Pressearchiv

Rolf Jägersberg †

Voll­kom­men uner­war­tet und für uns alle ganz und gar unfass­bar ist Rolf Jägers­berg, der Prä­si­dent des VfL Ein­tracht Han­no­ver, ges­tern ver­stor­ben. In die­sen so schwe­ren Stun­den gilt unser Mit­ge­fühl vor allem sei­ner Lebens­ge­fähr­tin und sei­ner Fami­lie. Rolf war lan­ge Jah­re Prä­si­dent des SV Ein­tracht Han­no­ver und hat die­ses Amt nach der Fusi­on der bei­den Ver­ei­ne mit mehr als bewun­derns­wer­tem Enga­ge­ment und viel Freu­de zum Wohl des Ver­eins fort­ge­führt. Er hat buch­stäb­lich für unse­ren Ver­ein gelebt. Mit Weit­blick und Visio­nen war ihm immer der Sport als Gan­zes wich­tig, wobei er sich stets auch um die klei­nen Din­ge im Ver­ein sorg­te und küm­mer­te. Mit vie­len Men­schen im Bereich des Sports und der Poli­tik war er freund­schaft­lich ver­bun­den. Mit sei­nem freund­li­chen und humor­vol­len Wesen wuss­te er Men­schen für sich und sei­ne Zie­le zu begeis­tern, stets die Zukunft des Sports in Han­no­ver und über die Stadt­gren­ze hin­aus im Blick. Er hin­ter­lässt eine Lücke, von der wir alle noch nicht wis­sen, wie sie auch nur ansatz­wei­se zu schlie­ßen ist.
Für sein Lebens­werk gebührt ihm beson­de­rer Dank des Vereins.
Lasst uns in sei­nem Sin­ne wei­ter im und für den Ver­ein wirken.
Rolf, wir ver­mis­sen dich sehr!

Marie und Luna beim Löns-Park-Lauf erfolgreich

Marie und Luna beim Löns-Park-Lauf erfolgreich

Außer­dem zwei TOP 1- und sechs TOP 2‑Platzierungen sowie ein TOP 3‑Platz

R.S. Beim 43. Löns-Park-Lauf am 10. Novem­ber 2019 war zwar kal­tes, aber son­ni­ges Herbst­wet­ter. Marie Pröps­ting und Luna Fischer waren im Vor­jahr auf Platz 2 des 5km- bzw. 1,5km-Laufs. Am Sonn­tag waren sie sowohl erheb­lich schnel­ler als 2018 als auch ganz oben auf dem Trepp­chen. Marie konn­te den 5km-Lauf in sehr guten 18:10 Minu­ten (Vor­jahr 19:32,7) gewin­nen. Sie star­tet in der Frau­en­haupt­klas­se. Dabei konn­te sie sogar den Stre­cken­re­kord von Cor­ne­lia Schwen­nen von der LG Braun­schweig aus dem Jahr 2012 (Frau­en, 18:33 Minu­ten) deut­lich ver­bes­sern. Und auch Luna Fischer war die Schnells­te des 1,5km-Schülerlaufs in 5:59 Minu­ten (Vor­jahr 6:07,7 Minu­ten). Ihr Bru­der Lais Fischer war vor ihr im Ziel und beleg­te ins­ge­samt Platz 4 und wur­de Zwei­ter sei­ner Klas­se MJU14 in 5:50 Minu­ten (Vor­jahr 5:53,3).

Marie und Mal­te beim Start des 5km-Laufs, Foto: Schlachte

Luna Fischer (Mit­te) sieg­te im 1,5km-Schülerlauf, Foto: Schlachte

Lais Fischer (links) wur­de Vier­ter und 2. der MJU14 im 1,5km Schü­ler­lauf, Foto: Schlachte

Sven­ja Holen­burg wur­de Gesamt­vier­te im 5km-Lauf und Ers­te ihrer Klas­se WJU18 in 19:41 Minu­ten (Vor­jahr 20:16,7). Janik Kolt­hoff von ihrer Trai­nings­grup­pe war im 10km-Lauf am Start und brauch­te nur 39:14 Minu­ten. Damit sieg­te er in sei­ner Klas­se MJU20 und wur­de guter 23. Mann.

