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Vom Maschsee in die Deisterhölle

Ein abwechs­lungs­rei­ches und erfolg­rei­ches Wett­kampf­wo­chen­en­de liegt hin­ter Parasport­le­rin Tina Deeken vom VfL Ein­tracht Hannover.

Den Auf­takt mach­te am Frei­tag­abend der fem.RUN powered by infa. Deeken absol­vier­te die Maschsee­run­de mit ihrem Adap­tiv­bike und erreich­te nach schnel­len 24:14 Minu­ten den zwei­ten Platz der inklu­si­ven Gesamt­wer­tung. In der Alters­klas­se W50 sicher­te sie sich zudem den Sieg. Eben­falls für den VfL am Start war Jose­phi­ne Kleier. Sie bewäl­tig­te die 10 Kilo­me­ter in 30:37 Minu­ten, beleg­te Platz 30 im Gesamt­feld und gewann ihre Alters­klas­se U18.

Am Sams­tag folg­te mit der 11. Lin­de­ner Hatz der Abschluss von Deekens Tri­ath­lon­sai­son 2026. Zusam­men mit Läu­fer Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia bil­de­te sie das „Team Inklu­si­on“. Nach dem abwech­seln­den Schwim­men im 25 Grad war­men Rick­lin­ger Bad ging es gemein­sam auf die zehn Kilo­me­ter lan­ge Trail-Bike-&-Run-Stre­cke. Das Team erreich­te nach 1:05:41 Stun­den Platz sechs in der inklu­si­ven Mixed-Wertung:
<https://www.triathlon-niedersachsen.de/medien/pressemitteilungen/09–2026/wenn-teamwork-barrieren-ueberwindet>

Am Sonn­tag­mor­gen war­te­te beim 6. Deis­­ter-Crossing Sprin­ge schließ­lich die „Deis­ter­höl­le“ mit zehn Kilo­me­tern und zahl­rei­chen Höhen­me­tern. Im Para-Wal­king erreich­te Deeken nach 1:48:21 Stun­den das Ziel und teil­te sich in der Alters­klas­se W50 den inklu­si­ven drit­ten Platz mit ihrer Sup­port­e­rin Daniela.

Sport- und Bewegungscamps 2026

In den Herbst­fe­ri­en 2026 bie­tet der VfL Ein­tracht Han­no­ver eine sport­li­che Feri­en­be­treu­un­gen für Mit­glie­der und Freund*innen des Ver­eins an. Das Sport- und Bewe­gungs­camp rich­tet sich an Kin­der im Alter von 7 bis 12 Jah­ren und ver­bin­det Bewe­gung, Spiel und gemein­sa­mes Erle­ben, wohn­ort­nah in der Süd­stadt von Hannover.

Die Kin­der erle­ben abwechs­lungs­rei­che Feri­en­ta­ge mit Sport, Spiel und Spaß: Team­spie­le, Bewe­gungs­ak­tio­nen und krea­ti­ve Spiel­for­men mit High­lights wie Cap­tu­re the Flag, Quid­ditch und einer sport­li­chen Ral­lye. Wir ermu­ti­gen die Kin­der bei der Mit­be­stim­mung der Spielgestaltung.

Ein beson­de­res Ele­ment ist ein rund drei­stün­di­ger Ers­­te-Hil­­fe-Schnup­­per-Kurs für Kin­der. Was macht man eigent­lich, wenn jemand ohn­mäch­tig wird? Und wie klebt man ein Pflas­ter am Fin­ger, das die gan­ze Sport­ein­heit lang hält? Das und noch mehr wol­len wir gemein­sam ler­nen. Einen Vor­mit­tag lang kommt die Johan­­ni­­ter-Unfall-Hil­­fe, zu Besuch, um euch Fra­gen rund um das The­ma Ers­te Hil­fe zu beant­wor­ten und euch die ein­fa­chen Grund­la­gen bei­brin­gen, mit denen Jede*r hel­fen kann.

Wei­te­re Infos gibt es hier 

Stabiler Auftritt bei der Jugend-EM in Zagreb

Für Anni Sohns­mey­er ist ein beson­de­rer Sai­son­hö­he­punkt zu Ende gegan­gen: Bei den Jugend-Euro­­pa­­meis­­ter­­schaf­­ten im Gerät­tur­nen in Zagreb trat die 14-Jäh­ri­­ge vom VfL Ein­tracht Han­no­ver erst­mals bei einer gro­ßen inter­na­tio­na­len Meis­ter­schaft für Deutsch­land an. Gemein­sam mit dem deut­schen Junio­rin­­nen-Team erreich­te sie einen star­ken sieb­ten Platz – und über­zeug­te dabei mit einem sehr sta­bi­len Vierkampf. 

