was­ser­tem­pe­ra­tur waren die Bedin­gun­gen anspruchs­voll, ein Neo­pren­an­zug war nicht erlaubt.

Nach der nächt­li­chen Rück­rei­se aus Šamo­rín blieb aller­dings kaum Zeit zum Ver­schnau­fen. Beim Eilen­rie­de­ren­nen in Han­no­ver ging Deeken bereits wie­der an den Start – dies­mal im Renn­roll­stuhl. Über die Distanz erreich­te sie nach 39:23 Minu­ten als Vier­te das Ziel und wur­de damit Ers­te der Senio­rin­nen W50. (Dan­ke an Tinas Begleit­läu­fer Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia und Car­los Cas­ti­ne­i­ra für den Support!).

Auch die wei­te­ren Ein­tracht­ler erziel­ten star­ke Ergeb­nis­se: Kars­ten Gro­te gewann die M55 über 5 Kilo­me­ter in 20:23 Minu­ten. Ana­sta­sia Avra­mo­glou beleg­te in 29:32 Minu­ten Rang vier in der U18. Über 10 Kilo­me­ter wur­de Fabi­an Schö­ne­born in 39:11 Minu­ten Vier­ter der M30.

Drei Ver­an­stal­tun­gen, drei Facet­ten des Sports: Beim Run4Respect gemein­sam ein Zei­chen für Respekt set­zen, bei der Mas­­ters-EM um Gold schwim­men und beim Eilen­rie­de­ren­nen gemein­sam mit den Ein­tracht­lern auf der Stra­ße – im Renn­roll­stuhl und im klas­si­schen Straßenlauf.

Starker Triathlon-Saisonabschluss für den VfL Eintracht Hannover

Ein ereig­nis­rei­ches Tri­a­th­­lon-Wochen­en­­de liegt hin­ter dem VfL Ein­tracht Han­no­ver: Wäh­rend am Sams­tag die Frau­en- und Män­ner­teams beim Lan­­des­­li­­ga-Fina­­le in Helm­stedt an den Start gin­gen, folg­te am Sonn­tag in Hil­des­heim ein inklu­si­ver Ein­satz von Para­tri­ath­le­tin Deeken und Tobi­as Prüßner.

Beim Sai­son­ab­schluss der Lan­des­li­ga ver­pass­te das Frau­en­team das Podi­um als Vier­te nur knapp. Für das bes­te Ergeb­nis sorg­te Kira-May Gres­brand mit Platz drei. Es folg­ten Nuria Matyas (16.), Man­ja Unfe­richt (22.), Gre­ta Kott­mann (29.), Leo­nie Stüb­ke (41.) und Ina Hubert (52.). Anne-Kath­rin Herz konn­te krank­heits­be­dingt nicht starten.

Das Män­ner­team beleg­te in Helm­stedt Platz neun. Nils Haug wur­de 26., Maik Ples­se 35. und Mar­co Hoh­len 38. Wei­te­re Plat­zie­run­gen waren Udo Grem­ke (60.), Bela Buss­kamp (83.), Mat­thi­as Glun­de (101.), Chris­toph Mat­ter­ne (105.) und Byung-Uk Roho (115.). Tors­ten Glun­de muss­te eben­falls auf sei­nen Start verzichten.

In der Gesamt­wer­tung der Lan­­des­­li­­ga-Sai­­son 2026 belegt das Frau­en­team des VfL Ein­tracht Han­no­ver damit Platz sie­ben, die Män­ner schlie­ßen die Sai­son auf Rang 13 ab.

Am Sonn­tag stand dann in Hil­des­heim die inklu­si­ve Staf­fel „Team Inklu­si­on“ mit Tina Deeken und Tobi­as Prüß­ner im Mit­tel­punkt. Die amtie­ren­de deut­sche Meis­te­rin im Para­tri­ath­lon (PTWC) über­nahm die 700 Meter Schwim­men im Frei­bad JoWie­se und anschlie­ßend die Bike-Stre­­cke im Hand­bike. Nach 13:47 Minu­ten im Was­ser und 1:00:02 Stun­den auf dem Hand­bike über­gab sie an Tobi­as Prüß­ner, der den abschlie­ßen­den Lauf in 21:18 Minu­ten absol­vier­te. Da die Lauf­stre­cke an der Inners­te mit Natur­wie­se, engem Trail und dem Damm des Über­flu­tungs­be­ckens für Deekens Renn­roll­stuhl nicht geeig­net war, über­nahm Prüß­ner die­sen Teil.