Impres­sio­nen vom Lönsparklauf

Einen zwei­ten Platz im 5km-Lauf beleg­te Mal­te Prietz in 18:10 Minu­ten (MHK). Er war zeit­gleich mit Marie und zog sie zur ihrer Super­zeit. Jus­tus Scheff­ler lief 21:31 Minu­ten und wur­de somit Zwei­ter der Klas­se MJU20. Emma Rei­mer benö­tig­te 22:54 Minu­ten und lief eben­falls zu Platz 2 (Klas­se WJU18). Beim 10km-Lauf, der pünkt­lich um 12 Uhr gestar­tet wur­de, konn­te Pau­li­ne Berg Elf­te und Zwei­te ihrer Klas­se WHK in für sie guten 44:34 Minu­ten wer­den. Ros­wi­ta Schlach­te wur­de eben­falls Zwei­te ihrer AK in 51:02 Minu­ten (W60, Jah­res­best­zeit). Nils Haug wur­de hin­ter Jan­nik 24. und 9. der MHK in 39:20 Minu­ten. Den 49. Platz beleg­te der Tri­ath­let Lars Schie­mann in 42:31 Minu­ten (8. M50) und Tho­mas Kolt­hoff wur­de 70. Mann. Somit beleg­te er Platz 11 der Klas­se M50 in 43:58 Minu­ten. 137 Frau­en und sogar 309 Män­ner waren beim 10km-Lauf am Start. Es waren zwei Run­den zu absol­vie­ren. Lei­der konn­ten die Läu­fe­rin­nen und Läu­fer den wun­der­schö­nen Löns­par­k­lauf nicht genü­gend genie­ßen, denn Vie­le woll­ten die ver­mes­se­ne Stre­cke noch dazu nut­zen, sich mög­lichst gut in der NLV-Bes­­ten­­lis­­te 2019 zu platzieren.

Vie­le Läu­fer des Ver­eins star­te­ten in die­sem Jahr beim 5km-Lauf und glänz­ten mit guten Zei­ten: 5. der MHK wur­de Nils Hagen Hein­rich in 19:41 Minu­ten vor dem Tri­ath­le­ten Sebas­ti­an Hoff, der mit 19:51 noch unter 20 Minu­ten blieb (3. M50). Den 28. Platz beleg­te Hein­rich Frank (5. M50 in 20:27) und Frank Förs­ter blieb als 49. noch unter den bes­ten 50 von Läu­fern (8. der M50 in 22:05).

Großartige Erfolge von Luna Bulmahn

Groß­ar­ti­ge Erfol­ge von Luna Bul­mahn im Wett­kampf­jahr 2019

P.H. Luna Bul­mahn ist 19 Jah­re jung. Sie wohnt noch zu Hau­se bei ihren Eltern in Obern­kir­chen und stu­diert an der Hoch­schu­le Han­no­ver Public Rela­ti­ons. Zum täg­li­chen Trai­ning bei dem Lei­ten­den  Lan­des­trai­ner Edgar Eisen­kolb fährt Luna mit der Bahn ins Sport­leis­tungs­zen­trum nach Han­no­ver. Ein Umzug nach Han­no­ver ist vor­ge­se­hen, sobald eine geeig­ne­te Woh­nung gefun­den wird.

Bei den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten der U 23 in Wetz­lar gewann Luna die Deut­sche Meis­ter­schaft in einer Zeit von 53,25 Sekun­den. Schon eine Woche vor­her erfüll­te sie die Norm für die Euro­pa­meis­ter­schaft der U 23 in Gävle/Schweden mit per­sön­li­cher Best­leis­tung von 53.04 Sekunden.