Nach den inter­na­tio­na­len Ver­gleichs­wett­kämp­fen in Jeso­lo und Dort­mund war Zagreb für Anni noch ein­mal eine ganz ande­re Büh­ne. Knapp eine Woche ver­brach­te das deut­sche Team vor Ort. Neben Trai­nings­ein­hei­ten stand auch das offi­zi­el­le Podi­ums­trai­ning auf dem Pro­gramm, bei dem der kom­plet­te Ablauf eines EM-Wet­t­­kamp­­fes simu­liert wurde.

Bse­on­ders beein­dru­ckend waren für Anni dabei schon die Dimen­sio­nen der Euro­pa­meis­ter­schaf­ten. Die Vor­be­rei­tung fand in einer gro­ßen sepa­ra­ten Auf­wärm­hal­le statt, in der sämt­li­che Gerä­te mehr­fach auf­ge­baut waren. Von dort ging es voll­stän­dig auf­ge­wärmt in die gro­ße Wett­kampf­hal­le mit Tri­bü­nen, Zuschau­ern, Licht und Musik. Am Gerät blieb nur das kur­ze „One-Touch“ Ein­tur­nen, bevor die Übung direkt danach im Wett­kampf zählte.

Mit die­ser neu­en, beson­de­ren und unge­wohn­ten Situa­ti­on kam Anni sehr gut zurecht. Sie ging an allen vier Gerä­ten an den Start und turn­te ihren Vier­kampf ohne grö­ße­ren Feh­ler und brauch­te damit alle Wer­tun­gen mit in die Team­wer­tung mit ein. Am Schwe­be­bal­ken erziel­te sie 11,500 Punk­te, am Boden 11,400 und am Sprung 12,366 Punk­te. Beson­ders stark prä­sen­tier­te sie sich am Stu­fen­bar­ren: Mit 12,200 Punk­ten erziel­te Anni dort die bes­te deut­sche Wertung.

Gemein­sam mit Maha Feni­uk (SSV Ulm), Mia Frick (MTV Stutt­gart), Ame­lie Schil­ling (TSG Back­nang) und Luna Zim­mer­mann (KTG Hei­del­berg) kam das deut­sche Team auf 144,364 Punk­te und beleg­te im euro­päi­schen Ver­gleich Platz sie­ben. Für Anni über­wog nach dem Wett­kampf vor allem die Zufrie­den­heit: Bei ihrer ers­ten gro­ßen inter­na­tio­na­len Meis­ter­schaft konn­te sie ihre Leis­tun­gen auch unter die­sen beson­de­ren Bedin­gun­gen abru­fen. Dazu kam ein star­ker Team­geist inner­halb der deut­schen Mannschaft.

Eine schö­ne Han­no­ve­ra­ner Rand­no­tiz gab es auch auf Trai­ner­sei­te: Caro­li­ne Nowak, Annis Heim­trai­ne­rin, wur­de erst­mals für die Betreu­ung des deut­schen Jugend­na­tio­nal­teams bei einer Euro­pa­meis­ter­schaft beru­fen. Gemein­sam mit einer Trai­ner­kol­le­gin aus Stutt­gart betreu­te sie die deut­schen Junio­rin­nen in Zagreb – eine beson­de­re Aner­ken­nung auch für die Trai­nings­ar­beit am Stand­ort Hannover.

Und der Auf­tritt in Zagreb hat bereits eine wei­te­re erfreu­li­che Kon­se­quenz: Durch ihre inter­na­tio­na­len Leis­tun­gen hat sich Anni schon jetzt für den Bun­des­ka­der der Senio­rin­nen im kom­men­den Jahr qua­li­fi­ziert. 2027 ver­lässt sie den Junio­rin­nen­be­reich und star­tet erst­mals bei den Seniorinnen.

Bis dahin ste­hen in die­sem Jahr noch zwei Bun­­des­­li­­ga-Wet­t­­kämp­­fe an. Gleich­zei­tig wird bereits an den nächs­ten Ent­wick­lungs­schrit­ten gear­bei­tet: am Sprung an der Yur­chen­­ko-Schrau­­be und am Stu­fen­bar­ren an neu­en Ver­bin­dun­gen und höhe­ren Schwierigkeiten.

