Luna Bul­mahn läuft als Start­läu­fe­rin im 4 x 400 Meter-Quar­tett des DLV bei der Staf­fel­welt­meis­ter­schaft in Yoko­ha­ma (Japan)

Luna Bul­mahn star­tet bei der Staf­fel­welt­meis­ter­schaft (World Relays) in Yoko­ha­ma
Foto: Luna Bul­mahn

P.H. In Yoko­ha­ma (Japan) fand die Staf­fel­welt­meis­ter­schaft – World Relays- statt. Der Deut­sche Leicht­ath­le­tik-Ver­band star­te­te mit ins­ge­samt sie­ben Frau­en- und Män­ner­staf­feln in nach­fol­gen­den Wett­be­wer­ben:

4 x 100 Meter, 4 x 200 Meter, 4 x 400 Meter und der bis­her unbe­kann­ten Mixed-Staf­fel ( 4 x 400 Meter, 2 Män­ner, 2 Frau­en). 

In der 4 x 400 Meter-Staf­fel der Frau­en wur­de Luna Bul­mahn vom VfL Ein­tracht Han­no­ver als Start­läu­fe­rin ein­ge­setzt. Luna lief sowohl im Vor­lauf als auch im B-End­lauf jeweils ein star­kes Ren­nen und brach­te das DLV-Quar­tett für die nach­fol­gen­den Läu­fe­rin­nen Corin­na Schwab (Vor­lauf), Lau­ra Mül­ler, Ruth Sophia Spel­mey­er und Han­nah Mer­gen­tha­ler gut ins Ren­nen.

4 x 400 Meter-Staf­fel des DLV: v. L. Han­nah Mer­gen­tha­ler, Luna Bul­mahn, Ruth Sophia Spel­mey­er, Corin­na Schwab
Foto: DLV Home­page

Die Staf­fel qua­li­fi­zier­te sich über den Vor­lauf für das B-Fina­le in wel­chem das deut­sche Quar­tett für die direk­te Qua­li­fi­ka­ti­on für die Welt­meis­ter­schaft in Doha (Katar) Platz zwei errei­chen muss­te. 

Im B-End­lauf lief es zunächst rich­tig gut: Luna Bul­mahn lief gut an, Lau­ra Mül­ler schaff­te den Sprung an Platz zwei. Ruth Sophia Spel­mey­er kam bei ihrem Come-back nach ein­ein­halb Jah­ren Ver­let­zung beding­ter Pau­se an die füh­ren­de Nie­der­län­de­rin her­an. Doch der Wech­sel auf Schluss­läu­fe­rin Han­nah Mer­gen­tha­ler ging völ­lig dane­ben. Da waren die Nie­der­län­de­rin­nen ent­eilt und auf der Ziel­gra­den über­lief Bel­gi­ens Schluss­läu­fe­rin unse­re Han­nah Mer­gen­tha­ler. Für die deut­sche Mann­schaft ver­blieb nur der drit­te Platz, der für die direk­te Qua­li­fi­zie­rung für Doha nicht reicht. Die Mann­schaft lief 3.31,89 Minu­ten (Vor­lauf 3:30,32).

Nun muss sich das deut­sche Quar­tett über die Welt­rang­lis­te einen Start­platz für die WM sichern. Über die Lis­te wer­den wei­te­re sechs Doha-Plät­ze ver­ge­ben. Es ist also noch nicht alles ver­lo­ren, auch für unse­re Ath­le­tin Luna Bul­mahn nicht. Die Hoff­nung stirbt zuletzt.

Luna Bul­mahn und Ruth Sophia Spel­mey­er (v.l.) im DLV-Trai­nings­la­ger in Oki­na­va (Japan)
Foto: über­sandt von Luna Bul­mahn

Der VfL Ein­tracht Han­no­ver gra­tu­liert Luna Bul­mahn zur Beru­fung in die Natio­nal­mann­schaft und ihren ers­ten inter­na­tio­na­len Start für Deutsch­land. Dies ist aller Ehren wert ist.

Vor­ge­schal­tet vor dem Start in Yoko­ha­ma war ein drei­wö­chi­ges Trai­nings­la­ger in Oki­na­va, eben­falls in Japan. Hier trai­nier­te Luna zusam­men mit Ruth Sophia Spel­mey­er und dem gesam­ten 25-köp­fi­gen DLV-Team täg­lich inten­siv unter Anlei­tung von Bun­des­trai­ne­rin Clau­dia Marx und  ihrem Trai­ner Edgar Eisen­kolb.