Höhe­punkt der Wett­kampf­sai­son 2019 war der Gewinn der Deut­schen Meis­ter­schaft über 400 Meter in der Frau­en­klas­se bei den Finals in Ber­lin im Olym­pia­sta­di­on auf der blau­en Bahn vor gro­ßem Publi­kum. Luna Bul­mahn hat­te bereits das Halb­fi­na­le gewon­nen und lief im End­lauf auf Bahn drei so schnell wie noch kei­ne Frau in die­sem Jahr in Deutsch­land. Die Sie­ger­zeit von 52,37 Sekun­den ist per­sön­li­che Best­zeit und eine Ver­bes­se­rung gegen­über dem Vor­jahr um drei Sekun­den. Luna Bul­mahn war mit 19 Jah­ren seit vie­len Jah­ren die jüngs­te Deut­sche Meis­te­rin über die 400 Meter Strecke.

Luna Bul­mahn im Ziel als Deut­sche Meis­te­rin, Foto: Kief­ner Sportfoto

Luna umringt von Gra­tu­lan­tin­nen, Foto: Kief­ner Sportfoto

Luna Bul­mahn ist im Wett­kampf­jahr 2019 bei bedeu­ten­den inter­na­tio­na­len Meis­ter­schaf­ten im Rah­men des Natio­nal­teams Deutsch­land gestartet:

  • Start­läu­fe­rin der 4 x 400 Meter­staf­fel bei den Welt­meis­ter­schaft in Yokohama/Japan,
  • Euro­pa­meis­ter­schaft der U 23 in Gävle/Schweden. Bron­ze­me­dail­le in der 4 x 400 Meter Staf­fel, und 4. im 400 Meter Einzelwettbewerb,
  • Team EM in Bydgoszcz/Polen. Sil­ber­me­dail­le mit dem DLV-Team,
  • Teil­neh­me­rin bei der Leich­t­a­th­­le­­tik-Wel­t­­meis­­ter­­schaft in Doha/Katar als Läu­fe­rin in der 4 x 400 Meter Mixed-Staf­­fel des DLV.

Herbstferiencamp 2019

   Herbst­fe­ri­en­camp 2019

Mit bes­ten Wet­ter sind wir in das letz­te Camp für die­ses Jahr, dem Herbst­fe­ri­en­camp gestar­tet. Mit zahl­rei­chen Kin­der konn­ten wir die ers­ten Spie­le für den Tag begin­nen. Zu Beginn star­te­ten wir mit den Ken­nen­lern­spie­len, um uns die Namen der Kin­der  spie­le­risch zu mer­ken und damit auch die Kin­der wuss­ten, mit wem sie es zu tun haben. Bevor die Kin­der sich selbst­stän­dig auf dem Sport­platz aus­to­ben konn­ten, haben wir uns mit einem Pick­nick im Ten­nis­heim gestärkt. Es wur­de Fuß­ball gespielt oder eini­ge Spie­le aus der „Spie­le­kis­te“ aus­pro­biert, z.B. Fris­bee, Twis­ter und vie­les mehr.

 Als wei­te­rer Pro­gramm­punkt stan­den  die Geschick­lich­keits­spie­le an, wobei die Sport­lich­keit als auch das Köpf­chen gefragt war.

Mit dem Diens­tag stand ein sehr lauf­rei­ches Pro­gramm auf dem Plan.  Wir star­te­ten mit dem Som­mer­bi­ath­lon per­fekt in den Mor­gen. Dabei wur­de viel gelau­fen, zusätz­lich lag der Fokus  auch auf dem Schie­ßen und Wer­fen. Mit dem täg­li­chen Mit­tag­essen bei unse­rem Ver­eins­wirt Klaus Eck­mann konn­ten wir für den nächs­ten sport­li­chen Pro­gramm­punkt wie­der Ener­gie tan­ken. Mit dem Cha­os­spiel ging es  wei­ter,  die Grup­pe wur­de in Mann­schaf­ten auf­ge­teilt und es wur­den die gewür­fel­ten Zah­len auf dem Sport­platz gesucht. Wenn die Zahl gefun­den wur­de, muss­te die Mann­schaft sich eine Zah­len­rei­he mer­ken und  dem Spiel­lei­ter vor­tra­gen. Im Anschluss hat die Grup­pe eine Auf­ga­be zum Nach­den­ken bekom­men und mit der rich­ti­gen Ant­wort konn­ten Punk­te erzielt wer­den. Somit war der Tag mit den som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren nicht nur schön warm, son­dern auch sport­lich und  recht anspruchsvoll.