Von Zagreb blei­ben damit nicht nur Platz sie­ben mit dem deut­schen Team und ein gelun­ge­ner Vier­kampf, son­dern vor allem die Erfah­rung, die eige­ne Leis­tung auch auf einer gro­ßen inter­na­tio­na­len Büh­ne abru­fen zu kön­nen. Foto­quel­le: Niklas Haer­tig / 24passion

Ein Wochenende, viele Erfolge für die Eintracht

Han­no­ver, Lehr­te, Berlin..
Ein Wochen­en­de vol­ler sport­li­cher Höhe­punk­te liegt hin­ter dem VfL Ein­tracht Han­no­ver: Beim Lehr­ter City-Lauf, beim Maschsee-Tri­a­th­­lon und beim Ber­lin­Wo­Man waren die Ein­tracht­le­rin­nen und Ein­tracht­ler in unter­schied­li­chen Dis­zi­pli­nen und Distan­zen erfolgreich.

Am Maschsee war zunächst über die olym­pi­sche Distanz eine Ein­­tracht-Staf­­fel beson­ders erfolg­reich: Kira-May Gres­brand und Nico­las Roh­de beleg­ten mit ihrem Staf­fel­part­ner André Döl­ling in 1:57:18 Stun­den den zwei­ten Platz. Kurz dahin­ter kam das „Team Inklu­si­on“ mit Para­tri­ath­le­tin Tina Deeken, Mar­cus Mey­­er-Ber­t­ram und Tho­mas Wolf nach 2:07:04 Stun­den auf Rang fünf.

Auch als Ein­zel­star­ter gin­gen zahl­rei­che Eintrachtler*innen über die olym­pi­sche Distanz ins Ren­nen. Gor­don Nagel erreich­te nach 2:26:27 Stun­den das Ziel und beleg­te Platz vier in der Alters­klas­se M50. Lucas Warn­ke folg­te in 2:26:55 Stun­den und wur­de Elf­ter der M25. Dirk Wie­sen­hö­fer kam nach 2:30:29 Stun­den ins Ziel und beleg­te Platz neun in der M50. Mat­thi­as Debar­ry erreich­te nach 2:31:39 Stun­den Platz zehn in der M50. Jan Fas­ten­rath kom­plet­tier­te das Män­ner­feld nach 2:45:07 Stun­den und wur­de 21. der M50.

Bei den Frau­en kam Alma Lösel die nach ins­ge­samt 2:36:55 Stun­den ins Ziel. In der W20 beleg­te sie Platz vier. Anne-Kath­rin Herz erreich­te nach 3:09:43 Stun­den das Ziel und wur­de Drit­te der W55.

Am Nach­mit­tag folg­te für Tina Deeken die Sprint­di­stanz im “Team Para­tri­ath­lon Nie­der­sach­sen”. Die VfL-Ath­­le­­tin in der Start­klas­se PTWC schwamm die 500 Meter im Maschsee in 9:36 Minu­ten. Uli Hop­pe (Start­klas­se PTS4) vom 1. TC Olden­burg „Die Bären“ über­nahm anschlie­ßend das Rad und absol­vier­te die 20 Kilo­me­ter in 37:37 Minu­ten. Fynn-Luca Gent (Start­klas­se PTS5) von Tri­As Hil­des­heim lief die abschlie­ßen­den fünf Kilo­me­ter in 20:54 Minuten.
Mit einer Gesamt­zeit von 1:09:57 Stun­den erreich­te das Para-Team völ­lig über­ra­schend den zwei­ten Platz im regu­lä­ren Staffel-Feld.

Über die Sprint­di­stanz war außer­dem Udo Grem­ke für den VfL Ein­tracht Han­no­ver Tri­ath­lon am Start. Mit 1:12:43 Stun­den beleg­te er Platz 16 im Gesamt­feld und sicher­te sich den Sieg in der Alters­klas­se M60.

Bereits am Frei­tag hat­te der VfL Ein­tracht Han­no­ver beim Lehr­ter City-Lauf für star­ke Ergeb­nis­se gesorgt. Manon Martsch gewann den 4‑Ki­­lo­­me­­ter-Lauf der Frau­en in 14:06 Minu­ten und damit auch ihre Alters­klas­se. Ana­sta­sia Avra­mo­glou erreich­te nach 18:58 Minu­ten als Neun­te der Frau­en­wer­tung das Ziel und gewann eben­falls ihre Alters­klas­se U18.

Auch Tina Deeken war in Lehr­te am Start. Im Renn­roll­stuhl beleg­te sie über zehn Kilo­me­ter in 41:57 Minu­ten den zwei­ten Platz in der inklu­si­ven Wer­tung und den ers­ten Platz in der AK50. Auf dem engen und regen­nas­sen Stadt­kurs wur­de sie von Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia als Begleit­läu­fer unterstützt.