Nach ins­ge­samt 1:42:57 Stun­den erreich­te das Team gemein­sam das Ziel. Für Deeken stand dabei vor allem die gemein­sa­me Teil­nah­me im Mit­tel­punkt. Die Staf­fel zeig­te, dass inklu­si­ve Teil­ha­be im Tri­ath­lon ganz prak­tisch funk­tio­nie­ren kann.
Ein beson­de­rer Dank gilt den Orga­ni­sa­to­ren von Tri­As Hil­des­heim rund um Kai Feld­mann, die die­se Form der Teil­nah­me ermöglichten.

 

Eintrachtler mit starken Leistungen in Lahe und an der Leine

Ein sport­lich viel­sei­ti­ges Wochen­en­de liegt hin­ter den Akti­ven des VfL Ein­tracht Han­no­ver. Beim Han­­no­­ver-Lahe-Tri­a­th­­lon sowie beim Mitt­som­mer­nachts­lauf in Han­no­ver waren die Ein­tracht­le­rin­nen und Ein­tracht­ler erfolg­reich unterwegs.

Star­ke Leis­tun­gen beim Hannover-Lahe-Triathlon

Beim Han­­no­­ver-Lahe-Tri­a­th­­lon ging das ‘Team Stif­tung Opfer­hil­fe Nds.’ als inklu­si­ve Staf­fel an den Start. Tina Deeken, Para­schwim­me­rin des VfL Ein­tracht Han­no­ver und Bot­schaf­te­rin der Stif­tung, über­nahm den Schwimm­part. Im war­men Was­ser des Alt­warm­bü­che­ner Sees konn­te sie die 750 Meter ohne Neo­pren­an­zug absol­vie­ren. Mit 12:18 Minu­ten gehör­te sie zu den schnells­ten Schwim­me­rin­nen und Schwim­mern des Staf­­fel-Fel­­des. Der Wech­sel auf Stif­tungs­mit­ar­bei­te­rin Kira-May Gres­brand erfolg­te direkt am Ufer.

Gres­brand zeig­te anschlie­ßend auf dem Rad eine star­ke Leis­tung. Die 20 Kilo­me­ter führ­ten mit eini­gen Höhen­me­tern über die Müll­de­po­nie Lahe, den soge­nann­ten „Mon­te Müllo“. Mit 37:56 Minu­ten fuhr sie die zweit­bes­te Rad­zeit aller Staf­fel­teil­neh­me­rin­nen und ‑teil­neh­mer und war damit schnel­ler als fast alle Män­ner in der Staf­fel­kon­kur­renz. Den abschlie­ßen­den 5‑Ki­­lo­­me­­ter-Lauf rund um den See absol­vier­te sie in 22:24 Minuten.

Nach 1:17:03 Stun­den erreich­te das Team den drit­ten Platz und war zugleich die schnells­te Frau­en­staf­fel. Mit dem Start mach­te das Staf­fel­team auf die Arbeit der Stif­tung Opfer­hil­fe Nie­der­sach­sen auf­merk­sam: Die­se unter­stützt Men­schen, die durch eine Straf­tat Opfer gewor­den sind, mit Bera­tung, Beglei­tung und finan­zi­el­len Hilfen.

<https://www.opferhilfe.niedersachsen.de/nano.cms/botschafter>

Auch im Volks­tri­ath­lon waren meh­re­re Ein­tracht­ler erfolg­reich. Sebas­ti­an Hoff erreich­te nach 1:20:39 Stun­den den 18. Gesamt­platz und wur­de Zwei­ter der M55. Udo Grem­ke folg­te mit 1:20:50 Stun­den auf Platz 19 und gewann die M60. Tho­mas Mül­ler kom­plet­tier­te das star­ke Abschnei­den mit 1:24:43 Stun­den und Platz drei in der M55.

Alma Lösel, eben­falls Tri­ath­le­tin des VfL Ein­tracht Han­no­ver, war beim Heim­wett­kampf für ihren gast­ge­ben­den Schwimm­ver­ein SC Alt­warm­bü­chen am Start. Mit 1:23:28 Stun­den beleg­te sie den sieb­ten Gesamt­platz und wur­de Zwei­te der AK20.