Mit­te der Woche stand  unser und das Lieb­lings­spiel der Kin­der auf dem Pro­gramm. Es wur­de  „Cap­tu­re the Flag“ in der Eilen­rie­de gespielt, dabei steht das Suchen der geg­ne­ri­schen Flag­ge im Vordergrund.

Am Nach­mit­tag haben wir in der Hal­le ein Spiel aus dem Trend­sport­be­reich gespielt. Es wur­de „Wal­king Foot­ball“ gespielt. Die Her­aus­for­de­rung besteht dar­in, dass man nur im Gehen Fuß­ball spie­len darf.  Bei den Kin­dern stieß das Spiel auf Begeis­te­rung  und hat ihnen viel Spaß gemacht.

Zum Ende der Woche stand Stö­cky auf dem Plan, wel­ches wie Hockey gespielt wird. Anstatt mit Hockey­schlä­ger und Puck wird mit Gym­nas­tik­stä­ben und einem Gum­mi­ring gespielt. Die­ses haben wir in Tur­nier­form gespielt, wobei das Team mit den meis­ten Sie­gen als Gewin­ner ermit­telt wurde.

Mit wei­te­ren sport­li­chen Höhe­punk­ten, wie Mann­schafts­spie­le und Ulti­ma­te Fris­bee, brach­ten wir erfolg­reich, sport­lich und mit viel Spaß die Woche zu Ende.

Die nächs­ten Feri­en­camps fürs  Jahr 2020 ste­hen schon in den Start­lö­chern und wir freu­en uns euch wie­der begrü­ßen zu dürfen! 

Euer Herbst­­fe­ri­en­­camp-Team

                            

 

 

Fabian Kuklinski erneut Schnellster in Oldenburg

Fabi­an Kuklin­ski erneut Schnells­ter in Oldenburg

R.S. Am 20. Okto­ber 2019 sieg­te Fabi­an nach 2017 erneut beim Olden­bur­ger Halb­ma­ra­thon vor Yonas Aba­di, akqui­net Lem­wer­der e.V., der knapp 30 Sekun­den spä­ter ins Ziel gekom­men ist. Fabi­ans Zeit von 1:11:24 Stun­den bedeu­ten per­sön­li­che Best­leis­tung und aktu­ell Platz 15 der Nie­der­säch­si­schen Bestenliste.

Fabi­an Kuklin­ski (mit dem gro­ßen Wei­zen­sie­ger­bier) Ers­ter beim Olden­bur­ger Halb­ma­ra­thon, Foto: Schlachte

Im letz­ten Jahr muss­te sich Fabi­an Lars Chris­ti­an Schwalm von der SG TSV Kronshagen/Kieler TB geschla­gen geben. Gestar­tet wur­de der Halb­ma­ra­thon in der Gar­ten­stra­ße. Der Rund­kurs im Her­zen der Stadt Olden­burg muss­te zwei­mal durch­lau­fen wer­den. Ziel war der schö­ne Schloss­platz. Herz­li­chen Glück­wunsch Fabian!

Es gab für Fabi­an nicht nur einen Sie­ger­po­kal, son­dern ein gro­ßes Erdin­­ger-alko­hol­frei, Foto: Schlachte

VfL Eintracht Hannover von 1848 e.V. gestaltet die Sendung Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen

v.l. Jus­ti­ne Pietsch, Mar­ti­na Gili­ca, Marei­ke Wiet­ler und Sven­ja Schlüter

Um “Mehr als Sport” ging es in der Sen­dung „Plat­ten­kis­te“ bei NDR 1 Nie­der­sach­sen. Am 8. Okto­ber zwi­schen 12 und 13 Uhr unter­hiel­ten sich Jus­ti­ne Pietsch,  Marei­ke Wiet­ler und Sven­ja Schlü­ter mit Mode­ra­to­rin Mar­ti­na Gili­ca unter die­sem Mot­to über die inte­gra­ti­ven Kur­se, die der VfL Ein­tracht Han­no­ver anbie­tet. Inte­gra­ti­on ist schon seit Jah­ren ein wich­ti­ges und geför­der­tes The­ma des Sportvereins. 

