Pressearchiv
Landesmeisterschaften TGM/TGW — Platz 1, 2 und 4 für den VfL Eintracht Hannover
Bei den Landesmeisterschaften 2026 in Wunstorf stand für unsere Team die erste wichtige Standortbestimmung der noch jungen Saison auf dem Programm.
Unsere TGM Erwachsenen konnten im Tanz von der Teilnahme an den Ostertanztagen im April profitieren. Die Abläufe wirkten deutlich stabiler und gaben dem Team die notwendige Sicherheit. Besonders spannend war die Premiere unserer neuen Turnübung. Zum ersten Mal wurde sie vor Publikum und Kampfgericht präsentiert. Entsprechend groß war die Nervosität, denn neben den üblichen Wettkampfanforderungen mussten wir auch mit kleineren Verletzungen und kurzfristigen Änderungen in den Choreografien umgehen. Trotz dieser Herausforderungen konnten alle ihre Leistungen abrufen und wichtige Wettkampferfahrungen sammeln. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Gleichzeitig hat der Wettkampf deutlich gezeigt, an welchen Punkten wir in den Sommerferien weiterarbeiten werden, um uns für die kommenden Aufgaben bestmöglich vorzubereiten.
Unsere jüngste Mannschaft die TGW Junioren musste krankheitsbedingt in jeder Disziplin umstellen was eine besondere Herausforderung für den Wettkampftag hervorbrachte aber sehr gut gemeistert wurde. Die Ersatzperson im Turnen hat an dem Tag die Übung gelernt was man von außen nicht gesehen hat. In der Gymnastik musste die Ersatzperson nur kleine Änderungen lernen und im Tanzen wurde einfach mit einer Person weniger getanzt. Diese Situation hat die Mannschaft noch mehr zusammen geschweißt und ihren Ehrgeiz geweckt.
In diesem Jahr feiert die TGW Erwachsene ihr 10-jähriges Jubiläum und trat zudem in einer neuen Besetzung an. Der Wettkampftag begann für uns mit dem Medizinballweitwurf. Hier konnten wir direkt voll überzeugen und erzielten volle 10,00 Punkte. Als nächstes folgte die Gymnastik. Da dies das erste Mal war, dass wir diese Disziplin in einem Wettkampf präsentierten, war die Aufregung groß. Mit 9,05 Punkten legten wir einen sehr soliden Start hin, auf dem wir in Zukunft aufbauen können. Unsere dritte und letzte Disziplin war das Tanzen, bei dem wir uns vom Thema „Bridgerton“ inspirieren ließen. Unsere Darbietung wurde mit 9,45 Punkten belohnt. Am Ende des Tages konnten wir uns über einen hervorragenden 4. Platz in der Gesamtwertung freuen. Es war ein tolles Erlebnis für die ganze Mannschaft
Stellenausschreibung: Koordinator*in Fußball, Schule und Ganztag (m/w/d) 30 Stunden/Woche
Der VfL Eintracht Hannover und der TK Hannover entwickeln gemeinsam neue Angebote an der Schnittstelle von Fußball, Schule und Ganztag. Ziel der Kooperation ist es, Kindern und Jugendlichen nachhaltige Bewegungs- und Fußballangebote zu ermöglichen, den Zugang zum Vereinssport zu erleichtern und gleichzeitig tragfähige Strukturen für die Zukunft aufzubauen. Für diese gemeinsame Entwicklungsaufgabe suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine engagierte und organisationsstarke Persönlichkeit. Die Stelle umfasst insgesamt 30 Wochenstunden, davon 18 Stunden beim VfL Eintracht Hannover sowie 12 Stunden im Aufgabenbereich des TK Hannover.
Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung
Kinderfußballoffensive startet
Eintracht Hannover, TKH und Arminia Hannover bündeln Kräfte für mehr Bewegung, mehr Fußball und bessere
Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder
Hannover, 12. Juni 2026. Der Fußball in Hannover befindet sich im Wandel. Während Hannover 96 das sportliche Aushängeschild der Stadt bleibt, verändern sich insbesondere im Amateur‑, Breiten- und Jugendfußball die Rahmenbedingungen deutlich. Die Nachfrage nach
Fußballangeboten für Kinder wächst kontinuierlich. Gleichzeitig fehlen vielen Vereinen Trainingsflächen, qualifizierte Trainerinnen und Trainer sowie ausreichende Kapazitäten, umallen Kindern einen Platz im Vereinssport anzubieten.