Mitt­som­mer­nachts­lauf

Bereits am Frei­tag­abend war Tina Deeken beim nach gro­ßer Hit­ze ver­scho­be­nen Mitt­som­mer­nachts­lauf in Han­no­ver im Renn­roll­stuhl unter­wegs. Als Bot­schaf­te­rin der Brückenbauer:innen, dem Trau­er­netz­werk für Nord­deutsch­land, ging sie für das Netz­werk an den Start. Das Mot­to der Brückenbauer:innen lau­tet: „Wir bau­en Brü­cken, die tra­gen – für Men­schen, die trauern.“

<https://bautbruecken.org/>

Auch wei­te­re mit dem Netz­werk ver­bun­de­ne Läu­fe­rin­nen waren dabei. Jes­si­ca Leh­n­in­ger kam mit Platz vier unmit­tel­bar vor Deeken ins Ziel. Beglei­tet wur­de Tina von ihrem Begleit­läu­fer Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia (Paco).

Die 7,7 Kilo­me­ter ent­lang der Lei­ne hat­ten es für den Renn­roll­stuhl in sich. Schot­ter­pas­sa­gen, Brü­cken und enge Stel­len mach­ten die Stre­cke tech­nisch anspruchs­voll. Deeken bewäl­tig­te den Kurs in 34:22 Minu­ten­und erreich­te damit inklu­siv den fünf­ten Platz im Gesamt­feld sowie den Sieg in der Wer­tung W50.

Wei­te­re Ein­tracht­ler beim 7,7‑Kilometer-Lauf

Auch meh­re­re Läu­fe­rin­nen und Läu­fer des VfL Ein­tracht Han­no­ver waren beim Mitt­som­mer­nachts­lauf dabei. Dirk Wie­sen­hö­fer erreich­te nach 41:32 Minu­ten den 60. Platz im Gesamt­feld und wur­de Sechs­ter der M50.

Bei den Frau­en lie­fen Frau­ke Jes­taedt, Marie Schin­del­hau­er und Kira Wre­de alle­samt nach 45:52 Minu­ten ins Ziel. Jes­taedt beleg­te damit Platz acht in der W30, Schin­del­hau­er Platz zehn und Wre­de Platz elf in der offe­nen Frauenwertung.

Damit bot das Wochen­en­de ein­mal mehr ein schö­nes Bild für die Viel­falt des VfL Ein­tracht Han­no­ver: von der inklu­si­ven Tri­a­th­­lon-Staf­­fel über den Renn­roll­stuhl bis zum klas­si­schen Lauf – gemein­sam und auf unter­schied­li­chen Wegen sport­lich unterwegs.

 

Manon wird Norddeutsche Vizemeisterin über 10.000 m

M.P. Bereits zum zehn­ten Mal war die Ham­bur­ger Jahn­kampf­bahn Aus­tra­gungs­ort der „Nacht der Zeh­ner“ – einem 10.000-m-Wettkampf für ver­schie­de­ne Alters­klas­sen. Für Manon Martsch bot die Ver­an­stal­tung eine gute Gele­gen­heit, nach ihrer star­ken Ent­wick­lung über 3.000 m und 5.000 m erst­mals die längs­te Bahn­stre­cke in Angriff zu neh­men. Nach der nur knapp ver­pass­ten Teil­nah­me an den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten über 5.000 m woll­te sie die 25 Run­den auf der Bahn zunächst ohne gro­ßen Druck ange­hen und her­aus­fin­den, wie sich die Distanz anfühlt.

Manon star­te­te zügig, ohne dabei zu über­pa­cen, und fand schnell ihren Rhyth­mus. Run­de für Run­de spul­te sie kon­stant ab und über­quer­te nach 35:40,40 min die Ziellinie.

Damit ver­bes­ser­te sie ihre bis­he­ri­ge 10-km-Best­­zeit auf der Stra­ße um 32 Sekun­den und unter­bot gleich­zei­tig die Norm für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten über 10.000 m deut­lich. Mit knapp 30 Sekun­den Vor­sprung auf die gefor­der­te Zeit von 36:10,00 min qua­li­fi­zier­te sie sich für die Deut­schen Lang­stre­cken­meis­ter­schaf­ten, wobei auch Leis­tun­gen aus der vor­an­ge­gan­ge­nen Som­mer­sai­son gewer­tet werden.

Als wäre das nicht schon genug, durf­te sich Manon zudem über den Nord­deut­schen Vize­meis­ter­ti­tel über 10.000 m freu­en. Glückwunsch!