Der Ver­ein arbei­tet eng mit Flücht­lings­un­ter­künf­ten zusam­men. Es wird ver­sucht, mit vie­len Koope­ra­ti­ons­part­nern wie dem Kul­tur­treff Hain­holz zusam­men Pro­jek­te auf die Bei­ne zu stel­len, berich­tet Geschäfts­füh­re­rin Marei­ke Wiet­ler. Dazu zäh­len auch die ange­bo­te­nen inte­gra­ti­ven Fahr­rad- und Schwimm­kur­se. Jus­ti­ne Pietsch, “Ver­ant­wor­tungs­bür­ge­rin” im Ver­ein, sieht den größ­ten Bedarf beim Fuß­ball. Die­se Sport­art lie­ben alle und füh­len sich ange­spro­chen, ver­rät sie lächelnd. Ange­bo­te auf die­sem Gebiet wer­den gern ange­nom­men, und alle haben viel Spaß, freut sie sich. Sven­ja Schlü­ter vom Kul­tur­treff Hain­holz sieht das ähn­lich. Sie weiß: vie­le Migran­ten leben im Stadt­teil Hain­holz. Im Kul­tur­treff wer­den des­halb u.a. Deutsch­kur­se ange­bo­ten. Als sie erfuhr, dass vie­le Frau­en nicht Rad fah­ren kön­nen, war sie sofort dafür, für Abhil­fe zu sorgen. 

Kin­der ler­nen Fahr­rad fah­ren in der Schu­le, erklärt Sven­ja Schlü­ter. Ihre Müt­ter haben vie­le, auch sehr unter­schied­li­che Grün­de, das Rad­fah­ren nicht zu kön­nen: Sie trau­en es sich bei­spiels­wei­se nicht in einer Stadt wie Han­no­ver mit vie­len ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern, oder sie durf­ten frü­her nicht fah­ren, sie haben ihre Kind­heits­er­fah­run­gen längst ver­ges­sen … Mit ihrer Idee, den Frau­en zu hel­fen, lief Sven­ja Schlü­ter zunächst bei der Kon­takt­be­am­tin im Stadt­teil und dann auch beim VfL qua­si offe­ne Türen ein. Denn für Erwach­se­ne ist es oft nicht eben ein­fach, Rad­fah­ren zu erler­nen. Auch war finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für das Pro­jekt nötig. Die konn­te der Ver­ein dann beim Sport­bund bean­tra­gen, ergänzt Marei­ke Wiet­ler. In den Kur­sen wäh­len die Frau­en gern klei­ne Räder, weil sie den­ken, dass sie dann nicht so leicht (und tief) stür­zen. Dabei sind klei­ne Räder schwe­rer zu hand­ha­ben. Oft hel­fen zwei Leh­re­rin­nen ihnen beim ers­ten Antritt — hal­ten hin­ten und vorn fest, wenn jemand noch nie auf dem Rad saß und erst­mals in die Peda­le tritt und len­ken soll. So wird nach und nach das Fah­ren erlernt. Der per­sön­li­che Kon­takt ist dabei immens wich­tig, betont Jus­ti­ne Pietsch, damit Ver­trau­en ent­steht. Auch klei­ne Gesprä­che hel­fen dabei, ein schlich­tes “Wie geht es dir?” knüpft als ers­te Kon­takt­auf­nah­me an. Der inter­kul­tu­rel­le Dienst der Poli­zei ist eben­falls dabei. So ler­nen die Frau­en die Poli­zei — die Kon­takt­be­am­tin — anders ken­nen als womög­lich in ihrer Hei­mat. Des­halb fas­sen sie Ver­trau­en und wen­den sich durch­aus mit ande­ren Pro­ble­men an die Beamtin. 