Vor diesem Hintergrund starten der VfL Eintracht Hannover, der Turn-Klubb zu Hannover (TKH) und der SV Arminia Hannover eine gemeinsame Kinderfußballoffensive für Hannover.
Das gemeinsame Ziel ist klar:
„Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, Fußball im Verein zu spielen.“
Insbesondere Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren sollen künftig noch leichter Zugang zu regelmäßigen Bewegungs- und Fußballangeboten erhalten.
Triathlon Bokeloh inklusiv
Beim 24. Meerenergie Triathlon in Bokeloh starteten gleich zwei Athlet*innen des VfL Eintracht Hannover erfolgreich in die regionale Triathlon-Saison. Para-Triathletin Tina Deeken freute sich nach ihrem erfolgreichen Auftakt bei der Deutschen Meisterschaft besonders über den ersten Wettkampf in der Region und das Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern.
Trotz anspruchsvoller Bedingungen mit Wind, für die Eisschwimmerin zu warmem Wasser und einer profilierten Handbike-Strecke erreichte Tina nach 1:52:44 Stunden das Ziel. Damit belegte sie Platz 124 im Gesamtfeld sowie Rang 13 der Altersklasse W50 inklusiv. Ihr Dank galt ihren Supportern Ingo und Jochen, den zahlreichen Zuschauer*innen sowie dem Organisationsteam des SV Butteramt und den Kampfrichtern des Triathlon-Verband Nds. Für die Para-Athletin wurde erneut eine pragmatische inklusive Lösung geschaffen: Da die Laufstrecke nur über eine Treppe erreichbar gewesen wäre, wurde die zweite Wechselzone kurzerhand direkt neben einem Trecker an der Straße eingerichtet.
Ebenfalls für den VfL Eintracht Hannover am Start war Triathlon-Rookie Tobias Meyer-Frerichs. Bei seinem ersten Triathlon überhaupt zeigte er eine starke Leistung und erreichte nach 1:34:52 Stunden das Ziel. Mit den Einzelzeiten von 15:21 Minuten im Schwimmen, 52:39 Minuten auf dem Rad und 26:51 Minuten beim Laufen belegte er Platz 206 in der Gesamtwertung sowie Rang 18 in der Altersklasse M25.
Bereits am Vortag engagierte sich Tina Deeken beim Sommerfest der MHH-Kinderklinik am Tag der Organspende und unterstützte transplant-kids e.V. bei der Planung eines gemeinsamen Staffel-Triathlons.
Als nächster Wettkampf steht für Tina sowie für die VfL-Eintracht-Landesliga-Teams der Frauen und Männer der Triathlon in Bremervörde auf dem Programm.
Bundesfreiwilligendienst im Sport – Mach mehr aus deiner Zeit!
Der BFD im Sport ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das pädagogisch begleitet wird und Erfahrungsräume für Freiwillige eröffnet. Der Erwerb persönlicher Kompetenzen und sportlicher Lizenzen, sowie Berufs- und Engagementorientierung stehen im Mittelpunkt.
Du bist motiviert und sportlich aktiv? Du interessierst Dich für die Arbeit mit Menschen im Sport. Dann passt Du perfekt zu uns! Denn wir helfen Dir dabei, Dich und Deinen Lebenslauf fit für die Zukunft zu machen. Mit einem Bundesfreiwilligendienst im Sport beim VfL Eintracht Hannover.
NDM + NLV + BLV Meisterschaften Mehrkampf in Papenburg: Lea wird Landesmeisterin
M.P. Am Wochenende des 30. und 31. Mai 2026 war das Papenburger Waldstadion einmal mehr Austragungsort der Mehrkampfmeisterschaften. Vergeben wurden sowohl die Titel der Norddeutschen Meisterschaften als auch der Niedersächsischen und Bremer Landesmeisterschaften. Entsprechend gut gefüllt waren die Teilnehmerfelder und die Konkurrenz war stark besetzt.
Lea Zybur und Jessica Jaedicke machten sich gemeinsam mit ihrer Trainingspartnerin und VfL-Mitglied Mette Janßen, die allerdings für die LG Uplengen startet, auf den Weg ins Emsland. Als starker Support dabei war Trainingsgruppen-Mitglied Jenny Debarry.
Der Siebenkampf begann am Samstagmittag mit den 100 m Hürden. Für Lea endete diese Disziplin nach 15,46 s. Jessica erreichte eine Zeit von 18,71 s.
