Deut­sche Meis­ter­schaf­ten Män­ner und Frau­en in Berlin

P.H. Im Rah­men der FINALS 2022 BERLIN fan­den die Deut­schen Leicht­ath­le­tik Meis­ter­schaf­ten 2022 Män­ner und Frau­en im Olym­pia­sta­di­on Ber­lin statt. 
Der VfL Ein­tracht Han­no­ver ist mit einem gro­ßen Auf­ge­bot nach Ber­lin ange­reist. Alle gemel­de­ten Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten gin­gen an den Start und absol­vier­ten ihren Wett­kampf: 2 Hammerwerfer:innen, 1 Läu­fe­rin 400 Meter, 3 Läu­fe­rin­nen 800 Meter, 1 Läu­fe­rin 1.500 Meter, 1 Läu­fe­rin 400 Meter Hür­den, 4 x 100 Meter Frau­en-Staf­fel im Rah­men der Start­ge­mein­schaft VfL Hannover/Oldenburg/Löningen.

Am Sams­tag eröff­ne­ten die Ham­mer­wer­fe­rin­nen die Wett­kämp­fe im Olym­pia­sta­di­on. Unse­re Ath­le­tin Cathin­ca von Ame­ron erziel­te mit 57,65 Meter eine gute Wei­te und beleg­te damit den 9. Rang und ver­fehl­te damit das Fina­le nur um weni­ge Zen­ti­me­ter. Tor­ben Scha­per, noch Wett­kampf­klas­se U 23, star­te­te erst­mals in der Män­ner­klas­se und brach­te sich mit guten Wür­fen sehr gut bei den „Gro­ßen“ ein. Mit 61,37 Meter und dem 8. Rang qua­li­fi­zier­te sich Tor­ben für das Fina­le und ver­bes­ser­te sich dort auf 62.13 Meter. Glück­wunsch an Tor­ben und Dank an die Trai­ne­rin und Mut­ter Katha­ri­na Schaper.

Im 1. Halb­fi­nal­lauf lief Jana Schlü­sche 2:11,20 Minu­ten auf Rang 10. Im 2. Halb­fi­nal­lauf beleg­te Smil­la Kol­be den 7. Rang mit einer sehr guten Zeit von 2:08,36 Minu­ten, dicht gefolgt von Sarah Fleur Schul­ze auf dem 8. Rang mit eben­falls einer sehr guten Zeit von 2:08,38 Minu­ten. Smil­la und Fleur ver­fehl­ten trotz Top-Zei­ten das Fina­le jeweils nur knapp. Lea Ahrens erreich­te im 1. Halb­fi­na­le über 400 Meter Hür­den den 4. Rang in der sehr guten Zeit von 58,62 Sekun­den. Obwohl Lea die acht­bes­te Zeit gelau­fen war, hat sie sich lei­der nicht für das Fina­le qua­li­fi­ziert, da auf­grund der Plat­zie­rungs­re­ge­lung aus einem wei­te­ren Lauf eine Zweit­plat­zier­te mit schlech­te­rer Zeit das Fina­le erreich­te. Eine mehr als unglück­li­che Regelung. 
Bes­ser hat­te es Marie Pröps­ting im Vor­lauf über 1.500 Meter getrof­fen. Marie lief im 1. Halb­fi­na­le per­sön­li­che Best­zeit in 4:23,96 Minu­ten und qua­li­fi­zier­te sich für das Fina­le am Sonn­tag. Im Fina­le erkämpf­te Marie den 10. Rang in 4:28,89 Minu­ten. Mit dem Errei­chen des Fina­les und der im Vor­lauf erziel­ten PB waren Marie, der Trai­ner­stab und die mit­ge­reis­ten Fans sehr zufrieden.

Lea Ahrens konn­te sich ganz knapp nicht für das Fina­le 400mH qua­li­fi­zie­ren. Foto: Sport­fo­tos Kiefner

Nach über­stan­de­ner Coro­na­in­fek­ti­on star­te­te Luna Thiel über 400 Meter. Alle waren sehr gespannt, ob die Infek­ti­on gut über­stan­den war. Luna star­tet im 1. Halb­fi­na­le auf der guten Bahn vier. Als 2. im Ziel mit der SB in 52,67 Sekun­den qua­li­fi­ziert sich Luna direkt für das Fina­le. Das war ein her­aus­ra­gen­der Ein­stieg in das Final­ren­nen 2022. Luna Thiel star­te­te im Fina­le auf der Bahn 4 und erreich­te den 6. Rang mit der guten Zeit von 52,80 Sekun­den. Kom­men­tar von Luna: Mit der Zeit aus dem HF bin ich sehr zufrie­den, mit der Plat­zie­rung im Fina­le nicht. Der VfL Ein­tracht Han­no­ver sagt herz­li­chen Glück­wunsch; Luna du bist zurück. 
Mit dem Ergeb­nis der Meis­ter­schaft könn­te sich unse­re Ath­le­tin für die Staf­fel-Welt­meis­ter­schaft emp­foh­len haben.

Luna Thiel konn­te sich mit SB von 52,67 Sekun­den direkt für das 400m-Fina­le qua­li­fi­zie­ren. Foto: Kief­ner Sportfotos

Im 400m-Fina­le wur­de sie Sechs­te in 52,80 Sekun­den. Foto: Sport­fo­to Kiefner

Die 4 x 100 Meter Staf­fel der Start­ge­mein­schaft VFL Ein­tracht Hannover/ Oldenburg/Löningen hat­te sich mit der bes­ten Zeit von 45,45 Sekun­den von unse­rem Natio­na­len Mee­ting für die Deut­sche Meis­ter­schaft qualifiziert. 
Unse­re Staf­fel star­te­te auf­grund der guten gemel­de­ten Zeit im 3. und schnells­ten Zeit­end­lauf auf Bahn fünf und erreich­te den 8. Rang in der Zeit von 47,05 Sekun­den. So lie­fen unse­re Frau­en: Char­lot­te Wald­kirch (noch U 18), Jas­min Wulf, Jel­de Jakob (Hoch­sprin­ge­rin) und Livia Fischer. Die Staf­fel hat soli­de gewech­selt, ist gut durch­ge­lau­fen und kann mit dem Ergeb­nis über­aus zufrie­den sein. Ein Start bei einer Deut­schen Meis­ter­schaft im Olym­pia­sta­di­on Ber­lin ist etwas Besonderes.