Auch die inte­gra­ti­ven Schwimm­kur­se sind beliebt. Oft kön­nen es die Kin­der durch den Schul­un­ter­richt vor ihren Müt­tern. Doch die Frau­en stel­len schnell vol­ler Stau­nen und Begeis­te­rung im Kur­sus fest, dass das Was­ser sie trägt. Die Erfah­rung, etwas Neu­es erlernt zu haben, den bis­he­ri­gen Radi­us per Rad zu erwei­tern, die Frei­zeit mit den Kin­dern z.B. auf dem Rad bei einem Aus­flug oder beim Schwim­men zu ver­brin­gen — all das trägt zu mehr Selbst­be­wusst­sein bei und tut den Frau­en gut, berich­ten die Gäs­te in der Plat­ten­kis­te überzeugt. 

Als neue Pro­jek­te lau­fen der­zeit Kin­der­tur­nen in Hain­holz und Kick­bo­xen in der Nord­stadt. Hier­her kom­men Müt­ter und wie auch Väter gern. Das “Mut­­ter-Kind-Tur­­nen” ist für die Frau­en sehr inter­es­sant, da sie häuf­tig für Haus und Fami­lie zustän­dig sind. Sie ent­de­cken in Deutsch­land, dass das zu ver­bin­den ist und ihnen ganz ande­re Mög­lich­kei­ten, Chan­cen und Zie­le eröff­net, auch für die eige­ne Per­son und Persönlichkeit. 

zur Sen­dung

 

TGM/TGW Deutsche Meisterschaft 05.10.19 in Regensburg

Beim 39. Deut­schen Grup­pen­tref­fen TGM/TGW in Regens­burg setz­te sich die Erwach­se­nen Grup­pe der VfL Ein­tracht Han­no­ver am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de gegen 16 Mann­schaf­ten durch und sicher­te sich mit 39,70 Punk­ten den Deut­schen Meistertitel. 

Ins­ge­samt nah­men 150 Mann­schaf­ten aus allen Lan­des­ver­bän­den an den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten TGM/TGW in Regens­burg teil. Allein zwölf Ver­ei­ne aus Nie­der­sach­sen mach­ten sich auf den lan­gen Weg nach Regensburg.

TGM E  Platz 1 –> Deut­scher Meis­ter 2019 

 

 

TGW  Platz 6   29,25 Punk­te von 30 Punk­ten. Ange­tre­ten sind 42 Mannschaften

TGM  Platz 10 37,85 Punk­te von 40 Punk­ten. Ange­tre­ten sind 27 Mannschaften

TGW  Platz 5  29,45 Punk­te von 30 Punk­ten. Ange­tre­ten sind 30 Mann­schaf­ten

Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2019

Leich­t­a­th­­le­­tik-Wel­t­­meis­­ter­­schaft 2019

P.H./leichtathletik.de: Die Leich­t­a­th­­le­­tik-Wel­t­­meis­­ter­­schaft 2019 haben in Doha, der Haupt­stadt von Katar, einem Land auf der Halb­in­sel am Per­si­schen Golf, statt­ge­fun­den. Die Leich­t­a­th­­le­­tik-Sta­­di­on-Wet­t­­kämp­­fe waren im „Kha­li­fa Inter­na­tio­nal Sta­di­um“. Das Sta­di­on liegt mit­ten in der Wüs­te und wird auf 26 Grad kli­ma­ti­siert. Es hat Sport im Kühl­schrank statt­ge­fun­den. Die Mara­­thon- und Geher-Wet­t­­be­­wer­­be waren nachts im Außen­be­reich in der Wüste.