Im Hochsprung überquerte Lea mit 1,56 m die Latte und sprang damit sechs Zentimeter höher als noch am 01. Mai in Garbsen. Jessica egalisierte mit 1,32 m ihre persönliche Bestleistung. Im Kugelstoßen traf Lea ihre Saisonbestleistung zentimetergenau und erzielte mit 10,95 m zugleich die zweitbeste Weite ihrer Karriere. Jessica blieb mit 6,72 m lediglich sieben Zentimeter unter ihrer persönlichen Bestleistung aus dem Jahr 2022.
Den Abschluss des ersten Wettkampftages bildeten die 200 m. Lea lief 27,65 s und sammelte damit in der Gesamtrechnung 2.722 Punkte. Dies bedeutete gleichzeitig die Führung in der Landesmeisterschaftswertung. Jessica absolvierte die halbe Stadionrunde in 30,05 s.
Am Sonntag ging es in die verbliebenden drei Disziplinen. Im Weitsprung landete Lea bei 5,34 m und blieb damit nur vier Zentimeter unter ihrer Saisonbestleistung. Jessica erreichte 4,31 m. Im Speerwurf zeigte Lea mit 36,08 m die beste Weite der gesamten Konkurrenz, während Jessica auf 19,10 m kam.
Auch die abschließenden 800 m meisterten beide Athletinnen erfolgreich. Lea erreichte das Ziel nach 2:31,17 min und stellte damit eine neue persönliche Bestzeit auf. Jessica lief 2:40,93 min.
In der Gesamtwertung verteidigte Lea ihre Spitzenposition und durfte sich über den Titel der Landesmeisterin sowie eine neue persönliche Bestleistung von 4.646 Punkten freuen. Damit verbesserte sie ihre bisherige Bestmarke aus dem vergangenen Jahr um starke 219 Punkte. Zur Norm für die Deutschen Meisterschaften, die Ende August in Hannover stattfinden, fehlen ihr nun lediglich 54 Punkte. Die geforderten 4.700 Punkte sind damit definitiv in Reichweite. In der Wertung der Norddeutschen Meisterschaften belegte sie einen starken sechsten Platz.
Jessica, die sich während der Hallensaison noch von einer Verletzung erholt hatte und daher nur eingeschränkt trainieren konnte, steigerte ihre Gesamtpunktzahl ebenfalls und verbesserte ihre bisherige Bestleistung um zwei Punkte. Bei den Landesmeisterschaften belegte sie Rang 13, in der Wertung der Norddeutschen Meisterschaften wurde sie 19.
Auch Mette steigerte ihre Siebenkampf-PB um sagenhafte 780 Punkte auf 4.161 Punkte. In der Landesmeisterschaftswertung bedeutete dies Platz 4.
Wir gratulieren ganz herzlich!
Drei Volksläufe in weniger als 24 Stunden: Tina Deeken mit außergewöhnlichem Ausdauer-Wochenende
Ein außergewöhnliches Sportwochenende absolvierte Parasportlerin Tina Deeken vom VfL Eintracht Hannover: Innerhalb von weniger als 24 Stunden nahm sie an gleich drei Volksläufen in der Region Hannover teil – mit unterschiedlichen Disziplinen und starken Ergebnissen.
Den Auftakt machte am Samstagnachmittag der 5‑Kilometer-Aegidiuslauf zugunsten der Kurzzeitpflege von Kindern mit Behinderung. Im Adaptivbike sicherte sich Deeken in starken 16:10 Minuten den Gesamtsieg. Der Startschuss fiel um 15.15 Uhr.
Direkt im Anschluss ging es weiter nach Rethmar zum Abend-Kanallauf. Dort absolvierte die Parasportlerin die 5‑Kilometer-Strecke im Para-Walking mit Orthesen und Gehstöcken, da die Strecke mit dem Rennrollstuhl nicht befahrbar ist. In 43:48 Minuten belegte sie Platz 11 der inklusiven Gesamtwertung und Rang zwei in der Altersklasse W50. Der Lauf begann um 19.02 Uhr.
Nur wenige Stunden später stand bereits die dritte Veranstaltung auf dem Programm: der Eilenriedelauf der Hannover Runners am Sonntagvormittag. Über die 10-Kilometer-Distanz im Rennrollstuhl erreichte Deeken gemeinsam mit Begleitläufer Francisco „Paco“ Cabanillas Garcia in persönlicher Bestzeit von 39:10 Minuten den zweiten Platz der Gesamtwertung bei den Frauen.