Für ein wei­te­res High­light aus VfL-Sicht sorg­te Lara-Ayleen Beh­rens beim Ber­lin­Wo­Man. Bei ihrer Pre­mie­re über die Mit­tel­di­stanz absol­vier­te sie 2 Kilo­me­ter Schwim­men, 80 Kilo­me­ter Rad­fah­ren und 20 Kilo­me­ter Lau­fen. Nach 5:11:51 Stun­den erreich­te sie das Ziel auf Platz zehn und beleg­te damit einen star­ken fünf­ten Platz in der Alters­klas­se W25.

Damit bot das Wochen­en­de ein brei­tes Spek­trum an star­ken VfL-Erge­b­­nis­­sen – von erfolg­rei­chen inklu­si­ven Läu­fen über Podi­ums­plät­ze und Alters­klas­sen­sie­ge im Tri­ath­lon bis zur gelun­ge­nen Mitteldistanz-Premiere.

39. Entdeckertag 2026

Beim Ent­de­cker­tag auf der Sport­büh­ne konn­ten unse­re Tän­ze­rin­nen ihr Kön­nen wie­der einem gro­ßen Publi­kum prä­sen­tie­ren. Mit ver­schie­de­nen Cho­reo­gra­fien, viel Ener­gie und gro­ßer Lei­den­schaft begeis­ter­ten sie die Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er und sorg­ten für einen gelun­ge­nen Auf­tritt. Wir sind stolz auf die­se tol­le Leistung!

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Neuer Laufkurs für Anfänger/Wiedereinsteiger

Begin­nend Ende Sep­tem­ber pla­nen wir einen Kurs für Lauf-Anfän­­ger/­­Wie­­der­ein­s­tei­­ger. Teil­neh­men kön­nen grund­sätz­lich gesun­de Erwach­se­ne bis ca. 55 Jah­re, ohne gro­ßes Über­ge­wicht und ohne läu­fe­ri­sche Vor­kennt­nis­se bzw. Wiedereinsteiger.

Neben der rich­ti­gen Lauf­tech­nik ste­hen u.a. Koor­di­na­ti­ons­schu­lung, Gan­z­­kör­­per-Kräf­­ti­­gung, aber auch Hin­wei­se zur Ernäh­rung und Ent­span­nung im Vordergrund.

Inter­es­sen­be­kun­dun­gen bit­te unter praeventionssport@vfl-eintracht-hannover.de oder tele­fo­nisch unter 0511/887498 (Geschäfts­stel­le). Anschlie­ßend erfolgt unse­rer­seits eine Kon­takt­auf­nah­me mit der Ter­mi­nie­rung einer Informationsveranstaltung.

Run4Respect, EM-Gold, Eilenriederennen: Drei Stationen, zweimal Gold

Tina Deeken mit Dop­­pel-Gold bei der Masters-EM

Kurz vor der Abrei­se zu den Euro­pean Aqua­tics Mas­ters Cham­pi­on­ships im slo­wa­ki­schen Šamo­rín war Tina Deeken noch gemein­sam mit eini­gen Ein­tracht­le­rin­nen und Ein­tracht­lern beim Run4Respect in Han­no­ver aktiv. Rund 1.000 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer setz­ten dabei ein Zei­chen für Respekt und gegen Gewalt gegen­über Ein­satz­kräf­ten und Hel­fen­den. Start und Ziel des Laufs am 25. August war der Platz der Menschenrechte.

Weni­ge Tage spä­ter folg­te bei der Mas­­ters-EM eine Pre­mie­re: Erst­mals konn­ten Para­schwim­me­rin­nen und Para­schwim­mer an den Euro­pean Aqua­tics Mas­ters Cham­pi­on­ships teilnehmen.

Deeken nutz­te ihre Chan­ce und sicher­te sich im Frei­was­ser über 1,5 und 3 Kilo­me­ter jeweils Gold in der Para-Wer­­tung. Die 49-Jäh­ri­­ge benö­tig­te 26:25 Minu­ten über 1,5 Kilo­me­ter und 59:02 Minu­ten über die 3‑Ki­­lo­­me­­ter-Distanz. Bei rund 30 Grad Luft­tem­pe­ra­tur und nur 18 Grad Was­ser­tem­pe­ra­tur waren die Bedin­gun­gen anspruchs­voll, ein Neo­pren­an­zug war nicht erlaubt.

Nach der nächt­li­chen Rück­rei­se aus Šamo­rín blieb aller­dings kaum Zeit zum Ver­schnau­fen. Beim Eilen­rie­de­ren­nen in Han­no­ver ging Deeken bereits wie­der an den Start – dies­mal im Renn­roll­stuhl. Über die Distanz erreich­te sie nach 39:23 Minu­ten als Vier­te das Ziel und wur­de damit Ers­te der Senio­rin­nen W50. (Dan­ke an Tinas Begleit­läu­fer Fran­cis­co Caba­nil­las Gar­cia und Car­los Cas­ti­ne­i­ra für den Support!).