Luna Bul­mahn vom VfL Ein­tracht Han­no­ver hat­te sich für die 4 x 400 Meter Mixed qua­li­fi­ziert und wur­de als schnells­te deut­sche 400 Meter Läu­fe­rin und Deut­sche Meis­te­rin über 400 Meter vom Deut­schen Leich­t­a­th­­le­­tik-Ver­­­band nomi­niert. In der Mixed-Staf­­fel lau­fen zwei Frau­en und zwei Män­ner jeweils 400 Meter (4 x 400 Meter).

Steck­brief von Luna Bulmahn

Ver­ein: VfL Ein­tracht Hannover
Dis­zi­plin: 400 Meter
Trai­ner: Edgar Eisen­kolb, Ltd. Lan­des­trai­ner, Bundestrainer
Größ­te Erfol­ge: Deut­sche Meis­te­rin 2019 400 Meter Frauen,
Deut­sche Meis­te­rin 2019 400 Meter Wett­kampf­klas­se U 23.
Per­sön­li­che Best­leis­tun­gen:  400 Meter 52,37 Sekunden
                                                                 200 Meter 23,87 Sekunden
Gebo­ren: 26.11.1999
Grö­ße 1,76 Meter
Stu­di­um: Public Rela­ti­ons, Hoch­schu­le Hannover
Wohn­haft: Obernkirchen

Das DLV-Quar­­tett mit Luna Bul­mahn zahl­te bei Welt­re­kord der US-Mixed-Staf­­fel Lehrgeld

Platz sie­ben im Vor­lauf für die deut­sche Staffel

Start­läu­fer Mar­vin Schle­gel (LAC Erd­gas Chem­nitz) ver­lie­ßen auf den letz­ten Metern der ers­ten Run­de die Kräf­te, sodass die Deut­sche Meis­te­rin Luna Bul­mahn schon mit einem gewis­sen Rück­stand in die zwei­te Run­de geschickt wur­de. Die 19-Jäh­ri­­ge hielt den Anschluss an das Feld, muss­te jedoch für eine rei­bungs­lo­se Über­ga­be auf die Ber­li­ne­rin Karo­li­na Pahlitzsch zusätz­li­che Meter nach außen machen. Die Lücke konn­te Karo­li­na Pahlitzsch, die in den USA stu­diert, nicht mehr schlie­ßen. Der Dort­mun­der Manu­el San­ders, auch erst 21 Jah­re alt, ging als vier­ter Lang­sprin­ter auf der Schluss­ge­ra­de zwar noch an der japa­ni­schen Schluss­läu­fe­rin vor­bei, doch mehr als der sieb­te Platz in 3:17,85 Minu­ten war nicht mehr möglich.

Luna Bul­mahn (links) mit Köl­ner Team­kol­le­gin Nel­ly Schmidt im “Kha­li­fa Inter­na­tio­nal Sta­di­um” anläss­lich der Welt­meis­ter­schaft in Doha/Katar. Foto: Luna Bulmahn

Die sehr jun­ge Staf­fel hat für die Zukunft auch auf­grund der Erfah­rung durch die Teil­nah­me an die­ser Welt­meis­ter­schaft Poten­ti­al für künf­ti­ge inter­na­tio­na­le Auf­ga­ben. Mit Aus­nah­me von Karo­li­na Palitzsch gehö­ren Luna Bul­mahn, Mar­vin Schle­gel und Manu­el San­ders alle auch im Jahr 2020 noch der Wett­kampf­klas­se U 23 an.

Landesmeisterschaft 28. September 2019 in Bad Iburg

Lan­des­meis­ter­schaft Alters­klas­se 7 Jahre

Platz 6  Andra Konya

 

Lan­des­meis­ter­schaft Alters­klas­se 8 Jahre

Platz 2  Anni Sohns­mey­er 

Platz 5  Gre­tha Lüddecke

Platz 8  Kira Mei­er

 

Lan­des­meis­ter­schaft Alters­klas­se 10/11 Jahre 

Platz 2  Juli Fleur Fiedrich

 

Rah­men­wett­kampf Alters­klas­se 12 Jah­re und älter

Platz 1  Fran­zis­ka Röder 1998