Auch weitere Athletinnen und Athleten des VfL Eintracht Hannover waren beim Eilenriedelauf erfolgreich am Start. Über die 5‑Kilometer-Distanz belegte Karsten Grote in 20:20 Minuten Rang 32 der Männerwertung und Platz zwei der Altersklasse M55. Timo Keil folgte in 21:51 Minuten auf Platz 42. Bei den Frauen erreichte Lotte Beßling in 26:43 Minuten Platz 30 sowie Rang drei in der Altersklasse WJ U16. Anastasia Avramoglou wurde in 27:17 Minuten 38. der Frauenwertung und belegte Platz zwei der Altersklasse WJ U18.
Der Eilenriedelauf bildete für Tina zugleich den Abschluss der diesjährigen Spendenaktion „TheMay50K 2026“, bei der im gesamten Mai laufend und rollend Geld für die Multiple-Sklerose-Forschung gesammelt wird. Die Parasportlerin engagierte sich dabei als Botschafterin gemeinsam mit weiteren Aktiven der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG).
Bestzeiten bei der Langen Laufnacht in Karlsruhe
M.P. Die 10. Lange Laufnacht im Carl-Kaufmann-Stadion in Karlsruhe stellte erneut ihre eigenen Rekorde ein. Mehr als 1.100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa gingen in über 60 Rennen über 800 m, 1.500 m, 3.000 m Hindernis und 5.000 m an den Start. Vom Nachmittag bis tief in die Nacht wurden die Läuferinnen und Läufer auf die Rundbahn geschickt.
Das Besondere und Reizvolle an der Veranstaltung: Tempomacherinnen und Tempomacher in jedem einzelnen Rennen, dicht besetzte Felder und – wie auch in diesem Jahr – beste Bedingungen für schnelle Zeiten. Zudem zeichnet sich die Lange Laufnacht durch ihre hervorragende Organisation und eine besondere Atmosphäre aus. Vor allem bei den Hauptläufen am Abend dürfen die Zuschauerinnen und Zuschauer bis an Bahn drei beziehungsweise vier herantreten und die Athletinnen und Athleten aus nächster Nähe anfeuern.
Diese Chance auf schnelle Zeiten nutzten Manon Martsch, Philipp Tabert und Marie Pröpsting, die gemeinsam mit ihrer Trainerin Maud nach Karlsruhe gereist waren.
Um 17:15 Uhr stand Marie im B‑Lauf über 1.500 m an der Startlinie. Bei Temperaturen von 31 Grad und leichtem Wind auf der Gegengeraden sortierte sie sich aufgrund des hohen Anfangstempos zunächst am Ende des Feldes ein. Im weiteren Rennverlauf arbeitete sie sich jedoch kontinuierlich nach vorne und sammelte Läuferin um Läuferin ein. Mit einer starken Schlussrunde erreichte sie eine Endzeit von 4:19,28 min. Damit verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um mehr als drei Sekunden und unterbot gleichzeitig die A‑Norm für die Deutschen Meisterschaften (4:23,00 min) deutlich. Ihr Startplatz in Bochum ist damit gesichert.
Nach Sonnenuntergang, um 21:28 Uhr, absolvierte Manon ihren ersten 5.000-m-Lauf auf der Bahn. Ziel war es, die B‑Norm für die Deutschen Meisterschaften von 17:05,00 min zu unterbieten. Auch Manon ging das Rennen zunächst kontrolliert an, fand anschließend ihren Rhythmus und arbeitete sich in dem Feld von mehr als 20 Läuferinnen Position um Position nach vorne. Im Ziel blieb die Uhr bei 17:00,76 min stehen. Damit verbesserte sie ihre bisherige 5‑km-Bestzeit von der Straße um ganze 30 Sekunden und unterbot die B‑Norm um fast fünf Sekunden – eine Leistung, die auf einen Startplatz bei den Deutschen Meisterschaften hoffen lässt.
Eine weitere Stunde später, um 22:30 Uhr, stand auch Philipp über 5.000 m an der Startlinie. Der Pacemaker sollte das Feld auf eine Zielzeit von 14:30 min und damit auf B‑Norm-Kurs für die Deutschen Meisterschaften führen. Nachdem dieser jedoch ausgestiegen war, wurde das Tempo zwischenzeitlich etwas langsamer. In einer kleinen Gruppe behauptete sich Philipp dennoch hervorragend und erreichte das Ziel in neuer persönlicher Bestzeit von 14:45,51 min.