Auch die wei­te­ren Ein­tracht­ler erziel­ten star­ke Ergeb­nis­se: Kars­ten Gro­te gewann die M55 über 5 Kilo­me­ter in 20:23 Minu­ten. Ana­sta­sia Avra­mo­glou beleg­te in 29:32 Minu­ten Rang vier in der U18. Über 10 Kilo­me­ter wur­de Fabi­an Schö­ne­born in 39:11 Minu­ten Vier­ter der M30.

Drei Ver­an­stal­tun­gen, drei Facet­ten des Sports: Beim Run4Respect gemein­sam ein Zei­chen für Respekt set­zen, bei der Mas­­ters-EM um Gold schwim­men und beim Eilen­rie­de­ren­nen gemein­sam mit den Ein­tracht­lern auf der Stra­ße – im Renn­roll­stuhl und im klas­si­schen Straßenlauf.

Starker Triathlon-Saisonabschluss für den VfL Eintracht Hannover

Ein ereig­nis­rei­ches Tri­a­th­­lon-Wochen­en­­de liegt hin­ter dem VfL Ein­tracht Han­no­ver: Wäh­rend am Sams­tag die Frau­en- und Män­ner­teams beim Lan­­des­­li­­ga-Fina­­le in Helm­stedt an den Start gin­gen, folg­te am Sonn­tag in Hil­des­heim ein inklu­si­ver Ein­satz von Para­tri­ath­le­tin Deeken und Tobi­as Prüßner.

Beim Sai­son­ab­schluss der Lan­des­li­ga ver­pass­te das Frau­en­team das Podi­um als Vier­te nur knapp. Für das bes­te Ergeb­nis sorg­te Kira-May Gres­brand mit Platz drei. Es folg­ten Nuria Matyas (16.), Man­ja Unfe­richt (22.), Gre­ta Kott­mann (29.), Leo­nie Stüb­ke (41.) und Ina Hubert (52.). Anne-Kath­rin Herz konn­te krank­heits­be­dingt nicht starten.

Das Män­ner­team beleg­te in Helm­stedt Platz neun. Nils Haug wur­de 26., Maik Ples­se 35. und Mar­co Hoh­len 38. Wei­te­re Plat­zie­run­gen waren Udo Grem­ke (60.), Bela Buss­kamp (83.), Mat­thi­as Glun­de (101.), Chris­toph Mat­ter­ne (105.) und Byung-Uk Roho (115.). Tors­ten Glun­de muss­te eben­falls auf sei­nen Start verzichten.

In der Gesamt­wer­tung der Lan­­des­­li­­ga-Sai­­son 2026 belegt das Frau­en­team des VfL Ein­tracht Han­no­ver damit Platz sie­ben, die Män­ner schlie­ßen die Sai­son auf Rang 13 ab.

Am Sonn­tag stand dann in Hil­des­heim die inklu­si­ve Staf­fel „Team Inklu­si­on“ mit Tina Deeken und Tobi­as Prüß­ner im Mit­tel­punkt. Die amtie­ren­de deut­sche Meis­te­rin im Para­tri­ath­lon (PTWC) über­nahm die 700 Meter Schwim­men im Frei­bad JoWie­se und anschlie­ßend die Bike-Stre­­cke im Hand­bike. Nach 13:47 Minu­ten im Was­ser und 1:00:02 Stun­den auf dem Hand­bike über­gab sie an Tobi­as Prüß­ner, der den abschlie­ßen­den Lauf in 21:18 Minu­ten absol­vier­te. Da die Lauf­stre­cke an der Inners­te mit Natur­wie­se, engem Trail und dem Damm des Über­flu­tungs­be­ckens für Deekens Renn­roll­stuhl nicht geeig­net war, über­nahm Prüß­ner die­sen Teil.

Nach ins­ge­samt 1:42:57 Stun­den erreich­te das Team gemein­sam das Ziel. Für Deeken stand dabei vor allem die gemein­sa­me Teil­nah­me im Mit­tel­punkt. Die Staf­fel zeig­te, dass inklu­si­ve Teil­ha­be im Tri­ath­lon ganz prak­tisch funk­tio­nie­ren kann.
Ein beson­de­rer Dank gilt den Orga­ni­sa­to­ren von Tri­As Hil­des­heim rund um Kai Feld­mann, die die­se Form der Teil­nah­me ermöglichten.